Folgende Punkte bei der Verlegung beachten:
•
Das Signalkabel führt ein Spannungssignal von nur einigen Millivolt und muss daher auf
kürzestem Wege verlegt werden. Die maximal zulässige Signalkabellänge beträgt 50 m
(164 ft.).
•
Nähe von größeren elektrischen Maschinen und Schaltelementen, die Streufelder,
Schaltimpulse und Induktionen verursachen, vermeiden. Ist das nicht möglich, Signalkabel in
einem Metallrohr verlegen und dieses auf Betriebserde anschließen.
•
Leitungen abgeschirmt verlegen und auf Betriebserdepotenzial legen.
•
Das Signalkabel nicht über Abzweigdosen oder Klemmleisten führen.
•
Zur Abschirmung gegen magnetische Einstreuungen enthält das Kabel einen äußeren
Schirm, dieser wird auf die SE-Klemme angeschlossen.
Abb. 25
1 Bei der Installation darauf achten, dass das Kabel mit einem Wassersack (1) verlegt wird.
Bei senkrechtem Einbau die Kabelverschraubungen nach unten ausrichten.
4.5.3
Anschluss der Hilfsenergie
Achtung - <Sachschäden>!
•
Auf dem Typenschild des Messumformers sind die Anschlussspannung und die
Stromaufnahme angegeben. Der Leiterquerschnitt der Hilfsenergieversorgung und der
verwendete Leitungsschutz müssen aufeinander abgestimmt sein (VDE 0100).
•
Der Anschluss der Hilfsenergie erfolgt gemäß den Angaben auf dem Typenschild, an den
Klemmen L (Phase), N (Null) oder 1+, 2- und PE. Die Hilfsenergie-Versorgungsleitung
muss für die Stromaufnahme des Durchflussmesssystems bemessen sein. Die Leitungen
müssen IEC 227 bzw. IEC 245 entsprechen. In der Hilfsenergie-Versorgungsleitung zum
Messumformer ist ein Schalter oder Leitungsschutzschalter zu installieren, der sich in der
Nähe des Messumformers befinden sollte, und als zum Gerät zugehörig gekennzeichnet
ist. Messumformer und Messwertaufnehmer sind mit Funktionserde zu verbinden.
OI/MMC2-DE
1
MultyMass
Installation
G00413
35