Installation
•
Es muss darauf geachtet werden, dass die in vielen Flüssigkeiten
vorhandenen gelösten Gase nicht ausgasen. Auslassseitig sollte
deshalb ein Mindestgegendruck von 0,2 bar (2,9 psi) herrschen.
•
Bei Unterdruck im Messrohr oder bei leicht siedenden
Flüssigkeiten ist darauf zu achten, dass der Dampfdruck nicht
unterschritten wird.
•
Der Messwertaufnehmer soll nicht in der Nähe von starken
elektromagnetischen Feldern, z. B. in der Nähe von Motoren,
Pumpen, Transformatoren usw. installiert werden.
•
Bei Betrieb von mehreren Messwertaufnehmern in einer oder
mehreren miteinander verbundenen Rohrleitungen sollten die
Messwertaufnehmer räumlich weit entfernt voneinander
installiert, bzw. die Rohrleitungen entkoppelt werden, um
Übersprechen zu vermeiden.
•
Besondere Einbaubedingungen bei der Baugröße „L" bitte
erfragen.
Nullpunktabgleich
Zum
Nullpunktabgleich
unter
Durchfluss „NULL" bei vollständig gefülltem Messrohr realisierbar
sein. Optimal ist eine Bypassleitung, wenn der Prozess nicht
gestoppt werden kann. Wichtig für die Messgenauigkeit ist, dass
während
des
Abgleichs
Messwertaufnehmer befinden. Weitere wichtige Betriebsbedingungen
beim Nullpunktabgleich sind das Vorhandensein von Betriebsdruck
und Betriebstemperatur.
Abb. 10: Nullpunktabgleich mit Bypassleitung
24
Betriebsbedingungen
muss
sich
absolut
keine
Gasblasen
B
A
4.1.2
Installationshinweise MultyMass MMC2
Vertikale Einbaulage
Bei der vertikalen Installation, siehe Abb. 5, ist die optimale Einbau-
lage mit der Strömungsrichtung nach oben. Das hat den Vorteil, das
mitgeführte Feststoffe nach unten sinken und Gase bei stehendem
Messrohr aus dem Messrohrbereich nach oben steigen. Weiterhin
können die Messrohre ohne Probleme leerlaufen. Ablagerungen
werden somit vermieden.
der
im
Abb. 11: Vertikale Einbaulage, selbstleerend (aufsteigender
Durchfluss)
Horizontale Einbaulage
G00311
Abb. 12: Horizontale Einbaulage
MultyMass
G00302
G00303
OI/MMC2-DE