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Analogfunktion - Technische Alternative Rsm610 Programmierung

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Analogfunktion

Analogfunktion
Funktionsbeschreibung
Die Analogfunktion kann verschiedene Aufgaben erfüllen, die sich auf das Durchschalten von Ein-
gangsvariablen auf Ausgangsvariablen beziehen. Die Auswahl der auszuführenden Aufgabe
erfolgt über den Parameter Modus.
Minimum
Der kleinste Wert aller Eingangsvariablen wird auf die Ausgangsvariable Ergebnis ausgegeben.
Maximum
Der größte Wert aller Eingangsvariablen wird auf die Ausgangsvariable Ergebnis ausgegeben.
Mittelwert
Der arithmetische Mittelwert aller Eingangsvariablen wird auf die Ausgangsvariable Ergebnis aus-
gegeben (= Summe aller Eingangsvariablen dividiert durch Anzahl verknüpfter Eingangsvariablen).
Summe
Die Eingangsvariablen werden abwechselnd addiert und subtrahiert, laut folgender Formel:
Beispiel: Aus den zwei Zahlen E1 + E3 entsteht eine einfache Addition, indem die Eingangsvariable
E2 auf Benutzer gestellt und für E2 Null eingegeben wird.
Filter
Ein zeitlicher Mittelwert der Eingangsvariable 1 wird über die Dauer der Filterzeit (einstellbar in den
Parametern) ermittelt.
Wird die Freigabe aus- und wieder eingeschaltet, so beginnt die Mittelwertbildung mit der Ein-
gangsvariable „Ergebnis (Freigabe = Aus)".
Multiplexer
Die Eingangsvariable Auswahl Multiplexer muss eingeblendet und verbunden werden. Diese be-
stimmt, welche Eingangsvariable auf Ergebnis ausgegeben wird.
Beispiel: Wird die Auswahl Multiplexer mittels eines Fixwertes auf 3 gestellt, wird der Wert der
Eingangsvariable 3 auf das Ergebnis ausgegeben.
Demultiplexer
Die Eingangsvariable Auswahl Multiplexer muss eingeblendet und verbunden werden. Es wird nur
mehr die Eingangsvariable 1 überwacht („Eingangsvariable 2-10" werden bei diesem Modus nicht
beachtet). Die Eingangsvariable 1 wird auf jene Ausgangsvariable (Wert 1-10) ausgegeben, die der
Auswahl Multiplexer entspricht.
Beispiel: Wird die Auswahl Multiplexer mittels eines Fixwertes auf 3 gestellt, wird die Eingangsva-
riable 1 auf den Wert 3 ausgegeben.
Rampe
Das Ergebnis wird der Eingangsvariable 1 stetig angeglichen. Durch Intervallzeit und Differenzwer-
te kann die Angleichung angepasst werden. Dieser Modus ist ab Seite 23 genauer beschrieben.
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E1 - E2 + E3 - E4 + E5 - E6 + E7 - E8 + E9 - E10
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