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Wartungsfunktion - Technische Alternative Rsm610 Programmierung

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Wartungsfunktion

Funktionsbeschreibung
Die Wartungsfunktion dient als Servicefunktion für den Schornsteinfeger bzw. als einfache Bren-
nerschaltung zur Abgasmessung. Dabei wird nach dem Start der Brenner mit der vorgegebenen
Leistung für eine angegebenen Zeit eingeschaltet.
Für die Wärmeabfuhr werden die in den Parametern bestimmten Heizkreise mit maximal erlaub-
ter Vorlauftemperatur (Untermenü „Heizkurve": T.Vorlauf Max) aktiviert. Die Ausgänge für die
Heizkreise müssen daher nicht extra in den Ausgangsvariablen festgelegt werden. Die Vorlaufs-
olltemperatur dieser Heizkreise wird während der aktiven Wartungsfunktion mit 5°C und die
effektive Raumtemperatur mit 25°C angezeigt. Die Heizkreis-Ausgangsvariable Betriebsstufe
zeigt „Sonderbetrieb (0)", die Betriebsart zeigt „Wartung (10)".
Über einen „externen Schalter" oder einen „externen Taster" kann die Wartungsfunktion über
einen extern montierten Schalter bzw. Taster (= digitaler Eingang) oder über einen Digitalausgang
einer anderen Funktion aktiviert werden.
Die Wartungsfunktion kann auch manuell aus dem Parametermenü gestartet werden.
Eingangsvariablen
Externer Schalter
Externer Taster
• Externer Schalter: Die Funktion ist aktiv, solange der Schalter auf EIN steht, unabhängig von
der eingestellten Gesamtlaufzeit.
• Externer Taster: Ein einmaliger EIN-Impuls (z.B. eines Tasters) aktiviert die Funktion für die
gewählte Gesamtlaufzeit. Ein darauffolgender EIN-Impuls während der Laufzeit deaktiviert sie
wieder (vorzeitiges Beenden).
Parameter
Anzahl beteiligter Funktionen
Beteiligter Funktion
Anzeige der Heizkreise
Gesamtlaufzeit
Erzeugerleistung
Funktion starten
oder
Funktion stoppen
• Die Funktion stellt als Ausgangsvariable die Erzeugerleistung zur Verfügung.
Die Ausgabe der Erzeugerleistung aus der Wartungsfunktion wirkt dominant. Daher wird wäh-
rend der Wartungsarbeiten am Analogausgang kein anderes Analogsignal (z.B. von der Anfor-
derung Warmwasser) erlaubt. Digitalsignale auf den Analogausgang werden jedoch von der
Wartungsfunktion nicht überschrieben.
Skalierung des Analogausgangs: 0 = 0,00V / 1000 = 10,00V
• Nach dem Abschalten der Erzeugeranforderung (Funktion gestoppt) bleiben die beteiligten
Heizkreise noch für drei Minute im „Sonderbetrieb / Wartung" aktiv, um dem Kessel die Rest-
wärme zu entziehen. Erst danach geht der Heizkreis wieder in den vorherigen Betriebsmodus.
Digitales Eingangssignal EIN/AUS für die Aktivierung der Funktion
Digitales Impuls-Eingangssignal für die Aktivierung der Funktion
Angabe der beteiligten Heizkreisfunktionen
Untermenü: Auswahl der Heizkreisfunktionen, die durch die War-
tungsfunktion aktiviert werden sollen.
Laufzeit der Funktion bei Aktivierung über den externen Taster
oder aus dem Funktionsstatus
Festlegung der Erzeugerleistung in % mit 1 Nachkommastelle
währen der Wartungsfunktion
Manuelles Starten oder Stoppen der Wartungsfunktion
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