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Technische Alternative RSM610 Programmierung Seite 61

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Eingangsvariablen
• Freigabe Heizkreis = Aus: Der gesamte Heizkreis ist deaktiviert (kein Frostschutz!). Die Aus-
gangsvariablen der Solltemperaturen werden auf 5°C gestellt. Alle digitalen Ausgangsvariab-
len stehen auf AUS, daher bleibt auch der Mischer unverändert.
Die Betriebsart steht auf „Nicht aktiv (0)". Die Betriebsstufe wird nicht geändert, auch wenn
während der Freigabe AUS die Betriebsart bzw. -stufe geändert wird. Erst wenn die Freigabe
wieder auf EIN gestellt wird, wird die geänderte Betriebsart übernommen.
• Freigabe Pumpe = Aus: Die Pumpe wird abgeschaltet, der Mischer verhält sich entsprechend
der Einstellung in den Abschaltbedingungen für „Heizkreispumpe = Aus", die Ausgangsvariab-
len bleiben so bestehen wie bei Freigabe Pumpe EIN (Ausgenommen Heizkreispumpe und
Mischer). Der Frostschutz bleibt aktiv (Siehe Parametermenü „Frostschutz").
• Freigabe Mischer = Aus: Der Mischer verhält sich so, wie es in den Abschaltbedingungen beim
Mischerverhalten für „Freigabe Mischer = Aus" eingestellt wurde. Der Frostschutz bleibt aktiv
(Siehe Parametermenü „Frostschutz").
• Das Eingangssignal „Warmwasservorrang EIN" schaltet die Heizkreispumpe aus, wenn die
Außentemperatur oberhalb der Frostschutzgrenze ist (ausgenommen der Regler befindet sich
in einer Betriebsart des Sonderbetriebs). Der Mischer verhält sich je nach Abschaltbedingun-
gen bei Heizkreispumpe = Aus, die Ausgangsvariablen für Betriebsart, Betriebsstufe und Soll-
temperaturen werden nicht verändert. Bei einer Außentemperatur unterhalb der
Frostschutzgrenze bewirkt dieses Signal ein dominantes Umschalten der Heizkreisregelung
auf Betriebsart „Frostschutz" (Betriebsstufe „Sonderbetrieb") unabhängig von der aktuellen
Betriebsstufe.
• Der „Status Zeitbedingung" schaltet den Heizkreisregler zwischen Normal- und Absenkbetrieb
um, wenn der Regler in der Betriebsart „Zeit/Auto" arbeitet. Bei Status EIN gilt Normalbetrieb,
bei Status AUS Absenkbetrieb.
• Durch die Eingangsvariable Raumsolltemperatur kann ein Wert von einer anderen Quelle (z.B.
Funktion Schaltuhr) an den Heizkreis übergeben werden. Dieser Wert „überspielt" die internen
Einstellungen T.Raum Absenk und T.Raum Normal, wenn der interne Betrieb auf „Zeit/Auto"
steht. Bei Einsatz eines Raumsensors mit Betriebsartenumschalter (RAS, RASPT, RAS-PLUS
oder RAS-F) ist die Raumsolltemperatur nur in Stellung „Automatik" wirksam. Die aktuelle
Betriebsart ergibt sich aus dem Verhältnis zu T.Raum Absenk und T.Raum Frost (siehe Tabelle
2 / Betriebsstufen).
• Durch ein EIN-Signal in der Eingangsvariablen „Heizen mit externer VL.Solltemp." wird unab-
hängig von der Pumpen- oder Mischerfreigabe der Heizkreis mit der Vorlauf-Solltemperatur
„Externe VL.Solltemp." betrieben. „Externe VL.Solltemp." kann ein benutzerdefinierter Wert
oder eine Eingangsvariable einer Funktion sein. Diese Methode kann z.B. zur Kühlung eines
Kollektors oder Kessels oder für die Übernahme der Solltemperatur der Profilfunktion verwen-
det werden. Bei aktivem „Heizen mit externer VL.Solltemp." werden in den Ausgangsvariablen
die Anforderungssolltemperatur mit 5,0°C, die effektive Raumsolltemperatur mit 25°C, die
Betriebsstufe „Sonderbetrieb (0)" und die Betriebsart „Externe VL.Solltemp. (11)" ausgegeben.
Die Vorlauftemperatur wird durch die Schwellen T.Vorlauf Max und T.Vorlauf Min (Submenü
„Heizkurve") begrenzt, auch wenn der Wert „Externe VL.Solltemp." höher bzw. niedriger ist.
• Mit dem Offsetwert zur Vorlaufsolltemperatur kann diese durch zusätzliche Kriterien (z.B.
Wind, Luftfeuchte etc.) optimiert werden. Dieser Offsetwert kann z.B. von einer Kennlinienfunk-
tion stammen. Die Erhöhung oder Verminderung der Vorlauf-Solltemperatur durch den Offset-
wert wird durch T.Vorlauf Min und T.Vorlauf Max (Submenü „Heizkurve") begrenzt.
Heizkreisregelung
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