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Inhaltsverzeichnis
RADLADER
DE
MODELL
R082
Gültig ab Serien-Nr. 20001
BEDIENUNGSANLEITUNG
R5625-8133-1
- Original -
03/2017
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Kubota R082

  • Seite 1 RADLADER MODELL R082 Gültig ab Serien-Nr. 20001 BEDIENUNGSANLEITUNG R5625-8133-1 - Original - 03/2017...
  • Seite 2 Verpflichtungen, Haftung und Gewährleistung (Seite 15). Diese vertraglichen Gewährleis- tungsregelungen werden durch die Ausführungen dieser Bedienungsanleitung weder erweitert noch beschränkt. Die Firma KUBOTA Baumaschinen GmbH behält sich im Interesse der technischen Weiterentwicklung das Recht vor, Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale der beschriebenen Radlader vorzunehmen, ohne die vorliegende Bedienungsanleitung gleichzeitig zu berichtigen.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Verzeichnisse INHALTSVERZEICHNIS INHALTSVERZEICHNIS........................3 Abkürzungsverzeichnis .......................... 9 Allgemeine Symbole ..........................10 ALLGEMEINES ..........................11 Vorwort..............................11 EG-Konformitätserklärung ........................11 Ausgabedatum der Bedienungsanleitung ..................11 Bedienpersonal ............................. 12 Aufbewahrung der Bedienungsanleitung ................... 12 Ersatzteile .............................. 13 SICHERHEITSBESTIMMUNGEN....................15 Grundlegende Sicherheitshinweise ....................15 Verpflichtungen, Haftung und Gewährleistung..................
  • Seite 4 Verzeichnisse Weitere Ausstattungen am Fahrerplatz ....................56 Innenbeleuchtung (Kabinenversion)....................56 Sonnenblende (Kabinenversion) ......................56 Getränkehalter............................ 56 Heizung (Kabinenversion) und Klimaanlage (optional) ..............57 Heizungs- und Klimaanlagensteuerung ................... 57 Luftzirkulation........................... 57 Wahlhebel Umluft/Frischluft ......................58 Heizungsventil..........................59 Weitere Ausstattungen an der Maschine .................... 60 Außenspiegel............................
  • Seite 5 Verzeichnisse Betrieb der Maschine ..........................84 Sicherheitshinweise zum Starten des Motors ..................84 Starten des Motors ..........................85 Abstellen des Motors.......................... 86 Kontrolle der Anzeigen nach dem Start und während des Betriebes..........87 Kriech- und Bremspedal benutzen ..................... 89 Fahren mit der Maschine ........................91 Fahrtrichtung einstellen ........................
  • Seite 6 Verzeichnisse Wechseln der Sicherungen ......................134 Sicherungsbelegung ........................135 Reinigen der Maschine........................136 Diebstahlsicherung ..........................137 Schwarzer (individueller) Schlüssel....................137 Roter Schlüssel (für die Registrierung)..................... 138 Hinweise zum Schlüsselsystem ....................... 138 Registrieren eines schwarzen Schlüssels für die Maschine............. 139 STÖRUNGSSUCHE ........................141 Sicherheitsbestimmungen für die Störungssuche ................
  • Seite 7 Lagerbedingungen ..........................193 Maßnahmen vor der Stilllegung......................193 Maßnahmen während der Stilllegung....................193 Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ..................194 ZUBEHÖR............................. 195 KUBOTA Anbaugeräte ........................195 KUBOTA Rundumleuchte........................196 KUBOTA Rohrbruchsicherung ......................196 Hinweis für die Nutzung ......................196 R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 8 Verzeichnisse R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 9: Abkürzungsverzeichnis

    Verzeichnisse Abkürzungsverzeichnis 1/min Umdrehungen pro Minute Kilogramm Prozent km/h Kilometer pro Stunde ° Grad Kilonewton °C Grad Celsius Kilovolt Ampere Kilowatt American Petroleum Institute Liter (Amerikanisches Erdölinstitut) l/min Liter pro Minute ASTM American Society for Testing and Materials Schalldruckpegel Fahrerplatz (Amerikanische Gesellschaft für Werkstoffprüfung) gemessener Schallleistungspegel...
  • Seite 10: Allgemeine Symbole

    Verzeichnisse Allgemeine Symbole Warnleuchte Anzeige Uhr einstellen Anzeige Kraftstoff Schnellfahrstufe Anzeige Motoröl Langsamfahrstufe Anzeige Ladung Fahrtrichtung vorwärts Anzeige Vorglühen Fahrtrichtung rückwärts Hupe Neutralstellung Bedienungsanleitung lesen Anzeige Feststellbremse Wisch-/Waschschalter Anzeige Differenzialsperre Dieselkraftstoff Anzeige Warn-/Blinkleuchten Verriegelt Warnblinkanlage Entriegelt Anzeige Kühlflüssigkeitstemperatur Motorwarnleuchte Anzeige Wartungsintervall Anzeigewahltaste Rundumleuchte Menütaste...
  • Seite 11: Allgemeines

    Allgemeines ALLGEMEINES Vorwort Die vorliegende Bedienungsanleitung ist nur gültig für den KUBOTA Radlader R082, nachfolgend auch Maschine genannt, der der nachfolgenden EG-Konformitätserklärung (Seite 11) zugeordnet ist. Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Hinweise für die Sicherheit sowie die Regeln und Verordnungen im Umgang mit der Maschine liegen im Geltungsbereich der in vorliegender Dokumentation erwähnten Maschine.
  • Seite 12: Bedienpersonal

    Allgemeines Bedienpersonal Die Zuständigkeiten des Personals sind durch den Betreiber klar festzulegen für das Bedienen, Warten, Instand- setzen und für die sicherheitstechnische Prüfung. Anzulernendes Personal darf nur unter Aufsicht einer erfahrenen Person an oder mit der Maschine arbeiten. Bediener Das selbstständige Bedienen der Maschine ist gemäß den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften nur Perso- nen gestattet, die das 18.
  • Seite 13: Ersatzteile

    Geben Sie diese Daten bei schriftlicher Bestellung exakt an bzw. halten Sie die Daten bei telefonischer Bestellung vor dem Anruf bereit. Sie erleichtern damit uns und sich selbst die Arbeit und vermeiden Irrtümer und Fehlbestel- lungen bzw. Fehllieferungen. Richten Sie Ihre Bestellungen bitte an Ihren KUBOTA-Fachhändler. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 14 Allgemeines R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 15: Sicherheitsbestimmungen

    Sicherheitsbestimmungen SICHERHEITSBESTIMMUNGEN Grundlegende Sicherheitshinweise Für Betrieb der vorbezeichneten Maschine gilt die EG-Arbeitsmittel-Benutzungs-Richtlinie  (2009/104/EG) vom 16.09.2009. Für die Wartung und Instandsetzung gelten die Angaben in dieser Bedienungsanleitung.  Ggf. sind die landesspezifischen Vorschriften anzuwenden.  Verpflichtungen, Haftung und Gewährleistung Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und den störungsfreien Betrieb der Maschine ist die Kenntnis der Sicherheitshinweise und der Sicherheitsvorschriften.
  • Seite 16: Sicherheitssymbole

    Sicherheitsbestimmungen Der Betreiber hat in eigener Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Sicherheitsbestimmungen (Seite 15) eingehalten werden,  dass eine unzulässige Verwendung (Seite 17) sowie ein unzulässiges Betreiben ausgeschlossen sind und  dass darüber hinaus eine bestimmungsgemäße Verwendung (Seite 17) gewährleistet ist und die Maschine ...
  • Seite 17: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Sicherheitsbestimmungen Bestimmungsgemäße Verwendung Die in der vorliegenden Bedienungsanleitung aufgeführte Maschine darf zum Aufnehmen, Anheben, Transportie- ren und Abschütten von Erdreich, Gestein und anderen Materialien mit einem Anbaugerät, z. B. einer Schaufel, verwendet werden. Weitere Anbaugeräte wie Palettengabeln, Klappschaufeln (4 in 1 Schaufel) etc. können ver- wendet werden.
  • Seite 18: Spezielle Betreiberpflichten

    Umwelt, Menschen und Tiere schädigen. Die Entsorgung muss sachgerecht, gemäß den gesetzlichen Umweltschutz- und Sicherheitsbestimmungen erfol- gen. Bei Fragen zur sachgerechten Entsorgung oder Lagerung von Abfällen und Sondermüll wenden Sie sich bitte an Ihren KUBOTA-Fachhändler oder an das örtliche Entsorgungsunternehmen. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 19: Geräuschemissionen Und Vibrationen

    Sicherheitsbestimmungen Geräuschemissionen und Vibrationen Die in dieser Bedienungsanleitung angegebenen Werte wurden im Testzyklus an einer identischen Maschine er- mittelt und gelten für eine Maschine in der Serienausstattung. Die ermittelten Werte sind in den Technischen Da- ten angegeben (Seite 41). Geräuschemissionen Die Geräuschwerte wurden nach dem Verfahren zur Bestimmung des garantierten Schalldruckpegels ISO 4871 auf Basis der Richtlinie 2000/14/EG Anhang VI ermittelt.
  • Seite 20: Sicherheitshinweise An Der Maschine

    Sicherheitsbestimmungen Sicherheitshinweise an der Maschine Alle Sicherheitshinweise (Aufkleber), die an der Maschine angebracht sind, sind in gut lesbarem Zustand zu hal- ten, ggf. zu erneuern. Der Anbringungsort der Sicherheitshinweise ist in den nachfolgenden Bildern dargestellt. Teile-Nr.: R5611-5726-0 Schnittgefahr durch rotierende Bauteile! Der rotierende Lüfter kann in die Finger schneiden oder diese abtren- nen.
  • Seite 21 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: RG158-5789-0 Schnittgefahr durch rotierende Bauteile! Der rotierende Lüfter kann in die Finger schneiden oder diese abtren- nen. Quetschgefahr durch rotierende Bauteile! Der rotierende Riementrieb kann Gliedmaßen einziehen und quet- schen. Nicht in rotierende Bauteile greifen.  Teile-Nr.: RG158-5724-0 Verletzungsgefahr durch unter Druck stehende Flüssigkeiten! Austretendes Hydrauliköl kann in die Haut eindringen.
  • Seite 22 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: R2491-5796-0 Anschlagpunkt für Hebezeug. Teile-Nr.: RG138-5733-0 Anschlagpunkt zur Fahrzeugsicherung. Nur zur Befestigung der Maschine auf einem Transportfahrzeug  verwenden. Teile-Nr.: RG109-5796-0 Kein Anschlagpunkt für Hebezeug. Fahrer- Kabine schutzdach R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 23 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: RG158-5732-0 Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile! Oberflächen können heiß sein und zu Verbrennungen führen. Öffnungen, z. B. Entlüftungen, und heiße Bauteile nicht mit den  Händen abdecken. Teile-Nr.: RG538-5754-0 Fluchtweg! Teile-Nr.: R5615-5727-0 Verletzungsgefahr! Immer den Sicherheitsgurt anlegen.  Kabine Fahrerschutzdach R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 24 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: R5615-5723-0 Lebensgefahr durch herabfallendes Hubgerüst! Plötzliches Absinken des angehobenen Hubgerüsts kann zu schweren Unfällen mit Todesfolge führen. Vor Wartungsarbeiten das Hubgerüst abstützen (Seite 28).  Teile-Nr.: R5615-5722-0 Lebensgefahr durch Einquetschen! Geringer Sicherheitsabstand zur Maschine und zu Hindernissen kann die Flucht aus dem Gefahrenbereich verhindern.
  • Seite 25 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: R5611-5789-0 Unfallgefahr durch Fehlbedienung! Unsachgemäße Bedienung kann zu Beschädigungen an der Maschi- ne, zu schweren Unfällen mit hohem Verletzungsrisiko und Todesfolge führen. Vor Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung lesen.  Teile-Nr.: R5611-5732-0 Nur Öl nach Betriebsstofftabelle verwenden (Seite 156). Teile-Nr.: RG158-5734-0 Verletzungsgefahr beim Auf- und Absteigen! Beim Auf- und Absteigen ohne sicheren Halt kann man ausrutschen und stürzen.
  • Seite 26 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: R5615-5784-0 Verletzungsgefahr durch Einquetschen! Anfassen des Anbaugeräts während des Betriebs kann zu schweren Quetschungen oder zum Abscheren der Finger führen. Während des Arbeitsbetriebs Abstand zum Anbaugerät halten,  nicht anfassen. Teile-Nr.: R5611-5754-0 (optional) Achtung, Bauteilbeschädigung möglich! Die Bauteilfläche ist nur gering belastbar und kann beim Aufsteigen zu Schäden am Bauteil führen.
  • Seite 27 Sicherheitsbestimmungen Teile-Nr.: R5611-5758-0 Zulässige Tragfähigkeit mit Palettengabel R082 mit Kabine Teile-Nr.: R5611-5759-0 Zulässige Tragfähigkeit mit Palettengabel R082 mit Fahrerschutzdach Teile-Nr.: R5611-5731-0 Reifendruck Fahrerschutz- Kabine dach R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 28: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitsbestimmungen Sicherheitseinrichtungen Vor jedem Ingangsetzen der Maschine müssen alle Sicherheitseinrichtungen sachgerecht angebracht und funk- tionsfähig sein. Eine Manipulation an den Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überbrücken von Endlagenschaltern, ist verboten. Schutzeinrichtungen dürfen nur entfernt werden nach Stillstand und Ausschalten der Maschine,  Absicherung gegen Wiedereinschalten (Anlassschalter in Stellung STOP und Schlüssel abgezogen).
  • Seite 29: Lenkrahmenverriegelung

    Sicherheitsbestimmungen Lenkrahmenverriegelung Gefahr durch Ausscheren der Knicklenkung! Vor der Wartung oder dem Transport immer die Lenkrahmenverriegelung anbauen, um die Knick- STOP lenkung zu blockieren. Durch Anbau der Lenkrahmenverriegelung am linken Vorderrahmen wird die Knicklenkung blockiert. Knicklenkung mit der Lenkrahmenverriegelung sichern: Vorderen und hinteren Rahmen in Flucht bringen.
  • Seite 30: Schutzaufbau Fahrerschutzdach Und Kabine

    Der Sicherheitsgurt muss bei Betrieb der Maschine angelegt sein.  Keine konstruktiven Veränderungen am Schutzaufbau vornehmen.  Bei Schäden wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Händler. (Nicht reparieren!)  Die Maschine nie ohne Schutzaufbau in Betrieb nehmen.  Um Kippen, Rutschen oder andere mögliche Risiken im Hebeeinsatz zu vermeiden, ist äußerste Vorsicht geboten.
  • Seite 31: Nothammer

    Sicherheitsbestimmungen Nothammer Bei einem evtl. Unfall mit der Maschine, bei dem sich die Kabinentür bzw. die Front- oder Seitenscheibe nicht öffnen lässt, kann der Be- diener die Scheiben mit dem Nothammer (1) einschlagen. Beim Einschlagen der Scheibe unbedingt die Augen STOP schließen und mit dem Arm abdecken.
  • Seite 32: Brandschutz

    Sicherheitsbestimmungen Brandschutz Bauteile und Anbaugeräte der Maschine erreichen bereits unter normalen Betriebsbedingungen hohe Temperaturen, besonders der Motor und die Abgasanlage. Beschädigte oder nicht gewartete STOP Elektroinstallationen können Ursache für Funkenüberschlag oder Lichtbögen sein. Die folgenden Brandschutzrichtlinien helfen Ihnen, Ihre Ausrüstung instand und effizient zu halten und das Brand- risiko zu minimieren.
  • Seite 33: Bergen, Verladen Und Transport

    Bergen, Verladen und Transport BERGEN, VERLADEN UND TRANSPORT Sicherheitsbestimmungen beim Bergen Zum Bergen der Maschine muss ein Zugfahrzeug mit mindestens der gleichen Gewichtsklasse verwendet  werden, die der Gewichtsklasse der Maschine entspricht. Zum Bergen ist eine Abschleppstange zu verwenden. Bei der Verwendung eines Abschleppseils ist ein ...
  • Seite 34: Sicherheitsbestimmungen Beim Transport

    Bergen, Verladen und Transport Sicherheitsbestimmungen beim Transport Die verwendeten Laderampen müssen eine ausreichende Tragfähigkeit zum Aufnehmen des Maschinenge-  wichts aufweisen. Sie müssen sicher am Transportfahrzeug aufgelegt und befestigt werden. Ladefläche am Heck des Transportfahrzeuges mit ausreichend dimensionierten Stützen unterbauen. ...
  • Seite 35: Bergen

    Die Maschine ist mit einer negativ wirkenden Feststellbremse ausgestattet. Die Feststellbremse zieht an, sobald der Motor abgeschaltet ist. Vor dem Abschleppen muss die Feststellbremse deshalb manuell gelöst werden. Bleibt die Maschine liegen und muss abgeschleppt werden, informieren Sie den nächstgelegenen KUBOTA-Fach- händler. Nur im Notfall selbst die folgenden Tätigkeiten ausführen.
  • Seite 36: Verladen Der Maschine Mit Einem Kran

    Bergen, Verladen und Transport Verladen der Maschine mit einem Kran Kapitel Sicherheitsbestimmungen (Seite 15) und Ab- schnitt Sicherheitsbestimmungen beim Verladen der STOP Maschine mit einem Kran (Seite 33) beachten. Vor dem Verladen Vorderen und hinteren Rahmen auf einem ebenen Untergrund ...
  • Seite 37: Transport Mit Tieflader

    Bergen, Verladen und Transport Transport mit Tieflader Kapitel Sicherheitsbestimmungen (Seite 15) und Ab- schnitt Sicherheitsbestimmungen beim Transport STOP (Seite 34) beachten. Laderampen in einem Winkel von 10° bis 15° auf das Trans-  portfahrzeug auflegen. Dabei die Breite der Lauffläche und die Spurweite der Maschine beachten.
  • Seite 38 Bergen, Verladen und Transport Zur Fahrzeugsicherung sind die im Bild dargestellten Anschlag- punkte (1) zu verwenden. Vorderräder und Hinterräder mit Keilen (1) sichern.  Maschine auf dem Transportfahrzeug mit geeigneten Spann-  gurten oder Ketten an den Anschlagpunkten verzurren (2). Alle Türen und die Abdeckungen an der Maschine schließen ...
  • Seite 39: Beschreibung Der Maschine

    Beschreibung der Maschine BESCHREIBUNG DER MASCHINE Abmessungen Die Abmessungen des Modells R082 sind den nachfolgenden Abbildungen und Tabellen zu entnehmen. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 40 Beschreibung der Maschine Klappschaufel Mit Schaufel Universalschaufel (4 in 1 Schaufel) Gesamtlänge 5395 5455 Radstand 2000 Spurweite 1400 Gesamthöhe (Kabine/Fahrerschutzdach) 2480/2460 Bodenfreiheit minimal Ausschütthöhe (ohne Zähne) 2530 2490 Reichweite (ohne Zähne) Gelenkbolzenhöhe 3230 Hubhöhe 4140 4105 Abtragtiefe Gesamtbreite (Radaußenseite) 1725 Gesamtbreite (Schaufel) 1820 1890...
  • Seite 41: Technische Daten

    Beschreibung der Maschine Technische Daten Nachfolgend sind die Technischen Daten für diese Modellreihe aufgeführt. KUBOTA Radlader Modell-Bezeichnung R082 Fahrer- Kabine schutzdach Maschinengewicht* 4560 4725 Betriebsgewicht** 4635 4800 Wassergekühlter Vierzylinder- Dieselmotor Modell-Bezeichnung V2607-DI-E3-WL Hubraum cm³ 2615 Motor Motorleistung (ISO 9249) kW (PS)
  • Seite 42: Kennzeichnung Der Maschine

    Beschreibung der Maschine Kennzeichnung der Maschine Das Typenschild der Maschine ist am Vorderrahmen rechts ange- bracht. Die eingeschlagenen Daten sind vom Betreiber in das Feld auf der Rückseite des Deckblatts einzutragen. Zulässiges Gesamtgewicht Zulässige Vorderachslast Zulässige Hinterachslast Seriennummer CE-Kennzeichnung Max. Zugleistung an der Abschleppvorrichtung/ Max.
  • Seite 43: Grundausstattung

    Beschreibung der Maschine Grundausstattung Die Grundausstattung des Modells umfasst folgende Teile: – Bedienungsanleitung – Ersatzteilkatalog – Garantieerklärung – Fettpresse – Werkzeugsatz im Beutel Ersatzteilkatalog und Garantieerklärung können zusammen mit der Bedienungsanleitung aufbewahrt werden (Seite 12). Die Fettpresse ist rechts im Hubgerüst, unterhalb der Hubgerüst- stütze, an den Haltern (1) zu befestigen.
  • Seite 44 Beschreibung der Maschine R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 45: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion AUFBAU UND FUNKTION Bauteileübersicht Kabine Tankklappe Arbeitsscheinwerfer vorn (Kabine) Hinterrad Außenspiegel Heckgewicht Kippzylinder Anschlagpunkt Kombileuchte vorn (Blinker, seitliche Begren- Kombileuchte hinten (Blinker, hintere Begren- zungsleuchte, Fahrscheinwerfer) zungsleuchte, Bremslicht, Rückfahrleuchte) Kipphebel Abschleppvorrichtung mit Kupplungsbolzen Hubgerüst Motorraumabdeckung Schaufel Abgasrohr Hubzylinder Rundumleuchte (optional) Unterlegkeil...
  • Seite 46: Fahrerplatz

    Aufbau und Funktion Fahrerplatz Der Fahrerplatz gliedert sich im Wesentlichen in folgende Bereiche: Instrumententafel Rechte Bedienkonsole Armaturenbrett und Lenksäule Fahrersitz Bedienhebelkonsole Pedale R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 47: Instrumententafel

    Aufbau und Funktion Instrumententafel Die Instrumententafel enthält nachfolgende Anzeigen und Kontrollleuchten: Kontrollleuchte Vorglühen Kontrollleuchte Feststellbremse Kontrollleuchte Ladung Kontrollleuchte Differenzialsperre Kontrollleuchte Motoröldruck Kontrollleuchte Fernlicht Kontrollleuchte Uhr einstellen Kontrollleuchte Abblendlicht Kontrollleuchte Kühlflüssigkeitstemperatur Kontrollleuchte Begrenzungsleuchten Kühlflüssigkeitstemperaturanzeige Kontrollleuchte Schlüssel einstecken Warnleuchte Kontrollleuchte Schlüssel abziehen Motorwarnleuchte Kontrollleuchte Kraftstoffvorrat Geschwindigkeitsanzeige...
  • Seite 48 Aufbau und Funktion Beschreibung der Instrumententafel Kontrollleuchte Vorglühen Die Kontrollleuchte Vorglühen leuchtet beim Schalten des Anlassschalters in Stellung RUN. Wenn die Kont- rollleuchte erlischt, kann der Motor gestartet werden. Kontrollleuchte Ladung Die Kontrollleuchte Ladung leuchtet, wenn nicht genügend Spannung im Ladestromkreis anliegt. Kontrollleuchte Motoröldruck Die Kontrollleuchte Motoröldruck leuchtet, wenn sich der Öldruck unter dem Sollwert befindet.
  • Seite 49 Aufbau und Funktion 17. Kontrollleuchte Abblendlicht Die Kontrollleuchte leuchtet, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist. 18. Kontrollleuchte Begrenzungsleuchten Die Kontrollleuchte leuchtet, wenn die Fahrscheinwerfer eingeschaltet sind. 19. Kontrollleuchte Schlüssel einstecken Die Kontrollleuchte Schlüssel einstecken leuchtet, wenn der Schlüssel eingesteckt werden soll. 20.
  • Seite 50: Armaturenbrett Und Lenksäule

    Aufbau und Funktion Armaturenbrett und Lenksäule An Armaturenbrett und Lenksäule befinden sich die Bedienelemente der Fahrzeugsteuerung. Luftdüsen (Kabinenversion) Fahrscheinwerferschalter Hupentaster 10. Zusatzkreisschalter Warnblinkschalter 11. Anzeigewahltaste Feststellbremsschalter 12. Menütaste Sperrschalter Arbeitshydraulik 13. Lenksäulenverriegelung Freigabetaste Anbaugerätentriegelung 14. Lenkrad Dauerdruckschalter 15. Multifunktionshebel Schalter Schwimmstellung Beschreibung des Armaturenbretts und der Lenksäule Luftdüsen (Kabinenversion) Mit den Luftdüsen wird der Heizungs- und Gebläseluftstrom an die Front- und Seitenscheiben oder in die Ka-...
  • Seite 51 Aufbau und Funktion Schalter Schwimmstellung Durch Betätigen des Schalters werden die Hubgerüstzylinder druckentlastet. Diese Funktion wird für Anbau- geräte eingesetzt, die im Fahrbetrieb der Oberflächenkontur folgen müssen (z. B. für den Betrieb einer Kehr- maschine oder das Planieren mit der Schaufel in Rückwärtsfahrt). Fahrscheinwerferschalter Der Fahrscheinwerferschalter dient zum Ein- und Ausschalten der Fahrscheinwerfer.
  • Seite 52: Bedienhebelkonsole

    Aufbau und Funktion Bedienhebelkonsole Auf der Bedienhebelkonsole sind Funktions- und Steuerelemente der Arbeitshydraulik und des Motors angeordnet: Fahrstufenschalter (verringern) Fahrstufenschalter (erhöhen) Bedienhebel Zusatzkreisregler Motordrehzahlregler Neutralschalter Handgelenkauflage Fahrtrichtungsschalter Differenzialsperrtaste Beschreibung der Funktions- und Steuerelemente an der Bedienhebelkonsole Fahrstufenschalter (verringern) Durch Drücken des Fahrstufenschalters wird die Fahrgeschwindigkeit auf 4,6 km/h begrenzt. Fahrstufenschalter (erhöhen) Durch Drücken des Fahrstufenschalters wird die Fahrgeschwindigkeit auf 20 km/h freigegeben.
  • Seite 53: Rechte Bedienkonsole

    Aufbau und Funktion Rechte Bedienkonsole In der rechten Bedienkonsole sind folgende Bedienelemente der elektrischen Ausstattung untergebracht: 12-V-Steckdose Schalter Arbeitsscheinwerfer (Kabinenversion) Wisch-Waschschalter Heckscheibe (Kabinenversion) Schalter Rundumleuchte (Zubehör) Manuelle Motorabstellung Heizungs- und Klimaanlagensteuerung (Kabinenversion) Anlassschalter Beschreibung der Bauteile der rechten Bedienkonsole 12-V-Steckdose Die 12-V-Steckdose dient zum Anschluss eines externen elektrischen Verbrauchers.
  • Seite 54: Fahrersitz

    Aufbau und Funktion Fahrersitz Der Fahrersitz kann so eingestellt werden, dass ein ermüdungsfrei- es und bequemes Arbeiten möglich ist und alle Bedienelemente er- reichbar sind. Armlehnenversteller Rückenlehnenverriegelung Sicherheitsgurtschloss Gewichtseinstellhebel Längsverstellhebel Sicherheitsgurt Beschreibung des Fahrersitzes Armlehnenversteller Mit dem Armlehnenversteller kann die Armlehne in der Neigung eingestellt werden. Rückenlehnenverriegelung Durch Lösen der Rückenlehnenverriegelung kann die Neigung der Rückenlehne verändert werden.
  • Seite 55: Pedale

    Aufbau und Funktion Pedale Die Pedale zum Beschleunigen und Bremsen der Maschine sind im Fußraum angeordnet: Fahrpedal Kriech- und Bremspedal Beschreibung der Pedale Fahrpedal Das Fahrpedal steuert über die Einspritzpumpe die Motordrehzahl. Je weiter das Fahrpedal gedrückt wird, desto höher ist die Motordrehzahl. Bei unbetätigtem Fahrpedal läuft der Motor mit Leerlaufdrehzahl. Kriech- und Bremspedal Das Kriech- und Bremspedal reguliert den Ölvolumenstrom zum hydrostatischen Fahrantrieb.
  • Seite 56: Weitere Ausstattungen Am Fahrerplatz

    Aufbau und Funktion Weitere Ausstattungen am Fahrerplatz Im Nachfolgenden werden weitere Ausstattungen am Fahrerplatz beschrieben. Innenbeleuchtung (Kabinenversion) An der Fahrerkabinendecke befindet sich eine Innenleuchte (1), die durch Drücken auf die Innenleuchte ein- und ausgeschaltet werden kann. Sonnenblende (Kabinenversion) An der Fahrerkabinendecke befindet sich eine Sonnenblende (1), die zum Schutz der Augen vor Sonnenlicht abgeklappt werden kann.
  • Seite 57: Heizung (Kabinenversion) Und Klimaanlage (Optional)

    Aufbau und Funktion Heizung (Kabinenversion) und Klimaanlage (optional) Heizungs- und Klimaanlagensteuerung Die Steuerung für die Heizung und die Klimaanlage (optional) ist in der rechten Bedienkonsole untergebracht und enthält folgende Bauteile: Klimaanlagenschalter Kontrollleuchte Temperaturregler Gebläseschalter Klimaanlagenschalter Mit dem Klimaanlagenschalter kann die Klimaanlage ein- und ausgeschaltet werden.
  • Seite 58: Wahlhebel Umluft/Frischluft

    Aufbau und Funktion Fußraum Heckscheibe (zum Entfeuchten / Enteisen der Heckscheibe) Innenraum / Fahrerplatz vorn Die gewünschte Strömungsrichtung (A) kann an den Luftdüsen ein- gestellt werden. Das Einstellen der runden Luftdüsen für den Fußraum und den In- nenraum kann unabhängig voneinander erfolgen: A.
  • Seite 59: Heizungsventil

    Aufbau und Funktion Heizungsventil Das Heizungsventil (1) befindet sich im Fußraum unterhalb der Fußmatte und regelt die Versorgung des Heizungswärmetauschers mit Heißwasser aus dem Kühlkreislauf. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 60: Weitere Ausstattungen An Der Maschine

    Aufbau und Funktion Weitere Ausstattungen an der Maschine Im Nachfolgenden werden weitere Ausstattungen an der Maschine beschrieben. Außenspiegel Die Außenspiegel (1) ermöglichen die Sicht nach hinten. Die Au- ßenspiegel können für eine optimale Sicht in die entsprechenden Bereiche eingestellt werden. Starterbatterie Die Starterbatterie (1) befindet sich im Staufach auf der linken Ma- schinenseite unter der Seitenabdeckung (2).
  • Seite 61: Elektrische Sicherungen

    Aufbau und Funktion Elektrische Sicherungen Die elektrischen Sicherungen der Maschine befinden sich auf der rechten Fahrzeugseite unter der Seitenabdeckung. Sicherungskasten A Sicherungskasten B Sicherungskasten C Elektrische Hauptsicherungen Die elektrischen Hauptsicherungen (1) der Maschine befinden sich auf der linken Maschinenseite unter der Motorraumabdeckung. Tankeinfüllstutzen und Füllstandskontrolle Der Tankeinfüllstutzen (1) befindet sich auf der rechten Maschinen- seite unter der Tankklappe (3).
  • Seite 62: Hydraulikölbehälter

    Aufbau und Funktion Hydraulikölbehälter Der Hydraulikölbehälter befindet sich auf der linken Maschinenseite über der Hinterachse. Im Hydraulikölbehälter bedinden sich der Ansaugfilter und der Rücklauffilter. Hydraulikölbehälter Öleinfüllöffnung für Hydrauliköl Revisionsöffnung oben Rücklauffilter Revisionsöffnung unten Ansaugfilter Kühlflüssigkeitskühler und Hydraulikölkühler Der Kühlflüssigkeitskühler und der Hydraulikölkühler befinden sich auf der rechten Maschinenseite unter der Mo- torraumabdeckung.
  • Seite 63: Motorraum

    Aufbau und Funktion Motorraum Der Motorraum befindet sich am Heck des Hinterrahmens unter der Motorraumabdeckung. Motor Wasserabscheider Kühlflüssigkeitsausgleichsbehälter Abgasschalldämpfer Keilriemen Kraftstofffilter Generator Scheibenwaschanlagenbehälter Ölmessstab Abgasrohr Öleinfüllstutzen Luftfilter R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 64 Aufbau und Funktion R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 65: Betrieb

    Betrieb BETRIEB Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb Die Sicherheitshinweise (Seite 15) sind einzuhalten.  Die Maschine darf nur unter Berücksichtigung des Abschnitts Bestimmungsgemäße Verwendung (Seite 17)  betrieben werden. Die Bedienung der Maschine ist nur ausgebildetem Personal erlaubt (Seite 12).  Die Bedienung der Maschine unter Drogen-, Medikamenten- oder Alkoholeinfluss ist verboten.
  • Seite 66 Betrieb Das Betreiben auf gefährlichem Terrain, jenseits der Tragfähigkeit oder gegen die bestimmungsgemäße Ver-  wendung der Maschine, kann zum Kippen der Maschine führen und ist verboten. Beim Fahren einer Last, besonders an Gefällen, das Anbaugerät immer so niedrig wie möglich halten, um ein ...
  • Seite 67: Sicherheit Für Kinder

    Betrieb Sicherheit für Kinder Kinder fühlen sich in der Regel von Maschinen und deren Arbeitsbetrieb angezogen. Befinden sich Kinder in der Nähe der Maschine und sind diese nicht in angemessener Entfernung und im Sichtbe- STOP reich des Bedieners, kann dies zu schweren Unfällen bis hin zum Tod der Kinder führen. Die nachfolgenden Verhaltensregeln stets beachten: Gehen Sie niemals davon aus, dass Kinder dort bleiben, wo sie zuletzt gesehen wurden.
  • Seite 68: Verhalten Bei Arbeiten In Der Nähe Elektrischer Freileitungen

    Betrieb Verhalten bei Arbeiten in der Nähe elektrischer Freileitungen Beim Arbeiten mit der Maschine in der Nähe elektrischer Freileitungen und Fahrleitungen (z. B. Straßenbahn- oberleitung) muss zwischen der Maschine mit deren Anbauteilen und der Leitung ein Mindestabstand gem. der nachfolgenden Tabelle eingehalten werden. Nennspannung [V] Sicherheitsabstand [m] bis 1 kV...
  • Seite 69: Erstinbetriebnahme

    Ausführen aller Bedienfunktionen, siehe Abschnitt Betrieb der Maschine (Seite 84) und nachfolgende Ab-  schnitte. Bei Mängeln informieren Sie bitte sofort Ihren zuständigen KUBOTA-Fachhändler. Einsteigen Verletzungsgefahr beim Auf- und Absteigen! Beim Auf- und Absteigen ohne sicheren Halt kann man ausrutschen und stürzen.
  • Seite 70: Auswahl Der Displayanzeigen

    Betrieb Auswahl der Displayanzeigen Ist der Anlassschalter in Stellung RUN geschaltet, können im Dis- play (2) die Uhrzeit (3), die Motordrehzahl (4) und die Betriebsstun- den (5) angezeigt werden. Zur Auswahl der Displayanzeige die Anzeigewahltaste (1) so oft drücken, bis die gewünschte Anzeige im Display erscheint. Die nachfolgende Funktion steht zur Verfügung, wenn der Schlüssel nicht im Anlassschalter steckt.
  • Seite 71: Einfahren Der Maschine

    Betrieb Einfahren der Maschine Während der ersten 50 Betriebsstunden sind folgende Punkte unbedingt zu beachten: Maschine bei mittlerer Motordrehzahl und geringer Belastung warm fahren, nicht im Leerlauf warm laufen las-  sen. Maschine nicht mehr als notwendig belasten.  Besondere Wartungshinweise Materialschäden durch verunreinigtes Schmieröl! Das Schmieröl spielt eine besondere und wichtige Rolle beim Einfahren der Maschine.
  • Seite 72: Staubventil - Reinigen

    Betrieb Staubventil - Reinigen Staubventil (1) am Luftfilterdeckel durch mehrmaliges Zusam-  mendrücken entleeren. Bei starker Verschmutzung den Luftfilter ausbauen und reini-  gen (Seite 170). Staubanzeige - Prüfen Am Luftfiltergehäuse befindet sich eine Staubanzeige (2). Ist der Luftfilter stark verunreinigt, erscheint ein roter Signalring (3) an der Anzeige.
  • Seite 73: Kühlflüssigkeitsstand - Prüfen

    Betrieb Kühlflüssigkeitsstand - Prüfen Kühlflüssigkeitsstand im Ausgleichsbehälter (1) prüfen, der  Flüssigkeitsstand muss sich zwischen FULL (A) und LOW (B) befinden. Nicht den Kühlerverschluss öffnen. STOP Befindet sich der Kühlflüssigkeitsstand unterhalb von LOW, Kühlflüssigkeit nachfüllen (Seite 131). Befindet sich der Kühlflüssigkeitsstand nach dem Nachfüllen in kurzer Zeit wieder unterhalb von LOW, ist das Kühlsystem undicht.
  • Seite 74: Keilriemen - Prüfen

    Betrieb Keilriemen - Prüfen Der Motor muss abgestellt und der Schlüssel abgezo- gen sein! Nicht in rotierende oder sich bewegende STOP Teile greifen. Ein lockerer Keilriemen kann auf der Riemenscheibe rutschen. Der Generator wird dann nicht richtig ange- trieben und die Batterie nicht ausreichend geladen. Rutscht oder reißt der Keilriemen, leuchtet bei laufen- dem Motor die Kontrollleuchte Ladung.
  • Seite 75: Wasserabscheider - Prüfen

    Betrieb Wasserabscheider - Prüfen Im Wasserabscheider (1) befindet sich ein roter Kunststoffring (5), der mit der Höhe des Wasserstandes aufschwimmt. Ist der Ring aufgeschwommen, Wasserabscheider reinigen  (Seite 167). Bremsflüssigkeitsstand - Prüfen Bremsflüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter (1) prüfen. Der Flüssigkeitsstand muss sich zwischen der oberen und unteren Markierung befinden.
  • Seite 76: Schmierstellen - Übersicht

    Betrieb Schmierstellen - Übersicht Hubgerüstbolzen (2 Schmierstellen) Hubzylinderfußbolzen (2 Schmierstellen) Verriegelungsbolzen (2 Schmierstellen) Drehgelenk am Hinterrahmen (1 Schmierstelle) Anlenkbolzen (1 Schmierstelle) Knickgelenk (1 Schmierstelle) Kipphebelbolzen (3 Schmierstellen) 10. Lenkzylinderlager (1 Schmierstelle) Kippzylinderfußbolzen (1 Schmierstelle) Hubzylinderkolbenstangenbolzen (2 Schmier- stellen) R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 77: Kraftstoffstand - Prüfen

    Betrieb Kraftstoffstand - Prüfen Die Kraftstoffvorratsanzeige (1) zeigt die relative Kraftstoffmenge im Kraftstofftank an. Je tiefer die Na- del der Anzeige steht, desto weniger Kraftstoff befin- det sich im Kraftstofftank. Kraftstoffvorratsanzeige Kontrollleuchte Kraftstoffvorrat Warnleuchte A  Kraftstofftank voll B  Kraftstofftank leer Anlassschalter in Stellung RUN schalten.
  • Seite 78: Feststellbremse - Prüfen

    Betrieb Feststellbremse - Prüfen Die Funktionsprüfung kann erst im Betrieb der Maschine durchgeführt werden. Maschine auf einer Steigung mit ca. 15 % abstellen.  Feststellbremsschalter (1) in Stellung EIN drücken.  Rollt die Maschine, diese mit dem Bremspedal anhalten und ...
  • Seite 79: Einrichten Des Arbeitsplatzes

    Betrieb Einrichten des Arbeitsplatzes Öffnen und Schließen der Kabinentür (Kabinenversion) Öffnen der Kabinentür von außen Kabinentür am Türschloss (2) aufschließen.  Kabinentür durch Ziehen am Türgriff (3) öffnen und in den Fest-  steller (1) der Kabinenwand verriegeln. Schließen der Kabinentür Entriegelungshebel (1) herausziehen und Kabinentür ins ...
  • Seite 80: Öffnen Und Schließen Der Seitenscheibe (Kabinenversion)

    Betrieb Öffnen und Schließen der Seitenscheibe (Kabinenversion) Öffnen der Seitenscheibe Die Seitenscheibe kann zum Lüften einen Spalt breit aufgestellt oder vollständig geöffnet und arre- tiert werden. Griff (1) hochziehen und Seitenscheibe entriegeln.  Um die Seitenscheibe einen Spalt breit zu öffnen, diese nach ...
  • Seite 81: Einstellen Des Fahrersitzes

    Betrieb Einstellen des Fahrersitzes Der Fahrersitz ist so einzustellen, dass ein ermüdungsfreies und bequemes Arbeiten erfolgen kann. Alle Bedienelemente müssen sicher bedient werden können. Längsverstellung der Sitzfläche (Sitzabstand) Längsverstellhebel (5) hochziehen und durch Vor- oder Zu-  rückschieben der Sitzfläche geeignete Sitzposition einstellen, Hebel loslassen.
  • Seite 82: Einstellung Der Sitzhöhe (Unterschenkellänge Des Bedieners)

    Betrieb Einstellung der Sitzhöhe (Unterschenkellänge des Bedieners) Die Sitzhöhe kann in mehreren Raststufen eingestellt werden. Zum Einstellen der Sitzhöhe, den Sitz langsam an- heben, bis dieser automatisch in die nächste Rastposition einrastet. Wenn der Sitz über die höchste Raststufe gehoben wird, wird dieser wieder automatisch in die unterste Raststufe abgesenkt. Sitzhöhe in Verbindung mit dem Sitzabstand so einstellen, dass die Bedienelemente, die mit den Fü- ßen gesteuert werden, sicher bedient werden können.
  • Seite 83: Sicherheitsgurt

    Betrieb Sicherheitsgurt Sicherheitsgurt (6) aus dem Gurtaufroller ziehen und am Be-  cken anliegend ins Gurtschloss (3) einrasten. Sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt eng anliegt.  Der Betrieb der Maschine mit nicht angelegtem Si- STOP cherheitsgurt ist verboten. Zum Lösen den roten Knopf am Gurtschloss drücken und den ...
  • Seite 84: Betrieb Der Maschine

    Betrieb Betrieb der Maschine Für den sicheren Betrieb der Maschine sind die nachfolgenden Abschnitte zu beachten. Sicherheitshinweise zum Starten des Motors Die Maschine ist mit einer Diebstahlsicherung (Seite 137) ausgestattet. Beim erstmaligen Starten der Maschine an einem Arbeitstag die Tätigkeiten vor der täglichen Inbe- triebnahme (Seite 71) durchführen.
  • Seite 85: Starten Des Motors

    Prüfen, ob die Lenkung und der Pedaldruck am Kriech- und Bremspedal normal ansprechen. Ist STOP das Lenkspiel oder Pedalspiel auffällig groß sein, Ma- schine gesichert abstellen und den KUBOTA-Fach- händler kontaktieren. Sicherstellen, dass die Kontrollleuchten Ladung und Motoröl-  druck erloschen sind.
  • Seite 86: Abstellen Des Motors

    Betrieb Mit der Anzeigewahltaste (1) kann zwischen der Anzeige von  Uhrzeit, Motordrehzahl und Betriebsstunden im Display (2) ge- wechselt werden. Die Uhrzeit (3) zeigt die aktuelle Tageszeit in Stunden und Minuten Die Drehzahlanzeige (4) zeigt die aktuelle Motordrehzahl an. Die Betriebsstundenanzeige (5) zeigt die bisher geleisteten Be- triebsstunden der Maschine an, unabhängig von der Motordreh- zahl.
  • Seite 87: Kontrolle Der Anzeigen Nach Dem Start Und Während Des Betriebes

    Betrieb Kontrolle der Anzeigen nach dem Start und während des Betriebes Nach dem Starten und während des Betriebes muss der Bediener die Kontrollleuchten und die Anzeigen im Dis- play überwachen. Die Warnleuchte (1) blinkt bei Auftreten eines System- fehlers oder einer technischen Störung rot, der Motor ist sofort abzustellen.
  • Seite 88 Betrieb Bei starker Auslastung der Maschine kann die Kühlflüssigkeitstem- peratur etwas höher als normal ansteigen. Die Kontrollleuchte Kühl- flüssigkeitstemperatur (1) leuchtet, die Motorwarnleuchte (2) blinkt und im Display erscheint die Meldung wie im Bild rechts dargestellt. Die Meldung wird nach kurzer Zeit ausgeblendet, die Kontrollleuch- te Kühlflüssigkeitstemperatur blinkt, solange die Temperatur erhöht (blinkt) ist.
  • Seite 89: Kriech- Und Bremspedal Benutzen

    Betrieb Kriech- und Bremspedal benutzen Maschine abbremsen Kriech- und Bremspedal (1) leicht betätigen.  Der Ölvolumenstrom zum hydrostatischen Fahrantrieb wird redu- ziert. Die Maschine ist ohne Antriebsleistung und rollt aus, bis sie stehenbleibt. Kriech- und Bremspedal (1) vollständig durchtreten.  Die Scheibenbremsen werden betätigt und bremsen die Maschine ab, bis sie stehenbleibt.
  • Seite 90 Betrieb Ausheben während des Schaufelbetriebs Lässt sich während des Schaufelbetriebs das Hubgerüst nicht an- heben, kann der Ölvolumenstrom des Fahrantriebs auf die Arbeits- hydraulik unterstützend gelenkt werden. Dadurch kann die Arbeits- hydraulik die maximale Leistung erzielen. Kriech- und Bremspedal (1) während des Schaufelbetriebs ...
  • Seite 91: Fahren Mit Der Maschine

    Betrieb Fahren mit der Maschine Unfallgefahr durch platzenden Reifen! Platzt ein Reifen, kann die Maschine wegrutschen oder kippen. Starkes Bremsen oder heftiges Len- STOP ken können die Maschine außer Kontrolle bringen. - Die Maschine vorsichtig abbremsen und lenken. Allgemeine Sicherheitsbestimmungen (Seite 15) und Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb (Seite 65) be- ...
  • Seite 92: Fahren

    Betrieb Fahren Fahrpedal betätigen.  Die Maschine fährt in die vorher eingeschaltete Fahrtrichtung. (A) Vorwärts (B) Rückwärts Die Fahrgeschwindigkeit kann auf zwei Geschwindigkeiten (lang- sam und schnell) begrenzt werden. Auch wenn das Fahrpedal durchgetreten wird, fährt die Maschine dann nicht schneller. Linken Fahrstufenschalter (1) drücken.
  • Seite 93: Kurvenfahren

    Betrieb Kurvenfahren Unfallgefahr durch Kippen der Maschine! Keine engen Kurven mit hoher Geschwindigkeit fahren, die Maschine kann im schlimmsten Fall um- STOP kippen. - Vor dem Kurvenfahren die Geschwindigkeit drosseln. - Anbaugerät ca. 400 mm über dem Boden halten. Unfallgefahr nach Kurvenfahrt! Die Lenkung der Maschine kehrt nach der Kurvenfahrt nicht selbsttätig wieder in den Geradeauslauf STOP zurück.
  • Seite 94: Abstellen An Steigungen

    Betrieb Abstellen an Steigungen Lebensgefahr durch die wegrollende Maschine! An Steigungen besteht die Gefahr, durch die wegrol- STOP lende Maschine überrollt zu werden. - Die Maschine mit Keilen (1) gegen Wegrollen si- chern. Zum sicheren Abstellen der Maschine an Steigungen: Fuß...
  • Seite 95: Fahren Auf Unbefestigten Straßen Und Wegen

    Betrieb Hubgerüst anheben, bis die beiden Markierungen (1) fluchten.  Schaufel vollständig nach hinten kippen.  Bedienhebel und Zusatzkreishebel verriegeln.  Arbeitshydraulik sperren, dazu den Sperrschalter Arbeitshy-  draulik (1) drücken. Die Kontrollleuchte Arbeitshydraulik gesperrt leuchtet. Zusatzkreis einschalten, dazu den Zusatzkreisschalter (2) drü- ...
  • Seite 96: Arbeitsfunktionen Der Maschine (Handhabung Der Bedienelemente)

    Betrieb Arbeitsfunktionen der Maschine (Handhabung der Bedienelemente) Beim Arbeiten mit der Maschine die folgenden Sicherheitshinweise unbedingt beachten. STOP Es ist verboten, Beton oder Felsbrocken mit dem Anbaugerät zu brechen.  Das Anbaugerät nicht im freien Fall herabsacken lassen.  Das Anbaugerät nicht als Hammer verwenden, um Pfähle mit Schlagwirkung in den Boden einzutreiben. ...
  • Seite 97: Übersicht Über Die Bedienhebelfunktionen

    Betrieb Übersicht über die Bedienhebelfunktionen Das Bild zeigt, in Verbindung mit der nachfolgenden Tabelle, die Funktionen des Bedienhebels. Aktion Pos. Funktion Hubgerüst absenken Hebel nach vorn Schwimmstellung Hebel nach rechts Schaufel vorneigen Hebel nach hinten Hubgerüst anheben Hebel nach links Schaufel zurückneigen Durch Betätigen des Bedienhebels wird die entspre- chende Funktion ausgeführt.
  • Seite 98 Betrieb Hubgerüst absenken Bedienhebel (1) nach vorn drücken (A).  Das Hubgerüst bewegt sich, wie im Bild dargestellt. Hubgerüst Schwimmstellung Die Schwimmstellung wird für Anbaugeräte eingesetzt, die im Fahrbetrieb der Oberflächenkontur folgen müssen (z. B. für den Betrieb einer Kehrmaschine oder das Planieren mit der Schaufel in Rückwärtsfahrt). Bedienhebel (1) über die Position (A) hinaus vollständig nach ...
  • Seite 99: Bedienung Der Schaufel

    Betrieb Bedienung der Schaufel Schaufel zurückneigen Bedienhebel (1) nach links drücken (A).  Die Schaufel bewegt sich, wie im Bild dargestellt. Schaufel vorneigen Bedienhebel (1) nach rechts drücken (A).  Die Schaufel bewegt sich, wie im Bild dargestellt. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 100: Bedienung Des Zusatzkreises

    Bedienung des Zusatzkreises Der Zusatzkreis dient zur Betätigung von Anbaugeräten, z. B. einer Klappschaufel (4 in 1 Schaufel). Es dürfen nur von KUBOTA genehmigte Anbaugeräte verwendet werden. Die Anbaugeräte sind STOP gem. der eigenen Bedienungsanleitung zu montieren und zu betreiben.
  • Seite 101 Betrieb Zusatzkreisregler (1) nach vorn schieben (A).  Der Ölstrom erfolgt am linken Zusatzkreisanschluss (A). Zusatzkreisregler (1) nach hinten schieben (B).  Der Ölstrom erfolgt am rechten Zusatzkreisanschluss (B). Die proportionale Steuerung ermöglicht die stufenlose Geschwindigkeitsregelung des Anbaugerätes. Bei- spiel: Wenn der Wippschalter halb nach vorn bewegt wird, bewegt sich das Anbaugerät mit ungefähr halber Geschwindigkeit.
  • Seite 102 Betrieb Auswählen der Betriebsart Kontrollleuchte Zusatzkreis Anzeigewahltaste Zusatzkreisschalter Modus 1 Modus 0 Modus 2 Kontrollleuchte Kontrollleuchte Kontrollleuchte leuchtet blinkt Durchflussmengen- Zusatzkreis inaktiv Max. Durchflussmenge begrenzung Ist der Zusatzkreis eingeschaltet und eine Betriebsart ausgewählt, wird durch Drücken der Anzeigewahltaste die eingestellte Durchflussmenge am rechten Zusatzkreisanschluss und dann am linken Zusatzkreisanschluss für wenige Sekunden im Display angezeigt.
  • Seite 103 Betrieb Durchflussmengeneinstellung Angenommen, das gleiche Anbaugerät wird an einer anderen Maschine montiert. Auch wenn die gleichen Durch- flussmengeneinstellungen wie an der ersten Maschine vorgenommen werden, kann die Arbeitsgeschwindigkeit abweichen. An jeder Maschine müssen die Durchflussmengeneinstellungen individuell eingestellt werden. Bei ei- nem Wechsel auf ein anderes Anbaugerät müssen die optimalen Durchflussmengen für das neue Anbaugerät neu ermittelt und eingestellt werden.
  • Seite 104 Betrieb Wird die gewählte Durchflussmenge im Display angezeigt, kann mit der Anzeigewahltaste (2) und der Menütaste (1) die Durchfluss- menge erhöht oder verringert werden. Menütaste (1) drücken, die Durchflussmenge wird verringert.  Anzeigewahltaste (2) drücken, die Durchflussmenge wird er-  höht.
  • Seite 105 Betrieb Ist in einer Betriebsart der Wert für die Durchflussmen- geneinstellung an beiden Zusatzkreisanschlüssen auf Null gesetzt, wird diese Betriebsart beim Betätigen des Zusatzkreisschalters (1) nicht angezeigt. Beim Betrieb der Maschine stehen nur die Betriebsarten zur Verfügung, die eine Durchflussmenge größer Null ein- gestellt haben.
  • Seite 106 Betrieb Einstellen der maximalen Durchflussmenge Einstellen der maximalen Durchflussmenge Zusatzkreis aktivieren (leuchtet) Zusatzkreisanschluss (rechts und links) Durchflussmengeneinstellung (0 bis 19) (leuchtet) (blinkt) (blinkt) (blinkt) (A) Anzeigewahltaste drücken und halten. (blinkt) (B) Menütaste drücken und halten. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 107: Druckentlasten Des Hydrauliksystems

    Betrieb Druckentlasten des Hydrauliksystems Das Druckentlasten für die Arbeitshydraulik und für den Zusatzkreis muss getrennt voneinander durchgeführt werden. Arbeitshydraulik Hubgerüst und Anbaugerät vollständig absenken.  Die Arbeitshydraulik am Sperrschalter Arbeitshydraulik (1) aus-  schalten. Die Kontrollleuchte Arbeitshydraulik gesperrt leuchtet. Anlassschalter in Stellung STOP schalten. ...
  • Seite 108 Betrieb Zusatzkreis einschalten, dazu den Zusatzkreisschalter (1)  drücken. Die Kontrollleuchte Zusatzkreis leuchtet. Anzeigewahltaste (1) drücken.  Die eingestellte Durchflussmenge wird am rechten Zusatzkreisan- schluss und dann am linken Zusatzkreisanschluss für wenige Se- kunden im Display angezeigt. (A) Gewählte Betriebsart (B) Zusatzkreisanschluss links (Vorlauf) (C) Durchflussmengenstufe (D) Zusatzkreisanschluss rechts (Rücklauf)
  • Seite 109: Anbaugerät An- Und Abbauen Mit Schnellwechsler

    Durch unsachgemäße Bedienung kann das Anbaugerät abfallen und auf Personen herabstürzen. - Anbaugerät nur vom Fahrersitz aus entriegeln oder verriegeln. - Nur für die Maschine zugelassene KUBOTA-Anbaugeräte verwenden. - Nach dem Anbau prüfen, ob das Anbaugerät sicher verriegelt ist. Verfahrenshinweis zur Anbaugerätentriegelung Lebensgefahr durch herabstürzendes Anbaugerät!
  • Seite 110 Betrieb Maschine direkt vor das Anbaugerät (1) fahren und so ausrich-  ten, so dass die oberen Anlenkpunkte (2) von Anbaugerät und Schnellwechsler (3) fluchten. Freigabetaste Anbaugerätentriegelung (1) drücken (B) und ge-  drückt halten. Zusatzkreisregler (2) nach hinten ziehen (A). ...
  • Seite 111 Betrieb Zusatzkreisregler (1) nach vorn drücken (A).  Die Verriegelungsbolzen werden hydraulisch ausgeschoben, die Anbaugerätverriegelung ist verriegelt. Das Anbaugerät ist am Schnellwechsler arretiert. Prüfen, ob das Anbaugerät richtig verriegelt ist (Seite 112).  Bei einem hydraulisch betriebenen Anbaugerät die Hydraulik ...
  • Seite 112: Anbaugerätverriegelung Prüfen

    Betrieb Anbaugerätverriegelung prüfen Lebensgefahr durch unverriegeltes Anbaugerät! Das Anbaugerät kann abfallen und auf Personen herabstürzen, wenn nicht alle Anlenkpunkte und STOP Verriegelungsbolzen vollständig einrasten. - Maschine nur mit sicher verriegeltem Anbaugerät betreiben. Sichtprüfung Maschine gesichert abstellen.  Sichtprüfung am Anbaugerät durchführen. ...
  • Seite 113: Betrieb Mit Palettengabel

    Betrieb Betrieb mit Palettengabel Sicherheitshinweise zum Betrieb mit Palettengabel Lebensgefahr durch herabstürzende Last! STOP - Nie unter die angehobene Last gehen oder sich darunter aufhalten. Unfallgefahr durch Verlust der Standsicherheit! Je höher die Last gehoben wird, desto größer ist die Kippgefahr. Besonders angehobene Lasten be- STOP einflussen beim Abbremsen der Maschine die Standsicherheit negativ.
  • Seite 114: Zulässige Tragfähigkeit

    - Niemals die angegebene zulässige Tragfähigkeit überschreiten. - Nur von KUBOTA freigegebene Palettengabeln und Gabelzinken verwenden. - Gabelverlängerungen dürfen nur nach schriftlicher Genehmigung der Firma KUBOTA ange- baut werden. Kippgefahr durch unsachgemäße Bereifung! Die Reifengröße, Reifendruck und Reifenverschleiß beeinflussen die Kipplast und die zulässige STOP Tragfähigkeit und somit die Standsicherheit der Maschine.
  • Seite 115 1930 kg. Information zur Überprüfung der Hebeeinrichtungen in Frankreich Die Prüfungskoeffizienten, die durch KUBOTA ermittelt werden, und die für die Inbetrieb- oder Wiederinbetrieb- nahme der für das Heben ausgerüsteten Maschinen angewendet werden müssen (Artikel 10 und 11 des Erlasses vom 01.03.2004), sind 1,25 für die statische Prüfung und 1,0 für die dynamische Prüfung.
  • Seite 116: Außerbetriebnahme

    Betrieb Außerbetriebnahme Die Maschine ist so abzustellen, dass ein Wegrollen ausgeschlossen und die Maschine gegen un- STOP befugte Nutzung gesichert ist. Maschine auf einen ebenen und festen Untergrund fahren.  Motor abstellen.  Feststellbremse anziehen.  Hubgerüst und Anbaugerät absenken. ...
  • Seite 117: Bedienung Weiterer Ausstattungen Am Fahrerplatz

    Betrieb Bedienung weiterer Ausstattungen am Fahrerplatz Bedienung der Heizung (Kabinenversion) und der Klimaanlage (optional) Diese Klimaanlage enthält fluorierte Treibhausgase (F-Gase). -Äquivalent (t) Kältemittel Menge (kg) Treibhauspotential (GWP*) HFC-134a 1,01 1430 * GWP = Global Warming Potential Erläuterung des Hinweisschilds: Kennzeichnung, dass die Klimaanlage F-Gas enthält Industrielle Bezeichnung des enthaltenen F-Gases F-Gas-Menge (in kg) in der Klimaanlage Äquivalentmasse (in t) des F-Gas-Kohlendioxids (CO...
  • Seite 118 Betrieb Heizungsventil öffnen Fußmatte (1) entfernen.  Heizungsventil (1) durch Drehen öffnen bzw. schließen.  A  Öffnen B  Schließen Im Sommer sollte das Heizungsventil immer ge- schlossen sein. Alle nachfolgend für die Bedienung der Heizung be- schriebenen Tätigkeiten sind bei laufendem Motor auszuführen.
  • Seite 119: Kühlen Der Kabine Mit Klimaanlage (Optional)

    Betrieb Um die Kabine schneller aufzuheizen, die Luftzufuhr am Hebel  (1) in Stellung Umluft (A) schalten. Es strömt keine kühle Außenluft nach und die zirkulierende Innen- luft erwärmt schneller. Damit die Scheiben bei längerem Betrieb der Heizung nicht be- schlagen, sollte nach der Aufwärmphase der Kabine die Luftzufuhr wieder in Stellung Frischluft (B) geschaltet werden.
  • Seite 120: Enteisen Oder Entfeuchten Der Scheiben

    Betrieb Enteisen oder entfeuchten der Scheiben Um die Scheiben zu enteisen oder beschlagfrei zu machen, die fol- genden Schritt ausführen: Luftdüsen für die Front- bzw. Heckscheibe öffnen.  Temperaturregler (3) in die Stellung „Warm“ bringen.  Blau  Kalt Rot  Warm Gebläseschalter (4) in Stellung 3 schalten.
  • Seite 121: Bedienung Der Scheibenwaschanlage (Kabinenversion)

    Betrieb Bedienung der Scheibenwaschanlage (Kabinenversion) Im Winter vor der Benutzung des Scheibenwischers prüfen, ob das Wischerblatt festgefroren ist. In diesem Fall nicht den Scheibenwischer in Betrieb nehmen. Ansonsten kann das Wischerblatt oder der Wischermotor beschädigt werden. Den Scheibenwischer nur betätigen, wenn die Scheibe nass genug ist, ggf. die Scheibenwaschanla- ge vorher einschalten.
  • Seite 122: Einschalten Des Heckscheibenwischers

    Betrieb Einschalten des Heckscheibenwischers Der Anlassschalter steht in Stellung RUN. Schalter (1) in Stellung WISCH-WASCH drücken.  Der Scheibenwischer arbeitet, solange der Schalter in dieser Stel- lung bleibt. Zum Ausschalten Schalter (1) in Stellung OFF drücken.  Einschalten der Heckscheibenwaschanlage Die Scheibenwaschanlage kann betätigt werden, wenn der Schei- benwischer ein- oder ausgeschaltet ist.
  • Seite 123: Blinker Ein- Und Ausschalten

    Betrieb Blinker ein- und ausschalten Zum Einschalten der rechten Blinker den Multifunktionshebel  (1) nach vorn schalten (A). Die Blinker rechts und die rechte Kontrollleuchte blinken. Zum Einschalten der linken Blinker den Multifunktionshebel  nach hinten schalten (B). Die Blinker links und die linke Kontrollleuchte blinken. Darauf achten, dass der Multifunktionshebel nach dem Abbiegen selbsttätig wieder in die mittlere Positi- on zurückkehrt und die Blinker ausschaltet.
  • Seite 124: Abblendlicht

    Betrieb Abblendlicht Sicherstellen, dass der Mulitfunktionshebel in der un- teren Schaltstellung steht, um nicht versehentlich das Fernlicht einzuschalten und Personen zu blenden. Den Fahrscheinwerferschalter (1) in die zweite Schaltstellung  drücken. Das Abblendlicht und dessen Kontrollleuchte leuchten. Fernlicht Durch nach oben und nach unten schalten des Mulitfunktionshebels kann zwischen Fernlicht und Abblendlicht umgeschaltet werden.
  • Seite 125: Rundumleuchte (Zubehör) Ein- Und Ausschalten

    Betrieb Rundumleuchte (Zubehör) ein- und ausschalten Der Anlassschalter steht in Stellung RUN. Schalter Rundumleuchte (1) in Stellung EIN drücken.  Die Rundumleuchte leuchtet. Zum Ausschalten Schalter Rundumleuchte in Stellung AUS  drücken. 12-V-Steckdose Abdeckkappe (1) öffnen, elektrischen Verbraucher in die 12-V- ...
  • Seite 126: Feststellbremse Anziehen Und Lösen

    Betrieb Feststellbremse anziehen und lösen Lebensgefahr durch die wegrollende Maschine! Die Feststellbremse muss zum sicheren Abstellen der Maschine angezogen sein, um das Wegrollen STOP zu verhindern. Wird der Motor abgestellt, zieht die Feststellbremse automatisch an. - Maschine möglichst nicht an Steigungen abstellen. - Sicherstellen, dass die Maschine nicht wegrollt.
  • Seite 127: Batterietrennschalter Ein- Und Ausschalten

    Betrieb Batterietrennschalter ein- und ausschalten Zum Betrieb der Maschine muss sich der Batterietrennschalter (1) in Stellung EIN befinden. A  EIN B  AUS Befindet sich der Batterietrennschalter in Stellung AUS, sind die meisten elektrischen Funktionen abge- schaltet (z. B. Hupe, Arbeitsscheinwerfer, etc.). Die Benutzereinstellungen des Displays bleiben erhal- ten, die Batterieentladung ist nur gering.
  • Seite 128: Betrieb Während Des Winters

    Betrieb Betrieb während des Winters Vorsicht beim Ein- und Aussteigen! Die Trittflächen können glatt und rutschig sein. An Metallteilen wie dem Haltegriff können feuchte STOP Hände festfrieren. - Trittflächen prüfen und ggf. von Eis befreien. - Metallteile nicht mit bloßen Händen berühren, ggf. Handschuhe anziehen. Vor der Inbetriebnahme prüfen, ob die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder eisfrei sind, Eis könnte die Dich- ...
  • Seite 129: Anlassen Der Maschine Durch Fremdstarten

    Zweites Starthilfekabel zuerst am Pluspol der Starterbatterie und dann am Pluspol des Starthilfefahrzeugs ab-  klemmen. Pluspolabdeckung an der Starterbatterie aufsetzen.  Ist der nächste Start der Maschine wieder nur durch Fremdstarten möglich, die Batterie und den Ladekreis  des Generators prüfen. Ggf. den KUBOTA-Fachhändler verständigen. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 130: Bedienung In Notsituationen

    Betrieb Bedienung in Notsituationen Im Notfall lässt sich sowohl der Motor manuell abstellen als auch das Hubgerüst manuell absenken. Manuelle Motorabstellung Lässt sich der Motor nicht mit dem Schlüssel (1) abschalten, kann er manuell abgestellt werden. Zum Abstellen Knopf (2) ziehen, bis der Motor abgestellt ist. ...
  • Seite 131: Instandhaltung

    Betrieb Instandhaltung Auffüllen der Scheibenwaschanlage Verschlussdeckel (1) des Scheibenwaschanlagenbehälters (2)  öffnen und Wasser bzw. Reinigungsmittel einfüllen. Im Winter ist Scheibenreinigungsmittel mit Frost- schutzzusätzen zu verwenden. Kühlflüssigkeit nachfüllen Motorraumabdeckung öffnen (Seite 158).  Frostschutzgehalt mit einem Frostschutzprüfer prüfen, er sollte ...
  • Seite 132: Betanken Der Maschine

    Betrieb Betanken der Maschine Beim Betanken der Maschine ist das Rauchen, offenes Licht und der Betrieb anderer Zündquellen verboten. Der Gefahrenbereich ist durch Schilder zu kennzeichnen. Im Gefahrenbereich muss sich ein Feuerlöscher befinden. Aus- oder übergelaufener Kraftstoff ist sofort mit Ölbindemittel zu binden. Das kontaminierte Öl- bindemittel ist gem.
  • Seite 133: Füllstandskontrolle Beim Betanken

    Betrieb Füllstandskontrolle beim Betanken Der aktuelle Füllstand kann beim Betanken über ein akustisches Si- gnal ermittelt werden. Dazu muss der Anlassschalter in Stellung STOP stehen. Der Schalter (2) für die Füllstandskontrolle befindet sich neben dem Tankeinfüllstutzen (1). Sicherstellen, dass der Anlassschalter in Stellung STOP ge- ...
  • Seite 134: Wechseln Der Sicherungen

    Nachfolgende Sicherungsbelegung beachten! Nach dem Sicherungswechsel die Bauteilfunktion prüfen. Be-  steht der Defekt weiterhin, wenden Sie sich an Ihren KUBOTA- Fachhändler. Nach Abschluss der Tätigkeiten die Abdeckungen an den Sicherungskästen anbauen und die rechte Sei-  tenabdeckung schließen.
  • Seite 135: Sicherungsbelegung

    Betrieb Sicherungsbelegung Sicherungskasten A Sicherungskasten B 1 Schalter Frontscheibenwischer, 23 Wisch-Waschanlage Heckscheibe 15 A 30 A Hupentaster 24 Radio (AC) 15 A 2 Gebläsemotor 30 A 25 12-V-Steckdose 15 A 3 Instrumententafel (+B) 26 Kompressor 10 A 4 Motorsteuergerät (Netzspannung) 20 A 27 Schnellwechslerentriegelung 5 Hupe...
  • Seite 136: Reinigen Der Maschine

    50 A 5 Hauptsteuergerät (+B) 10 A Nach dem Sicherungswechsel die Bauteilfunktion prüfen. Be-  steht der Defekt weiterhin, wenden Sie sich an Ihren KUBOTA- Fachhändler. Nach Abschluss der Tätigkeiten die Motorraumabdeckung schließen.  Reinigen der Maschine Lebensgefahr durch die wegrollende Maschine!
  • Seite 137: Diebstahlsicherung

    Betrieb Nach dem Reinigen: Kunststoffteile mit einem handelsüblichen Kunststoffpflegemittel pflegen.  Alle Schmierstellen abschmieren.  Diebstahlsicherung Die Maschine ist mit einer Diebstahlsicherungsfunktion ausgestattet, die ein Starten des Motors nur mit Hilfe eines registrierten Schlüssels zulässt. Sollte ein registrierter Schlüssel abhanden kommen, kann dieser gesperrt wer- den.
  • Seite 138: Roter Schlüssel (Für Die Registrierung)

    Elektronik der mit am Bund hängende rote Schlüssel erkannt werden. In diesem Fall könnte es zu Fehlfunktionen in der Elektronik kommen. Sollten Störungen an der Maschine auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihren KUBOTA-Fachhändler, ...
  • Seite 139: Registrieren Eines Schwarzen Schlüssels Für Die Maschine

    Betrieb Registrieren eines schwarzen Schlüssels für die Maschine  Das Registrieren eines schwarzen Schlüssels darf nur unter folgenden Bedingungen erfolgen: Sicherstellen, dass sich keine Personen im Bereich der Maschine aufhalten. Ist es unumgänglich, STOP dass sich in der Nähe der Maschine Personen aufhalten, diese durch kurzes Hupen warnen. Sicherstellen, dass sich alle Bedienelemente in Neutralstellung befinden.
  • Seite 140 Betrieb Die Kontrollleuchte "Schlüssel einstecken" blinkt. Schwarzen Schlüssel (1) in den Anlassschalter einstecken. Schlüssel noch nicht drehen. Steht der Schlüssel in Stellung RUN, drehen Sie ihn zurück in Stellung STOP. Nach einem kurzen Moment blinkt die Kontrollleuchte Schlüs- sel abziehen. Dies weist darauf hin, dass der schwarze Schlüs- sel für dieses Fahrzeug registriert wurde.
  • Seite 141: Störungssuche

    Maßnahme an, die zur Beseitigung der Störung notwendig ist. Kann der Fehler durch die Maß- nahme, die in der Spalte BESEITIGUNG aufgeführt ist, nicht behoben werden, wenden Sie sich bitte an Ihren KUBOTA-Fachhändler. Sicherheitsbestimmungen für die Störungssuche Es gelten die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen (Seite 15) und die Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb...
  • Seite 142: Störungstabelle Betrieb

    Störungssuche Störungstabelle Betrieb STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BESEITIGUNG Ungenügende Motorleistung Luftfilter verschmutzt Luftfilter prüfen, reinigen, wechseln (Seite 170). Kraftstofffilter verschmutzt oder Wasserabscheider auf Wasserge- Wasser in der Kraftstoffanlage halt prüfen, ggf. reinigen (Seite 75) und Kraftstofffilter wechseln (Seite 176). Keine Hydraulikfunktion des Fahr- Fahrtrichtungsschalter nicht betätigt Fahrtrichtungsschalter betätigen.
  • Seite 143 Kühlflüssigkeitstemperatur zu hoch. Kühlflüssigkeit ist mit Rost vom Zy- Kühlflüssigkeit wechseln und Korro- linderkopf oder Kurbelwellengehäu- sionsschutz hinzufügen. se versetzt Zylinderkopfdichtung defekt (Kühl- Informieren Sie Ihren KUBOTA- flüssigkeitsverlust / Wasser im Mo- Fachhändler. toröl) Keilriemen beschädigt oder zu lose Keilriemen wechseln bzw. spannen (Seite 173).
  • Seite 144: Störungstabelle Displayanzeigen

    Störungssuche Störungstabelle Displayanzeigen Tritt eine Störung an der Maschine auf, erscheint eine der nachfolgenden Meldungen im Display. Treten Probleme auf, informieren Sie sofort Ihren KUBOTA-Fachhändler. Anzeige Kontrollleuchte Problem/Fehler Vorläufige Maßnahme Fehlerbehebung Instrumententafel Diese Meldung Die Maschine kann Informieren Sie so- CAN Kommunika- weist auf eine Stö-...
  • Seite 145 Infor- fen. Hydraulikanlage mieren Sie sofort Ih- auf Dichtigkeit prüfen. ren KUBOTA-Fach- händler. Systemfehler Fehler des Kraft- Informieren Sie so- Kraftstoffsensor stoffsensors. fort Ihren KUBOTA- Fachhändler. (rot) Hydrauliköl- Fehler des Informieren Sie so- temperatursensor Hydrauliköl- fort Ihren KUBOTA- temperatur- Fachhändler.
  • Seite 146 Störungssuche Anzeige Kontrollleuchte Problem/Fehler Vorläufige Maßnahme Fehlerbehebung Magnetventil Das Magnetventil Informieren Sie so- Rückwärtsfahrt für Rückwärtsfahrt fort Ihren KUBOTA- arbeitet nicht. Die Fachhändler. Maschine fährt nicht rückwärts und bleibt in Neutral- stellung stehen. Fahrtrichtungs- Es kann keine Informieren Sie so-...
  • Seite 147 Störungssuche Anzeige Kontrollleuchte Problem/Fehler Vorläufige Maßnahme Fehlerbehebung 9104 Systemfehler Informieren Sie so- Kühlflüssigkeits- fort Ihren KUBOTA- temperatur Fachhändler. 9114 Warnung Kühlflüs- Die Temperatur der Die Maschine mit ver- Erlischt die Anzeige sigkeitstemperatur Kühlflüssigkeit ist minderter Last betrei- nicht, informieren erhöht.
  • Seite 148 Störungssuche R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 149: Wartung

    Eine sorgfältige Wartung der Maschine garantiert große Funktionssicherheit und erhöht die Lebensdauer. Bei Nichteinhaltung der Wartungsarbeiten erlischt der Gewährleistungsanspruch und die Haftung gegen die Firma KUBOTA. Es sind nur die Ersatzteile nach Vorgabe des Herstellers zu verwenden. Bei nicht freigegebenen Ersatzteilen be- steht infolge nicht ausreichender Qualität oder falscher Zuordnung erhöhte Unfallgefahr.
  • Seite 150: Anforderungen An Das Ausführende Personal

    Bei Erreichen eines bestimmten Wartungsintervalls leuchtet die Kontrollleuchte Wartung (1). Die Maschine kann weiter betrieben werden. Der Ser- vice ist jedoch umgehend durchzuführen. Fragen Sie Ihren KUBOTA-Fachhändler. Wird die Wartungsintervallanzeige wegen eines Defekts ausge- tauscht, ist der Zähler auf "0" zurückgesetzt. Fragen Sie dazu Ihren KUBOTA-Fachhändler.
  • Seite 151 Wartung R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 152: Wartungsplan Bediener

    Wartung Wartungsplan Bediener Betriebsstundenanzeige Wartungs Prüfpunkte Tätigkeiten Seite intervalle 100 150 200 250 300 350 400 450 500 Sichtprüfung Prüfen täglich Staubventil Reinigen täglich Staubanzeige Prüfen täglich Motorölstand Prüfen täglich Kühlflüssigkeitsstand Prüfen täglich Kühlflüssigkeitskühler und Prüfen täglich Ölkühler Keilriemen Prüfen täglich Abgasanlage, Dichtigkeit Prüfen...
  • Seite 153 Wartung Betriebsstundenanzeige Wartungs Prüfpunkte Tätigkeiten Seite intervalle 550 600 650 700 750 800 850 900 950 1000 Sichtprüfung Prüfen täglich Staubventil Reinigen täglich Staubanzeige Prüfen täglich Motorölstand Prüfen täglich Kühlflüssigkeitsstand Prüfen täglich Kühlflüssigkeitskühler und Prüfen täglich Ölkühler Keilriemen Prüfen täglich Abgasanlage, Dichtigkeit Prüfen täglich...
  • Seite 154: Wartungsplan Fachpersonal

    1000 h Hydrauliköl und Ansaugfilter Wechseln 1000 h Innenraumfilter 1.) Wechseln 1000 h Kraftstoffeinspritzung - Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler. 1500 h Einspritzdüsendruck Generator und Anlasser Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler. 2000 h Einspritzpumpe Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler.
  • Seite 155 Hydrauliköl und Ansaugfilter Wechseln 1000 h  Innenraumfilter 1.) Wechseln 1000 h Kraftstoffeinspritzung - Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler. 1500 h Einspritzdüsendruck Generator und Anlasser Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler. 2000 h Einspritzpumpe Prüfen Wenden Sie sich bitte an den KUBOTA-Fachhändler.
  • Seite 156: Betriebsstoffe

    Wartung Betriebsstoffe Empfehlung Werksseitige Befüllung Hinweis Außen- Qualitäts- Viskosität Marke temperatur standard Im Winter bzw. Bei Verwendung von SAE 10W bei niedrigen Dieselkraftstoff mit ei- SAE 20W Temperaturen nem höheren Schwe- felanteil (zwischen 0,50 und 1,00 %) müssen Motoröl und Ölfilter in kürzeren Im Sommer API CF*...
  • Seite 157 Wartung Empfehlung Werksseitige Befüllung Hinweis Außen- Qualitäts- Viskosität Marke temperatur standard Bremsflüs- Hightec VG22* ROWE sigkeit HLP22 Zur Vorbereitung der Maschine auf den Winter den Kraftstoff- EN 590 Diesel tank mit Winterdiesel ASTM D975 befüllen und den Mo- tor einige Minuten lau- fen lassen.
  • Seite 158: Wartungspunkte Zugängig Machen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen Öffnen/Schließen der Motorraumabdeckung Schlüssel in das Schloss (2) der Motorraumabdeckung (1) ein-  stecken, im Uhrzeigersinn drehen und Schloss hineindrücken. Motorraumabdeckung ganz nach oben schwenken (A), bis sie  einrastet. Darauf achten, dass die Arretierung (4) richtig an der Gasfeder (3) eingerastet ist.
  • Seite 159: Öffnen/Schließen Der Linken Seitenabdeckung

    Wartung Seitenabdeckung ganz nach oben schwenken und den Fest-  steller (1) fixieren. Darauf achten, dass der Feststeller richtig eingerastet ist. Unerwartetes Zuschlagen der Abdeckung z. B. STOP durch Wind oder andere Personen kann zu erhebli- chen Verletzungen führen. Zum Schließen den Feststeller aus der Arretierung (2) lösen ...
  • Seite 160: Öffnen/Schließen Der Fußraumabdeckung

    Wartung Öffnen/Schließen der Fußraumabdeckung Fußmatte (1) entfernen.  Verletzungsgefahr beim Betrieb der Maschine ohne Fußraumabdeckung! STOP Der Bediener kann mit den Füßen in der Öffnung hän- genbleiben und die Pedale nicht mehr bedienen oder beim Absteigen aus der Maschine stürzen. Schrauben (1) herausschrauben und Bodenblech (2) abneh- ...
  • Seite 161: Maschine Aufbocken

    Wartung Maschine aufbocken Lebensgefahr durch Umstürzen der Maschine! Werden die folgenden Anweisungen für das Aufbocken nicht eingehalten besteht die Gefahr, dass STOP die Maschine umkippt und umstehende Personen erschlägt. Vorbereitung: Maschine auf einen ebenen und festen Untergrund fahren.  Vorderen und hinteren Rahmen in Flucht bringen. ...
  • Seite 162: Räder Und Reifen

    Wartung Räder und Reifen Reifendruck Bei falschem Reifendruck besteht Kippgefahr! Der richtige Reifendruck trägt mit dazu bei, die Standsicherheit der Maschine zu gewährleisten. Ist STOP der Reifendruck nicht entsprechend den Vorgaben in dieser Bedienungsanleitung, kann die Maschi- ne kippen. - Reifendrucktabelle beachten (Seite 162). - Reifendruck vor der täglichen Inbetriebnahme prüfen.
  • Seite 163: Radwechsel

    Die Räder sind sehr schwer, es besteht Verletzungsgefahr! Die Räder der Maschine haben ein hohes Eigengewicht und können beim Herabstürzen zu Verlet- zungen führen. Zum Radwechsel wird ein spezielles Hebewerkzeug empfohlen. - Wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Fachhändler. Rad demontieren Hebewerkzeug für Räder bereitstellen.
  • Seite 164: Reifenwechsel

    Um eine starke Zugkraft und Tragfähigkeit auf weichem Untergrund zu erreichen, werden Geländereifen eingesetzt. Bei der Montage der Reifen ist auf die Laufrichtung zu achten. Die Montage der Rei- fen muss durch Fachpersonal erfolgen. Wenden Sie sich an Ihren KUBOTA-Fachhändler. Richtig Falsch Fahrtrichtung vorwärts Gleitschutzketten Gleitschutzketten können nicht auf 20 Zoll Rädern verwendet werden.
  • Seite 165: Wartungsarbeiten Für Den Bediener

    Wartung Wartungsarbeiten für den Bediener Anfallende Wartungsarbeiten sind zur Pflege und Erhaltung der Maschine wie vorgeschrieben durchzuführen. Alle 50 Betriebsstunden Wasser im Kraftstofftank - Ablassen Der Kraftstoffablass befindet sich unterhalb des Kraftstofftanks, auf der rechten Maschinenseite. Auffanggefäß mit einem Mindestvolumen von 50 l unter den ...
  • Seite 166: Batterie - Laden

    Wartung Batterie - Laden Batteriesäure ist stark ätzend. Kontakt mit Batteriesäure ist unbedingt zu vermeiden. Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen, betroffene Partien umgehend mit Wasser abspülen. Bei Kontakt mit den Augen sofort einen Arzt aufsuchen! Verschüttete Batte- riesäure sofort neutralisieren.
  • Seite 167: Batterie - Wechseln

    Wartung Batterie - Wechseln Beim Ab- und Anklemmen der Batterie unbedingt die vorgeschriebene Reihenfolge einhalten STOP  Kurzschlussgefahr. Seitenabdeckung öffnen (Seite 158).  Minuspolabdeckung abnehmen und Polklemme (1) abbauen.  Polklemme zur Seite legen, so dass eine Berührung mit dem Minuspol ausgeschlossen ist.
  • Seite 168 Wartung Becher entleeren und mit sauberem Dieselkraftstoff reinigen.  Filter (1) auf übermäßige Verschmutzung prüfen, ggf. erneu-  ern. Dichtring (4) erneuern und mit Dieselkraftstoff einreiben.  Bauteile in der Reihenfolge 1 bis 6 zusammenbauen.  Den roten Kunststoffring (2) und die Druckfeder (3) nicht vergessen.
  • Seite 169: Alle 200 Betriebsstunden

    Wartung Alle 200 Betriebsstunden Innenraumfilter - Prüfen/Reinigen Es befinden sich 2 Umluftfilter und 1 Frischluftfilter im Heizungs- und Lüftungssystem. Wird die Maschine in einer besonders staubigen Um- gebung eingesetzt, ist der Frischluftfilter entspre- chend häufiger zu kontrollieren. Griffschrauben (1) herausschrauben und die Abdeckungen (2) ...
  • Seite 170: Luftfilter - Prüfen/Reinigen

    Wartung Filter (1) mit Druckluft "A" entgegengesetzt der normalen  Durchflussrichtung ausblasen. Beim Einbau die Filter nicht beschädigen. Bei Ver- wendung eines beschädigten Filters gelangt Schmutz in die Heizungsbaugruppe und kann dort zu erhebli- chen Beschädigungen führen. Filter einsetzen.  Abdeckungen schließen und mit den Griffschrauben fest- ...
  • Seite 171: Kühlflüssigkeitsschläuche Und Schlauchschellen - Prüfen

    Wartung Kühlflüssigkeitsschläuche und Schlauchschellen - Prüfen Prüfung nur bei kaltem Motor durchführen, es besteht Verbrennungsgefahr! STOP Motorraumabdeckung öffnen (Seite 158).  Alle Kühlflüssigkeitsschläuche (1) am Motor und zum Kühler  bzw. zum Heizungsgebläse (Kabinenversion) auf Zustand (Risse, Ausbeulung, Verhärtung), Dichtheit und festen Sitz der Schellen (2) prüfen.
  • Seite 172: Alle 1000 Betriebsstunden

    Alle Rohr- und Schlauchleitungen der Heizung und der Klimaanlage (optional) auf Zustand (Risse, Ausbeu-  lungen, Verhärtung) und festen Sitz prüfen. Werden bei der Prüfung Mängel festgestellt, wenden Sie sich bitte an Ihren KUBOTA-Händler. Nur geschultes Personal darf an der Heizung und der Klimaanlage (optional) ar- beiten. Motorraum- und Seitenabdeckung schließen.
  • Seite 173: Wartungsarbeiten Fachpersonal

    Wartung Wartungsarbeiten Fachpersonal Alle 250 Betriebsstunden Keilriemen - Einstellen Motorraumabdeckung öffnen (Seite 158).  Entlüftungsschlauch (1) vorsichtig aus dem Schutzblech (2)  ziehen. Schrauben (3) herausschrauben und Schutzblech abnehmen.  Keilriemen prüfen (Seite 74).  Die Keilriemenspannung wird durch Schwenken des Generators (3) wie folgt eingestellt: Befestigungsschraube (2) lösen.
  • Seite 174: Alle 500 Betriebsstunden

    Wartung Alle 500 Betriebsstunden Vorsteuerkreisfilter - Wechseln Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage ist auf äußerste Sauberkeit zu achten. Motorraumabdeckung öffnen (Seite 158).  Arbeitsbereich unter dem Vorsteuerkreisfilter (1) mit Putzlap-  pen auslegen. Filterbecher (4) aus dem Filterkopf (1) herausschrauben. ...
  • Seite 175: Motoröl Und Ölfilter - Wechseln

    Wartung Motoröl und Ölfilter - Wechseln Der Motorölwechsel ist bei betriebswarmem Motor durchzuführen. Vorsicht, das Motoröl und der Ölfilter sind heiß  Verbrühungsgefahr. STOP Ölauffangbehälter mit einer Auffangkapazität von ca. 15 l unter den Motorölablass stellen. Das Mo- toröl darf nicht ins Erdreich gelangen, es ist genau wie der Ölfilter gem. den geltenden Umweltschutz- bestimmungen zu entsorgen.
  • Seite 176: Motoröl - Einfüllen

    Wartung Motoröl - Einfüllen Füllmenge (mit Ölfilter): 9 l Öleinfülldeckel (1) abschrauben und Motoröl gem. Abschnitt  Betriebsstoffe (Seite 156) einfüllen. Öleinfülldeckel einschrauben.  Motor starten (Seite 85), die Kontrollleuchte Motoröldruck  muss sofort nach dem Anspringen des Motors erlöschen. Wenn nicht, Motor sofort abstellen, geschultes Personal ver- ständigen.
  • Seite 177: Rücklauffilter - Wechseln

    Wartung Rücklauffilter - Wechseln Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage ist auf äußerste Sauberkeit zu achten. Tätigkeit nur bei kaltem Hydrauliköl durchführen. STOP Fußraumabdeckung öffnen (Seite 160).  Verschlussdeckel (3) abschrauben.  Rücklauffilter (1) abschrauben und aus dem Hydraulikölbehäl-  ter (2) nehmen. Putzlappen und altes Filterelement gem.
  • Seite 178 Wartung Hinterachsgehäuse Kontrollschraube (1) herausschrauben und den Ölstand prü-  fen. Das Öl muss an der Unterkante der Gewindebohrung stehen, ggf. Öl gemäß Abschnitt Betriebstoffe (Seite 156) nachfüllen. Kontrollschraube einschrauben.  Reduziergetriebegehäuse Kontrollschraube (1) herausschrauben und den Ölstand prü-  fen.
  • Seite 179: Alle 1000 Betriebsstunden

    Wartung Alle 1000 Betriebsstunden Vorder- und Hinterachsöl - Wechseln Abgelassenes Öl darf nicht ins Erdreich gelangen. Vorderachsgehäuse Ölauffangbehälter mit einer Auffangkapazität von ca. 5 l unter  die Ölablassschraube (1) stellen. Kontrollschraube (3) herausschrauben.  Ölablassschraube (1) herausschrauben und das Öl ablassen. ...
  • Seite 180 Wartung Kontrollschraube (1) herausschrauben.  Öl bis zur Unterkante der Gewindebohrung der Kontrollschrau-  be einfüllen. Füllmenge: 4,5 l Öleinfüllschraube und Kontrollschraube einschrauben.  Putzlappen und Altöl gem. geltenden Umweltschutz- bestimmungen entsorgen. Reduziergetriebegehäuse Ölauffangbehälter mit einer Auffangkapazität von ca. 5 l unter ...
  • Seite 181: Hydrauliköl - Einfüllen/Wechseln

    Wartung Radgetriebegehäuse Maschine auf ebenem Untergrund so abstellen, dass sich die  Verschlussschraube (3) des betreffenden Rades in der unteren Stellung befindet. Ölauffangbehälter mit einer Auffangkapazität von ca. 5 l unter  die Verschlusschraube (3) stellen. Verschlusschraube herausschrauben und das Öl ablassen. ...
  • Seite 182: Hydrauliköl - Ablassen

    Wartung Hydrauliköl - Ablassen Auffanggefäß mit einem Mindestvolumen von 60 l unter den  Hydraulikölablass stellen.Ablassschraube (1) herausschrau- ben und Hydrauliköl ablassen. Ablassschraube mit neuem Dichtring versehen und einschrau-  ben. Ist im Rahmen eines Wartungsintervalls der Ansaugfilter zu  wechseln, neues Hydrauliköl erst danach einfüllen.
  • Seite 183: Unterdruck-Prävention

    Wartung Hydrauliköl bis zur Mitte des Schauglases (1) einfüllen.  Unterdruck-Prävention durchführen.  Unterdruck-Prävention Vor dem Einschrauben der Öleinfüllschraube müssen alle Hydraulikzylinder vollständig ausgefahren sein, damit kein Unterdruck im Hydraulikölbehälter ent- steht. Motor starten und im Leerlauf drehen lassen. Die Fahrtrich- ...
  • Seite 184: Ansaugfilter - Wechseln

    Wartung Ansaugfilter - Wechseln Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage ist auf äußerste Sauberkeit zu achten. Tätigkeit nur bei kaltem Hydrauliköl durchführen. STOP Der Ansaugfilter ist in Verbindung mit dem Hydrauliköl zu wechseln. Hydrauliköl ablassen (Seite 182).  Rücklauffilter Hydraulikölbehälter ausbauen (Seite 177). ...
  • Seite 185: Innenraumfilter - Wechsel

    Wartung Innenraumfilter - Wechsel Es befinden sich 2 Umluftfilter und 1 Frischluftfilter im Heizungs- und Lüftungssystem. Griffschrauben (1) herausschrauben und die Abdeckungen (2)  entfernen. Die beiden Umluftfilter (3) und den Frischluftfilter (4) aus dem  Luftführungsgehäuse herausziehen. Beim Einbau die Filter nicht beschädigen. Bei Ver- wendung eines beschädigten Filters gelangt Schmutz in die Heizungsbaugruppe und kann dort zu erhebli- chen Beschädigungen führen.
  • Seite 186: Alle 2 Jahre

    Wartung Alle 2 Jahre Kühlflüssigkeit - Wechseln Ablassen nur bei kaltem Motor durchführen, es besteht Verbrühungsgefahr! STOP Füllmenge Fahrerschutzdach Kabine Kühlsystem 7,0 l 8,2 l Ausgleichsbehälter 0,6 l 0,6 l Motorraumabdeckung öffnen (Seite 158).  Kühlerdeckel (1) durch Linksdrehen öffnen. ...
  • Seite 187: Kältemittelgehalt - Prüfen

    Diese Klimaanlage enthält fluorierte Treibhausgase (F-Gase) (Seite 117). Ein zu geringer Kältemittelstand beeinträchtigt die Leistung der Anlage und führt zum automatischen Abschalten der Klimaanlage. Wird bei nachfolgender Prüfung ein zu geringer Kältemittelstand festgestellt, so wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen KUBOTA-Händler. R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 188 Klimaanlage einschalten. Durch das Sichtglas (1) den Kältemittelstand gemäß der nach-  folgenden Tabelle feststellen. Bei einem zu geringem Kältemit- telstand wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen KUBOTA- Händler. Kältemittelstand in Ordnung kleine bzw. keine Luftbläschen im Kältemittel Zu niedriger Kältemittelstand...
  • Seite 189: Schraubenverbindungen - Prüfen

    Wartung Schraubenverbindungen - Prüfen Die nachfolgende Auflistung enthält die Anzugsmomente der Schraubenverbindungen. Die Verbindungen nur mit einem Drehmomentschlüssel nachziehen. Evtl. fehlende Werte können bei der Firma KUBOTA angefordert wer- den. Anzugsmoment für Schrauben Nm (  4 T (4.6) 7 T (8.8) 9 T (9.8-10.9)
  • Seite 190: Anzugsmoment Für Hydraulikschläuche

    Wartung Anzugsmoment für Hydraulikschläuche Schlüsselweite Moment in Nm Schlauchgröße Gewinde 15-20 DN 4-1/8" M12x1,5 15-20 DN 6-1/4" M14x1,5 30-35 DN 8-5/16" M16x1,5 40-45 DN 10-3/8" M18x1,5 50-55 DN 13-1/2" M22x1,5 50-55 DN 16-5/8" M26x1,5 130-140 DN 19-3/4" M36x2,0 Gelten auch für Adapter mit vormontierter Mutter. Anzugsmoment für Hydraulikrohre Schlüsselweite Moment in Nm...
  • Seite 191: Sicherheitstechnische Prüfung

    Sicherheitstechnische Prüfung SICHERHEITSTECHNISCHE PRÜFUNG Die Basis für die Durchführung sicherheitstechnischer Prüfungen sind die jeweils gültigen nationalen Arbeits- schutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und technischen Spezifikationen des Einsatzlandes. Der Betreiber (Seite 15) muss die sicherheitstechnische Prüfung nach Vorgabe des im Landesrecht beschriebe- nen Zeitraums durchführen lassen. Die befähigte Person muss aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der hier beschriebenen Maschine haben und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik so weit vertraut sein, dass sie den...
  • Seite 192 Sicherheitstechnische Prüfung R5625-8133-1 03/2017...
  • Seite 193: Stilllegung Und Lagerung

    Stilllegung und Lagerung STILLLEGUNG UND LAGERUNG Wird die Maschine aus betrieblichen Gründen bis zu sechs Monaten stillgelegt, sind die Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung, wie nachfolgend beschrieben, durchzuführen. Für eine Stilllegung über den Zeitraum von sechs Monaten hinaus sind die zusätzlichen Maßnahmen mit dem Hersteller abzustimmen. Sicherheitsbestimmungen für die Stilllegung und Lagerung Es sind die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen (Seite 15), die Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb (Seite 65) und die Sicherheitsbestimmungen für die Wartung (Seite 149) zu beachten.
  • Seite 194: Wiederinbetriebnahme Nach Der Stilllegung

    Stilllegung und Lagerung Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung Maschine ggf. gründlich reinigen (Seite 136).  Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen und ggf. wechseln (Seite 181).  Schmierfett von den Kolbenstangen der Hydraulikzylinder entfernen.  Batterie einbauen (Seite 167).  Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen. ...
  • Seite 195: Zubehör

    STOP werden, siehe auch Bestimmungsgemäße Verwendung (Seite 17). KUBOTA Anbaugeräte Der Schnellwechsler ist am Hubgerüst befestigt und dient ausschließlich zur Aufnahme von KUBOTA Anbauge- räten. Schaufel Die Schaufel sollte immer breiter als die Gesamtbreite (Radaußenseite) der Maschine gewählt werden, damit das aufzuladende Schüttgut nicht überrollt wird und dadurch die Reifen beschädigt.
  • Seite 196: Kubota Rundumleuchte

    Die Rohrbruchsicherung umfasst drei Rohrbruchsicherungsventile. Maschinen mit Rohrbruchsicherung werden mit jeweils einem Rohrbruchsicherungsventil am Kippzylinder und an jedem der beiden Hubzylinder ausgerüstet. Die Rohrbruchsicherung kann bereits werkseitig montiert sein oder vom KUBOTA-Fachhändler nachgerüstet wer- den. Die Rohrbruchsicherung ist werkseitig auf die jeweilige Maschine eingestellt.
  • Seite 197 Zubehör R5625-8133-1 03/2017...

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