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6.2.3
Zubehör montieren
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ungenutzte Anschlussseite muss jeweils durch eine Gewindekappe (Fig. 9c – Pos. D; Zube-
hör, Nennweite siehe Tabelle Technische Daten) druckdicht verschlossen werden.
Strömungswiderstand
Der Strömungswiderstand der Zulauf- und Saugleitung muss so gering wie möglich gehal-
ten werden:
•
Kurze Rohrleitung
•
Wenige Krümmer
•
Ausreichend große Absperrarmaturen
Anderenfalls kann bei großen Volumenströmen durch hohe Druckverluste der Wasserman-
gelschutz ansprechen:
•
NPSH der Pumpe beachten
•
Druckverluste vermeiden
•
Kavitation vermeiden
Hygiene
Installationen in der Trinkwasserversorgung unterliegen besonderen Hygieneanforderun-
gen. Grundsätzlich müssen alle lokal gültigen Bestimmungen und Maßnahmen zur Trink-
wasserhygiene beachtet werden.
Die vorliegende Beschreibung folgt der deutschen Trinkwasserverordnung (TwVO) in
ihrer gültigen Fassung.
Die zur Verfügung gestellte Druckerhöhungsanlage entspricht den gültigen Regeln der
Technik (insbesondere der DIN 1988) und wurde auf einwandfreie Funktion im Werk über-
prüft. Beim Einsatz im Trinkwasserbereich die komplette Trinkwasserversorgungsanlage in
hygienisch einwandfreiem Zustand dem Betreiber übergeben.
Dabei gilt:
•
DIN 1988 Teil 400 und die Kommentare zur Norm.
•
TwVO § 5. Absatz 4 mikrobiologische Anforderungen: Spülen oder Desinfizieren der An-
lage.
Die einzuhaltenden Grenzwerte sind der TwVO § 5 zu entnehmen.
HINWEIS
Der Hersteller empfiehlt zur Reinigung eine Anlagenspülung durchzufüh-
ren.
1.
Einbau eines T-Stücks auf der Endruckseite der Druckerhöhungsanlage (bei einem
druckseitigen Membrandruckbehälter unmittelbar dahinter) vor der nächsten Ab-
sperreinrichtung.
2.
Abzweig mit einer Absperreinrichtung für die Entleerung der Spüle in das Abwasser-
system während der Spülung versehen.
3.
Abzweig muss dem maximalen Volumenstrom einer Einzelpumpe entsprechend ange-
passt sein (Fig. 7a – 8b - Pos. 25, 26 und 28).
4.
Ist kein freier Auslauf realisierbar, z. B. bei Anschluss eines Schlauchs, die Ausführun-
gen der DIN 1988-200 beachten.
Anlage mit einer horizontalen Pumpe (Fig. 1a und Fig. 6a)
Anschlusssatz mit WMS (Pos. 14):
1.
Anschlusssatz mit WMS an der zulaufseitigen Überwurfmutter montieren.
2.
Ordnungsgemäßen Sitz der Flachdichtung beachten.
Anlage mit einer vertikalen Pumpe (Fig. 1b und Fig. 6c)
Bausatz Wassermangelschutz (WMS) (Pos. 14):
1.
Bausatz WMS mittels Verwendung des Anschlusssatz WMS für CO-1 am Entleerungs-
stutzen der Pumpe eindrehen und abdichten!
Anlage mit zwei oder drei horizontalen Pumpen (Fig. 2a und Fig. 6b) oder vertikalen
Pumpen (Fig. 2b und Fig. 6b)
Bausatz Wassermangelschutz (WMS) (Pos. 14):
Einbau- und Betriebsanleitung • Wilo-Isar MODH1, Wilo-Isar MODV1 • Ed.03/2023-05