3 Einführung
3.1 Technische Merkmale
3.2 Systembeschreibung
Anmerkung: In diesem Handbuch werden ein Sender und sein Empfänger sowie deren Verkabelung
als System bezeichnet.
Die Sender und Empfänger des SLC4 von Banner bieten einen redundanten, mit einer Mikroprozessor-Steuerung aus-
gestatteten optoelektronischen Einwegschranken-„Lichtvorhang", bzw. „Sicherheits-Lichtvorhang". Der SLC4 wird typi-
scherweise für die Sicherung von Betriebspunkten eingesetzt und eignet sich für die Sicherung einer Vielzahl von Ma-
schinen.
Die Sender des SLC4 haben eine Reihe synchronisierter Leuchtdioden (LEDs) für moduliertes Infrarotlicht (unsichtbar) in
einem kompakten Gehäuse. Die Empfänger haben eine entsprechende Reihe synchronisierter Photodetektoren. Der von
Sender und Empfänger erzeugte Lichtvorhang wird als Schutzfeld bezeichnet. Seine Breite und Höhe werden durch die
Länge des Sensorpaars und den Abstand zwischen den Sensoren bestimmt. Das flache Design bietet eine maximale
Erfassungsreichweite auf minimalem Raum; sein Schutzfeld (Erfassungsbereich) entspricht der Höhe der Sensoren. Die
maximale Erfassungsreichweite beträgt 2 m (6,5 ft) und nimmt bei Einsatz von Umlenkspiegeln ab. Der Erfassungsber-
eich erstreckt sich von einem Ende des Gehäuses zum anderen; es gibt keinen „Totbereich".
Wenn bei normalem Betrieb ein Körperteil des Bedieners (oder irgendein lichtundurchlässiges Objekt) erfasst wird, das
größer ist als ein zuvor festgelegter Querschnitt, schalten sich die Sicherheits-Transistorausgänge der Ausgangssignal-
Schaltgeräte (OSSDs) AUS. Diese Sicherheitsausgänge werden typischerweise an ein externes Überwachungsgerät,
wie z. B. einen Banner XS26-2 Sicherheitskontroller, angeschlossen.
Die elektrischen Anschlüsse (Spannungsversorgung, Erdung, Eingänge und Ausgänge) werden mit M12 (Euro-)Schnell-
kupplungen verbunden.
Alle Ausführungen benötigen eine Betriebsspannung von +24 V DC ±15 %.
Sender und Empfänger haben LEDs zur kontinuierlichen Anzeige von Betriebsstatus und Fehlerzuständen.
Der SLC4 wird umfangreichen FMEA-Tests (Failure Mode and Effects Analysis) unterzogen und bietet somit bei sachge-
mäßer Installation einen extrem hohen Grad an Zuverlässigkeit, um zu gewährleisten, dass keine Systemkomponente
(auch wenn sie ausfällt) je zu einer Gefahrenquelle werden kann.
3.2.1 Komponenten
Ein SLC4-„System" enthält jeweils einen kompatiblen Sender und Empfänger (von gleicher Länge und Auflösung; ein-
zeln oder paarweise erhältlich) und die zugehörige(n) Anschlussleitung(en). Montagewinkel sind gesondert erhältlich.
•
Eine zweiteilige optoelektronische Schutzvorrichtung
•
Schafft einen Lichtvorhang aus synchronisierten modulierten Infrarot-Licht-
strahlen, der sich über die gesamten Sensoren erstreckt (keine „Totberei-
che").
•
Flache, kompakte Bauform für kleinere Fertigungsmaschinen
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Auflösungen von 14 mm oder 24 mm
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Schutzfelder von 160 mm (6,3 in), 240 mm (9,4 in) und 320 mm (12,6 in)
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Erfassungsreichweite 0,1 m bis 2 m (4 in. bis 6,5 ft.)
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Zonen- und Statusanzeigen für die Diagnose
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Für Steuerungszuverlässigkeit FMEA-getestet
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Weitgehende Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen und
hochfrequenten Störungen, Umgebungslicht, Schweißblitzen und Blitzlicht
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Mit Sicherheits-SPS-Eingang kompatibel (gemäß OSSD-Spezifikationen)
www.bannerengineering.com
SLC4 Sicherheits-Lichtvorhang
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