Kupplungsbetätigte Maschinen mit Teilumdrehung
Eine Art der Kupplung, die während des Maschi-
nenzyklus ein- und ausgerastet werden kann. Kup-
plungsbetätigte Maschinen mit Teilumdrehung ar-
beiten mit einem Kupplung-Bremse-Mechanismus,
der die Maschinenbewegung an jedem Punkt des
Maschinenzyklus stoppen kann.
Hintertretungsgefahr
Eine Hintertretungsgefahr ist mit Anwendungen ver-
bunden, bei denen Personen eine Schutzeinrich-
tung passieren (wodurch ein Stoppbefehl ausgege-
ben wird, um die Gefahr zu beseitigen) und in das
Schutzfeld eintreten können, zum Beispiel Be-
reichssicherungen. Folglich wird ihre Präsenz nicht
mehr erfasst, und es besteht die Gefahr, dass die
Maschine anläuft bzw. wiederanläuft, während sich
die Person noch im Schutzfeld befindet.
Sachkundige Person
Eine Person, die durch ein anerkanntes Ausbil-
dungs- oder Berufsabschlusszertifikat, bzw. durch
umfangreiche Kenntnisse und die entsprechende
Ausbildung oder Erfahrung mit Erfolg nachweisen
kann, dass sie in der Lage ist, Probleme bezüglich
des in Frage stehenden Gegenstands und bei der
Arbeit mit diesem zu lösen.
P
Bedienort der Maschine
Der Bereich einer Maschine, an dem sich Material
oder ein Werkstück zur Bearbeitung durch die Ma-
schine befindet.
Automatische Maschinenbetätigung bzw. PSDI
(Presence-Sensing-Device-Initiation)
Dieser Begriff bezieht sich auf eine Anwendung, in
der eine Vorrichtung mit Anwesenheitserkennung
dazu benutzt wird, den Maschinenzyklus auszulös-
en. Typischerweise wird der Bediener hier ein Ob-
jekt zur Bearbeitung manuell der Maschine zufüh-
ren. Wenn sich der Bediener aus dem Gefahren-
bereich entfernt, löst die Vorrichtung mit Anwesen-
heitserkennung den Maschinenanlauf automatisch
aus (ein Startschalter wird nicht benötigt). Der Ma-
schinenzyklus wird vollendet und der Bediener
kann dann ein weiteres Werkstück zuführen und ein
erneuter Maschinenzyklus wird ausgelöst. Die Vor-
richtung mit Anwesenheitserkennung schützt die
Maschine durchgehend. Eine Eintakt-Betätigung
wird verwendet, wenn das Werkstück nach Bear-
beitung automatisch durch die Maschine ausgewor-
fen wird. Eine Zweitakt-Betätigung findet statt,
wenn das Objekt der Maschine durch den Bediener
sowohl zugeführt (Beginn des Maschinenbetriebs)
als auch entnommen (nach Beendigung des Ma-
schinenzyklus) werden muss. Automatische Ma-
schinenbetätigung wird häufig mit „In Gang setzen/
auslösen" verwechselt. Eine Definition für automa-
tische Maschinenbetätigung (PSDI) findet sich in
OSHA CFR1910.217. Die Sicherheits-Lichtvo-
rhangsysteme von Banner dürfen gemäß OSHA-
Vorschrift 29 CFR 1910.217 nicht als PSDI-Vorrich-
tungen für mechanische Pressen verwendet wer-
den.
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