SLC4 Sicherheits-Lichtvorhang
Schutzfeld
Der „Lichtvorhang", der zwischen dem Sender und
dem Empfänger eines Lichtvorhangsystems er-
zeugt wird. Dieser wird durch die Höhe und den Si-
cherheitsabstand (Mindestabstand) von Sender und
Empfänger definiert.
Sender
Das Licht aussendende Bauteil eines Sicherheits-
Lichtvorhangsystems; dieses besteht aus einer Re-
ihe von synchronisierten, modulierten LEDs. Der
Sender und der Empfänger, der gegenüber dem
Sender installiert wird, erzeugen zusammen einen
„Lichtvorhang", der als Schutzfeld bezeichnet wird.
Gefährlicher Ausfall
Ein Ausfall, der verzögert oder verhindert, dass das
Sicherheitssystem einer Maschine eine gefährliche
Maschinenbewegung anhält, sodass das Personal
einem höheren Risiko ausgesetzt ist.
Endschaltgerät (FSD)
Die Komponente des Sicherheitssteuersystems der
Maschine, die den Stromkreis zum primären
Steuerelement der Maschine (MPSE) unterbricht,
wenn das Ausgangssignal-Schaltgerät (Output Sig-
nal Switching Device/OSSD) in den Aus-Zustand
geht.
Feste Ausblendung
Eine programmierbare Funktion, die es einem Si-
cherheits-Lichtvorhangsystem ermöglicht, Objekte
(wie Montagewinkel oder Halterungen) zu ignorie-
ren, die immer an einer bestimmten Position im def-
inierten Bereich vorhanden sind. Die Anwesenheit
dieser Objekte verursacht kein Schalten oder Sper-
ren der Sicherheitsausgänge des Systems (z. B.
Endschaltgeräte). Wenn feste Objekte innerhalb
des Schutzfelds bewegt oder aus dem Schutzfeld
herausgenommen werden, wird ein blockierter Zu-
stand ausgelöst.
Überwachte Maschine
Die Maschine, deren Bedienort durch das Sicher-
heitssystem überwacht wird.
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D
Autorisierte Person
Eine Person, die aufgrund einer angemessenen
Schulung und Eignung schriftlich vom Arbeitgeber
für die Durchführung einer spezifischen Prüfroutine
ermächtigt und somit autorisiert worden ist.
E
Externe Geräteüberwachung (EDM)
Eine Vorrichtung, über die eine Sicherheitsvorrich-
tung (z. B. ein Sicherheits-Lichtvorhang) aktiv den
Zustand (oder Status) externer Geräte, die vom Si-
cherheitsgerät gesteuert werden können, über-
wacht. Ein blockierter Zustand der Sicherheitsvor-
richtung erfolgt, wenn im externen Gerät ein gefähr-
licher Zustand erkannt wird. Externe Geräte sind
unter anderem: MPSEs, verriegelbare Kontaktre-
lais/Kontaktgeber und Sicherheitsmodule.
F
Flexible Ausblendung
Siehe unter Reduzierte Auflösung.
FMEA (Failure Mode and Effects Analysis, Ausfal-
lauswirkungsanalyse)
Ein Testverfahren, bei dem potentielle Fehlermö-
glichkeiten innerhalb eines Systems untersucht
werden, um zu ermitteln, welche Auswirkungen
diese auf das System haben. Komponenten, die bei
Ausfall keine Wirkung auf das System haben oder
deren Ausfall einen blockierten Zustand erzeugt,
sind zulässig. Systemkomponenten, die bei Ausfall
zu einem unsicheren Zustand führen (d. h. zu ei-
nem gefährlichen Ausfall) sind unzulässig. Banner-
Sicherheitsprodukte werden umfangreichen FMEA-
Tests unterzogen.
G
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