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Fehlerkorrektur

Die Messleitungen, Stromzangen und Messadapter weisen eine Streuverlust-Admittanz und Re-
stimpedanz auf. Da diese Eigenschaften die Messwerte beeinflussen, kann durch ihre Korrektur die
Messgenauigkeit erhöht werden.
Stellen Sie zunächst als Messmodus den LCR-Modus ein (S. 24).
Einstellungen werden auf dem Bildschirm
Prüfen Sie vor Ausführen einer Korrektur Folgendes:
• Schalten Sie das Instrument ein und lassen Sie es mindestens 60 Minuten vor dem Ausführen einer Kor-
rektur aufwärmen.
• Die in den Spezifikationen definierten Messgenauigkeitswerte gelten für die Ausführung der Leerlaufkor-
rektur und der Kurzschlusskorrektur. Führen Sie vor dem Ausführen einer Messung unbedingt die offene
Korrektur und kurze Korrektur aus.
• Wiederholen Sie den Korrekturvorgang unbedingt nach dem Ändern der Messleitungen, Stromzangen
oder Messadapter. Sie können keine korrekten Werte erhalten, wenn die Messung vor dem Austauschen
im Korrekturzustand ausgeführt wird.
• Stellen Sie während der Ausführung der Korrektur sicher, dass sich keine Störsignalquelle in der Nähe
befindet. Bei der Ausführung der Korrektur können Störsignale zu Fehlern führen.
z. B. Servomotor, Schaltungsstromversorgung, Hochspannungskabel etc.
• Führen Sie die Korrektur unter Bedingungen durch, die der Umgebung ähneln, in der die Stichprobe tat-
sächlich gemessen wird.
• Der korrigierte Wert bleibt auch dann auf dem Speicher des Hauptinstruments erhalten, wenn die Strom-
versorgung ausgeschaltet wird.
• Konfigurieren Sie vor dem Ausführen einer Korrektur den Hochpräzisionsmodus mit niedriger Impedanz,
die Kabellänge und Gleichstromvorspannungs-Einstellungen. Durch das Ändern einer dieser Einstellun-
gen werden die Korrekturwerte ungültig.
(Siehe „Hochpräzisionsmodus mit niedriger Impedanz (hochpräzise Messung) (AC/DC)" (S. 56), „5.1
Einstellen der Kabellänge (Korrektur der Kabellänge)" (S. 98), und „Gleichstromvorspannung (Überla-
gern des Messsignals mit einer Gleichspannung) (AC)" (S. 60).)
ADJ
konfiguriert.
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