Hinweise zur Folienbindung
• Es ist notwendig, beim Starten der Folienbindung so lange weiter zu fahren, bis diese von der Rolle gezogen wird. D.h., dass Erntegut
wird weiter in die Ballenkammer geführt. Damit kann das Wickeln der Folie um diverse Walzen verhindert werden.
• Die Bindematerialbremse ist wie in der Anleitung beschrieben einzustellen. Die Vorstreckung soll maximal 5-10% betragen.
• Gleiches gilt für die Bremskraftentlastung beim Bindestart (rechte Maschinenseite außen).
• Der Folienüberhang sollte mindestens X= 230 - 260 mm über die Kante des Halteblechs sein.
• Die minimal erforderlichen Folienlagen richten sich nach der Erntegutbeschaffenheit. Richtwert sind 3,5 - 4 Lagen.
• Das Wickeln von Stroh und anderen Trockengütern wird aufgrund der Schwitzwasserbildung nicht empfohlen.
• Vor der Inbetriebnahme mit Folienbindung die Maschine an folgenden Bauteilen kontrollieren, ob scharfkantige Farbreste,
Schweißrückstände und Schweißperlen vorhanden sind und gegebenenfalls befreien: Zuführwalze, alle Presswalzen, Abstreifer
Unterseite des Messerhalters in Zuführposition, Oberfläche des Rückhaltekamms.
• Empfehlung ist für Ersteinsatz der Folienbindung, eine Netzrolle zu benutzen.
• Als Nachrüstsatz sind Kantenformer (K) vorhanden, um die Folie zuverlässiger um die Kanten des Ballens zu legen. Diese werden in der
Ballenkammer montiert. Bei CF und CV ab Werk, sonst F und V jeweils ein Nachrüstsatz.
5. Bindung
K
COMPRIMA
Х
70