DEUTSCH
Benutzerdefinierung:
Hier kann ein Sender des Typs INTRIC vom Benutzer individuell
eingerichtet werden.
Bei der Personalisierung wird ein Anlagencode erstellt (eine Zahl
zwischen 0 und 62), der für alle nachträglich eingefügten Sender
gleich sein muss. Dieser Code muss auch in den Empfänger gespei-
chert werden (siehe Menü "Empfänger" Abschn. 8.2). Die Anlage ist
auf diese Weise vor unerwünschten Eingaben geschützt.
Den Anlagencode auswählen und <ENTER> drücken. Den Sender an-
schließen und die Benutzerdefinierung mit <ENTER> bestätigen.
ACHTUNG! Die Personalisierung eines Senders ist ein unwiderrufli-
cher Vorgang! Nach der Personalisierung kann der Code geändert,
aber nicht mehr auf den Standard zurückgesetzt werden (er ist deshalb
nicht mehr in einem System des Typs CLONIX verwendbar)
Zusätzlicher Klon:
Hier wird ein Sender in einem System des Typs CLONIX hinzufügend
geklont. Dies ist auf zwei Arten möglich:
A) Mit Code
Wenn der Empfängercode verfügbar ist, wählen Sie bitte den
Eintrag "mit Code" aus, geben über die Tastatur den korrekten
Empfängercode ein und folgen den Anweisungen auf dem Display.
Der Empfängercode, der aus 10 Ziffern im hexadezimalen Format
besteht, wird auf der Erfassungskarte vermerkt, welche zusammen
mit dem Empfänger geliefert wird. Er ermöglicht die Einrichtung
von Empängerkollektiven und das Klonen mit Code.
B) Mit Master
Wenn ein Sender des Typs "Master" verfügbar ist, wählen Sie
bitte den Eintrag "mit Master" und folgen den Anweisungen auf
dem Bildschirm. Der "Master-Sender" ist der erste Sender, der
manuell im Empfänger gespeichert wird oder der erste in die
Liste eingetragene Sender, der in den Empfänger geladen wird
und mit einer "Schlüsselmarke" gekennzeichnet ist.
Anmerkungen:
Die Klonierungsfunktionen sind für Empfänger des Typs INTRIC
nicht verfügbar.
Die in diesem Modus geklonten Sender werden nicht in die laufende
Liste eingefügt.
Das Programmiergerät führt eine erste Klonierung aus und ist dann
für die weitere Klonierung eines neuen Senders bereit. So wird
vermieden, dass ständig auf das übergeordnete Menü zugegriffen
werden muss
Klonieren mit Festcode:
Ausgeführt wird mit Festcode (also nicht mit Rollcode) die Klonie-
rung eines Senders in einem System des Typs CLONIX. Ziehen
Sie die spezifische Anleitung des Empfängers oder der Zentrale
zurate und prüfen Sie, ob der Empfänger für den Festcodebetrieb
ausgelegt ist.
Wenn die Verschlüsselungssicherheit kein entscheidender Faktor
ist, hat die Ausstattung des Empfängers mit Festcode die folgenden
Vorteile:
· die Zahl der mit dem Empfänger verwendbaren Sender ist un-
begrenzt, gleich wie viel Speicherplatz der Empfänger hat.
· durch das Klonieren mit Festcode kann jeder beliebige Sender,
der bereits gespeichert ist, "kopiert" werden.
Weitere Informationen enthält der "Leitfaden zur Programmie-
rung Clonix".
8.2) M
E
ENÜ
MPFäNGER
Das Menü "Empfänger" ermöglicht es, die Hauptfunktionen von
Empfängern des Typs INTRIC/CLONIX/RTD einzurichten.
Im Menü M2 "Fernbedienungen" mit den Tasten"56",das Menü
"Empfänger" auswählen und <ENTER> drücken:
>Empfänger
folgendes Untermenü wird aufgerufen:
M22 EMPFAENGER
34 -
PROXIMA - Ver. 01
MONTAGEANLEITUNG
>Ausgang konfig.
personalisiere
lösche-person.
lese Speicher
schr. Speicher
lösch.Speicher
Empfängercode
Default Klone
Ausgänge konfigurieren:
Für jeden Ausgang eines Empfängers stehen sechs Aktivierung-
sarten zur Wahl:
1) Monostabil (Impulsbetrieb): Das Relais des zugeordneten Au-
sgangs bleibt angezogen, solange die zugehörige Sendertaste
gedrückt ist.
2) Bistabil (Schrittbetrieb): Das Relais des zugeordneten Au-
sgangs wechselt bei jeder Betätigung der Sendertaste seinen
Zustand.
3) Zeitgeschaltet: Bei jeder Betätigung der Sendertaste bleibt das
Relais des Ausgangs 90 Sekunden lang angezogen. Tasten-
betätigungen während des zeitgesteuerten Vorgangs führen
dazu, dass die Zeit erneut zu laufen beginnt.
4) Nicht verfügbar: Ausgang am Empfänger nicht vorhanden.
5) Paniksicherung (Vandalismusschutz): Diese Funktion ist nur
bei einigen Empfängern vorhanden (z. B. RTD).
Das Relais des zugeordneten Ausgangs wechselt den Zustand,
wenn die Sendertaste länger als 5 Sekunden gedrückt gehalten
wird. Alle Tasten sämtlicher im Empfänger gespeicherter Sender
sind unabhängig von ihrer Konfiguration automatisch mit einer
Vandalismussicherung ausgestattet, sodass die Zuordnung
einer Taste (T1,T2,T3 oder T4) zum Ausgang nicht erforderlich
ist. Weitere Informationen enthält die Betriebsanleitung des
Empfängers.
6) Zugangskontrolle: Die Funktion ist nur bei einigen Empfängern
vorhanden (z. B. RTD-CA).
Das Relais des zugehörigen Ausgangs wechselt nur den Zu-
stand, wenn eine freigeschaltete Erfassungskarte vorgewiesen
oder ein freigeschalteter Sendercode empfangen wird). Weitere
Informationen enthält die Betriebsanleitung des Empfängers.
Alle Empfänger verlassen das Werk mit Ausgängen, die als mo-
nostabil eingerichtet sind. Soll diese Einstellung geändert werden,
muss der Empfänger mit dem Gerät PROXIMA verbunden werden,
dann das Menü "Ausgänge konfigurieren" aufrufen und <ENTER>
drücken. Den zu ändernden Ausgang wählen und die Art der Ak-
tivierung ändern.
Benutzerdefinierung:
Gestattet die Personalisierung eines Empfängers vom Typ IN-
TRIC.
Dabei wird ein Anlagencode erstellt (eine Zahl zwischen 0 und 62),
der für alle nachträglich eingefügten Sender gleich sein muss (siehe
Menü "Sender" Abschn. 8.1). Die Anlage wird auf diese Weise vor
unerwünschten Eingaben geschützt.
Den Anlagencode auswählen und <ENTER> drücken. Den Empfän-
ger anschließen und die benutzerdefinierte Vorgabe mit <ENTER>
bestätigen.
Benutzerdefinierung löschen:
Wird die Personalisierung eines Empfängers aufgehoben, so wird
dessen Speicher vollständig geleert und kann nur noch Sender
aufnehmen, die nicht personalisiert sind. Den personalisierten Em-
pfänger an das Programmiergerät PROXIMA anschließen und den
Anweisungen auf dem Display folgen.
Speicher lesen:
Die in einem Empfänger stehenden Codes werden auf die laufende
Empfängerliste der internen Datenbank kopiert.
Wenn die laufende Liste im Speicher bereits Daten enthält, wer-
den sie mit denen überschrieben, die sich im Empfängerspeicher
befinden. Die Bezeichnungen der Sender, die vor dem Lesen des
Empfängers in der laufenden Liste stehen, bleiben auch nach dem