Konstruktion und Funktion
Lenkung
Alle Aufsitzmäher der Rider-Serie sind mit Knicklenkung ausgerüstet. Die Lenkkraft des Lenkrads wird über
Drahtseile und Kette zum hinteren Fahrzeugteil übertragen. Dank dieser Konstruktion ist der Aufsitzmäher
leicht und mit hoher Präzision zu lenken. Mit einem Rider ist das Mähen um alle Hindernisse herum einfach.
Durch die Knicklenkung wird der Wendekreis sehr klein. Je nach Modell hat die ungemähte Fläche bei
maximalem Lenkeinschlag nur einen Durchmesser von 20-30 cm.
Der Rider Pro 18 verfügt über eine Servolenkung. Die übrigen Maschinen verfügen nur über das
mechanische Lenksystem, siehe nachstehende Abbildung.
Prinzip der mechanischen Funktion der Knicklenkung.
Die Abbildung zeigt den Pro 18, bei den übrigen Maschinen ist kein Servo an der Lenkstange vorhanden.
Prinzip der hydraulischen Funktion der Knicklenkung beim Pro 18.
Der Druck für die Servolenkung wird von der Pumpe in der hydrostatischen Kraftübertragung erzeugt. Der
Lenkservo ist an der Lenkstange montiert; sein Staterteil sitzt im Lenkservogehäuse, das den vorderen Teil
des Maschinenrahmens bildet.
Im Prinzip ist der Lenkservo ein hydraulischer Drehmotor, der mit dem Lenkrad gesteuert wird. Auch ohne
Hydraulikdruck lässt sich die Maschine lenken, da die Lenkachse mechanisch mit dem Kettenantrieb an der
Abtriebachse des Lenkservos (Rotorteil) verbunden ist.
18
– Deutsch