Busabschlußwiderstand
Um Signalreflektionen auf dem Bus zu vermeiden, ist jedes Bussegment am phy-
sikalischen Anfang und Ende mit dem Abschlußwiderstand abzuschließen. Ein
Abschlusswiderstand wird zwischen die Bausadern A und B gelegt.
Dies sorgt für ein definiertes Ruhepotential bei fehlender Datenübertragung auf
dem Bus.
Busabschlusswiderstand bei IP20-Version
In den meisten 9-poligen Sub-Min-D-Stecker ist ein Abschlusswiderstand integ-
riert. Wenn das Modul am Ende der Busleitung angeschlossen wird, ist ein Ab-
schlusswidertand zuzuschalten. Dazu ist der des Schalter auf ON zu stellen.
Busabschlusswiderstand bei IP65-Version
In der Nähe der Profibus-Klemmleiste ist ein Abschlusswiderstand integriert.
Wenn das Modul am Ende der Busleitung angeschlossen wird, ist ein Abschluss-
widertand zuzuschalten. Dazu sind beide Kontakte des DIP-Schalters auf ON zu
stellen.
7.6.
Schirmung
Bei erhöhter Störbeeinflussung wie z. B. im Industriebereich wird die Verwendung
von geschirmten Buskabeln empfohlen. Eine Schirmung sollte dann auch für die
Versorgungsleitungen und die Signalleitungen vorgenommen werden. Im allge-
meinen sollte der Schirm an jeder Busschaltung an die Schutzerde (nicht Da-
taGround) gelegt werden.
7.7.
Potentialausgleich
Der Potentialunterschied zwischen den Datenbezugspotentialen aller Anschal-
tungen am Bus darf + 7 Volt nicht überschreiten. Kann dies nicht garantiert wer-
den, muss ein Potentialausgleich geschaffen werden. Für die Anschaltungen be-
deutet dies meist, dass der Minusanschluss der Spannungsversorgung als Aus-
gleichsleitung von Anschaltung zu Anschaltung durchgeschleift werden muss. Da
das Sensor-Profibus-Modul über eine vom Bus galvanisch getrennte Spannungs-
versorgung verfügt, braucht das Modul in den Potentialausgleich nicht mit einge-
bunden zu werden.
7.8.
Einstellung der Baudrate
Beim Sensor-Profibus-Modul wird keine Einstellung benötigt, da eine automati-
sche Erkennung der Baudrate erfolgt. Stichleitungen sind sehr problematisch uns
sollten (ganz besonders bei hohem Bustakt) unbedingt vermieden werden. Siehe
EN50170-Norm.
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Stand: 27.01.06