Weiterleiten des DI-Referenz-Triggers auf einen Ausgang
Der DI-Referenz-Trigger kann auf einen beliebigen PFI-Ausgang gelegt werden. Per
Standardeinstellung ist der Referenz-Trigger high-aktiv.
Signal für den DI-Pause-Trigger
Mit dem DI-Pause-Trigger kann eine Messung unterbrochen und anschließend wieder
aufgenommen werden. Der interne Sample-Takt pausiert dabei so lange, wie das externe
Trigger-Signal aktiv ist. Wenn das Signal inaktiv ist, wird der Sample-Takt fortgesetzt. Sie
können den aktiven Pegel des Pause-Triggers so programmieren, dass er entweder High oder
Low lautet.
Verwenden einer Digitalsignalquelle
Für die Arbeit mit dem DI-Pause-Trigger muss festgelegt werden, welches Signal den Trigger
bereitstellen soll und an welcher Polarität getriggert werden soll. Das Signal kann entweder
von einem PFI-Anschluss oder einem internen Anschluss des cRIO-Controllers stammen.
Weitere Hinweise dazu finden Sie im Abschnitt "Geräteverbindungen im MAX" der Hilfe zu
NI-DAQmx und in der LabVIEW-Hilfe.
Digitale Eingangsfilter
Bei einem Task mit Hardwaretakt können Sie für die digitalen Eingangsleitungen eines
parallel arbeitenden DIO-Moduls einen programmierbaren Entprellfilter aktivieren. Die
Konfiguration des Filters muss dazu für alle Leitungen des Moduls übereinstimmen. Wenn der
Filter aktiviert ist, werden die eingehenden Impulse mit einem benutzerdefinierten Filtertakt
abgetastet, der von der Controller-Zeitbasis abgeleitet ist. Erst nach Passieren des Filters wird
ein Impuls an den Rest des Systems weitergeleitet. Der Filter verursacht jedoch auch Jitter im
Eingangssignal.
In NI-DAQmx wird der Filter durch Festlegen der minimalen vom Filter durchgelassenen
1
Impulsbreite Tp
programmiert, die in Schritten von 25 ns einstellbar ist. Der passende
Filtertakt wird vom Treiber automatisch ausgewählt. Impulse mit einer Länge von weniger als
1/2 Tp werden nicht durchgelassen. Bei Impulslängen zwischen 1/2 Tp und 1 Tp ist die
Funktionsweise des Filters undefiniert, weil die Impulslänge in diesem Fall von der Phase des
Filtertakts in Relation zum Eingangssignal abhängt.
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für Übergänge des Eingangssignals von Low auf
High. Übergänge von High auf Low funktionieren nach dem gleichen Prinzip.
Angenommen, das Signal eines Eingangs führt seit längerer Zeit den Low-Pegel. Nach dem
Wechsel des Signals von Low auf High treten mehrere kurze Störimpulse auf. Wenn das
Signal bei aufeinanderfolgenden steigenden Flanken des Filtertakts als High abgetastet wurde,
ist von einem erwünschten Signalwechsel auszugehen und der neue Pegel wird an den Rest der
Schaltung weitergeleitet.
1
Tp ist ein Nennwert. Der tatsächliche Wert richtet sich nach der Genauigkeit der Controller-
Zeitbasis und der Verzerrung der I/O-Signale.
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