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Synchronisation Über Ein Netzwerk; Synchronisation Über Das Netzwerk - National Instruments Crio-9053 Benutzerhandbuch

Embedded-compactrio-controller mit echtzeitprozessor und rekonfigurierbarem fpga
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Zeitbasen und Trägertakte mit einer Rate von 13,1072 MHz,
12,8 MHz und 10 MHz
Im Modus "Real-Time (NI-DAQmx)" lassen sich viele der benötigten Taktsignale für die
Erfassung und Ausgabe von Analogsignalen anhand von drei vorhandenen Zeitbasen
(13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz) erzeugen. Diese Zeitbasen können auch als
Signalquelle für die universellen 32-Bit-Zähler/-Timer fungieren. Die Zeitbasen mit einer
jeweiligen Rate von 13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz werden direkt vom moduleigenen
Taktgeber erzeugt.
Beim Programmieren der C-Serien-Module im FPGA-Modus können die drei Trägertakte
(13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz) als Haupttakt für Analogmodule der C-Serie
verwendet werden. Die Trägertakte einer Rate von 13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz
stehen als I/O-Knoten in LabVIEW-FPGA-Anwendungen zur Verfügung und können u. a.
geräteeigene Takte mit frei getakteten C-Serien-Modulen korrelieren, die mit eigener
Zeitsteuerung arbeiten.
Synchronisation über ein Netzwerk
Interne Zeitbasis
Der 100-MHz- Oszillator des Geräts synchronisiert sich je nach aktiver Referenzuhr, die auf
dem Controller verwendet wird, automatisch mit anderen über das Netzwerk synchronisierten
Geräten, die Teil des lokalen IEEE-802.1AS- oder IEEE-1588-2008-Subnetzes sind.
Die Zeitbasen für 80 MHz, 40 MHz, 20 MHz, 100 kHz, 13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz
werden von der Oszillatorfrequenz des Geräts abgeleitet und sind mit dieser synchronisiert.
Daher sind die Zeitbasen auch mit anderen über das Netzwerk synchronisierten Zeitbasen im
IEEE-802.1AS- oder IEEE-1588-2008-Subnetz synchronisiert. Dadurch können die Erfassung
und Ausgabe von Analog- und Digitalsignalen sowie die durch Counter/Timer gesteuerte
Erfassung und Ausgabe von Signalen über ein verteiltes Netzwerk mit anderen Chassis
synchronisiert werden.
Wenn Sie Module der C-Serie im FPGA-Modus programmieren, können die
Zeitsynchronisations-I/O-Knoten verwendet werden, um die LabVIEW-FPGA-Anwendung
mit anderen über das Netzwerk synchronisierten Geräten zu synchronisieren.
Synchronisation über das Netzwerk
IEEE 1588 – auch als Precision Time Protocol (PTP) bekannt – ist ein auf Ethernet beruhendes
Synchronisationsverfahren für kabelgebundene lokale Netzwerke. Das PTP-Protokoll ist ein
fehlertolerantes Verfahren, mit dem sich Taktgeber in einem Netzwerk mit dem qualitativ
höchsten Taktgeber synchronisieren lassen. Bei diesem Synchronisationsverfahren zwischen
vernetzten Geräten findet die Kommunikation über Datenpakete statt und unterliegt trotz der
für Ethernet-Verbindungen zulässigen langen Verbindungswege keinen
Signalausbreitungsverzögerungen. IEEE 1588 hat viele verschiedene Profile – darunter
IEEE 802.1AS-2011 – die sich in ihrem Funktionsumfang voneinander unterscheiden.
Aufgrund der mangelnden Kompatibilität der Profile untereinander muss genau bekannt sein,
welches Profil auf dem Gerät implementiert ist. Damit Geräte im Netzwerk über IEEE 1588
miteinander synchronisiert werden können, müssen alle Teilnehmergeräte mit dem
18 | ni.com | Benutzerhandbuch zu cRIO-905x

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