Kommunikation mit dem Hauptspeicher des Hosts erforderlich ist, so dass der Busverkehr
keinen Einfluss auf die Ausgabe hat.
Ohne Neugenerierung werden alte Daten nicht wiederholt ausgegeben. Der Puffer muss somit
ständig mit neuen Daten versorgt werden. Wenn das Programm neue Daten nicht schnell
genug in den Puffer schreibt, um mit der Ausgabe Schritt zu halten, kommt es zu einem so
genannten Pufferunterlauf, und es tritt ein Fehler auf.
Gepufferte Erzeugung kontinuierlicher Impulsfolgen mit Sample-Takt
Mit dieser Funktion wird eine kontinuierliche Folge von Impulsen von unterschiedlicher
Impulsdauer und Impulspause erzeugt. Das Signal wird so lange generiert, bis der Vorgang
gestoppt wird. Jeder geschriebene Wert legt die Impulsparameter fest, die mit jedem Sample-
Takt-Impuls erzeugt werden. Jedes Mal, wenn ein Sample-Takt-Impuls auftritt, wird die
Erzeugung des aktuellen Impulses beendet und das Erzeugen des nächsten Impulses mit den
damit verbundenen Impulsparametern begonnen.
Erzeugung von Frequenzen
Zum Erzeugen von Frequenzen kann entweder die Frequenzgeneratorschaltung (siehe den
Abschnitt Verwenden des Frequenzgenerators) oder ein Zählerbaustein im Modus zur
Impulsfolgenerzeugung verwendet werden.
Verwendung des Frequenzgenerators
Der Frequenzgenerator kann ein Rechtecksignal mit vielen unterschiedlichen Frequenzen
ausgeben. Der Frequenzgenerator ist eine eigenständige Komponente und arbeitet unabhängig
von den vier universellen 32-Bit-Zähler-/Timer-Modulen des cRIO-Controllers.
In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Blockschaltbild des Frequenzgenerators.
Abbildung 83. Blockschaltbild des Frequenzgenerators
Zeitbasis für
den Frequenz-
÷
20-MHz-Zeitbasis
2
ausgang
Frequenzgenerator
FREQ OUT
100-kHz-Zeitbasis
Divisor
(1–16)
Das Ausgangssignal des Frequenzgenerators wird an FREQ OUT erzeugt. Die Frequenz des
Signals wird durch Herunterteilen der Zeitbasis für die Frequenzausgabe durch einen Wert von
1 bis 16 erzeugt. Die Zeitbasis kann entweder die 20-MHz-Zeitbasis, die 20-MHz-Zeitbasis
geteilt durch 2 oder die 100-kHz- Zeitbasis sein.
Beim Herunterteilen durch 1 oder eine gerade Zahl beträgt der Tastgrad des Ausgangssignals
50 %. Bei einem ungeraden Teiler bzw. Divisor – nachfolgend als D bezeichnet – führt das
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