Weitere Informationen zum Programmieren von Triggern und von Anwendungen zur
Erfassung von Analogsignalen finden Sie in der Hilfe zu NI-DAQmx und in der LabVIEW-
Hilfe.
Ausgabe von Analogsignalen mit NI-DAQmx
Damit der cRIO-Controller analoge Signale ausgeben kann, muss sich in einem beliebigen
Steckplatz des cRIO-Controllers ein Analogausgabemodul der C-Serie befinden. Die
Parameter der Signalerzeugung wie Kanalanzahl, Kanalkonfiguration, Ausgaberate oder
Ausgangsbereich richten sich nach dem verwendeten Modul. Die technischen Möglichkeiten
Ihres Moduls sind in den mitgelieferten Begleitmaterialien dokumentiert.
Der cRIO-Controller ist mit acht Timing-Engines für die Signalausgabe ausgestattet und kann
daher bis zu acht analoge Tasks zur hardwaregetakteten Signalausgabe gleichzeitig ausführen.
Ein hardwaregetakteter Task oder ein Task mit Software-Timing kann beliebig viele Kanäle
eines Analogausgabemoduls der C-Serie enthalten. Von den Kanälen eines Moduls können
jedoch nicht einige einem Task mit Hardwaretakt und einige einem Task mit Software-Timing
zugewiesen werden.
Die acht gleichzeitig möglichen Tasks zur Ausgabe von Analogsignalen können voneinander
unabhängige Timing- und Trigger-Einstellungen enthalten. Die acht Timing-Engines sind mit
"ot0" bis "ot7" bezeichnet.
Verfahren zum Erzeugen analoger Ausgangsdaten
Die für die Ausgabe von Analogsignalen benötigten Signale können mittels Software oder
Hardware erzeugt werden.
Softwaregetaktete Signalerzeugung
Bei der softwaregetakteten Signalerzeugung wird die Rate, mit der Daten generiert werden,
von der Software gesteuert. Jede D/A-Wandlung auf der Hardware wird dabei durch ein
separates Signal von der Software eingeleitet. In NI-DAQmx wird die Erfassung oder Ausgabe
mit Software-Timing auch als Erfassung oder Ausgabe auf Anforderung bezeichnet. Die
softwaregetaktete Signalerzeugung wird mitunter auch als unmittelbare oder statische Ausgabe
bezeichnet. Das liegt daran, dass mit Software-Timing üblicherweise ein einzelner Wert,
beispielsweise eine konstante Gleichspannung, ausgegeben wird.
Bei der softwaretakteten Signalerzeugung ist Folgendes zu beachten:
•
Wenn ein AO-Kanal eines Moduls in einem hardwaregetakteten (Signalverlaufs-)Task
enthalten ist, können keine Kanäle des Moduls in einem softwaregetakteten Task
verwendet werden.
•
Wenn mehrere Signale mittels Softwaretakt erzeugt werden, können diese so konfiguriert
werden, dass sie jeweils gleichzeitig einen neuen Ausgabewert erzeugen.
50 | ni.com | Benutzerhandbuch zu cRIO-905x