Inhaltszusammenfassung für National Instruments cRIO-9053
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Embedded-CompactRIO-Controller mit Echtzeitprozessor und rekonfigurierbarem FPGA Dieses Dokument beschreibt die Funktionen des cRIO-905x und enthält Informationen zur Montage und Bedienung des Geräts. Geräte des Typs cRIO-9053, cRIO-9054, cRIO-9055, cRIO-9056, cRIO-9057, cRIO-9058 sind in diesem Dokument vereinfachend unter dem Namen cRIO-905x zusammengefasst.
Inhalt Konfigurieren des cRIO-905x....................3 Herstellen einer USB-Verbindung zwischen dem cRIO-905x und dem Host- Computer........................3 Herstellen einer Ethernet-Verbindung zwischen dem cRIO-905x und dem Host- Computer oder dem Netzwerk..................4 Konfigurieren von Starteinstellungen................5 Merkmale des cRIO-905x......................7 Anschlüsse und Steckverbinder..................7 Tasten..........................
Herstellen einer Ethernet-Verbindung zwischen dem cRIO-905x und dem Host-Computer oder dem Netzwerk Nachfolgend wird das Herstellen einer Ethernet-Verbindung zwischen dem cRIO-905x und dem Host-Computer oder dem Netzwerk über den RJ-45-Gigabit-Ethernet-Port 0 des Geräts beschrieben. NI empfiehlt die Verwendung des RJ-45-Gigabit-Ethernet-Ports 0 für die Kommunikation mit im Einsatz befindlichen Systemen.
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Tabelle 1. Konfigurieren der Starteinstellungen des cRIO-905x Starteinstellung Beschreibung Sicheren Modus Bei einem Neustart des cRIO-905x mit dieser Einstellung fährt das erzwingen cRIO-905x hoch, ohne anschließend LabVIEW Real-Time oder sonstige Startanwendungen zu öffnen. Das cRIO-905x startet im sicheren Modus nur Dienste, die für Änderungen an der Konfiguration und die Installation von Software benötigt werden.
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USB 3.1 (Typ-C) - Host-Port An den USB-Host-Anschluss des cRIO-905x können gängige USB-Massenspeichergeräte wie USB-Sticks sowie USB-nach-IDE-Adapter, Tastaturen, Mäuse und USB-Kameras angeschlossen werden. Folgende USB-Typ-C-Adapter sind für das cRIO-905x erhältlich. Tabelle 2. NI-USB-Typ-C-Adapter für das cRIO-905x Kabel Länge Artikelnummer USB-Kabel mit Schraubsicherung, Typ-C-Stecker auf Typ-A- 0,5 m 143555-0R5 Buchse, USB 3.1, 3A...
Folgende Zubehörkomponenten sind zur Verwendung mit dem cRIO-905x erhältlich. Tabelle 7. Zubehör für microSD-Speicher Zubehör Speicherkapazität Artikelnummer Industrielle microSD-Karte, -40 °C bis 85 °C, UHS-I 16 GB 786913-01 Abdeckung für das microSD-Kartenfach (x3) — 786901-01 Abdeckung für das microSD-Kartenfach An gefährlichen Standorten muss das Fach für die microSD-Karte durch eine Abdeckung geschützt werden.
Weitere Informationen zur Verwendung der RESET-Taste bei Verbindungsproblemen finden Sie unter Hilfe bei Problemen mit der Netzwerkverbindung. Hilfe bei Problemen mit der Netzwerkverbindung Eine Möglichkeit, Probleme mit der Netzwerkverbindung zu beheben, besteht in der Verwendung der RESET-Taste. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Netzwerkadapter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.
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Tabelle 11. STATUS-LED-Anzeigen (Fortsetzung) LED-Muster Bedeutung Leuchtet kurz auf Das cRIO-905x wird gerade gestartet. Keine Aktion notwendig. Das cRIO-905x befindet sich im Ausführungsmodus. Die Software ist installiert und das Betriebssystem läuft. Benutzer-LEDs Sie können die Funktionsweise der LED "USER1" und der LED "USER FPGA1" den Anforderungen Ihrer Anwendung entsprechend festlegen.
dem BIOS-Setup-Dienstprogramm oder mit MAX einstellen, oder die Uhr mit Hilfe von LabVIEW programmieren. In den Modellspezifikationen auf ni.com/manuals finden Sie die Spezifikationen zur Genauigkeit der Echtzeituhr. Digitale Signalführung Die digitale Signalführungsschaltung des cRIO-905x steuert den Austausch von Signalen zwischen der Busschnittstelle und den Subsystemen für die Erfassung und Erzeugung von Signalen, wenn die C-Serien-Module im Real-Time-Modus (NI-DAQmx) programmiert werden.
Zeitbasen und Trägertakte mit einer Rate von 13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz Im Modus "Real-Time (NI-DAQmx)" lassen sich viele der benötigten Taktsignale für die Erfassung und Ausgabe von Analogsignalen anhand von drei vorhandenen Zeitbasen (13,1072 MHz, 12,8 MHz und 10 MHz) erzeugen. Diese Zeitbasen können auch als Signalquelle für die universellen 32-Bit-Zähler/-Timer fungieren.
bei der Synchronisation erzielbaren Parameter können variieren und entsprechen möglicherweise nicht den NI-Produktspezifikationen. Als Standardkonfiguration für IEEE 1588-2008 unterstützt NI das Profil IEEE 1588 (Delay Request-Response) unter Verwendung von UDP über IP (Schicht 3-4). Batterie Das cRIO-905x enthält eine aus Lithium-Zellen bestehende Batterie, mit der die Systemuhrzeit gespeichert wird, wenn das cRIO-905x ausgeschaltet ist.
Vertikale Montageart. Montageträger-Optionen: • Anbringen des cRIO-905x auf einer metallischen Oberfläche, die mindestens 1,6 mm (0,062 in) dick ist und mindestens 101,6 mm (4 in) über alle Kanten des Geräts hinausragt • Anbringen des cRIO-905x unter Verwendung des NI-Montageplattenkits auf einer metallischen Oberfläche, die mindestens 1,6 mm (0,062 in) dick ist und mindestens 101,6 mm (4 in) über alle Kanten des Geräts hinausragt Halten Sie die im Abschnitt Montageanforderungen beschriebenen Mindestabstände ein.
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Abbildung 11. Frontabmessungen des cRIO-905x-Controllers (4 Slots) 89.61 mm (3.528 in.) 221.40 mm (8.72 in.) Abbildung 12. Frontabmessungen des cRIO-905x-Controllers (8 Slots) 89.61 mm (3.528 in.) 328.64 mm (12.938 in.) 24 | ni.com | Benutzerhandbuch zu cRIO-905x...
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Abbildung 14. Frontseitige Montage des cRIO-905x (4 Slots) direkt an einer flachen Oberfläche Abbildung 15. Frontseitige Montage des cRIO-905x (8 Slots) direkt an einer flachen Oberfläche Bereiten Sie die Oberfläche für das Anbringen des cRIO-905x vor. Beachten Sie dabei die Abmessungen für die Oberflächenmontage.
Rückseitige Abmessungen für die Oberflächenmontage Abbildung 20. Rückseitige Abmessungen für das cRIO-905x (4 Slots) 6x M4 x 0,7 8,0 mm (0,315 in) max. Einführtiefe 24,48 mm (0,964 in) 38,79 mm (1,527 in) 20,33 mm (0,800 in) 20,32 mm (0,800 in) 50,82 mm (2,001 in) 24,49 mm...
Befestigen Sie die Montageplatte am cRIO-905x mit Hilfe des Schraubendrehers und Schrauben vom Typ M4 x 10. Hinweis Sie müssen die mit dem NI-Montageplattensatz gelieferten Schrauben mit dem passenden Gewinde und der richtigen Länge verwenden. Ziehen Sie die Schrauben mit einem Drehmoment von 1.3 N · m (11.5 lb · in.) Befestigen Sie die Montageplatte mit den für die jeweilige Oberfläche vorgesehenen Schrauben.
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Abbildung 26. Anbringen des cRIO-905x (4 Slots) an einer DIN-Schiene Abbildung 27. Anbringen des cRIO-905x (8 Slots) an einer DIN-Schiene Richten Sie den DIN-Schienenclip mit den Montagebohrungen auf der Rückseite des cRIO-905x aus. Befestigen Sie das cRIO-905x mit Hilfe des Schraubendrehers und der Schrauben des Typs M4 x 10 an der DIN-Schiene.
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Abbildung 29. Bestandteile des NI-Tischmontagekits 1. Halterungen für die Tischmontage (x2) 2. Adapterhalterung 3. M3 x 35-Schrauben (x2) Vorgehensweise Gehen Sie zur Tischmontage Ihres cRIO-905x wie nachfolgend beschrieben vor. 36 | ni.com | Benutzerhandbuch zu cRIO-905x...
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Abbildung 31. Tischmontage des cRIO-905x (8 Slots) Verwenden Sie einen Schraubendreher (Torx T10), um die beiden Schrauben von der Rückseite des Chassis auf der Controller-Seite zu entfernen. Befestigen Sie die Adapterhalterung mit Hilfe des Kreuzschlitzschraubendrehers (Größe 1) und der zwei Schrauben (M3 x 35) am Chassis. Richten Sie die Halterungen für die Tischmontage an den Bohrungen am Ende des Chassis und an der Adapterhalterung aus.
Auswählen des Programmiermodus Für jeden Steckplatz des cRIO-905x kann einer von drei Programmiermodi ausgewählt werden. 40 | ni.com | Benutzerhandbuch zu cRIO-905x...
FPGA Ermöglicht das Einbinden von C-Serien-Modulen in LabVIEW-FPGA- VIs. C-Serien-Module werden im Projekt-Explorer direkt unter der Kategorie "FPGA Target" angezeigt, und die Ein- und Ausgangskanäle werden als FPGA-I/O-Objekte unter dem FPGA-Zielsystem aufgelistet. Um auf die Ein- und Ausgabekanäle zuzugreifen, konfigurieren Sie entweder FPGA- I/O-Knoten in einem LabVIEW-FPGA-VI oder ziehen Sie die Kanäle aus dem Projekt-Explorer in das Blockdiagramm eines LabVIEW-FPGA-VIs.
Weitere Informationen zu den Triggern für die Erfassung von Analogsignalen finden Sie in den Abschnitten Signal für den AI-Start-Trigger, Signal für den AI-Referenz-Trigger Signal für den AI-Pause-Trigger. Timing-Signale für die Erfassung von Analogsignalen Die Erfassung von Analogsignalen lässt sich mit folgenden Signalen am cRIO-Controller zeitlich steuern: •...
Weiterleiten des AI-Start-Triggers auf einen Ausgang Der Start-Trigger kann auf einen beliebigen PFI-Ausgang gelegt werden. Der Ausgang gibt dann einen Impuls aus, der high-aktiv ist. Verwenden einer Zeitsignalquelle Um das Start-Trigger-Signal mit einer Zeitsignalquelle zu verwenden, konfigurieren Sie in NI- DAQmx eine bestimmte Zeit.
Funktionsweise des AI-Umwandlungstakts bei Analogeingangsmodulen In den Abschnitten "Scan-Module", "Module für simultanes Abtasten und Halten", "Delta- Sigma-Module" und "Module mit niedriger Sample-Rate" finden Sie Informationen zum AI- Umwandlungstakt und Analogeingangsmodulen der C-Serie. Scan-Module Bei Scan-Modulen der C-Serie für die Erfassung von Analogsignalen werden die Eingangskanäle von einem Multiplexer abgetastet und die Werte einem einzelnen A/D- Wandler zugeführt.
Weitere Informationen zum Programmieren von Triggern und von Anwendungen zur Erfassung von Analogsignalen finden Sie in der Hilfe zu NI-DAQmx und in der LabVIEW- Hilfe. Ausgabe von Analogsignalen mit NI-DAQmx Damit der cRIO-Controller analoge Signale ausgeben kann, muss sich in einem beliebigen Steckplatz des cRIO-Controllers ein Analogausgabemodul der C-Serie befinden.
können auf drei verschiedene Arten erzeugt werden: entweder durch Neugenerierung auf dem Host-Computer, durch Neugenerierung auf dem Gerät oder ohne Neugenerierung. – Bei der Neugenerierung auf dem Host-Computer legen Sie einen Puffer im Arbeitsspeicher des Computers fest. Die Daten im Puffer werden kontinuierlich in den FIFO des Controllers übertragen und von dort aus an die Ausgänge weitergeleitet.
Delta-Sigma-Module Der Überabtasttaktgeber dient als AO-Sample-Takt-Zeitbasis. Der cRIO-Controller ist mit Zeitbasen mit einer Rate von 10 MHz, 12,8 MHz und 13,1072 MHz ausgestattet. Wenn in einem Task zur Erfassung von Analogsignalen Delta-Sigma-Module mit unterschiedlichen Überabtasttaktraten vorkommen, kann die AO-Sample-Takt-Zeitbasis jede beliebige verfügbare Rate verwenden.
Je nach der Frequenz und Art des Ausgangssignals lassen sich die Spitzen durch einen Entstörfilter entfernen, der als Tiefpass fungiert. Unter ni.com/support finden Sie weitere Informationen zum Minimieren von Störungen. Softwareanwendungen für die Ausgabe von Analogsignalen Der cRIO-Controller eignet sich für folgende Typen von Anwendungen zur Ausgabe von Analogsignalen: •...
mit dem Hardwaretakt Schritt zu halten. Wird ein Sample zu spät erfasst oder ausgegeben, wird eine Warnung gemeldet. Hinweis Der HWTSP-Modus wird von DSA-Modulen nicht unterstützt. Trigger-Signale für die Erfassung von Digitalsignalen Ein Trigger ist ein Signal, das eine Aktion (z. B. die Erfassung von Daten) auslöst. Beim Konfigurieren eines Triggers muss eine Art und Weise der Trigger-Erzeugung festgelegt und die durch den Trigger auszulösende Aktion ausgewählt werden.
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Verwenden einer externen Signalquelle Folgende Signale können als DI-Sample-Takt dienen: • ein beliebiger PFI-Anschluss • der analoge Trigger "Analoger Vergleich (Ereignis)" Daten können bei einer steigenden oder fallenden Flanke des DI-Sample-Takts abgetastet werden. Weiterleiten des DI-Sample-Takt-Signals an einen Ausgang Der DI-Sample-Takt kann auf einen beliebigen PFI-Ausgang gelegt werden. Die PFI- Schaltung kehrt die Polarität des DI-Sample-Takts um, bevor sie den PFI-Anschluss ansteuert.
Weiterleiten des DI-Referenz-Triggers auf einen Ausgang Der DI-Referenz-Trigger kann auf einen beliebigen PFI-Ausgang gelegt werden. Per Standardeinstellung ist der Referenz-Trigger high-aktiv. Signal für den DI-Pause-Trigger Mit dem DI-Pause-Trigger kann eine Messung unterbrochen und anschließend wieder aufgenommen werden. Der interne Sample-Takt pausiert dabei so lange, wie das externe Trigger-Signal aktiv ist.
richten sich nach dem verwendeten Modul. Die technischen Möglichkeiten Ihres Moduls sind in den mitgelieferten Begleitmaterialien dokumentiert. Auf parallel arbeitenden Digitalausgabemodulen können mehrere softwaregetaktete Vorgänge (Tasks) gleichzeitig ausgeführt werden. Darüber hinaus können Tasks zur hardware- und softwaregetakteten Ausgabe miteinander kombiniert werden. Bei seriellen Digitalausgabemodulen –...
Kommunikation mit dem Hauptspeicher des Hosts erforderlich ist. Der Busverkehr oder die Latenz des Betriebssystems haben daher keinen Einfluss auf die Ausgabe. Hinweis Betreiben Sie parallel arbeitende Digitalausgabemodule in den Steckplätzen 1 bis 4, um die erreichbare FIFO-Größe zu maximieren. In den Steckplätzen 5 bis 8 ist die erreichbare FIFO-Größe geringer.
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Verwenden einer Digitalsignalquelle Für die Arbeit mit einem DO-Start-Trigger muss festgelegt werden, welches Signal den Trigger bereitstellen soll und an welcher Flanke getriggert werden soll. Als Signalquellen können dienen: • die Host-Software, indem diese einen entsprechenden Impuls erzeugt • ein beliebiger PFI-Anschluss •...
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einem PFI-Anschluss ausgestattet. Maximal zwei Digitalmodule in einem Controller-Chassis können auf PFI-Anschlüsse zugreifen. Jeder PFI-Anschluss kann auf eine der zwei folgenden Funktionen konfiguriert werden: • Timing-Eingangssignal für AI-, AO-, DI-, DO- und Zähler/Timer-Funktionen • Timing-Ausgangssignal von AI-, AO-, DI-, DO- und Zähler/Timer-Funktionen PFI-Filter Für jedes PFI-Signal kann ein programmierbarer Entprellfilter aktiviert werden.
Zeitgeber für Zählerbausteine Anders als bei der Erfassung und Ausgabe von Analog- und Digitalsignalen kann das interne Zeitgebersignal für den Zähler des cRIO-Controllers nicht durch Herunterteilen der Zeitbasis erzeugt werden. Wenn ein Sample-Takt benötigt wird, muss dieser also von außen an den Controller angelegt werden.
Bei der kontinuierlichen Impulserzeugung hört der Zähler, wenn das externe Trigger- Signal einen bestimmten Pegel annimmt, mit der Impulserzeugung auf und setzt diese erst fort, wenn das Signal auf den gegenteiligen Pegel wechselt. Bei der Arbeit mit einem Pause-Trigger wird das Signal, mit dem der Trigger bereitgestellt wird, an den Signaleingang "Counter n Gate"...
erfolgt bei der darauffolgenden steigenden Flanke des Source-Signals. Das Prinzip ist in der folgenden Abbildung veranschaulicht. Abbildung 50. Externes oder internes Source-Signal unter 20 MHz Source-Signal Synchronisieren Verzögertes Source-Signal Zählen Arten der zählergestützten Erfassung In den folgenden Abschnitten sind die verschiedenen Arten der zählergestützten Erfassung aufgeführt, die mit dem cRIO-Controller verfügbar sind: •...
Abbildung 53. Gepufferte (mit Sample-Takt durchgeführte) Flankenzählung Zähler aktiviert Sample-Takt (an steigender Flanke) SOURCE Zählerwert Puffer Konfigurieren der Zählrichtung Bei der Flankenzählung kann der Zähler aufwärts oder abwärts zählen. Sie können den Zähler so konfigurieren, dass er: • immer aufwärts zählt •...
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Der Zähler zählt während des Zeitraums, an dem sein Gate-Eingang aktiv ist, die Anzahl der Flanken am Source-Eingang. Bei jeder Flanke des Sample-Takts wird der Zählwert für die letzte durchgeführte Impulsbreitenmessung im FIFO gespeichert. Die Werte werden anschließend mit hoher Geschwindigkeit in den Host-Speicher gestreamt. In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine solche Art der Messung.
In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine solche Art der Messung. Abbildung 59. Gepufferte Impulsmessung mit Sample-Takt Zähler aktiviert Gate Source Sample- Takt Puffer Hinweis Wenn zwischen den Sample-Takten kein Impuls auftritt, wird ein Überlauffehler gemeldet. Informationen zum Verdrahten der Zähler finden Sie im Abschnitt Standardverdrahtung für Zähler/Timer.
Frequenzmessung Mit den Zählerbausteinen des Geräts können verschiedenartige Frequenzmessungen durchgeführt werden. Die Möglichkeiten zur Frequenzmessung mit dem cRIO-Controller werden in folgenden Abschnitten näher erläutert: • Messung niedriger Frequenzen mit Hilfe eines Zählers • Messung hoher Frequenzen mit Hilfe zweier Zähler •...
Frequenz fx. Zähler 0 wird zunächst in NI-DAQmx automatisch so konfiguriert, dass er einen Impuls mit einer Breite von N Perioden des Source-Signals erzeugt. Abbildung 63. Messung großer Frequenzbereiche mit Hilfe zweier Zähler Zu messendes Source Signal (fx) Zähler 0 Signal der bekannten Source Frequenz (fk)
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die Frequenz, die gemessen werden soll, wenn kein Fehler vorliegt die bekannte Frequenz des Source- oder Gate-Signals Dauer der Messung Zeit, die zum Messen eines einzelnen Samples benötigt wird Teiler (N) Teiler für die gemessene Frequenz; nur bei der Messung großer Bereiche mit Hilfe zweier Zähler benötigt Sample-Takt-Rate;...
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Tabelle 20. Methoden zur Messung einer Frequenz von 5 MHz Variable Mit Sample-Takt Ein Zähler Zwei Zähler Hohe Frequenz Großer Bereich 5 MHz 5 MHz 5 MHz 5 MHz 80 MHz 80 MHz 1.000 80 MHz Dauer der Messung (ms) 0,0002 —...
Positionsmessung Mit Hilfe der Zählerbausteine können Positionsmessungen mit Quadratur- oder Zweipuls- Encodern durchgeführt werden. Winkel können mit X1-, X2- und X4-Winkelgebern bestimmt werden. Eine Position, die aus einer linearen Bewegung resultiert, kann mit Zweipuls- Encodern ermittelt werden. Die Messwerte können entweder einzeln oder gepuffert (mit einem Taktgeber) erfasst werden.
Abbildung 69. Neustart der Zählung bei X4-Kodierung Kanal A Kanal B Kanal Z Zeitbasis (max.) Zählwert A = 0 B = 0 Z = 1 Messungen mit zwei Zweipuls-Encodern Der Zähler unterstützt zwei Impulsgeber, von denen jeder zwei Kanäle hat – Kanal A und B. Bei jeder steigenden Flanke an Kanal A zählt der Zähler aufwärts und bei jeder steigenden Flanke an Kanal B zählt er abwärts.
Zählerstand anschließend im FIFO und ignoriert alle weiteren Flanken an seinen Eingängen. Die Software fragt anschließend den gespeicherten Zählerstand ab. In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine solche Art der Messung. Abbildung 72. Einzelne Messung des Flankenabstands zweier Signale Zähler aktiviert Gemessenes Intervall...
Zwischen dem Aktivieren des Zählers und dem Beginn des Impulses kann eine Verzögerung angegeben werden. Die Verzögerung wird als Anzahl aktiver Flanken am Source-Eingang ausgedrückt. Für die Impulsbreite gilt das Gleiche. Darüber hinaus kann die aktive Flanke des Source- Signals angegeben werden. Die folgende Abbildung zeigt die Erzeugung eines Impulses mit einer Verzögerung von vier Taktimpulsen und einer Breite von drei Taktimpulsen bei der steigenden Flanke des Source- Signals.
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CO.AnfangsverzögerungBeiRetriggerAktivieren entweder nur auf den ersten Trigger oder auf alle Trigger angewendet werden. Per Standardeinstellung wird bei der Einstellung "True" der Eigenschaft ein einzelner Impuls erzeugt und bei "False" eine endliche Impulsfolge. Während der Impulserzeugung ignoriert der Zähler den Gate-Eingang. Nachdem die Impulserzeugung abgeschlossen ist, wartet der Zähler auf einen Start-Trigger für die nächste Impulserzeugung.
Sample-Takts. Impulspause und Impulsdauer können auch als Frequenz und Tastgrad oder durch Angabe der zu ihrer Erzeugung benötigten Taktimpulse ausgedrückt werden. Hinweis Bei der gepufferten Impulsfolgenerzeugung mit implizitem Timing bleiben die Impulsparameter in DAQmx beim Erstellen eines Zählerausgangskanals unberücksichtigt. Es werden so viele Impulse erzeugt, wie für das Schreiben mehrerer Werte angegeben wurde.
Kommunikation mit dem Hauptspeicher des Hosts erforderlich ist, so dass der Busverkehr keinen Einfluss auf die Ausgabe hat. Ohne Neugenerierung werden alte Daten nicht wiederholt ausgegeben. Der Puffer muss somit ständig mit neuen Daten versorgt werden. Wenn das Programm neue Daten nicht schnell genug in den Puffer schreibt, um mit der Ausgabe Schritt zu halten, kommt es zu einem so genannten Pufferunterlauf, und es tritt ein Fehler auf.
lange fortgesetzt, bis der Zähler deaktiviert wird. Falls der Zähler eine Gate-Flanke verzeichnet, während die Ausgabe des aktuellen Impulses noch läuft, ignoriert der Zähler diese Flanke. Das mit dieser Methode erzeugte Signal kann als Timing-Signal für Anwendungen dienen, bei denen ein A/D-Wandler-System sich wiederholende Signalverläufe abtasten kann, deren Frequenz höher als die Nyquist-Frequenz des Systems ist.
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Weiterleiten eines Signals an "Counter n Gate" Jeder Zähler verfügt über unabhängige Eingangsselektoren für das Signal "Counter n Gate". Jedes der folgenden Signale kann an den Eingang "Counter n Gate" geleitet werden: • ein beliebiger PFI-Anschluss • AI-Referenz-Trigger • AI-Start-Trigger •...
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Bei manchen Treibern kann es allerdings vorkommen, dass nicht alle dieser Optionen verfügbar sind. Weitere Hinweise zu den verfügbaren Signalführungsoptionen finden Sie im Abschnitt "Geräteverbindungen im MAX" der Hilfe zu NI-DAQmx und in der LabVIEW-Hilfe. Signal von "Counter n Sample Clock" Mit dem Signal von "Counter n Sample Clock"...
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Unternehmen. Nähere Informationen über den Patentschutz von Produkten/Technologien von NI finden Sie unter Hilfe»Patente in Ihrer Software, in der Datei auf Ihrem Datenträger oder unter National Instruments Patent Notice patents.txt auf der Website . Informationen zu Endbenutzer-Lizenzverträgen (EULAs) und Rechtshinweisen von ni.com/patents...