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Betriebsanleitung - Fafnir Visy-X System Technische Dokumentation

Visy-sonden
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Inhaltsverzeichnis
9.1.3

Betriebsanleitung

Betriebsanleitung gemäß Richtlinie 2014/34/EU
Füllstandsensoren Typ VISY-Stick ... und Typ TORRIX Ex ...
I
Einsatzbereich
Die Füllstandsensoren dienen zur kontinuierlichen Messung von Flüssigkeitsständen. Zur Erfassung der
Flüssigkeitsspiegel werden Schwimmer eingesetzt. Diese gleiten auf einem Sensorrohr. Zur Wasserer-
kennung ist ein zweiter Schwimmer auf dem Sensorrohr montiert. Zusätzlich kann die Dichte der
Flüssigkeit, mittels Dichtmoduls, bestimmt werden.
Die Hilfsenergie für die Füllstandsensoren VISY-Stick ... sowie die Weiterleitung der Messdaten an ein
übergeordnetes Auswertesystem erfolgt z. B. durch den Messumformer VP-... oder VPI oder, im Falle des
Sensors VISY-Stick ... TLS, z. B. durch die Konsole TLS-... von Veeder-Root. Bei der Verwendung einer RS-
485-Schnittstelle kann der Sensor VISY-Stick ... RS485 eingesetzt werden.
Die Füllstandsensoren TORRIX Ex ... können mit unterschiedlichen Schnittstellen hergestellt werden. Dies
sind z. B. die Schnittstellen „4 ... 20 mA" (TORRIX Ex C...), „RS485" (TORRIX Ex RS485...) oder TAG
(TORRIX Ex TAG...). Die Füllstandsensoren TORRIX Ex SC... werden an den Messumformer VP-... oder VPI
angeschlossen.
II
Normen
Die Füllstandsensoren sind gemäß den folgenden europäischen Normen ausgeführt
EN 60079-0:2012 + A11:2013
EN 60079-11:2012
EN 60079-26:2015
III
Angaben zur oder zum sicheren ...
III.a
... Verwendung
Die Zulassung gilt für die Geräteausführungen VISY-Stick ... und TORRIX Ex ...
Die Füllstandsensoren sind als eigensichere Betriebsmittel ausgeführt und für die Verwendung im
explosionsgefährdeten Bereich geeignet. Die „Advanced"- (TORRIX Ex ...-A, VISY-Stick Advanced ...) und
„flexiblen"-Typen (TORRIX Ex ... Flex, VISY-Stick ... Flex ...) sind für alle Gase der Gruppen IIA und IIB
einsetzbar. Alle anderen Füllstandsensoren sind für alle Gase der Gruppen IIA, IIB und IIC einsetzbar.
Zudem dürfen alle Füllstandsensoren für die Staubgruppen IIIA, IIIB und IIIC eingesetzt werden.
Um einen nichtleitfähigen Kunststoffschwimmer im explosionsgefährdeten Bereich einzusetzen, muss
die Gefährdung durch statische Aufladung verhindert werden. Es sind einige Bedingungen zu beachten:
Der Einsatz des Schwimmers in stark strömenden, nichtleitenden Flüssigkeiten ist untersagt;
Es darf sich kein Rührwerk im Tank befinden;
Reibungen an nichtleitenden Bauteilen sind zu vermeiden;
Der Schwimmer darf nicht trocken gereinigt werden.
III.b ... Montage und Demontage
Die Montage bzw. Demontage darf nur spannungslos durchgeführt werden!
Vor der Installation kann es notwendig sein, dass der/die Schwimmer bzw. das Dichtemodul demontiert
wird. Beim Zusammenbau muss darauf geachtet werden, dass die Schwimmer/das Modul richtigherum
auf dem Sensorrohr montiert sind/ist.
Das Öffnen des Gehäuses (Sensorkopf) ist nicht vorgesehen. Zudem würde eine Demontage den Füll-
standsensor möglicherweise beschädigen und die Zulassung erlöschen.
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Betriebsmittel – Allgemeine Anforderungen
Geräteschutz durch Eigensicherheit „i"
Betriebsmittel mit Geräteschutzniveau (EPL) Ga
TÜV 99 ATEX 1496
Stand: 03.2016
Anhang
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