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Frontstall; Arten Des Strömungsabrisses; Sackflug - Up Trango X-Light 2 Betriebshandbuch

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hung zu verlangsamen. Im Anschluss
kann man durch Ziehen an der speziell
markierten Stabiloleine (grün) versuchen,
das verhängte Flächenende zu befreien.
Kurze Bremsimpulse können ebenfalls
helfen, das verhängte Flügelende zu lö-
sen.
Weitere Manöver um Verhänger zu lösen,
sind der "Fullstall" oder "kurzes negatives
Andrehen des Flügels". Diese Maßnah-
men sollten aber ausschließlich in einem
speziellen Sicherheitstraining geübt wer-
den.
WARNUNG! Sollte man den
Schirm nicht am Wegdre-
hen hindern können,
muss SOFORT das
Rettungssystem aktiviert
werden! Ansonsten kann es
zu
einem sehr gefährlichen, un-
kontrollierten Spiralsturz kommen. Dieser
Flugzustand kann lebensgefährliche Fol-
gen – auch für Dritte in sich bergen! Wei-
tere Manöver um Verhänger zu lösen, sind
der "Fullstall" oder "kurzes negatives An-
drehen des Flügels". Diese Maßnahmen
sollten aber ausschließlich in einem spe-
ziellen Sicherheitstraining geübt werden.

Frontstall

Ein negativer Anstellwinkel durch Turbu-
lenzen oder beidseitiges Herunterziehen
der A-Tragegurte durch den Piloten verur-
sacht ein frontales Einklappen der An-
strömkante. Der UP Trango X-Light² be-
endet einen Frontstall normalerweise
schnell und selbständig. Durch kurzes,
gleichmäßiges, leichtes symmetrisches
Bremsen auf beiden Seiten kann die Wie-
deröffnung unterstützt werden. Zu starkes
Bremsen kann zum Strömungsabriss
führen!
Arten des
Strömungsabrisses
Bei der Umströmung des Gleitschirms
entsteht immer eine laminare und
turbulente Grenzschichtzone. Äußerst
gefährliche Flugzustände können
auftreten, wenn sich die laminare
Grenzschicht ablöst, wodurch prak-
tisch die gesamte Strömung auf der
Flügeloberseite abreißt. Dies kommt
hauptsächlich bei großen Anstellwin-
keln des Schirms vor.
Im Einzelnen unterscheidet man drei
Arten des Strömungsabrisses bei
Gleitschirmen.
VORSICHT! Trudeln
und Fullstall sind
gefährliche und
teilweise unkalku-
lierbare Flugmanöver.
Sie sollten daher nicht
absichtlich erflogen werden. Vielmehr
ist es wichtig, die Ansätze des Strö-
mungsabrisses zu kennen, damit die-
ser durch sofortige Reaktion des Pilo-
ten verhindert werden kann.

Sackflug

Der UP Trango X-Light² ist nicht sack-
flugempfindlich. Er beendet einen
eventuellen Sackflug, der durch star-
kes Ziehen der Bremsleinen, der hinte-
ren Tragegurte, oder einem zu lang-
sam ausgeleiteten B-Stall verursacht
wurde, selbständig, sobald die Brem-
sen, beziehungsweise die hinteren
Tragegurte freigegeben werden. Sollte
der UP Trango X-Light² durch eine
besondere Flugsituation- oder Konfigu-
ration (zum Beispiel zu geringes Start-
gewicht) doch einmal in den Sackflug
kommen, wird dieser durch beidseiti-
ges symmetrisches „nach vorne Drü-
cken" der A-Tragegurte beendet. Flug-
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