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Klinkenbefestigung Für Den Gleitschirmschlepp; Flugsicherheit - Up Trango X-Light 2 Betriebshandbuch

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ternommen werden, wenn die Kappe
bereits über dem Piloten steht, da der
Schirm sonst durch zu starkes An-
bremsen wieder zurück fallen kann,
beziehungsweise der Schirm im noch
nicht flugfähigen Zustand wegge-
schleppt wird.
Keinesfalls darf das Startkommando
gegeben werden, bevor der Schirm
vollständig unter Kontrolle ist. Starke
Richtungskorrekturen während der
Startphase und vor Erreichen der
Sicherheitshöhe sind zu vermeiden.
Es ist darauf zu achten, im flachen
Winkel vom Start bis zur Sicher-
heitshöhe wegzusteigen.
Der UP Trango X-Light² darf nicht
mit Schleppleinenzug von mehr als
90 daN geschleppt werden.
Alle am Windenbetrieb beteiligten
Personen und Einrichtungen müssen
im Besitz der entsprechend vorge-
schriebenen Befähigungs-nachweise,
beziehungsweise Zulassungen sein,
um einen sicheren Schleppbetrieb
gewährleisten zu können. Dies gilt für
Pilot, Schleppeinrichtung, Schlepp-
klinke und Windenführer, sowie alle
weiteren Einrichtungen, für die ein
spezieller Betriebstüchtigkeitsnach-
weis vorgeschrieben ist.
Klinkenbefestigung für den
Gleitschirmschlepp
Der optimale Zugpunkt für das Schleppseil
sollte möglichst im Bereich des System-
schwerpunkts angreifen. Beim Gleitsegel
ist der ideale Zugpunkt in Höhe der Tra-
gegurt-Einhängungen, beziehungsweise
direkt an den Tragegurten. UP Internatio-
nal bietet für den Trango X-Light² spezielle
Klinkenadapter an, die zwischen Gleitse-
geltragegurt und Schleppklinke einge-
hängt werden.
Bei Verwendung von Spreizrohrklinken
sollte der Abstand Klinke/Schäkel
ausreichend verlängert werden
(Reepschnur oder Gurtband) und die
Klinke unbedingt mit einem Niederhal-
tegummi gegen Zurückschlagen gesi-
chert werden.
Der Abstand der Tragegurte darf durch
die Benutzung der Klinkenbefestigung
nicht enger werden (Twistgefahr)!
VORSICHT! Wird mit einem
Brustcontainer geschleppt, ist
vor dem ersten Start sicher
zu stellen, dass die Frei-
setzung des Rettungsgeräts
jederzeit ungehindert gewähr-
leistet ist. Ist das nicht der Fall,
darf nur mit einer Gurtbandklinke ge-
schleppt werden.

Flugsicherheit

Vom rechteckigen Sprungfallschirm
zum widerstandsarmen Hochleister hat
sich eine Entwicklung vollzogen, die
neue fliegerische Möglichkeiten bietet,
zugleich aber auch vom Piloten einen
vorausschauenden und feinfühligen
Flugstil fordert. Jeder Schirm, ob Ein-
steiger oder Hochleister, kann bei
turbulenten Bedingungen oder fal-
schen Pilotenreaktionen einklappen.
Umso wichtiger ist daher die Beherr-
schung des Gleitschirms, das Gefühl
für die Steuerung und das Erkennen
von Naturvorgängen.
Dem Piloten steht heute ein breites
Angebot unterschiedlicher Schirmty-
pen von UP zur Verfügung. Der
Hauptunterschied innerhalb der ein-
zelnen Klassen liegt in der aerodyna-
mischen Stabilität der Kappen.
Einsteigerschirme reagieren auf Stö-
rungen weniger dynamisch und haben
ein weitgehend fehlerverzeihendes
Flugverhalten, während Hochleister
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