GRUNDLEGENDE SICHERHEITSHINwEISE
1.4 Elektrischer Anschluss
GEFAHR
Für einen störungsfreien und sicheren Betrieb sind folgende Hinweise zu beachten:
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Elektrische Spannung an Klemmen und im Gerät !
Lebensgefahr durch Stromschlag !
► Niemals am offenen Gerät arbeiten oder offen liegende Teile berüh-
ren.
► Bei jeglichen Arbeiten am Gerät Versorgungsspannung abschalten
und gegen Einschalten sichern.
► Trotz fehlender Versorgungsspannung kann das Active-Front-End
weiter modulieren, z.B. im generatorischen Betrieb. Die Spannungs-
freiheit ist zu überprüfen.
► Warten bis alle Antriebe zum Stillstand gekommen sind, damit keine
generatorische Energie erzeugt werden kann.
► Kondensatorentladezeit (5 Minuten) abwarten, ggf. DC-Spannung
an den Klemmen messen.
► Sofern Personenschutz gefordert ist, für Antriebsstromrichter geeig-
nete Schutzvorrichtungen einbauen.
► Vorgeschaltete Schutzeinrichtungen niemals, auch nicht zu Test-
zwecken überbrücken.
► Schutzleiter immer an Antriebsstromrichter und Motor anschließen.
► Zum Betrieb alle erforderlichen Abdeckungen und Schutzvorrichtun-
gen anbringen.
► Schaltschrank im Betrieb geschlossen halten.
Die elektrische Installation ist nach den einschlägigen Vorschriften durchzuführen.
Leitungsquerschnitte und Sicherungen sind entsprechend der angegebenen Mini-
mal-/ Maximalwerte für die Anwendung durch den Anwender zu dimensionieren.
Antriebsstromrichter sind für einen festen Anschluss bestimmt. Querschnitte von
Schutzleitern sind gemäß
Stromversorgungssysteme bei denen ein Außenleiter geerdet ist (z.B. Deltanetze)
sind für das Active-Front-End nicht zulässig.
Der Errichter von Anlagen oder Maschinen hat sicherzustellen, dass bei einem vor-
handenen oder neu verdrahteten Stromkreis mit PELV die Forderungen erfüllt blei-
ben.
Bei Antriebsstromrichtern ohne sichere Trennung vom Versorgungskreis (gemäß
EN
61800-5-1) sind alle Steuerleitungen in weitere Schutzmaßnahmen (z.B. dop-
pelt isoliert oder abgeschirmt, geerdet und isoliert) einzubeziehen.
Bei Verwendung von Komponenten, die keine potenzialgetrennten Ein-/Ausgänge
verwenden, ist es erforderlich, dass zwischen den zu verbindenden Komponenten
Potenzialgleichheit besteht (z.B. durch Ausgleichsleitung). Bei Missachtung können
die Komponenten durch Ausgleichströme zerstört werden.
Ausschließlich die von KEB angegebenen AFE-/LCL-Filter verwenden.
DIN IEC 60364-5-54
auszulegen.