Geberinterface kanal 1 variabel kanal 2 inkrementalgeber ttl-ausgang (12 Seiten)
Inhaltszusammenfassung für KEB Combivert F5
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C O M B I V E R T Allgemeine EMV- und Sicher- heitshinweise im Downloadbereich unter www.keb.de beachten ! The general EMC and safety directions at www.keb.de have to be observed ! Installationsanleitung Gehäuse E 5,5…7,5 kW 230 V 4,0…15 kW...
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Diese Anleitung beschreibt den KEB COMBIVERT F5. Im Einzelnen wird auf den Einbau, die An- schlussmöglichkeiten sowie die grundlegende Bedienung eingegangen. Aufgrund der vielfältigen Einsatz- und Programmiermöglichkeiten ist der anwendungsspezifische Anschluss- bzw. Verdrah- tungsplan, die Parametereinstellung sowie Hinweise zur Inbetriebnahme der Dokumentation des Maschinenherstellers zu entnehmen.
Wichtig, unbedingt lesen Sicherheits- und Anwendungshinweise Sicherheits- und Anwendungshinweise für Antriebsstromrichter (gemäß: Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG) 1. Allgemein Antriebsstromrichter enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente, die leicht durch unsachgemäße Behandlung be- Während des Betriebes können Antriebsstromrichter ihrer schädigt werden können. Elektrische Komponenten dürfen nicht Schutzart entsprechend spannungsführende, blanke, gegebe- mechanisch beschädigt oder zerstört werden (unter Umständen nenfalls auch bewegliche oder rotierende Teile, sowie heiße...
Produktbeschreibung Produktbeschreibung Verwendungszweck Der Frequenzumrichter KEB COMBIVERT F5 dient ausschließlich zur Steuerung und Re- gelung von Drehstrommotoren. Der Betrieb anderer elektrischer Verbraucher ist untersagt und kann zur Zerstörung der Geräte führen. Frequenzumrichter sind Komponenten, die zum Einbau in elektrische Anlagen oder Ma- schinen bestimmt sind.
Produktbeschreibung Abmessungen und Anschlüsse * mit Operator Anschluss für Netzversorgung, Motor, Bremswiderstand und Temperaturerfassung Anschluss für Steuerleitungen Anschluss für Operator oder HSP5-Servicekabel Anschluss Abschirmung / Schutzleiter Eingangsspannung beachten, da 230 V und 400 V (3-phasig) möglich ! D - 10...
• Alle Leitungen möglichst dicht an der Montageplatte verlegen - ideal im Metallkabelkanal. • COMBIVERT gut leitend mit der Montageplatte montieren. Lack vorher entfernen. Weitere Hinweise zur EMV - gerechten Verdrahtung finden Sie bei KEB im Internet. D - 11...
1,3 Nm (11,5 lb inches) 3.3.2 Verdrahtungshinweise Achten Sie unbedingt auf die Anschlussspannung des KEB COMBIVERT. Ein 230 V- Gerät am 400 V-Netz wird sofort zerstört. Vertauschen Sie niemals die Netz- und Motorleitung. In einigen Ländern wird gefordert, dass die PE-Klemme direkt im Klemmkasten (nicht über Montageplatte) angeschlossen wird.
Einbau und Anschluss 3.3.6 Anschluss eines Bremswiderstandes mit Brandschutz Bei einer Eingangsbemessungsspannung von 480 VAC darf bei Steuerungstyp „BASIC“ kein Bremswiderstand angeschlossen werden. Bei allen anderen Steuerungen muss die Ansprechschwelle des Bremstransistors (Pn.69) auf mindestens 770 Vdc eingestellt werden (siehe Anhang). Diese Schaltung bietet Schutz vor Überhitzung und Brand bei defektem Bremstransistor.
Einbau und Anschluss 3.4.2 Anschluss der Steuerklemmleiste Sollwertpotentiometer Stromsignal Sollwertsignal 3…10 kΩ 0…±20 mA 0…±10 V DC 4…20 mA Analogausgang ±10 V DC max. 5 mA nicht bei Gehäuse A und B max. 30 V DC / 0,01…1 A max. 30 V DC / 0,01…1 A Um Störungen zu vermeiden, ist für analoge und digitale Steuerleitungen ein getrennter Schirm vorzusehen.
Einbau und Anschluss 3.5.2 Anschluss der Steuerklemmleiste Sollwertpotentiometer Sollwertsignal Stromsignal 3…10 kΩ 0…±10 V DC 0…±20 mA 4…20 mA Analogausgang ±10 V DC / max. 5 mA *) Potenzialausgleichsleitung nur anschließen, wenn zwischen den Steuerungen ein Poten- zialunterschied >30 V besteht. Der Innenwi- derstand reduziert sich hierbei auf 30 kΩ.
Einbau und Anschluss 3.6.2 Anschluss der Steuerklemmleiste Sollwertpotentiometer Sollwertsignal 3…10 kΩ 0…±10 V DC Analogausgang ±10 V DC / max. 5 mA *) Potenzialausgleichsleitung nur anschließen, wenn zwischen den Steuerungen ein Poten- zialunterschied >30 V besteht. Der Innenwi- derstand reduziert sich hierbei auf 30 kΩ. max.
4.1.2 Digitaloperator (Artikelnummer 00F5060-1100) Als Zubehör zur lokalen Bedienung des KEB COMBIVERT F5 ist ein Operator erhältlich. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, muss der Umrichter vor dem Aufstecken / Abziehen des Operators in den Status noP (Reglerfreigabe öffnen) gebracht werden. Bei der In- betriebnahme des Umrichters wird immer mit den zuletzt abgespeicherten Werten bzw.
Operatoren für spezielle Einsatzfälle (Profibus, Interbus, Sercos, CAN) bestückt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage. Tastaturbedienung 4.2.1 Parameternummern und /-werte Beim Einschalten des KEB COMBIVERT F5 erscheint der Wert des Parameters CP.1. Mit der Funktionstaste wird zwischen FUNC. Parameterwert und Parameternummer SPEED gewechselt.
Fehler selbst zurückzusetzen, muss erst die Ursache behoben werden und ein Reset oder ein Kaltstart erfolgen. 4.2.3 Passworteingabe Der KEB COMBIVERT ist mit einem umfassenden Passwortschutz ausgestattet. Abhängig vom eingegebenen Passwort sind folgende Modis möglich: Anzeige Modus CP_ro Endkundenmenü (CP-Parameter) nur lesen CP_on Endkundenmenü...
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CP-Parameter CP.3 Umrichterstatus Der Umrichterstatus zeigt den aktuellen Betriebszustand des Umrichters (z.B. Vorwärts- konstantlauf, Stillstand usw.) an. Im Fehlerfall wird die aktuelle Fehlermeldung angezeigt, auch wenn die Anzeige durch ENTER bereits zurückgesetzt wurde (Fehler-LED im Operator blinkt noch). „no Operation“; Reglerfreigabe nicht gebrückt; Modulation abgeschaltet; Aus- gangsspannung = 0 V;...
CP-Parameter CP.24 Max. Rampenstrom Diese Funktion schützt den Frequenzumrichter vor dem Abschalten durch Überstrom während der Beschleunigung. Die Rampe wird bei Erreichen des hier eingestellten Wer- tes solange angehalten, bis der Strom wieder absinkt. Bei aktiver Funktion wird „LAS“ im Display (CP.3) angezeigt.
CP-Parameter CP.28 Anzeige Reaktion Wiederanlauf E.dOH sofortiges Abschalten der Modulation A.dOH Schnellhalt / Absch. der Modul. nach Erreichen von Fehler behe- ben; Reset Drehzahl 0 A.dOH Schnellhalt / Haltemoment bei Drehzahl 0 A.dOH sofortiges Abschalten der Modulation Autoreset, A.dOH Schnellhalt / Absch. der Modul. nach Erreichen von wenn kein Drehzahl 0 Fehler mehr...
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CP-Parameter Störmelderelais (ohne Auto-Reset) Warn- oder Fehlermeldung bei Abnormal Stopping Überlast-Vorwarnung Übertemperatur-Vorwarnung Endstufen Externe Übertemperatur-Vorwarnung Motor Übertemperatur-Vorwarnung Umrichterinnenraum OHI Kabelbruch 4...20 mA an Analogeingang 1 max. Konstantstrom (Stall, CP.25) überschritten max. Rampenstrom (LA-Stop, CP.24) überschritten DC-Bremsung aktiv Istwert=Sollwert (CP.3=Fcon; rcon; nicht bei noP, LS, Fehler, SSF) Beschleunigen (CP.3 = FAcc, rAcc, LAS) Verzögern (CP.3 = FdEc, rdEc, LdS) Istdrehrichtung = Solldrehrichtung...
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CP-Parameter CP.34 Drehrichtungsquelle Mit diesem Parameter wird die Quelle und die Art der Auswertung für die Drehrichtungs- vorgabe festgelegt (Enter-Parameter). Mit CP.34 ändert man nicht die Drehrichtungsquelle der Festfrequenzen (CP.19…21). Wert Drehrichtung nur Applikationsmode Vorgabe über Klemmleiste vorwärts/rückwärts; negative Sollwerte werden zu Null gesetzt (Werkseinstellung) Vorgabe über Klemmleiste vorwärts/rückwärts;...
Konstantlauf, Stillstand usw.) an. Im Fehlerfall wird die aktuelle Fehlermeldung angezeigt, auch wenn die Anzeige durch ENTER bereits zurückgesetzt wurde (Fehler-LED im Operator blinkt noch). Statusmeldungen und Informationen über die Ursache und Beseitigung, finden Sie unter "www.keb.de". D - 31...
CP-Parameter CP.10 Konfiguration Drehzahlregelung Dieser Parameter aktiviert die Drehzahl-, bzw. die Drehmomentregelung. CP.10 Beschreibung Drehzahlregelung Drehmomentregelung Drehzahl-/Drehmomentregelung CP.17 Motoranpassung Werksmäßig ist der COMBIVERT je nach Gerätegröße auf einen speziellen Motor angepasst. Werden die Motordaten CP.11…CP.16 verändert, muss einmal CP.17 aktiviert werden. Damit werden die Stromregler, die Momentengrenzkennlinie und die Momentenbegrenzung neu eingestellt.
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CP-Parameter CP.33 Relaisausgang 1 / Funktion CP.34 Relaisausgang 2 / Funktion CP.33/34 bestimmen die Funktion der beiden Relaisausgänge (X2A.24-26, X2A.27-29). Wert Funktion Keine Funktion (generell aus) Generell an Run-Signal; auch bei DC-Bremse Betriebsbereit-Signal (kein Fehler) Störmelderelais Störmelderelais (ohne Auto-Reset) Warn- o. Fehlermeldung nach Schnellhalt Überlast-Vorwarnung Übertemperatur-Vorwarnung Endstufen Ex.
CP-Parameter CP.35 Reaktion auf Endschalterfehler Dieser Parameter bestimmt die Reaktion des Antriebes auf die Klemmen X2A.14 (F) bzw. X2A.15 (R), welche als Endschalter programmiert sind. Die Reaktion des Antriebes erfolgt entsprechend folgender Tabelle. CP.35 Anzeige Reaktion Wiederanlauf E.PRx sofortiges Abschalten der Modulation Schnellhalt / Abschalten der Modulation nach Fehler beheben, A.PRx...
Anzeige durch ENTER bereits zurückgesetzt wurde (Fehler- LED im Operator blinkt noch). Statusmeldungen und Informationen über die Ursache und Beseitigung, finden Sie unter „www.keb.de => Dokumentation => Bedienungsanleitungen => Sonstiges => Serviceinformationen => Fehler- und Statusmeldungen.doc“.
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Werden Motoren mit ausgerichtetem Gebersystem verwendet, kann der durch das automatiche Abgleichen ermittelte Wert auch direkt unter CP.20 eingegeben werden. Die Abgleichwerte von bekannten Motoren der KEB COMBIVERT S4-Reihe, müssen mit der Polpaarzahl des Motors multipliziert werden. Die unteren 16 Bit des Ergebnisses müssen in CP.20 eingetragen werden.
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CP-Parameter CP.21 Drehrichtungstausch Geber 1 Die Drehzahlanzeige unter CP.1 muss bei Rechtsdrehung des Motors von Hand positiv sein. Wenn das Vorzeichen nicht stimmt, müssen bei Geräten mit Resolver SIN+ und SIN- vertauscht werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Signale nicht mit dem inneren Schirm kurzgeschlossen werden.
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CP-Parameter Wert Funktion Scheinstrom (CP.4) > Schaltpegel Rechtslauf (nicht bei nOP, LS, Schnellhalt oder Fehler) Linkslauf (nicht bei nOP, LS, Schnellhalt oder Fehler) Warnung E.OL2 Stromregler in der Begrenzung Drehzahlregler in der Begrenzung Betrag ANOUT1 > Schaltpegel Betrag ANOUT2 > Schaltpegel ANOUT1 >...
Anhang A Anhang A Überlastkennlinie Auslösezeit [s] Auslastung [%] Bei Überschreiten einer Auslastung von 105% startet ein Überlastintegrator. Bei Unter- schreiten wird rückwärts gezählt. Erreicht der Integrator die Überlastkennlinie, wird der Fehler E.OL ausgelöst. Berechnung der Motorspannung Die Motorspannung, für die Auslegung eines Antriebes, ist abhängig von den eingesetzen Komponenten.
Wird der Kondensator nun mit Nennspannung in Betrieb genommen, wird versucht die Oxidschicht schlagartig wieder aufzubauen. Dies erzeugt Wärme sowie Gas und zerstört den Kondensator. Um Defekten vorzubeugen, muss der KEB COMBIVERT abhängig von der Lagerungsdauer gemäß folgender Aufstellung in Betrieb genommen werden: Lagerungszeitraum < 1 Jahr •...
Lagerungszeitraum > 3 Jahre • Eingangsspannungen wie zuvor, jedoch Zeiten pro Jahr verdoppeln. Eventuell Kondensatoren tauschen. Nach Ablauf dieser Inbetriebnahme kann der KEB COMBIVERT unter Nennbedingungen betrieben oder einer neuen Lagerung zugeführt werden. Ändern der Ansprechschwelle des Bremstransistors (nicht gültig für Steuerungstyp „BASIC“) Um ein vorzeitiges Durchschalten des Bremstransistors bei einer Eingangsbemessungs- spannung von 480 Vac zu vermeiden, muss die Ansprechschwelle gemäß...