Geräte am Protokoll | Einstellungen
Unter dem Reiter "Features" können verschiedene Einstellungen bzgl. Zykluszeit vorgenommen werden. Die
Zykluszeit des Controllers muss immer für RTCLass1 einer Zweierpotenz, bei 1 ms beginnend, entsprechen
(1, 2, 4, 8...). Wurde eine falsche Basiszeit gewählt, wird dies über eine entsprechende Meldung angezeigt.
Für RTClass3 kann die 1 ms Basiszeit immer wieder durch zwei geteilt werden (bis min. 31,25 µs). Die
Device-Zykluszeit kann über den Exponenten verändert werden. Das Minimum ist dabei immer die Controller
CycleTime, es sei denn, in der GSDML ist als minimale Zykuszeit eine größere als die des Controllers
definiert. Das Maximum beträgt für RTClass1 512 ms. Der "SendClockFactor" steht hier als Zeitbasis fest auf
dem Wert 32 (31,25 µs * 32 = 1 ms). Darauf bezieht sich auch der "ReductionRatioFacto"r, d.h. ein
RRFactor von 4 bedeutet eine Zykluszeit von 4 ms. Über die Phase kann wieder innerhalb eines Zyklus der
Sendezeitpunkt verschoben werden, d.h. bei RR = 4 kann die Phase 1 - 4 betragen. Dieser Wert ist aber erst
bei einer synchronisierten Übertragung von Bedeutung.
Abb. 38: Karteireiter Features
Außerdem besteht hier die Möglichkeit den PROFINET Watchdog-Faktor zu verstellen. D.h. jedes Gerät
überwacht anhand dieses Faktors den Eingang der zyklischen Daten. Steht der Faktor auf dem Default-Wert
(3) bedeutet das, dass bei einer RR von 4 drei Zyklen 12 ms benötigen. Somit reagiert ein Gerät nach 12 ms
auf fehlende Telegramme (z. B. mit einem Alarm und / oder Abbau der AR). Die Grenzen und Werte werden
bei Verstellen der einzelnen Faktoren immer wieder neue berechnet.
46
Version: 1.0.0
EL6233