nur gültige Kombinationen von IP und Subnetz zu verwenden. Name und IP werden beim Setzen vom
PROFINET Device auf Richtigkeit geprüft. Ist dies nicht der Fall, wird der DCP_SET mit einem Fehler
quittiert. Durch Drücken des Buttons Rescan können vorgenommene Änderungen zurück gelesen werden.
Das ausgewählte Gerät kann außerdem signalisiert werden. Diese Funktionalität ist PROFINET-spezifisch.
Wie die Signalisierung erfolgt, ist jedoch herstellerspezifisch. Als Standard gilt jedoch, dass das Signal mit
einer Frequenz von 2 Hz einzutreffen hat.
Als Beispiel meldet der Beckhoff Buskoppler BK9103 sich durch das abwechselnde Blinken zweier LEDs im
2 Hz Takt. Diese Funktion ist sehr hilfreich, um die Geräte in dieser Liste zu identifizieren. Durch erneutes
Drücken des Buttons wird das Blinken wieder gestoppt. Das Blinken wird durch das Schließen des Fensters
Scan Devices gestoppt.
Anschließend können ein oder mehrere Geräte mit der Strg-Taste markiert werden. Durch Drücken von Add
Devices werden die ausgewählten Geräte in das Projekt übernommen.
Geräte GSDML
Die zugehörige Geräte GSDML muss sich im Ordner
„..\TwinCAT\Io\ProfiNet" (TC2) bzw.
„..\TwinCAT\3.1\Config\Io\Profinet" (TC3) befinden!
Durch Betätigen von Add Devices öffnet sich die folgende Nachfrage:
Abb. 22: Bestätigung Add Devices
Button Ja
Es wird zunächst versucht über einen impliziten Lesezugriff die ModuleIdentNumber des DAPs (Device
Access Point) zu ermitteln. Schlägt dies fehl, öffnet sich ein entsprechender Dialog mit den möglichen DAPs,
worüber eine händische Auswahl erfolgen muss.
Sind alle Boxen angefügt, erfolgt automatisch ein Reload Devices, d.h. dem PROFINET Treiber werden die
angelegten Geräte (Adapter) übermittelt. Anschließend wird unterschieden, ob es sich bei der Box um ein
normales Gerät oder um einen Antrieb mit Profidrive Unterstützung handelt.
Beim normalen Gerät erfolgt erneut über einen impliziten Lesezugriff das Auslesen der wirklichen
Modulbestückung (RealIdentificationData). Bei einem Profidrive Gerät hingegen erfolgt das Auslesen der
benötigten Informationen über einen Profidrive Zugriff. Hierfür wird ein Supervisor AR aufgebaut. Innerhalb
dieser können die erforderlichen Schreibzugriffe erfolgen. Als Parameter Access Point wird hier das
Interface Submodule am DAP genommen. Der Parameterzugriff erfolgt über den Daten-Record 47, ähnlich
wie es bereits bei PROFIBUS der Fall war. Beim Einsatz von Sinamics ist jedoch zu beachten, dass diese
einen solchen Zugriff erst ab Version 4.3 SP2 unterstützen. Wird eine ältere Version verwendet, erscheint
eine entsprechende Fehlermeldung und die Parametrierung muss händisch erfolgen.
Ist die automatische Modulparametrierung abgeschlossen, erscheint die Nachfrage zum automatischen
Einlesen der Portdaten. Hierbei wird wiederum über einen impliziten Lesezugriff die Port-Verschaltung der
einzelnen Geräte ausgelesen.
Die reale Port-Verschaltung muss für verschiedene Dienste bekannt sein. Das können einfach nur
Diagnosedienste sein, aber auch der automatische Geräteanlauf setzt dies voraus (über Alias), oder aber
die Erstellung der IRT-Planung.
Wird dieser Dialog mit Nein quittiert oder der Lesezugriff ist fehlgeschlagen, kann eine solche Verschaltung
im TwinCAT-Projekt an den einzelnen Ports auch händisch erfolgen.
Wurde die Port-Verschaltung erfolgreich automatisch generiert, kommt im Falle eines IRT-Controllers (z. B.
Projektierung an einer EL/ELX6233) noch die Nachfrage, ob automatisch alle Geräte (insofern sie es
unterstützen) in den IRT-Mode (RTClass3) geschaltet werden sollen.
EL6233
PROFINET-Controller-Protokoll | Einstellungen / Diagnose
Version: 1.0.0
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