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Vermessung Und Eingabe Der Reflektorkoordinaten - Sick Nav350 Betriebsanleitung

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Betriebsanleitung
NAV350
Empfehlung
Empfehlung
8013888/ZML0/2017-06-09
Produktbeschreibung
Da nicht alle Reflektoren während der Fahrt detektiert werden bzw. zeitweise verdeckt
sein können, sind grundsätzlich mehr als 3 Reflektoren je Layer zu verwenden.
Empfohlen wird eine Anzahl von 5 Reflektoren. Die Fahrstrecke des Fahrzeugs ist
dahingehend zu prüfen, dass immer mindestens 3 Reflektoren gleichzeitig detektiert
werden können.
Auf beiden Seiten der Fahrstrecke ist möglichst die gleiche Anzahl Reflektoren anzu-
bringen. Wenn sich die Reflektoren vom NAV350 aus gesehen nur auf einer Seite
befinden, kann sich die Positioniergenauigkeit durch ungünstige geometrische
Verhältnisse verringern.
An Positionen, an denen eine sehr hohe Genauigkeit gefordert ist, und in Kurven-
bereichen sollen möglichst 4 oder mehr Reflektoren innerhalb des Aktionsradius vom
NAV350 vorhanden sein. Außerdem soll der Winkel zwischen 2 Reflektoren nicht mehr
als 120° betragen.
An Positionen, an denen der NAV350 auf die Fahrstrecke aufgesetzt wird, sollen
mindestens 4 bis 6 Reflektoren im Messbereich des NAV350 liegen. Außerdem soll der
Winkel zwischen 2 Reflektoren nicht mehr als 120° betragen.
In der Praxis sind die genannten Empfehlungen nicht immer umsetzbar. Daher müssen die
Reflektorpositionen so gut wie möglich entsprechend dieser Empfehlungen geplant
werden.
3.10.7

Vermessung und Eingabe der Reflektorkoordinaten

Nach Planung und Installation der Reflektoren, müssen die Reflektorkoordinaten präzise
vermessen werden. Diese Koordinaten benötigt der NAV350 im Echtbetrieb für die Positi-
onsbestimmung. Die Koordinaten der verwendeten Reflektoren werden im nichtflüchtigen
Reflektorspeicher des NAV350 als Bezugsgrundlage hinterlegt.
Für die Vermessung und Eingabe der Koordinaten gibt es zwei Methoden:
Ein (Land)-Vermesser vermisst manuell die Positionen aller Reflektoren, bezogen auf
ein gemeinsames Koordinatensystem. Alle diese Koordinaten werden in einer
strukturierten ASCII-Datei im PC erfasst und mit Hilfe der Konfigurationssoftware
SOPAS ET an den NAV350 übertragen (siehe
Seite
58). Diese Übertragung kann auch vom Fahrzeugrechner aus mit dem Software-
Telegramm L
ANDMARKEN HINZUFÜGEN
Mit der Funktion M
APPING
(
MN
NLAYA
L
S
M
DD
ANDMARK
einlernen. Dazu benötigt der NAV350 eine genau vermessene initiale Positionierung,
um dann die Koordinaten aller Reflektoren des Parcours sukzessive zu vermessen.
Die Ermittlung der Reflektorpositionen durch einen Vermesser ist präziser und sorgt für eine
höhere Systemgenauigkeit.
Die Funktion M
des NAV350 ist geeignet,
APPING
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Abschnitt 6.6 „Reflektordaten laden" auf
(
MN
NLAYA
S
M
DD
und anschließendem L
ANDMARKEN HINZUFÜGEN
) kann der NAV350 die Reflektorpositionen automatisch
L
) erfolgen.
ANDMARK
Kapitel 3
41
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