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UWS Heaty Racun 300 Advanced Plus Bedienungsanleitung Seite 24

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Heaty Racun 300 Advanced Plus | Bedienung
Vorgehensweise
1 Öffnen Sie die Trinkwasserleitung, an die der Anschluss Befüllung/Nach-
speisung angeschlossen ist.
HINWEIS
Der Volumenstrom durch das Gerät wird vom integrierten Durchflussbe-
grenzer beschränkt. Sie können die Trinkwasserleitung voll aufdrehen.
2 Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
HINWEIS
Beachten Sie beim Anschluss die elektrischen Anschlussdaten (siehe Ab-
schnitt „8 Technische Daten" auf Seite 55).
3 Nehmen Sie mit Hilfe des Touchdisplays die gewünschten Einstellungen
an der Steuerung vor:
– Wahl der Betriebsart (Dauer- oder Normalbetrieb – Funktion
Betriebsart)
– Festlegung der Befüllungsparameter (Funktion Anlage befüllen)
– Festlegung der gewünschten Leitfähigkeit (Funktion Start Absalzung)
HINWEIS
Wahl der Betriebsart
Unter der Funktion Betriebsart können Sie zwischen folgenden Betriebs-
arten wählen:
Normalbetrieb: Aufbereitung pausiert bei Erreichen des eingestellten
-
Grenzwertes, nach 2 Stunden konstanter Leitfähigkeit geht das Gerät
in den Standby-Modus
Dauerbetrieb: Dauerhafte Aufbereitung (geeignet für stark mit Magne-
-
tit oder Nassschlamm verschmutzte Heizungs- oder Kühlanlagen)
Filtration: Reine Filtration von Magnetit und Partikeln bis 1 μm
-
Passen Sie weitere Betriebsparameter an, falls erforderlich.
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Bedienung | Heaty Racun 300 Advanced Plus
4 Stellen Sie sicher, dass die Systemtemperatur der Heizungs- oder Kühl-
anlage maximal 80 °C beträgt.
5 Stellen Sie sicher, dass die Entlüftung Umwälzpumpe geschlossen ist.
6 Öffnen Sie die Armaturen an den Anschlüssen der Heizungs- oder Kühl-
anlage.
 Ein Teilvolumenstrom der Heizungs- oder Kühlanlage fließt über das
Gerät.
7 Nutzen Sie die Funktion Start/Stopp des Touchdisplays, um das Gerät zu
starten.
 Das Gerät beginnt mit der Aufbereitung des Kreislaufwassers.
Das Kreislaufwasser fließt durch das Gerät und wird bei Bedarf durch die Kartusche
geleitet. Hierzu dienen folgende Messungen:
Messsonde LF1: Messung der Leitfähigkeit vor der Aufbereitung im Bypass
Messsonde LF2: Messung der Leitfähigkeit nach der Kartusche zur
Überwachung der Kapazität
Funktion des Gerätes im Normalbetrieb
Wenn die Leitfähigkeit vor der Aufbereitung (Messsonde LF1) zu hoch ist, schaltet
das Umschaltventil auf Durchgang zur Kartusche. Wenn der eingestellte Grenzwert
der Leitfähigkeit erreicht ist, schaltet das Umschaltventil auf internen Bypass. Das
Wasser fließt nicht mehr durch die Kartusche. Die Leitfähigkeit wird dauerhaft von
der Messsonde LF1 gemessen. Bei Abweichungen schaltet das Umschaltventil wie-
der auf Durchgang zur Kartusche, bis der eingestellte Grenzwert der Leitfähigkeit
erreicht ist.
Wenn die Leitfähigkeit über eine Dauer von 2 Stunden konstant ist, wird das Gerät
in den Standby-Modus versetzt.
Während des Standby-Modus prüft das Gerät die Leitfähigkeit täglich zu einer ein-
stellbaren Aufwachzeit. Bei Abweichungen wird die Aufbereitung erneut gestartet.
Bei druckgeführter Nachspeisung erfasst das Gerät die nachgespeiste Wassermen-
ge und stoppt die Nachspeisung bei Erreichen der maximalen Nachspeisung.
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