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Transport; Abhängen Des Fahrgestells; Vorbereitung Für Die Betriebsbereite Abstellung; Einstellung Der Bremsbetätigung - Sdmo Rental Power / R165 Handbuch

Stromerzeuger
Inhaltsverzeichnis
4.3

Transport

"Baustellen"-Fahrgestell
Diese Fahrgestelle besitzen keine Betriebsbremse und lassen sich daher während der Fahrt nicht bremsen; die Reifen sind für eine
Geschwindigkeit von 27 km/h ausgelegt. Daher ist es strengstens verboten, diese Geschwindigkeit zu überschreiten.
"Straßen"-Fahrgestell
Die Fahrgeschwindigkeit muss an den Zustand der Straße und das Verhalten des Fahrgestells angepasst werden.
Fahren mit höherer Geschwindigkeit führt zu einem Erwärmen der Reifen; es ist daher wichtig, ab und zu anzuhalten und diese zu
überprüfen. Eine Überhitzung kann die Reifen zum Platzen bringen und damit zu einem schweren Unfall führen. Vergessen Sie beim
Zurückstoßen nicht, die Auflaufbremse zu lösen.
Bei Neufahrzeugen ist besonders darauf zu achten, dass die Räder richtig angezogen sind. Innerhalb der ersten
Kilometern können sich nämlich Naben und Bremstrommeln erwärmen und somit eine Verringerung des
Anzugsmoments der Räder bewirken. Daher ist es unbedingt erforderlich, das Anzugsmoment alle 10 Kilometer zu
kontrollieren, bis keine Verringerung des Anzugsmoments mehr festzustellen ist. Dennoch sollte die Kontrolle des
Anzugsmoments vor jedem Transport vorgenommen werden.
Warnung
4.4
Abhängen des Fahrgestells
Dieser Vorgang ist auf einer horizontalen, ebenen und stabilen Fläche auszuführen.
Die Räder mit Keilen blockieren.
Das vordere Stützrad ablassen.
Das Kabel der Anhängerbeleuchtung herausziehen.
Die Anhängevorrichtung mithilfe des Stützrades hochdrehen, bis die Öse aus dem Abschlepphaken des Zugfahrzeugs
herausgehoben ist.
Die Feststellbremse anziehen.
Das Zugfahrzeug vorfahren.
4.5
Vorbereitung für die betriebsbereite Abstellung
Durchzuführende Arbeiten:
Stellen Sie sicher, dass der Untergrund eben und stabil genug ist, damit das Gerät nicht einsinkt.
Lösen Sie die Feststellbremse.
Richten Sie den Stromerzeuger mit Hilfe des vorderen Stützrades möglichst horizontal aus.
Ziehen Sie die Feststellbremse wieder an.
Fahren Sie die hinteren Stützen herunter und verriegeln Sie sie.
4.6
Einstellung der Bremsbetätigung
- Der Handbremshebel ist nur für die Funktion als Feststellbremse zu verwenden.
- Die Einstellung wird immer von den Bremsen ausgehend in Richtung Bremsbetätigung vorgenommen.
Achtung
Drehen Sie nach der Montage der Räder auf die Achsen die Räder in Richtung VORWÄRTSGANG (stellen Sie bei Bremsen des
Typs RA 2 sicher, dass die Einstellschraube 8 sich in VORDERER Anschlagposition am Bremsflansch befindet).
Stellen Sie die Bremse mit Hilfe der Schraube 8 bei nicht an die Ausgleichswaage(n) angeschlossenen Seilzügen ein. Die
Bremsbeläge sollen leicht an der Bremstrommel reiben.
Schließen Sie die Seilzüge an und ziehen Sie die Muttern und Kontermuttern fest; lassen Sie dabei das Ende des Gewindestücks
etwa 10 mm überstehen (Abb. 4.3).
ACHTUNG: Damit die Seilzüge eine möglichst großen Radius bilden, sollten sie sich möglichst überkreuzen (Abb. 4.4).
Stellen Sie sicher, dass sich der Handbremshebel 1 in der RUHE-Stellung befindet und dass die Ausgleichsfeder 4 vollkommen
lose auf ihrem Bolzen sitzt (die Muttern 5 so weit wie möglich herausdrehen).
Kontrollieren Sie, ob das Gleitstück 2 des Hakens nicht unter Spannung steht und ob sich das Befestigungsgelenk 3 in gezogener
Position befindet.
Montieren Sie die Bremsbetätigung und stellen Sie das Ganze mit Hilfe des Spanners 6 so ein, dass sich ein Spiel (J1) von
maximal 1 mm zwischen der Strebe 9 und dem Gleitstück 2 ergibt.
Stellen Sie die Ausgleichsfeder 4 so ein, dass sie auf der einen Seite auf der Auflagefläche anliegt und auf der
gegenüberliegenden Seite ein Spiel (J2) von maximal 2 mm zwischen der Feder und den Muttern 5 aufweist.
Ziehen Sie alle Kontermuttern fest.
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