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Definition Und Anwendungung Von Datentabellen - Conrad Electronic Robby Rp5 Bedienungsanleitung

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benutzen. TOG steht für englisch ,,toggle". Der TOG Befehl benötigt weniger Platz im EEPROM und wird
schneller als die klassische NOT-P-Konstruktion ausgeführt. Die Portvariable P darf beim TOG Befehl nur
für einen einzelnen Digitalport stehen, nicht für einen Byte- oder Wordport.
• Deaktivieren eines Ports mit DEACT
Sobald einer Portvariablen erstmalig ein Wert zugewiesen wird, schaltet
der Steuercomputer die zugehörigen Hardwarestrukturen im Prozessorchip (Transistoren) auf Ausgangsbe-
trieb. Es fließt also entsprechend der angeschlossenen Schaltung Strom aus bzw. in den Prozessor (max.
10 mA zulässig!). Der Befehl
DEACT portvar
deaktiviert den angegebenen Port. Das heißt, der Port wird in einen hochohmigen Zustand geschaltet und
arbeitet im Eingangsbetrieb. Der DEACT Befehl darf auf einzelne Digitalports oder Byteports angewendet
werden.
• der PULSE Befehl
Mit dem Befehl
PULSE portvar
wird ein Puls von einigen Millisekunden Breite am mit portvar bezeichneten Port ausgegeben. Das ist bei-
spielsweise nützlich zum Schalten extern angeschlossener flankengetriggerter Logikschaltkreise. Steht der
Port vor Ausführung des PULSE Befehls auf low (=O), wird ein High-Puls (O-l-O), ansonsten ein Low-Puls (l-
O-1) ausgegeben. Die Portvariable darf beim PULSE Befehl nur für einen einzelnen Digitalport stehen, nicht
für einen Byte- oder Wordport.
Definition und Anwendjungung von Datentabellen
Im Standard-BASIC dienen DATA-Zeilen zum Ablegen von konstanten Datenblöcken, auf die dann sequen-
tiell zugegriffen werden kann. CCBASIC unterstützt keine DATA-Zeilen, bietet jedoch ein weitaus flexibleres
Werkzeug zur Definition und zum Zugriff auf Datenblocks. Konstante Daten können in Form von Tabellen
abgelegt werden. Jede Tabelle bekommt einen Bezeichner (tablename) zugewiesen und kann beliebig viele
Einträge enthalten, soweit der Programmspeicher Platz bietet. Jeder Dateneintrag (Cx) wird als Integerwert
abgelegt und belegt somit zwei Bytes. Dabei können die Daten direkt im Quelltext aufgeführt werden.
TABLE tablename CO Cl C2 C3 _..
. . -.
c4 c5
. . Cn
TABEND
oder vom CCBASIC-Compiler aus einer externen Textdatei importiert werden
TABLE tablename "tabfilename"
Die Tabellendefinitionen müssen stets am Ende eines Programms, hinter dem END Befehl stehen, da die
Daten nahtlos hinter den vorangehenden Codebytes im EEPROM-Speicherchip abgelegt werden. Die Pro-
gramm-Abarbeitung darf nie über Tabellendaten laufen, da die Daten sonst als BASIC Befehle interpretiert
werden würden, was sicher zum Absturz des Systems führt. Der Zugriff auf die Tabellendaten erfolgt mit
dem Befehl
LOOKTAB tablename,index,variable
tablename bezeichnet eine gültige Tabelle, für index kann ein beliebiger Term stehen und die variable
bezeichnet die Speicherzelle, in der das Ergebnis abgespeichert werden soll. Der berechnete Wert des
index-Terms darf nicht negativ sein und maximal N-l betragen, wenn die indizierte Tabelle N Einträge hat.
Ergibt index den Wert 0, so wird CO in der angegebenen Variablen gespeichert, für index gleich 1 Cl und so
weiter. Folgendes Beispiel gibt den Inhalt einer Tabelle seriell aus
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Diese Anleitung auch für:

Ccrp519 03 33

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