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Zuweisungen; Befehle; Anweisungen Zur Steuerung Des Programmflusses; Compileranweisungen - Conrad Electronic Robby Rp5 Bedienungsanleitung

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Zuweisungen

Die Zuweisung ist die einfachste Form einer Programmanweisung. Nach dem Bezeichner einer Variablen,
der ein Wert zugewiesen werden soll, folgt das Zuweisungszeichen ,,="und dann ein Term, der den zu
zuweisenden
Wert bestimmt. Eine Zuweisung entspricht damit einer einfachen mathematischen Formel.
a = 10
b =x -y
c = SQR(a*a + b*b)

Befehle

Neben den einfachen Zuweisungen sind Befehle Anweisungen zur Ausführung von Programmoperationen
durch den C-Control/BASIC Steuercomputer. Befehle beginnen stets mit einem reservierten Wort. Einige
Befehle erwarten einen oder mehrere Parameter zur genauen Spezifikation der auszuführenden Program-
moperation. Diese Parameter werden nach dem Befehlsbezeichner und einem Leerzeichen aufgeführt und
dabei durch Kommas getrennt (Ausnahme PRINT, siehe Befehlsübersicht). Im Gegensatz zu den Argumen-
ten beim Aufruf einer Funktion stehen die Befehlsparameter nicht innerhalb runder Klammern!
RANDOMIZE
PAUSE 100
BEEP 440,50,50

Anweisungen zur Steuerung des Programmflusses

Diese Anweisungen erlauben, die Reihenfolge der an sich streng sequentiell abgearbeiteten Programmope-
rationen zu steuern und an Eingangswerte des Informationsverarbeitungsprozesses anzupassen. Sie bieten
eine hohe Flexibilität bei der Algorithmenformulierung und sind für die Lösung mancher anwendungs-tech-
nischer Probleme sogar Grundvoraussetzung. Anweisungen zur Steuerung des Programmflusses bestehen
aus einem oder mehreren reservierten Worten und erfordern in jeweils spezieller Weise eventuell weitere
Angaben.
GOTO labell
IF a > b THEN GOSUBlabel2
FOR i = 0 TO 10 STEP 2
. . _
NEXT

Compileranweisungen

Zusätzlich zu den Programmanweisungen enthält ein CCBASIC-Quelltext Compileranweisungen, die zum
Beispiel zum Anlegen von Datenblocks (Tabellen) oder zur Definition von Variablen- und Konstanten dienen.
Für Compileranweisungen gilt die Doppelpunktregel zum Trennen mehrerer Anweisungen in einer Zeile
nicht. Es darf jeweils nur eine Compileranweisung in einer Zeile stehen. Die DEFINE-Anweisung ist eine
Compiler-anweisung.

Definition symolischer Konstanten

Es ist guter Programmierstil, statt ,,magischer" Zahlen im Programm
IF x > 1234 THEN GOTO alarm
besser symbolische Konstanten zu verwenden. Durch Vergabe signifikanter Bezeichner für Konstanten
erhöht sich die Lesbarkeit des Quelltextes. Wenn alle Konstanten global definiert werden, ist ein Programm
auch leichter zu warten. Das gilt besonders, wenn ein und dieselbe Konstante mehrmals im Programm
benötigt wird.
Die Definition einer symbolischen Konstanten erfolgt wie folgt:
DEFINE bezeichner wert
Dabei ist wert entweder eine dezimale, hexadezimale oder binäre Zahl. So sollte das Beispiel zuvor besser
DEFINE limit 1234
. . .
IF x > limit THEN GOTO alarm
lauten.
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Diese Anleitung auch für:

Ccrp519 03 33

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