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Conrad Electronic Robby RP5 Bedienungsanleitung Seite 27

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Dabei ist label der Anfangspunkt der Unterroutine. In den sogenannten Unterroutinen sind Programmab-
schnitte zusammengefasst, die mehrfach im Verlauf der Programmabarbeitung benötigt werden. Eine
Unterroutine beginnt stets mit einem Label, enthält dann eine oder mehrere Anweisungen und abschließend
ein RETURN
Nach dem RETURN wird die Programmabarbeitung mit der Anweisung nach dem GOSUB fortgesetzt. Die
Programmabarbeitung darf ohne ein vorheriges GOSUB niemals an eine RETURN-Anweisung gelangen.
Die maximal zulässige Verschachtelungstiefe bei Aufrufen von Unterroutinen aus Unterroutinen ist vier.
#Hauptprogramm
GOSUB subl
. . .
#subl
GOSUB sub2
. . .
RETURN
#sub2
GOSWB sub3
. . .
RETURN
#sub3
GOSUB sub4
. . .
RETURN
#sub4
. . .
RETURN
• Wertgesteuerte Programmverzweigung
ON variable GOTO label0,labell, . ..labeln
oder
Oder ON variable GOSUB label0,labell, . ..labeln
In Abhängigkeit des Wertes des Selektors variable erfolgt eine Programmverzweigung oder ein Unter-routi-
nenaufruf zu den aufgelisteten Einsprungpunkten. Ist der Wert 0, dann wird zu IabelO verzweigt, bei Wert
gleich 1 zu labell usw. Ist der Variablenwert negativ oder größer als die Anzahl der aufgeführten Sprung-zie-
le, dann wird die Programmabarbeitung ohne Verzweigung fortgesetzt.
• Programmverzweigung nach einem Interruptsignal am Pin IRQ
Wird während der Abarbeitung eines Programmes ein Interruptsignal (Low-Flanke) am IRQ-Pin detektiert,
wird die momentan bearbeitete BASIC-Anweisung zum nächstmöglichen Zeitpunkt unterbrochen und die
Programm-abarbeitung an der zuvor mit dem Befehl
INTERRUPT label
festgelegten Stelle fortgesetzt. Der Rücksprung zur Ausgangsposition erfolgt durch den Befehl
RETURN INTERRUPT
Im folgenden Beispiel wird durch jeden Interrupt eine Leuchtdiode ein/ausgeschaltet:
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Diese Anleitung auch für:

Ccrp519 03 33

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