liefert eine Näherung für die Quadratwurzel aus dem Argument x. Dabei werden die Nachkommastellen
abgeschnitten.
• Die Signumfunktion SGN(x)
ergibt 1, wenn der Wert des Argumentes x größer 0, und ergibt -1, wenn der Wert kleiner 0 ist. Für x = 0 ist
auch das Ergebnis der SGN-Funktion gleich 0.
• Die Maximumfunktion MAX(x,y)
ergibt x, wenn x > y ist, sonst y.
• Die Minimumfunktion MIN(x,y)
ergibt x, wenn x < y ist, sonst y.
• Der Befehl RANDOMIZE x
initialisiert den internen Pseudo-Zufallsgenerator des Steuercomputers mit dem Wert von x. Ein und dersel-
be Initialisierungswert führt stets zu einer identischen Folge von Zahlen. Die Spezialform RANDOMIZE
TIMER lädt den Wert des freilaufenden Timers in den Generator.
• Die Zufallsfunktion RAND
liefert den nächsten Integer-Zufallswert des Pseudo-Zufallsgenerators. Die Zufallszahlen werden nach dem
multiplikativen Verfahren mit anschließender Modulodivision (siehe ein gutes Mathematikbuch) aus dem
jeweils vorangehenden Wert erzeugt.
Rangfolge von Operatoren und Funktionsaufrufen
Bei der Berechnung von Termen mit Operatoren und Funktionen ist deren Rangfolge von entscheidender
Bedeutung. Teilausdrücke mit Operatoren von hohem Rang werden vor denen mit einem niedrigerem Rang
berechnet (vergleiche Rechenregel: ,,Punktrechnung vor Strichrechnung"). Bei gleichrangigen Operatoren
erfolgt die Berechnung von links nach rechts. Wie in der Mathematik kann jedoch durch Klammersetzung
zusätzlich Einfluss auf die Berechnungsreihenfolge genommen werden. CCBASIC unterstützt maximal 3
Klammerebenen. Im Sinne der Übersichtlichkeit eines Programmes sollten jedoch ,,wilde" Klammeraus-
drücke vermieden und komplexe Berechnungen auf mehrere BASIC-Zeilen aufgeteilt werden.
Die folgende Liste zeigt die CCBASIC Operatorenrangfolge :
RANG
OPERATOREN
9
( )
8
Funktionsaufrufe
7
Negatives Vorzeichen
6
* / MOD SHL SHR
5
+ -
4
> >= < >= = <>
3
NOT
2
AND NAND
1
OR NOR XOR
Anweisungen zur Steuerung des Programmflusses
• Schleife
FOR variable = anfang TO ende STEP schrittweite
. . .
NEXT
Die FOR-Schleife führt die Anweisungen bis zum NEXT solange aus, bis der Wert der variable gleich dem
Wert des Terms ende ist. Vor dem ersten Durchlauf wird der Wert des Terms anfang berechnet und der
Schleifen-variablen zugewiesen. In jedem Durchgang wird der Wert des schrittweite- Terms zur Schleifen-
variablen addiert. In der Form
FOR variable = anfang TO ende STEP schrittweite
. . .
NEXT
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