beträgt die Schrittweite konstant 1. Die Werte des ende-Terms und des schrittweite-Terms werden mit
jedem
Schleifendurchlauf neu berechnet. Das gestattet eine erweiterte Kontrolle des Programmverlaufes.
FOR-Schleifen können ineinander verschachtelt werden. Die Verschachtelungstiefe ist nur durch den für die
Schleifenvariablen erforderlichen Speicherplatz beschränkt.
FOR variable = anfang TO ende1
FOR variable = anfang TO ende2
FOR variable = anfang TO ende3
.......
NEXT
NEXT
NEXT
Jede FOR-Schleife darf im Verlauf des Programms nur über ihre eigene NEXT-Anweisung laufen. Folgender
Quelltext kann zwar compiliert und in den Steuercomputer geladen werden, wird jedoch nicht wie vielleicht
erwartet funktionieren:
FOR vl = anfangl TO ende1
. . .
GOTO anothernext
. . .
NEXT
FOR v2 = anfang 2 TO ende2
. . .
#anothernext
NEXT
Achten Sie außerdem auf den Wertebereich von Schleifenvariable und ende-Term!
DEFINE v BYTE
FOR v = 1 TO 1000
. . .
NEXT
wird zu einer Endlosschleife, da v als Bytevariable nie den Wert 1000 erreichen kann, sondern bereits nach
255 wieder auf 0 überrollt.
• Bedingte Ausführung
IF bedingung THEN anweisungl
oder
IF bedingung THEN anweisungl ELSE anweisung
Die IF...THEN...ELSE-Konstruktion ermöglicht die Anpassung des Programmflusses an Bedingungen zur
Laufzeit des Programms. Als bedingung ist ein beliebiger Term einzusetzen. Ergibt dessen Berechnung
einen Wert ungleich 0, dann gilt die Bedingung als erfüllt, und die anweisung1 wird ausgeführt. Werden
zusätzlich ein ELSE und eine zweite Anweisung angegeben, so wird diese Anweisung alternativ ausgeführt,
wenn der ber-echnete Term einen Wert gleich 0 ergibt. Die gesamte IF...THEN...ELSE-Konstruktion muss
in einer Quelltext-zeile stehen. Anweisungsblöcke (mehrere Anweisungen) nach THEN und ELSE sind nicht
zulässig.
• Sprunganweisung
GOTO label
Mit der GOTO-Anweisung kann der Steuercomputer veranlasst werden, die Programmabarbeitung an einer
bestimmten Stelle fortzusetzen. Als Ziel des Sprungs wird ein Label-Bezeichner angegeben. Das Sprungziel
kann sich vor oder nach der GOTO-Anweisung im Quelltext befinden.
• Aufruf und Rückkehr aus einer Unterroutine
Der Aufruf einer Unterroutine erfolgt mit der Anweisung
GOSUB label
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