Handhabung
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Handhabung des Roboters und der zugehörigen Komponen-
ten. Die nötigen Detailinformationen z.B. zur Programmierung entnehmen Sie bitte den nachfolgenden
Kapiteln dieses Handbuches bzw. den in den Beispielprogrammen enthaltenen Beschreibungen.
Allgemeines zum Betrieb
Elektrostatische Entladungen
Besonders in trockener Luft kann sich der menschliche Körper und auch der Roboter selbst (hier ist die
Beschaffenheit des Bodenbelags wesentlich) elektrostatisch aufladen. Beim Kontakt mit leitenden Gegen-
ständen baut sich diese Ladung mit einem kleinen Funken ab. Solche Entladungen beim Berühren elektro-
nischer Bauelemente können diese zerstören. Vor dem Hantieren mit dem Gerät sollten Sie einen großen,
geerdeten Gegenstand berühren (z.B.: ein PC-Metallgehäuse, eine Wasserleitung oder ein Heizungsrohr),
um eventuelle Aufladungen abzubauen. Eine Entladung des Roboters selbst gegen geerdete Gegenstände
ist ungefährlich kann jedoch zu Programmabstürzen oder unkontrollierter Funktion des Roboters führen
Versorgungsspannung
Alle elektrischen Verbindungen von und zum Gerät sind stets vor Anschluss der Versorgungsspannung her-
zustellen. Das Aufstecken oder Abziehen von Verbindungskabeln oder das Herstellen oder Lösen von Ver-
bindungen können zur Zerstörung des Steuercomputers oder angeschlossener Geräte
führen. Zur Versorgung des Roboters ist eine Gleichspannung von 7,2V vorgesehen, die mit 6 NiCd Akku-
mulatoren erzeugt wird. Verwenden Sie zum Laden der Akkus nur geprüfte Ladegeräte. Behelfsweise kön-
nen die Akkus mit einem als Zubehör angebotenen Steckernetzteil geladen werden. Ein Anspruch auf opti-
male Ladung sowie ein Schutz gegen Überladung kann dann aber nicht erhoben werden.
Behelfsweise kann der Roboter auch mit 6 hochwertigen Alkali-Mangan Batterien betrieben werden. Wegen
des höheren Innenwiderstandes müssen Stromspitzen im Betrieb (z.B. bei abruptem Wechsel der Fahr-
trichtung) programmtechnisch vermieden werden.
ACHTUNG:
• Versuchen Sie niemals den Roboter an eine externe Spannungsversorgung anzuschließen, wenn
keine Akkus eingelegt sind
• Versuchen Sie niemals den Roboter an eine externe Spannungsversorgung anzuschließen, wenn
der EIN/AUS-Schalter auf AUS steht oder wenn Batterien eingelegt sind
• Schließen Sie niemals ein anderes, als das als Zubehör empfohlene, Steckernetzteil an
In jedem dieser Fälle besteht sonst die Gewissheit, Bauteile des Roboters durch Überspannung zu
zerstören
Schreiben eines Programms für den Roboter
Für die Entwicklung des Betriebsprogramms für den Roboter steht ihnen ein komfortables Programm zur
Verfügung. Dieses Programm ist mit einer Standard-Oberfläche mit Menü und Mausbedienung ausgestattet
und ermöglicht die Eingabe von BASIC-Quell-Code (Editor), das übersetzen (Compiler) und das Laden
(Lader) des C- Control Codes in den Roboter.
Das von Ihnen erstellte BASIC-Programm, das die Aktionen und Reaktionen des Roboters bestimmt,
wird von einem Compiler in eine Folge von Befehlsbytes umgesetzt. Die Befehle und die zugehörigen Para-
meterbytes werden über die serielle Schnittstelle zum Steuercomputer übertragen, wo sie von dessen
Betriebssystem im EEPROM-Speicherchip abgelegt werden.
Durch das C- Control Betriebssystem können Ihre Anwendungsprogramme in sehr kompakter Form
gespeichert werden und belegen meist nur wenige hundert der über 8000 zur Verfügung stehenden Bytes.
Damit bleibt ein großer Teil des Speicherchips frei und kann zur Aufzeichnung von Daten benutzt werden.
Um alle Ressourcen des Roboters zu nutzen steht ihnen eine Erweiterung des Betriebssystems in Form
eines speziellen Treibers in Maschinencode zur Verfügung. Er wird mit dem ersten Beispiel automatisch
geladen.
Weitere BASIC-Unterprogramme erleichtern Ihnen den Zugriff auf diese Treiber, da oft komplizierte Para-
meter
an den Treiber übergeben werden müssen.
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