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Elektronisches Getriebe - Baumuller B Maxx 6000 Parameterhandbuch

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Inhaltsverzeichnis
3.9
Betriebsarten
m Bit 0-3 = 0010: Virtuelle Leitachse (virtueller Master) im relativen Winkelgleich-

Elektronisches Getriebe

Das elektronische Getriebe erweitert die Funktionalität des Softwaremoduls Gleichlauf
um ein einstellbares Übersetzungsverhältnis zwischen Folgeachse und Leitachse. Das
Übersetzungsverhältnis i wird von 2147483647:1 bis 1: 2147483647 als Quotient aus
zwei natürlichen Zahlen vorgegeben und ist auch im freigegebenen Zustand ("Online")
veränderbar. Der Zähler darf auch negativ werden, damit ist die Funktion eines Umkehr-
getriebes realisierbar.
Die Getriebefaktoren werden in den Parametern
achse und
Anwählbar ist über
den Getriebefaktoren geändert werden, ohne dass das Übersetzungsverhältnis geändert
wird. Erst mit dem Löschen des Bits 4 (1  0) werden die beiden Faktoren gleichzeitig
wirksam.
Geschwindigkeits-Gleichlauf
Ein Geschwindigkeits-Gleichlauf kann durch Abschalten der Verstärkung des Lageregel-
kreises
(Z18.15–
eachs-Sollgeschwindigkeit dem Drehzahlregler 1:1 übergeben werden soll. Für Korrek-
turen in Folgeachsgeschwindigkeit kann die Drehzahlvorsteuerung geändert werden.
Die Glättung der Drehzahlvorsteuerung
werts aus der Leitachse verwendet werden.
Weitere Funktionen:
m Optionale Geschwindigkeits-Synchronisation der Folgeachse auf die Leitachse beim
m Geschwindigkeits-Synchronisation bei Online-Betriebsartumschaltung (Zustand Be-
722
Parameterhandbuch b maXX 5000/6000
Dokument-Nr.: 5.09022.18
von 968
Die Beschleunigungsvorsteuerung (w3 Beschleunigungs-Vorst. aktuell Z18.35–) wird
wie bei den anderen lagegeregelten Betriebsarten aus der geglätteten Drehzahlstell-
größe (Z18.69–, Z18.70–) ohne w2-Drehzahl-Vorsteuer-Faktor
Bei Bedarf kann die Beschleunigungsvorsteuerung über
schaltet werden. Siehe dazu Blockdiagramm des Lage-/ Drehzahlreglers bei Lagere-
gelung in
ZAbbildung 113–
lauf
Der Sollwert für die Folgeachse wird in diesem Modus über den Parameter
Virt. Master Geschwindigkeits-Sollwert vorgegeben. Die Achse befindet sich in Lage-
regelung.
Im Antrieb wird aus dem Geschwindigkeits-Sollwert ein Lagesollwert für die virtuelle
Leitachse berechnet. Der Antrieb folgt dieser virtuellen Leitachse über den Gleichlauf.
Sinnvoll ist dieser Mechanismus, wenn noch weitere Achsen als Folgeachsen ange-
schlossen sind. Diese Folgeachsen erhalten dann den Sollwert der virtuellen Leitachse
als Eingangssollwert. Dadurch folgen alle Achsen dem gleichen Sollwert - auch die
Achse, die selbst die virtuelle Leitachse berechnet.
Der Eingangssollwert der virtuellen Leitachse kann über einen Rampengenerator
(Hochlaufgeber) geführt werden oder direkt wirken. Siehe dazu die Erläuterungen von
Bit 12 des Modus.
Z145.4–
Getriebe Umdrehungen Leitachse eingestellt.
Z145.2–
(Z18.14–
Kv Lageregler = 0) realisiert werden. Die Drehzahlvorsteuerung
w2-Vorsteuerung = 1.00) muss auf 100% stehen, wenn die errechnete Folg-
Zuschalten des Gleichlaufs möglich. Details siehe dazu Parameter
Bit 8.
trieb freigegeben) aus dem Gleichlauf in eine andere lage- oder drehzahlgeregelte Be-
auf Seite 469.
Z145.3–
Modus Bit 4 ein Bearbeitungs-Modus. Hier können die bei-
Z18.70–
kann zum Glätten des Drehzahlsoll-
Z18.15–
berechnet.
Z18.36–
und
Z18.37–
Z145.10–
Getriebe Umdrehungen Folge-
Z145.2–
Modus
Baumüller Nürnberg GmbH
abge-
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Diese Anleitung auch für:

Bm5000Bm6000

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