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Kommando "Fahren Auf Festanschlag; Voraussetzungen - Baumuller B Maxx 6000 Parameterhandbuch

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3.9
Betriebsarten

3.9.1.1 Kommando "Fahren auf Festanschlag"

Mit dieser Funktion ist es möglich mit einem einstellbaren Moment gegen einen mecha-
nischen Anschlag zu fahren, ohne dass es zu einer Fehlermeldung bzw. -abschaltung
durch den Regler kommt. Die Funktion kann zum Beispiel zum Fixieren eines Werkstücks
benutzt werden.

Voraussetzungen:

m Das Kommando steht nur in der Betriebsart "Lagereglung mit synchroner Lagesoll-
m Das Kommando darf nicht bei aktiver Master-Slave-Momentenkopplung oder Gantry-
m Die Drehzahl=0-Meldung muss korrekt arbeiten. Dazu muss der Parameter
m Die vorgegebene Sollgeschwindigkeit während des Kommandos muss größer als die
m Die Parameter
Optionen:
Sie sind über den Parameter
m Überwachung des Festanschlags
m Die Reduzierung der Momentengrenzen über
Ablauf:
Das Kommando wird durch Setzen des Bit 0 im
das durch Setzen des Bit 0 im
sofort die Momentengrenzen anhand des eingestellten Wertes in
fahrt Momentengrenzen, d. h. das Fahren gegen den Festanschlag erfolgt bereits mit re-
duzierten Momentengrenzen. Die Steuerung gibt in der Betriebsart Lageregelung das
Geschwindigkeitsprofil vor und muss deshalb das verfügbare, reduzierte Moment im Soll-
wertprofil berücksichtigen. Mit dem Start des Kommandos werden auch die Blockierüber-
wachung, die Schleppfehlerüberwachung und die Überwachung der
Drehzahlregeldifferenz im Regler abgeschaltet.
Zur Erkennung des Festanschlags werden die Drehzahl=0-Meldung (Z6.2–) und die Mel-
dung "Momentenstrom-Sollwert wird begrenzt"
9 des
Verfügung, die nur während des aktiven Kommandos bedient werden.
Der Regler meldet "Festanschlag erreicht", wenn beide Bedingungen für die Dauer der
Z120.11–
dung, wird der aktuelle Lageistwert an der Anschlagsposition im
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Parameterhandbuch b maXX 5000/6000
Dokument-Nr.: 5.09022.18
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wertvorgabe" (-4) zur Verfügung. In allen anderen Betriebsarten wird das Kommando
ignoriert.
Funktion gesetzt werden.
Stillstandsgrenze immer größer als das Rauschen im Drehzahl-Istwert bei Stillstand
sein.
Stillstandsgrenze sein.
Z120.11–
mentengrenze müssen passend eingestellt sein. Die reduzierte Momentengrenze
muss einerseits ausreichend groß gewählt um das Erreichen der Momentengrenze si-
cher feststellen zu können, anderseits ausreichend klein genug um eine Beschädigung
des Festanschlags auszuschließen.
Über ein symmetrisches Überwachungsfenster kann das Verharren am Anschlag
überwacht werden. Bewegt sich der Lageistwert außerhalb dieses Fensters wird ein
Antriebsfehler erzeugt.
Alternativ kann die N=0-Meldung zur Überwachung verwendet werden.
Die Fehlerreaktion ist einstellbar; Voreinstellung = Impulssperre.
Z121.21–
Status Fahren auf Festanschlag stehen Kopien dieser Meldungen zur
Referenzfahrt Blockierzeit erfüllt sind. Gleichzeitig mit dem Setzen der Mel-
Referenzfahrt Blockierzeit und
Z121.23–
Modus Fahren auf Festanschlag einstellbar.
Z120.12–
Z121.21–
Z121.22–
Status Fahren auf Festanschlag. Er reduziert
(Z18.20–
Z6.1–
Z120.12–
Referenzfahrt Mo-
kann abgeschaltet werden.
aktiviert. Der Regler quittiert
Z120.12–
Referenz-
Bit 13) verwendet. Im Bit 8 und
ParameterZ121.4–
Baumüller Nürnberg GmbH
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Diese Anleitung auch für:

Bm5000Bm6000

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