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GLOSSAR
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | microScan3 – EFI-pro
EtherNet/IP
Feldsatz
Gefahrbereich
Gefahr bringender Zustand Zustand der Maschine oder Anlage, der zu Verletzungen von Per‐
Host-Guest-Gruppe
Inkremental-Encoder
Kollisionsschutzfeld
EtherNet/IP™ (EtherNet Industrial Protocol) ist ein ethernetbasier‐
tes Netzwerk, das in der industriellen Automatisierung eingesetzt
wird.
EtherNet/IP™ setzt das Protokoll CIP™ (Common Industrial Proto‐
col) auf der Basis von Ethernet und der TCP/IP-Protokollfamilie
um.
Mit der Protokollerweiterung CIP Safety™ ist EtherNet/IP™ auch
für die sicherheitsgerichtete Datenkommunikation geeignet.
Ein Feldsatz besteht aus einem oder mehreren Feldern. Die Felder
eines Feldsatzes werden simultan überwacht.
Ein Feldsatz kann verschiedene Feldarten enthalten, z. B. ein
Schutzfeld und ein Warnfeld.
Gefahrbereich ist jeder Bereich in einer Maschine und/oder um
eine Maschine herum, in dem eine Person einer Gefährdung aus‐
gesetzt sein kann. (ISO 12100)
sonen führen kann. Schutzeinrichtungen verhindern bei bestim‐
mungsgemäßer Verwendung diese Gefährdung.
In den Abbildungen in diesem Dokument wird der Gefahr brin‐
gende Zustand der Maschine stets als Bewegung eines Maschi‐
nenteils dargestellt. In der Praxis kann es verschiedene Gefahr
bringende Zustände geben, z. B.:
•
Maschinenbewegungen
•
Strom führende Teile
•
Sichtbare oder unsichtbare Strahlung
•
Eine Kombination mehrerer Gefahren
Bis zu 4 Sicherheitslaserscanner, die über EFI-pro miteinander
verbunden sind, können zu einer Host-Guest-Gruppe zusammen‐
gefasst werden.
Eine Host-Guest-Gruppe ist eine logische Verbindung von Sicher‐
heitslaserscannern, d. h. die Sicherheitslaserscanner müssen in
der Netzwerktopologie nicht benachbart sein.
In einer Host-Guest-Gruppe hat immer genau ein Gerät die Rolle
des Host. Alle anderen Geräte in einer Host-Guest-Gruppe haben
die Rolle eines Guest.
Die Guest-Geräte können die lokalen Eingänge des Host für die
Überwachungsfallumschaltung verwenden. Der Host kann seine
lokalen Ausgänge sowohl aufgrund seiner eigenen Überwachungs‐
ergebnisse schalten als auch aufgrund der Überwachungsergeb‐
nisse der Guest-Geräte.
Ein Inkremental-Encoder erzeugt proportional zu einer Bewegung
elektrische Impulse. Aus diesen Impulsen können verschiedene
physikalische Größen abgeleitet werden, z. B. Geschwindigkeit und
zurückgelegte Strecke.
Das Kollisionsschutzfeld detektiert entgegenkommende Flurför‐
derzeuge im Schmalgang anhand des Referenzziels. Es hat eine
größere Reichweite als ein Schutzfeld. Mit dem Kollisionsschutz‐
feld können Kollisionen von Flurförderzeugen im Schmalgang
sicher verhindert werden.
Das Kollisionsschutzfeld ist nicht für die Detektion von Personen
geeignet.
Das Kollisionsschutzfeld darf ausschließlich im Schmalgang ver‐
wendet werden.
8021912/1L9Q/2023-08-14 | SICK
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