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Efi-Pro; Wiederanlaufsperre - Sick Microscan3 Betriebsanleitung

Sicherheitslaserscanner
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Inhaltsverzeichnis
4.4.5

EFI-pro

4.4.6

Wiederanlaufsperre

Enhanced Function Interface-pro basiert auf EtherNet/IP™ – CIP Safety™.
14)
Die Network Time Expectation wird gelegentlich auch als Connection Reaction Time Limit bezeichnet.
15)
8021912/1L9Q/2023-08-14 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
Verwandte Themen
„Einstellungen für Überwachungsfalltabellen", Seite 124
„Umschaltreihenfolge konfigurieren", Seite 125
EFI-pro 
ist ein ethernetbasiertes Netzwerk für allgemeine und sicherheitsgerichtete
14)
Datenkommunikation.
Über EFI-pro können Geräte Daten austauschen, z. B. Steuersignale, sicherheitsgerich‐
tete Abschaltsignale und Diagnoseinformationen.
Ein EFI-pro-Netzwerk kann verschiedene Strukturen (Topologien) haben, z. B. mit Leitun‐
gen von einem zentralen Gerät zu allen anderen (Sterntopologie) oder mit Leitungen
von einem Gerät zum nächsten (Linientopologie). In einem EFI-pro-Netzwerk können
unterschiedliche Topologien vorkommen, sodass eine hybride Topologie entsteht.
Der Anschluss kann auch für die Konfiguration, die Diagnose und die Datenausgabe
verwendet werden.
Informationen zur Pinbelegung:
tion und Diagnose (XF1, XF2)", Seite 88
Je nach den am Einsatzort gültigen Bestimmungen muss eine Wiederanlaufsperre
realisiert werden.
Die Wiederanlaufsperre verhindert einen automatischen Maschinenanlauf, z. B. nach‐
dem während des Maschinenbetriebs eine Schutzeinrichtung angesprochen hat oder
nachdem die Betriebsart der Maschine geändert wurde.
Der Bediener muss zunächst einen Rücksetztaster betätigen, um die Schutzeinrichtung
wieder in den überwachenden Zustand zu bringen. Anschließend kann der Bediener die
Maschine in einem zweiten Schritt wieder starten.
Je nach national gültigen Bestimmungen muss eine Wiederanlaufsperre vorhanden
sein, wenn das Schutzfeld hintertreten werden kann.
GEFAHR
Gefahr der Unwirksamkeit der Schutzeinrichtung
Der Gefahr bringende Zustand wird bei Nichtbeachtung möglicherweise nicht beendet.
Wenn ein Schutzfeld unterbrochen wird, schaltet der Sicherheitsausgang für mindes‐
tens 80 ms in den AUS-Zustand, auch wenn die Unterbrechung kürzer dauert. Bei
einem Sicherheitsausgang über Netzwerk kann es vorkommen, dass die Steuerung den
AUS-Zustand bei einer sehr kurzen Schutzfeldunterbrechung nicht erkennt, z. B. wenn
die Network Time Expectation größer als 80 ms konfiguriert ist. 
Damit der Gefahr bringende Zustand beendet wird, muss in diesem Fall die interne
Wiederanlaufsperre des Sicherheitslaserscanners verwendet werden.
Wenn die Network Time Expectation größer ist als 80 ms, interne Wiederanlauf‐
sperre des Sicherheitslaserscanners verwenden.
siehe „Netzwerk für EFI-pro, Datenausgabe, Konfigura‐
B E T R I E B S A N L E I T U N G | microScan3 – EFI-pro
4
PROJEKTIERUNG
15)
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