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Inhaltsverzeichnis

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ETV 110-116
Betriebsanleitung
51262560
07.12
12.05 -
D
ETV 110
ETV 112
ETV 114
ETV 116

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Inhaltszusammenfassung für Jungheinrich ETV 110

  • Seite 1 ETV 110-116 12.05 - Betriebsanleitung ETV 110 51262560 ETV 112 07.12 ETV 114 ETV 116...
  • Seite 2 Wichtige Hinweise für den Transport und die Montage von Hubge- rüsten bei Schubmaststaplern Transport Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegeben- heiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: – Stehend, mit montiertem Hubgerüst (bei niedrigen Bauhöhen) –...
  • Seite 4 Vorwort Der sichere Betrieb des industriellen Flurförderzeugs erfordert Fachwissen, das mit den vorliegenden Bedienungsanweisungen, der gemäß OSHA unter 29 CFR 1910.178 geforderten Schulung und mit der Einarbeitung des Bedienpersonals in die Werkseinrichtungen und die dort ausgeführten Funktionen vermittelt wird. Zum siche- ren Betreiben des Flurförderzeugs sind Kenntnisse notwendig, die durch die vorlie- gende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden.
  • Seite 5 Änderungen unter Beibehaltung der wesentlichen Merkmale des beschriebenen Gerätetyps vorzunehmen, ohne die vorliegende Betriebsanleitung gleichzeitig zu be- richtigen. Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Telefon: +49 (0) 40/6948-0...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Fahrzeug ..................... D 3 Lastaufnahme ..................D 6 Technische Daten Standardausführung ..........D 7 Leistungsdaten ETV 110/112 .............. D 7 Abmessungen ETV 110/112 (280Ah) DZ-GE ........D 8 Standard-Hubgerüstausführungen ............D 10 Gewichte ..................... D 10 Bereifung/Räder .................. D 11 Batterie ....................
  • Seite 7 Bedienung Wichtige, allgemeine Aspekte, die sich auf die sichere Verwendung und Nutzung des Flurförderzeuges auswirken ....E 1 Schulung, Zertifizierung und Genehmigung zur Verwendung des Flurförderzeuges ................E 1 Beschädigungen und Reparaturen am Flurförderzeug ....... E 4 Aspekte im Zusammenhang mit der Ladung ........E 5 Arbeitsumgebung ................
  • Seite 8 Bedientastatur (CANCODE) (o) ............E 63 Codeschloss ..................E 63 Parameter ................... E 64 Parameter- Einstellungen ..............E 65 ISM (o) ....................E 68 Änderung von Fahrzeugparametern ........... E 68 Störungshilfe ..................E 69 Flurförderzeugs ohne Batterie bewegen, Bergung ......E 69 Zusatzausstattung ................
  • Seite 9 Betriebssicherheit und Umweltschutz ..........G 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ........G 1 Wartung und Inspektion ..............G 9 Wartungs-Checkliste ETV 110-116 ............ G 10 Wartungsplan ..................G 12 Betriebsmittel und Schmierplan ............G 13 5.1.1 Sicherer Umgang mit Betriebsmitteln ..........G 13 Betriebsmittel ..................
  • Seite 10: Die Gesetzgebung Und Der Gesunde Menschenverstand

    A Befolgen von Vorschriften - die Gesetzgebung und der gesunde Men- schenverstand 1998 legte die OSHA einen Bericht über ihre umfangreiche Studie zur Nutzung von Flurförderzeugen in der Industrie vor. Dieser Bericht steht im US-Bundesregister/ Vol. 63, Nr. 230. In diesem Bericht erläuterte die OSHA die vielen Gründe, warum genau Arbeitgeber dazu verpflichtet sind, die eigenen Mitarbeiter in Bezug auf die Nutzung industrieller Flurförderzeuge zu schulen und warum sich ungeschultes Personal dazu verpfichten muss, industrielle Flurförderzeuge nicht zu bedienen, es sei denn, es liegt ein kontrol-...
  • Seite 11 Jungheinrich bietet ein industrielles Flurförderzeug an, das den Vorschriften in 29 CFR 1910.178 und ANSI / ITSDF B56.1 genügt. Die Vertreter von Jungheinrich ste- hen für alle Fragen im Hinblick auf Lasten, Bedienung, Nutzung und Wartung von Flurförder-zeugen beratend zur Seite.
  • Seite 12: B Gefahren Erkennen Und Vermeiden

    B Gefahren erkennen und vermeiden In der 1998 durchgeführten Untersuchung über die Nutzung industrieller Flurförder- zeuge arbeitete die OSHA heraus, auf welche Weise es häufig zu Unfällen kommt und wo die Ursachen zu suchen sind. Die OSHA schloss daraus das Fazit, dass be- trächtliche Gefahren für den Bediener selbst und für andere Personen, die sich in un- mittelbarer Nähe aufhalten, auf mangelnde und nicht vorhandene Einweisungen des Bedienpersonals zurückzuführen sind.
  • Seite 13 – Ohne eine gezielte Einweisung und ohne das richtige Flurförderzeug und Gerät sollten Passagiere niemals befördert und Personen auf keinen Fall angehoben werden. Außerdem ist dazu die richtige Vorgehensweise zu beachten. – Die Verkehrsregeln müssen immer beachtet werden. Es sollte immer darauf ge- achtet werden, wo sich die Kollegen und andere Flurförderzeuge gerade aufhalten, und die örtlichen Bedingungen sollten Berücksichtigung finden.
  • Seite 14: C Bestimmungsgemäße Verwendung

    C Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemein NOTICE Diese Betriebsanleitung enthält alle erforderlichen Informationen für den Transport, die Inbetriebnahme, die normale Verwendung sowie die Wartung und Instandhaltung des beschriebenen Flurförderzeugs gemäß ANSI / ITSDF B56.1, UL 583 und ANSI Z535.4-2002. Lesen Sie diese Anweisungen aufmerksam durch, um eine sachgemäße und sichere Nutzung des Flurförderzeugs zu gewährleisten.
  • Seite 15: Pflichten Des Betreibers

    – Befahren von Steigungen bis maximal 15 %. – Gefälle quer oder schräg befahren ist verboten. Die Last ist bergseitig zu transpor- tieren. – Einsatz im teilöffentlichen Verkehr. NOTICE Für Einsätze unter extremen Bedingungen ist für das Flurförderzeug eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. Der Einsatz in Exschutzbereichen ist nicht zulässig.
  • Seite 16: Anbau Von Zubehörteilen

    Anbau von Zubehörteilen An- oder Einbau von Zubehörteilen sowie Modifikationen und/oder Erweiterungen der Hardware oder Software, die die Nennleistung, den sicheren Betrieb, die Notfall- Einrichtungen oder andere Funktionen des Flurförderzeugs beeinträchtigen oder ergänzen, sind nur nach der ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung des Herstell- ers zulässig.
  • Seite 17 Der Bediener ist dafür verantwortlich, dass alle Typenschilder sowie die Warn- und Anweisungs-Hinweise vorhanden und lesbar sind (siehe Abschnitt „Kennzeichnungs- stellen und Typenschilder“ im Kapitel D). Qw W Die Nutzung eines Flurförderzeugs ist mit gewissen Risiken verbunden, die sich auch durch elektrische Hilfsmittel nicht vollständig ausschließen lassen; diese Risiken können jedoch durch Intelligenz, Rücksicht und gesunden Menschenverstand weitestgehend minimiert werden.
  • Seite 18 Haftung des Herstellers auf den Benutzer über. 14. Diese Betriebsanleitung verliert ihre Gültigkeit, wenn die Maschine von einem Unternehmen modifiziert wird, das nicht dem Jungheinrich-Konzern angehört, auch wenn Original-Ersatzteile verwendet werden und das Jungheinrich-Firmen- logo weiterhin auf der Maschine vorhanden ist.
  • Seite 20: D Fahrzeugbeschreibung

    D Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der ETV 110-116 ist ein Elektro-Seitensitz-Freisichtschubmaststapler in Dreiradbau- weise. Er ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport von Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder mit Querbret- tern außerhalb und innerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufge- nommen werden.
  • Seite 21: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 12 13 14 Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung t Freisicht-Hubmast t Bremspedal t Fahrerschutzdach t Fahrpedal t Freihubzylinder t Pedal Batteriewagen- (nicht bei ZT-Hubgerüst) entriegelung t Solo-Pilot t Fahrerdisplay o Multi-Pilot t Schaltschloss zweistufig mit Zusatzschlüssel (Service) t Lasträder o CANCODE t Radarme o ISM Zugangsmodul...
  • Seite 22: Fahrzeug

    Hubgerüst und abgesenkter Lastaufnahme durchführen. Sicherheitseinrichtungen: Eine geschlossene Fahrzeugkontur mit gerundeten Kanten ermöglicht eine sichere Handhabung des ETV 110-116. Der Fahrer wird durch das Fahrerschutzdach (2) geschützt. Das Antriebsrad (7) und die Lasträder (5) werden durch einen stabilen Rammschutz geschützt.
  • Seite 23 Bremsanlage: Das elektrische Bremssystem besteht aus drei unabhängigen Brems- systemen. Bei Betätigung des Bremspedals wird eine Gegenstrombremsung des Fahrmotors eingeleitet. Die Feststellbremse wird elektrisch betätigt und wirkt mechanisch (Druckfeder) auf eine am Antrieb montierte Magnetbremse. Diese Bremse wird auch für Notbremsun- gen genutzt.
  • Seite 24 12 13 14 Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung t Freisicht-Hubmast t Bremspedal t Fahrerschutzdach t Fahrpedal t Freihubzylinder t Pedal Batteriewagen- (nicht bei ZT-Hubgerüst) entriegelung t Solo-Pilot t Fahrerdisplay o Multi-Pilot t Schaltschloss zweistufig mit Zusatzschlüssel (Service) t Lasträder o CANCODE t Radarme o ISM Zugangsmodul t Antriebsrad...
  • Seite 25: Lastaufnahme

    Schiebezylinder. Die Laufschienen für den Masthalter sind für den ETV 114/116 auf den Radarmen (6) auf- geschraubt. Beim ETV 110/112 sind die Laufschienen in die Radarme (6) einge- bracht. Hubgerüst: Die Fahrzeuge sind mit Gabelneiger oder im Masthalter neigbar gelager- ten Teleskop-Freisichthubgerüsten ausgerüstet.
  • Seite 26: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung NOTICE Angabe der technischen Daten entsprechen der deutschen Richtlinie „Typenblätter für Flurförderzeuge“. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten. Leistungsdaten ETV 110/112 Bezeichnung ETV 110 ETV 112 Q Tragfähigkeit 2,205 lb 2,646 lb (bei C = 24 in (600 mm))
  • Seite 27: Abmessungen Etv 110/112 (280Ah) Dz-Ge

    Abmessungen ETV 110/112 (280Ah) DZ-GE Bezeichnung ETV 110 ETV 112 gesenkte Höhe der Lastgabel 1.6 in (40mm) 1.6 in (40 mm) Höhe über Schutzdach (2150) (2150) (mm) Gesamtlänge (mm) (1965) (1965) Vorschub (515) (600) (mm) Länge über Radarme (1640) (1725)
  • Seite 28 β β...
  • Seite 29: Standard-Hubgerüstausführungen

    Standard-Hubgerüstausführungen ETV 110/112 Bezeichnung Teleskopmast (ZT) Zweihub - Triplexmast (DZ) Bauhöhe 81 - 95 81 -114 (2050 - 2400) (2050 - 2900) (mm) Freihub 56 - 89 (80) (1415 - 2265) (mm) 122 - 149 179 - 280 (3090 - 3790)
  • Seite 30: Bereifung/Räder

    Bereifung/Räder Bezeichnung ETV 110 ETV 112 ETV 114 ETV 116 Reifengröße, vorn 13.5x4.49 in 13.5x4.49 in 13.5x4.49 in 13.5x4.49 in (343x114 mm) (343x114 mm) (343x114 mm) (343x114 mm) Reifengröße, hinten 9.06x3.35 in 9.06x3.35 in 11.22x3.94 in 11.22x3.94 in (230x85 mm)
  • Seite 31: Us-Normen

    US-Normen Dauerschalldruckpegel: 68 dB(A) nach ANSI / ITSDF-Testverfahren gemäß ANSI / ITSDF B56.11.5 NOTICE Der kontinuierliche Schalldruckpegel ist ein Wert, der gemäß den Standardvorschriften unter Berücksichtigung des Schalldruckpegels beim Fahren, Heben und im Leerlauf gemittelt wurde. Der Schalldruckpegel wird in Höhe des Ohrs gemessen. Vibrationen: a = 2.2 ft/s (0.66 m/s...
  • Seite 32: Anwendungsbedingungen

    Anwendungsbedingungen Umgebungstemperatur: -13 °F (-25 °C) bis 104 °F (40 °C) - während des Betriebs: Über 24 Stunden gemittelte Umgebungstemperatur: max. 77 °F (25 °C) max. Feuchtigkeit Innenraum 70 %, ohne Kondensierung Bei ständigem Einsatz unter 41 °F (5 °C) oder im Kühlhaus bzw. bei NOTICE extremem Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich.
  • Seite 33: Kennzeichnungsstellen Und Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 20, 21, 22 1,5 V D 14...
  • Seite 34: Typenschild, Fahrzeug

    Pos. Bezeichnung Verbotsschild „Aufenthalt unter der Lastaufnahme verboten“ Schild „Endprüfung durchgeführt“ Kühlhaueinsatz (o) Warnschild „Abstand halten“ Schild „Einfüllstutzen Hydrauliköl“ Serien-Nr. (im Fahrzeugrahmen eingeschlagen) Anschlagpunkte für Kranverladung Notabsenkung Anschlagpunkte für Wagenheber Warnschild "ACHTUNG - nicht in den Schubmechanismus treten" Warnschild "Explosive Gase" Warnschild "MaximaleBatteriegröße"...
  • Seite 35: Typenschild, Fahrzeug

    Typenschild, Fahrzeug Built in compliance with ASME B 56.1 for type "E" industrial trucks with type "E" battery Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Option Hersteller-Logo Serien-Nummer Max. Hubhöhe Lastschwerpunktabstand Resttragfähigkeit Baujahr Batteriegewicht min. Batteriekennung Max. Batterie Kapazität Entladezeit Batteriespannung Batteriegewicht max. Leergewicht ohne Batterie +/- 5% Antriebsleistung Nenntragfähigkeit...
  • Seite 36: Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe

    Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe NOTICE Das Tragfähigkeitsschild (34) gibt die Tragfähigkeit Q lb (kg) des Fahrzeuges bei senkrecht stehendem Hubgerüst an. In Tabellenform wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei einem Norm-Lastschwerpunktabstand* C (in in (mm)) und der gewünschten Hubhöhe H (in in (mm)) ist. Die pfeilförmigen Markierungen (56 und 57) am Innen- bzw.
  • Seite 37 D 18...
  • Seite 38: Wichtige, Allgemeine Aspekte, Die Sich Auf Die Sichere Verwendung Und Nutzung Des Flurförderzeuges Auswirken

    E Bedienung Wichtige, allgemeine Aspekte, die sich auf die sichere Verwendung und Nutzung des Flurförderzeuges auswirken Schulung, Zertifizierung und Genehmigung zur Verwendung des Flurförder- zeuges Fahrerlaubnis: Alle Flurförderzeuge oder Schlepper dürfen nur von den Personen bedient werden, die für die Bedienung von Flurförderzeugen gemäß 29 CFR 1910.178 geschult wurden, die dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten, Lasten zu bewegen und zu transportieren, bewiesen haben, und die ausdrücklich vom Betreiber oder dessen Beauftragten mit der Bedienung der...
  • Seite 39 – Praktische Übungen unter Aufsicht zur Simulation des tatsächlichen Arbeitsalltags, den der Bediener absolvieren soll, einschließlich Beladen etc. – Auffrischungskurse als zusammengefasste Version des Hauptkurses und periodische Bewertung des Bedieners "in Aktion". Die Hauptaufgabe des Bedieners ist der sichere Betrieb des angetriebenen Flurförderzeugs entsprechend Schulungsprogramm...
  • Seite 40 – Anlagen zum Befüllen und Laden der Batterie – Anwendung von "klassifizierten" Flurförderzeugen in Bereichen mit einem potenziellen Brand- oder Explosionsrisiko gemäß der Definition ANSI / NFPA 505; – Schmale Gänge, Tore, Leitungen und Rohrsysteme über Kopf sowie andere geschlossene Bereiche; –...
  • Seite 41: Beschädigungen Und Reparaturen Am Flurförderzeug

    – Bei Einführung von neuen Anlagen, Modifizierung der bestehenden Anlagen, Änderungen der Betriebsbedingungen oder im Falle einer nicht zufrieden stellenden Leistung eines Bedieners sollten die Bediener eine Nachschulung erhalten. – Der Anwender ist für die sichere Nutzung des angetriebenen Flurförderzeuges unter Einhaltung der in diesen Vorgaben aufgeführten Bestimmungen verantwortlich.
  • Seite 42: Aspekte Im Zusammenhang Mit Der Ladung

    Aspekte im Zusammenhang mit der Ladung Sensoren: Wenn eine Ladung über die Breite und/oder die Länge des Flurförderzeuges hinausragt, sollte der Betreiber verlangen, dass Sensoren in Fahrtrichtung verwendet werden, die die maximale Breite und/oder Länge des Flurförderzeuges abdecken, um einen Kontakt der Ladung mit einem Hindernis zu verhindern.
  • Seite 43: Arbeitsumgebung

    Arbeitsumgebung Gefahrenbereich: Als "Gefahrenbereich" wird der Bereich bezeichnet, in dem die Personen durch die Fahrt oder die Hubbewegungen des Flurförderzeugs oder dessen Lastaufnahmemittel (zum Beispiel die Gabeln oder die Anbaugeräte) oder durch die zu transportierenden Ladungen gefährdet ist. Dazu gehört auch der Bereich, in dem fallende Lasten oder fallende bzw..
  • Seite 44 Automatisch betätigte Türen sowie schlecht einsehbare Kurven müssen über geeignete akustische und/oder visuelle Warnsysteme verfügen, die auf ein sich näherndes Flurförderzeug oder die Betätigung der Tür hinweisen. Passive Einrichtungen - zum Beispiel Spiegel - sind ebenfalls empfehlenswert. Zwischen den Hindernissen und den Flurförderzeugen (einschl. Ladung) sollte ein Abstand von mindestens 1.5 ft (450 mm) eingehalten werden.
  • Seite 45 Lastkraftwagen (mit/ohne Anhänger) und Eisenbahn-Waggons: Qw W Um gefährliche Situationen auszuschließen, sollten die folgenden Anweisungen aufmerksam gelesen werden, bevor ein Flurförderzeug auf einen Lastkraftwagen (mit/ohne Anhänger) bzw auf einen Eisenbahn- Waggon fährt. Wird ein angetriebenes Flurförderzeug auf einen Lastkraftwagen oder einen Anhänger gefahren, müssen diese mit Hilfe der Feststellbremse und Unterlegkeilen oder anderen, passenden Einrichtungen so blockiert werden, dass eine versehentliche...
  • Seite 46: Sicherheitseinrichtung Und Warnschilder

    Fahroberfläche: Die Oberfläche, auf der das Flurförderzeug eingesetzt wird, muss entsprechend gepflegt werden, um sicherzustellen, dass die unter den vorherrschenden Umweltbedingungen zu erwartende Traktion zum Fahren, Lenken und Bremsen vorhanden ist. Die Angaben auf dem Typenschild des Flurförderzeuges basieren auf einer waagerechten, trockenen Oberfläche und einem Mindest-Reibungskoeffizienten des Antriebs- und Bremsreifens von 0.6.
  • Seite 47: Anheben Von Personen

    2. Ausnahmen – Die Standardhöhe des Fahrerschutzdachs und der vertikale Freiraum unterhalb des Fahrerschutzdachs können reduziert werden, um den Betrieb mit einem Fahrerschutzdach auch dann zu ermöglichen, wenn über Kopf vorhandene Hindernisse die Gesamthöhe des Flurförderzeugs einschränken. Veränderungen sind nur nach schriftlicher Genehmigung durch den Hersteller zulässig.
  • Seite 48 – Sorgen Sie für eine Plattform, die die Hersteller-Anforderungen gemäß ANSI / ITSDF B56.1 erfüllt; – Erlauben Sie dessen Verwendung nur bei einem Flurförderzeug, das die Anforderungen gemäß ANSI / ITSDF B56.1 (für manuell angetriebene Hochhub- Flurförderzeuge) erfüllt. – Bringen Sie die Plattform-Befestigungen an und befestigen Sie die Plattform am Gabelträger oder an der Gabel;...
  • Seite 49: Beschreibung Der Bedien- Und Anzeigeelemente

    Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente Pos. Bedien- bzw. Funktion Anzeigeelement t Steuerstrom ein- und ausschalten. Schaltschloss Durch das Abziehen des Schlüssels ist das Fahrzeug gegen Einschalten durch Unbefug- te gesichert. o Codeeinstellungen und Einschalten des Bedientastatur (CANCODE) Fahrzeugs o Einschalten des Fahrzeugs ISM Zugangsmodul t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle elek- Schalter NOTAUS...
  • Seite 50 E 13...
  • Seite 51: Funktion

    Pos. Bedien- bzw. Funktion Anzeigeelement o Vermeidet Beschädigungen des Staplers Überbrückungstaster bzw. der Last t Lenksäule wird auf Abstand und Höhe Lenksäuleneinstellung eingestellt. t Anzeige wichtiger Fahr- und Hubparameter; Fahrerdisplay Wahl und Darstellung der Lenkbetriebsarten, Warnanzeigen, Fehlbedienungshinweise und Serviceanzeigen (siehe Abschnitt 6). t Entriegelt den Batteriewagen.
  • Seite 52 E 15...
  • Seite 53: Fahrzeug In Betrieb Nehmen

    Fahrzeug in Betrieb nehmen Qw W Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich (siehe Abschnitt „Sicherheitsvorschriften zur Bedienung von Flurförderzeugen“ in diesem Kapitel) befindet. Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme –...
  • Seite 54: Ein- Und Aussteigen

    Ein- und aussteigen – Zum Ein- und Aussteigen Griffe (13a) umfassen. – Flurförderzeug betreten oder verlassen. Fahrerplatz einrichten Qw W Verletzungsgefahr durch ungesicherten oder nicht eingerichteten Fahrerplatz Ein ungesicherter Fahrersitz kann während der Fahrt aus der Führung rutschen und zu Unfällen führen. Ein nicht oder falsch eingerichteter Fahrerplatz kann zu Unfällen führen –...
  • Seite 55 Qw W Die Fahrersitzarretierung muss in der eingestellten Position sicher eingerastet sein. Die Einstellung des Fahrersitzes darf nicht während der Fahrt verändert werden! NOTICE Fahrersitzeinstellung bezieht sich serienmäßige Standardausführung. Für abweichende Ausführungen Einstellbeschreibung des Herstellers zu verwenden. Bei der Einstellung beachten, dass alle Bedienelemente gut zu erreichen sind.
  • Seite 56 Fahrersitz einstellen (Komfortsitz, o) NOTICE Um Gesundheits- und Materialschäden zu vermeiden, muss vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges die individuelle Fahrergewichtseinstellung kontrolliert und eingestellt werden. Der Fahrersitz muss bei Einstellung auf das Fahrergewicht belastet sein. Fahrergewicht einstellen: – Hebel (9) in Pfeilrichtung vollständig ausklappen.
  • Seite 57: Hinweise Zum Gebrauch Des Rückhaltegurtes O

    Sitzheizung: Schalter (6) betätigen: 1 = Sitzheizung EIN; 0 = Sitzheizung AUS Lendenwirbelstütze: Handrad (7) in Position 0 = keine Verwölbung im Lendenwirbelbereich. Handrad (7) zur Position 1 drehen = Verwölbung zunehmend im oberen Lendenwir- belbereich. Handrad (7) zur Position 2 drehen = Verwölbung zunehmend im unteren Lendenwir- belbereich.
  • Seite 58: 3.2.2 Gebrauchsanleitung Des Rückhaltegurtes

    3.2.2 Gebrauchsanleitung des Rückhaltegurtes Vor dem Starten des Flurförderzeuges Gurt ruckfrei aus dem Aufroller ziehen, eng am Körper anliegend in das Schloss (20) einrasten. Qw W Der Gurt darf beim Anlegen nicht verdreht sein. Beim Bedienen des Flurförderzeuges (z.B. Fahren, Heben, Senken usw.) stets so weit wie möglich hinten sitzen, damit der Rücken an der Rükkenlehne anliegt.
  • Seite 59: 3.2.3 Lenksäule Einstellen

    3.2.3 Lenksäule einstellen – Lenksäulenarretierung (12) lösen und Lenkkopf (17) auf gewünschte Positi- on horizontal und vertikal verstellen. Lenksäulenarretierung anschließend wieder feststellen. 3.2.4 Armauflage einstellen – Verriegelung für Armauflage (4) anhe- ben und Armauflage (18) auf ge- wünschte Position einstellen (Längsrichtung).
  • Seite 60: Betriebsbereitschaft Herstellen

    Betriebsbereitschaft herstellen – Schalter NOTAUS (2) herausziehen. – Schlüssel in Schaltschloss (1) ste- cken und bis nach rechts in Stellung „I“ drehen oder: – bei Fahrzeug ohne Schaltschloss Freischaltcode über CANCODE (1a) eingeben. Beim CANCODE (o), ist die Start-PIN 2580 über die Bedientastatur (1a) ein- zugeben.
  • Seite 61: Notstoppeinrichtung

    Notstoppeinrichtung NOTICE Das Fahrzeug ist mit einer Notstoppeinrichtung ausgerüstet. Nach dem Einschalten von Schalter NOTAUS (2) und Schaltschloss (1) bzw. Pincode- Eingabe erfolgt eine automatische Sicherheitsabfrage. Notstopp-Anzeige Bei einer erkannten Störung im Lenk- oder Bremssystem erscheint eine Anzeige auf dem Fahrerdisplay (13). Notstopp-Auslösung Tritt während der Fahrt eine Störung im Lenksystem auf, durch die die Sicherheit des Bedieners beeinträchtigt wird, erfolgt automatisch eine kontrollierte Abbremsung des...
  • Seite 62: Betrieb Des Fahrzeugs

    Betrieb des Fahrzeugs Sicherheitsvorschriften für den Bediener des Flurförderzeugs Verantwortungsbereiche des Bedieners: Dieses Flurförderzeug kann bei unsachgemäßer Anwendung gefährlich sein. Der Bediener ist für die Sicherheit am Arbeitsplatz verantwortlich. Für das Bedienpersonal gelten die einschlägigen Sicherheitsvorschriften und - maßnahmen, die in diesem Handbuch erläutert werden, sowie alle erforderlichen bedienungstechnischen Schulungen, die vom Arbeitgeber und auch gesetzlich vorgeschrieben sind.
  • Seite 63 Wenn sich herausstellt, dass das Flurförderzeug repariert werden muss, sich in einem unsicheren Zustand befindet, oder damit zu rechnen ist, dass die Sicherheit des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet ist, muss die vom Betreiber autorisierte Person unmittelbar über diese Situation informiert werden. Das Flurförderzeug darf erst nach Wiederherstellung der Arbeitssicherheit wieder in Betrieb genommen werden.
  • Seite 64 Der Transport einer weiteren Person auf einem angetriebenen Flurförderzeug ist verboten, sofern kein sicherer Sitz des Herstellers vorhanden ist. Lassen Sie nicht zu, dass Personen auf dem Gabelträger oder auf den Gabeln mitfahren. Bei der Handhabung von Lasten oberhalb des Mastes sind fundierte Entscheidungen und maximale Vorsicht von entscheidender Bedeutung.
  • Seite 65 Vermindern Sie die Geschwindigkeit und fahren Sie einen abschüssigen Weg vorsichtig herunter: 1. Beladene Flurförderzeuge mit Fahrer müssen ein Gefälle von mehr als 5% so herunter fahren, dass die Last bergauf zeigt. 2. Unbeladene Flurförderzeuge sollten alle Gefälle mit talseits angeordnetem Lastaufnahmemittel herunterfahren.
  • Seite 66: Auf Korrekte Ausstattung Des Flurförderzeugs Achten

    Qw W Unfallgefahr durch elektromagnetische Störungen Starke Magneten können elektronische Bauteile, z. B. Hall-Sensoren, stören und so Unfälle verursachen. – Keine Magneten im Bedienbereich des Flurförderzeugs mitführen. Ausnahmen bilden handelsübliche, schwache Haftmagneten zum Befestigen von Notizzetteln. Auf korrekte Ausstattung des Flurförderzeugs achten Alle Hochhub-Flurförderzeuge mit Fahrer müssen über ein Fahrerschutzdach als Schutz gegen herunterfallende Gegenstände verfügen, sofern nicht alle folgenden Bedingungen erfüllt werden:...
  • Seite 67 Vergleichen Sie das Typenschild des Flurförderzeugs, auf dem die Tragfähigkeit des Flurförderzeugs und der Anbaugeräte angegeben sind und arbeiten Sie innerhalb des aufgeführten Tragfähigkeitsbereichs. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Lasten mit Hilfe der Anbaugeräte sichern, handhaben, positionieren transportieren. Leere Flurförderzeuge Anbaugeräten müssen wie teilweise beladene Flurförderzeuge betrieben werden.
  • Seite 68: Beaufsichtigung Und Sicherung Des Flurförderzeugs

    negativ auf die Sicherheit oder Stabilität des Flurförderzeugs aus, da die Abplattungen verschwinden werden, nachdem das Flurförderzeug eine gewisse Strecke zurückgelegt hat. Der Betreiber muss andere und/oder zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen und spezielle Arbeitsanweisungen definieren, wenn die Umgebung eine ernsthafte Gefahr darstellt oder hier ungewöhnliche Betriebsbedingungen vorherrschen. Sicht während der Fahrt: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben.
  • Seite 69: Anheben Von Personen

    – Schalten Sie den Motor und/oder die Bedienelemente aus; – Blockieren Sie die Räder bzw. aktivieren Sie die Boden- oder Radsicherung(en); – Senken Sie die Lastaufnahmemittel vollständig ab. – Betätigen Sie den Hauptschalter bzw. den Schalter NOT-AUS; Der Zugang zu Brandschutzgängen, Treppenhäusern oder Feuersystemen darf nicht versperrt werden.
  • Seite 70: Verhalten In Ungewöhnlichen Situationen

    verwendete Flurförderzeug ausgelegt ist; – Die Personen dürfen die Plattform nicht verlassen. Es ist nicht erlaubt, das Geländer, die Planken, Leiter etc. der Plattform zu verwenden, um die Reichweite zu erhöhen oder größere Höhen zu erreichen; – Die auf der Plattform befindlichen Personen und Gegenstände dürfen nicht über die zur Verfügung stehende Fläche hinausragen.
  • Seite 71: Notaus

    NOTAUS Qw W Unfallgefahr Bei Betätigung des Schalters NOTAUS während der Fahrt wird das Flurförderzeug mit maximaler Bremsleistung bis zum Stillstand abgebremst. Dabei kann die aufgenommene Last von den Gabelzinken rutschen. Es besteht erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko! Die Funktion des Schalters NOTAUS darf nicht durch Gegenstände beeinträchtigt werden.
  • Seite 72: Fahren, Lenken, Bremsen

    Fahren, Lenken, Bremsen Fahren Qw W Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Die Hauptfahrtrichtung ist die Fahrt in Antriebsrichtung (V). Erhöhte Aufmerksamkeit bei Fahrt in Lastrichtung (R). Qw W Transportfahrten mit und ohne Last nur mit zurückgezogenem Masthalter, zurückgeneigtem Hubgerüst und abgesenkter Lastaufnahme durchführen.
  • Seite 73 – Nach der Herstellung der Betriebsbereitschaft den Fahrtrichtungstaster (20/20a) in Pfeilrichtung drücken, um Fahrtrichtung (R) zu wählen. Mit jedem weiteren Betät- igen des Fahrtrichtungstasters wird die Fahrtrichtung gewechselt. – Totmanntaster (10) und Fahrpedal (8) betätigen. Das Fahrzeug nimmt die Fahrt in die gewählte Richtung auf. Qw W Mit dem Totmanntaster (10) wird verhindert, dass der Fuß...
  • Seite 74 Lenken Gegenlauflenkung (t) Bei Vorwärtsfahrt (Fahrt in Richtung des Einstiegs = Antriebsrichtung) führt eine Lenkbewegung nach links zu einer Linkskurve, nach rechts zu einer Rechtskurve. Die Radstellung des Antriebsrades wird im Fahrerdisplay angezeigt. Gleichlauflenkung (o) – Bei Vorwärtsfahrt (Fahrt in Richtung des Einstiegs = Antriebsrichtung) führt eine Lenkbewegung nach links zu ei- ner Rechtskurve, nach rechts zu einer...
  • Seite 75 Bremsen mit der Umkehrbremse: – Fahrtrichtungstaster (20/20a) während der Fahrt betätigen. Es wird zur entgegen- gesetzten Fahrtrichtung umgeschaltet; das Fahrzeug wird durch die Fahrstrom- steuerung gebremst, bis ein Fahren in die entgegengesetzte Fahrtrichtung einsetzt. NOTICE Diese Betriebsart vermindert den Energieverbrauch. Es erfolgt eine Energierückgewinnung, gesteuert durch die Fahrstromsteuerung.
  • Seite 76: Gabelzinken Einstellen

    Bremsen mit der Ausrollbremse: – Fahrpedal während der Fahrt zurück- nehmen, das Fahrzeug wird entspre- chend der Fahrpedalstellung durch die Fahrstromsteuerung gebremst. Bremsen mit der Betriebsbremse: – Bremspedal (9) durchdrücken. Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom über den Fahrmotor und ggf. mit den elek- trischen Lastradbremsen abgebremst.
  • Seite 77 Heben Qw W Nicht mit der Hand in den Hubmast greifen. Der Aufenthalt von Personen unter der angehobenen Last ist verboten. – Solo-Pilot (3) Hebel (24) bzw. Multi-Pi- lot (3a) in Richtung (H) ziehen. NOTICE Die Neigung des Steuerhebels regelt die Hubgeschwindigkeit. –...
  • Seite 78: Masthaltervorschub

    4.12 Masthaltervorschub Qw W Nicht zwischen Mast und Batteriehaube greifen. – Solo-Pilot (3) Hebel (26) bzw. Multipiloten (3a) zum Vorschieben des Masthalters in Richtung (T), zum Zurückziehen in Richtung (U) neigen. NOTICE Die Neigung des Solo-Piloten bzw. Multi-Piloten regelt Schubgeschwindigkeit. Mastneigung Solo-Pilot t: –...
  • Seite 79 Aufnehmen, Heben und Transportieren von Ladeeinheiten Qw W Transportfahrten mit und ohne Last nur mit zurückgezogenem Masthalter, zurückgeneigtem Hubgerüst und abgesenkter Lastaufnahme durchführen. Solo-Pilot t: – Gabelzinken in waagerechte Stellung 24 26 27 bringen: Solo-Pilot (3) Hebel (27) in Neutralstellung. –...
  • Seite 80 Multi-Pilot o: – Gabelzinken in waagerechte Stellung bringen: Wipptaster (28), Wippe (V) oder (R) drücken. – An die Ladeeinheit heranfahren. – Masthalter vorschieben: Multi-Pilot (3a) in Richtung (T) neigen. – Gabelzinken bis zur richtigen Höhe heben: Multi-Pilot (3a) in Richtung (H) ziehen.
  • Seite 81: Notabsenkung

    4.13 Notabsenkung Qw W Bei Anwendung der Notabsenkung dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden. Lässt sich das Hubgerüst aufgrund einer Störung der Hubsteuerung nicht mehr ab- senken, ist das Notabsenkventil (25) auf der Rückseite des Masthalters zu betätigen. Qw W Notabsenkventil grundsätzlich nur neben dem Fahrzeug stehend betätigen!
  • Seite 82: Bedienung Eines Anbaugerätes

    4.14 Bedienung eines Anbaugerätes 4.14.1 Sicherheitshinweise zur Bedienung zusätzlicher Anbaugeräte NOTICE Optional können Flurförderzeuge mit einer oder mehreren Zusatzhydrauliken für den Betrieb von Anbaugeräten ausgestattet sein. Die Zusatzhydrauliken sind mit HF4 und HF5 bezeichnet. Zusatzhydrauliken für auswechselbare Ausrüstungen sind Wechselkupplungen Gabelträger ausgestattet.
  • Seite 83 Sicherheitshinweise zu Anbaugeräten Seitenschieber und Zinkenverstellgeräten Qw W Verwendung Mehrfach-Zinkenverstellgeräten (Mehrfach- Palettenklammern) können eingeschränkte Sichtverhältnisse verminderte seitliche Kippsicherheit zu Unfällen führen. – Fahrgeschwindigkeiten den Sichtverhältnissen und der Ladung anpassen. – Bei fahrt in Gabelrichtung auf freie Sicht achten. Sicherheitshinweise Anbaugeräten klammernder Funktion (z.b.Ballenklammer, Fassklammer, Greifer etc.)
  • Seite 84 Sicherheitshinweise Gabelverlängerungen Qw W Unfallgefahr durch nicht gesicherte und zu große Gabelverlängerungen. – Bei Gabelverlängerungen mit offenem Querschnitt nur Lasten transportieren, die auf der gesamten Länge der Gabelverlängerung aufliegen. – Nur Gabelzinkenverlängerungen benutzen, die dem Gabelquerschnitt und der Mindestgabellänge des Flurförderzeuges und den Angaben auf dem Typenschild der Gabelverlängerung entsprechen.
  • Seite 85: 2Integrierter Seitenschieber (Solo-Pilot) (T)

    4.14.2 Integrierter Seitenschieber (Solo-Pilot) t NOTICE Richtungsbezeichnung „links“ bzw. „rechts“ bezieht sich auf die Lastaufnahme mit Blick- richtung vom Bedienerplatz. Seitenschieber nach links (aus Fahrer- sicht): – Taster (30) in Richtung (X1) betätigen Seitenschieber nach rechts (aus Fahrer- sicht): – Taster (30) in Richtung (Y1) betätigen. Qw W Verminderte Tragfähigkeit beim Ausschieben beachten (siehe...
  • Seite 86: 3Integrierter Seitenschieber (Multi-Pilot) (O)

    4.14.3 Integrierter Seitenschieber (Multi-Pilot) o NOTICE Richtungsbezeichnung „links“ bzw. „rechts“ bezieht sich auf die Lastaufnahme mit Blick- richtung vom Bedienerplatz. Seitenschieber nach links (aus Fahrer- sicht): – Taster (33) in Richtung (X1) betätigen. Seitenschieber nach rechts (aus Fahrer- sicht): – Taster (33) in Richtung (Y1) betätigen. Qw W Verminderte Tragfähigkeit beim Ausschieben beachten...
  • Seite 87: Fahrzeug Gesichert Abstellen

    4.15 Fahrzeug gesichert abstellen Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. Qw W Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastaufnahme muss immer ganz abgesenkt sein. – Mit der Bremstaste (19) Feststell- bremse betätigen.
  • Seite 88: Fahrerdisplay (T)

    Fahrerdisplay (t) Das Fahrerdisplay stellt die Benutzerschnittstelle zum Fahrzeug dar. Sie dient als An- zeige- und Bedieneinheit für den Bediener sowie den Kundendienst-Techniker. Durch Betätigung der vier Kurzhubtasten (55, 56, 57, 58) wird das Fahrerdisplay und somit das Fahrzeug bedient. Die LED der 11 Leuchtflächen (36 - 44, 59, 60) können 3 Zustände anzeigen: aktiv und blinkend oder aus.
  • Seite 89 Pos. Bezeichnung Hubende ist erreicht (gelbes Grafiksymbol) (o) Servicemodus ist aktiv (gelbes Grafiksymbol Schraubenschlüssel), Serviceintervall ist abgelaufen (Grafiksymbol blinkt) Totmanntaster nicht betätigt (gelbes Grafiksymbol) Gabeln in waagerechter Position (grünes Grafiksymbol)(o) Seitenschieber in der Mitte (grünes Grafiksymbol)(o) Langsamfahrt (grünes Grafiksymbol), Fehler, STOP-Schild (rotes Grafiksymbol) Parkbremse eingelegt (rotes Grafiksymbol) Warnung, Warndreieck (rotes Grafiksymbol), Lenkwinkel in 30°-Schritten als Pfeil...
  • Seite 90 Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie (49) wird im Display des Fahrerdisplays angezeigt. Der untere Bereich des Batteriesymbols wird leer darge- stellt. Er kennzeichnet die Restkapazität der Batterie, die zur Vermeidung von Batte- rieschäden nicht entnommen werden kann. IMPORTANT Die serienmäßige Einstellung Batterieentladeanzeigers Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien.
  • Seite 91 Betriebsstundenzähler: Betriebsstunden werden gezählt, wenn das Fahrzeug durch Zündschlüssel, Keypad oder Transponderkarte für den Betrieb freigegeben wurde und der Totmannschalter betätigt ist. Eine kurze Bedienung der Shifttaste (56) führt zu einer anderen Belegung der Anzei- gefelder (61 und 62). Ist keine Hubhöhe (o) bzw. kein Lastgewicht (o) verfügbar wird die entsprechende Zeile übersprungen.
  • Seite 92: Leuchtflächen Des Fahrerdisplays

    Leuchtflächen des Fahrerdisplays SYMBOL Gabeln in waagerechter Position (grünes Grafiksymbol), SYMBOL Seitenschieber-Mittelstellung (grünes Grafiksymbol), SYMBOL Hubende ist erreicht (gelbes Grafiksymbol), SYMBOL Langsamfahrt (grünes Grafiksymbol), SYMBOL Totmanntaster nicht betätigt (gelbes Grafiksymbol), SYMBOL Servicemodus ist aktiv (gelbes Grafiksymbol Schraubenschlüssel), SYMBOL Übertemperatur (rotes Grafiksymbol), SYMBOL Batterie ist entriegelt (rotes Grafiksymbol), SYMBOL...
  • Seite 93: Tasten Des Fahrerdisplays

    Tasten des Fahrerdisplays Fahrgeschwindigkeit wird gedrosselt (Langsamfahrttaste), Handbremse eingelegt bzw. gelöst (Bremstaste), Umschaltung der Anzeige auf Servicemodus (Shifttaste) Wahl der Fahr- und Hubmodi Warnmeldungen Fahrerdisplay Anzeige Symbol Bedeutung INFO 02 keine Fahrtrichtung vorgewählt INFO 03 keine Fahrtfreigabe INFO 04 kein Sollwert Batterie leer, Haupthub abgeschaltet Sicherheitsschalter nicht betätigt INFO 07...
  • Seite 94: Anzeige Symbol Bedeutung

    Anzeige Symbol Bedeutung INFO 10 Übertemperatur Fahrmotor INFO 11 Übertemperatur Hubmotor INFO 12 Übertemperatur Lenkmotor INFO 16 Fahrstromabschaltung betätigt Hubende erreicht INFO 18 Blinkendes Symbol Sicherheitshöhe unterschritten INFO 22 Fahrsteuerung erkennt Elektrische Lenkung nicht INFO 23 Steuerung ist auf Diagnosemodus geschaltet INFO 24 Spannung am Fahrzeug aus/einschalten INFO 25...
  • Seite 95 Anzeige Symbol Bedeutung INFO 54 Fahrzeugtyp setzen INFO 55 Beim Einschalten keine Ruhelage des Totmannschalters er- kannt HEATING Aufwärmphase des Fahrerdisplays abwarten, da das LCD bei zu tiefen Temperaturen nicht lesbar ist. Fehlermeldungen Fahrerdisplay Fehler Fehlertext Erklärung Abhilfe LOW VOLTAGE Unterspannung Batteriespannung prü- fen;...
  • Seite 96 Fehler Fehlertext Erklärung Abhilfe TILT SENSOR Kabelbruch Neigen-Sen- Ausschalten/Einschal- ten, Service rufen SIDESHIFT SENS Kabelbruch ZH1-Sensor Ausschalten/Einschal- ten, Service rufen HF 4 MULTIP SENSOR Kabelbruch ZH2-Sensor Ausschalten/Einschal- ten, Service rufen HF 5 MULTIP SENSOR Kabelbruch ZH3-Sensor Ausschalten/Einschal- ten, Service rufen HF 6 CAN BUS CANBus gestört...
  • Seite 97 Fehler Fehlertext Erklärung Abhilfe STEER CONTROL Drehschemel folgt Lenk- Ausschalten/Einschal- radanregung nicht ten, Service rufen CONTROLLER Sensor-Versorgungs- Ausschalten/Einschal- spannung außerhalb des ten, Service rufen Bereiches SWITCH MIDDLE Multipilot Drahtbruch Mit- Ausschalten/Einschal- tenschieber ten, Service rufen SWITCH 180-360 Multipilot Drahtbruch Ausschalten/Einschal- Lenkungs-Umschaltung ten, Service rufen 180°/360°...
  • Seite 98 Fehler Fehlertext Erklärung Abhilfe ELECTR SYSTEM Schaltschloss Batteriespannung prüf- Spannung außerhalb des en, Batterie laden Bereiches BRAKE PEDAL Bremspedal defekt Ausschalten/Einschal- ten, Service rufen CONTROLLER Stromausgang Multi- Ausschalten/Einschal- funktioncontroller defekt ten, Service rufen CHECK STEER Fahrsteuerung empfängt Ausschalten/Einschal- keine Telegramme der ten, Service rufen Lenksteuerung CHECK LIFT...
  • Seite 99 Fehler Fehlertext Erklärung Abhilfe CONTROLLER kein Höhenistwert bei Ausschalten/Einschal- Auftragseingabe ten, Service rufen Für die eingegebene Korrekte Eingabe tätigen Lagerebene ist die Höhe ungültig Fehlerhafte Eingabe Korrekte Eingabe tätigen Höhenvorwahl E 62...
  • Seite 100: Bedientastatur (Cancode) (O)

    Bedientastatur (CANCODE) (o) Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntas- ten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusam- men. Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdi- ode Betriebszustände an. Sie hat folgende Funktionen: – Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme Fahrzeuges). Codeschloss Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich, jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuel- len Code zuzuweisen.
  • Seite 101: Parameter

    Inbetriebnahme Nach dem Einschalten des Schalters NOTAUS und ggf. des Schaltschlosses leuchtet die LED (67) rot. Nach Eingabe des richtigen Bediencodes leuchtet die LED (67) grün. Bei einer falschen Codeeingabe, blinkt die LED (67) für zwei Sekunden rot. Danach ist eine erneute Codeeingabe möglich. NOTICE Die Set-Taste (68) hat im Bedienmodus keine Funktion.
  • Seite 102: Parameter- Einstellungen

    Parameter- Einstellungen Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung, muss der Mastercode eingegeben werden. NOTICE Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5. IMPORTANT Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Tabelle). Eingabe des Mastercodes: – o-Taste betätigen – Mastercode eingeben Codeschloss-Parameter Einstellvorgang für Fahrzeuge: – Eingabe der dreistelligen Parameternummer, mit Set-Taste (68) bestätigen. –...
  • Seite 103 Es können folgende Parameter eingegeben werden: Codeschloss-Parameterliste Funktion Bereich Standard Bemerkungen Einstellwert Einstellwert Arbeitsablauf Codeschloss 000 Mastercode ändern 0000 - 9999 7295 (LED 69 blinkt) Eingabe des Die Länge (4-6 stellig) des oder aktuellen Codes Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999 Länge (4-6 stellig) des Be- oder dienercodes vor.
  • Seite 104 Funktion Bereich Standard Bemerkungen Einstellwert Einstellwert Arbeitsablauf Codeschloss 002 Bedienercode ändern 0000 - 9999 (LED 69 blinkt) Eingabe des oder aktuellen Codes 00000 - 99999 oder bestätigen (Set) 000000 - 999999 (LED 70 blinkt) Eingabe eines neuen Codes bestätigen (Set) (LED 71 blinkt) wiederholen der Codeeingabe...
  • Seite 105: Ism (O)

    Fehlermeldungen der Bedientastatur Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (67) angezeigt: – Neuer Mastercode ist schon Bedienercode – Neuer Bedienercode ist schon Mastercode – Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht – Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, die es schon gibt –...
  • Seite 106: Störungshilfe

    Störungshilfe Alle Störungen oder die Folgen einer Fehlbedienung werden im Fahrerdisplay angezeigt. Befolgen Sie die Hinweise des Fahrerdisplays. Ggf. ist ein „Neustart“ notwendig. Schalter NOTAUS aus- und wieder einschalten. Lässt sich das Fahrzeug nicht einschalten, ist folgendes zu beachten: Störung Mögliche Ursache Abhilfemaßnahmen Fahrzeug...
  • Seite 107 Magnetbremse lüften Qw W Unkontrollierte Bewegung des Flurförderzeugs Bei Außerkraftsetzen der Bremsen muss das Flurförderzeug auf ebenem Boden abgestellt sein, da keine Bremswirkung mehr vorhanden ist. Ein stromloses Flurförderzeug mit gelüfteter Magnetbremse kann über das fahrzeugeigene Bremssystem nicht abgebremst werden! –...
  • Seite 108 Vorgehensweise – Bergung des Flurförderzeuges in Antriebsrichtung Abschleppseil, Zugkraft > 5.5 ton (5 to), gemäß Abbildung um die Einstiegsgriffe am Fahrerschutzdach führen. – Bergung des Flurförderzeuges in Gabelrichtung Abschleppseil, Zugkraft > 5.5 ton (5 to), gemäß Abbildung um das Hubgerüst führen.
  • Seite 109: Zusatzausstattung

    Zusatzausstattung 11.1 Arbeitsscheinwerfer Pos. Bezeichnung o Arbeitsscheinwerfer o Arbeitsscheinwerfer o Schalter Scheinwerfer EIN/AUS für (Pos. 73) o Schalter Scheinwerfer EIN/AUS für (Pos. 74) NOTICE Der Arbeitsscheinwerfer ist mit einem allseitig schwenkbaren Gelenk ausgestattet. 11.2 Rundumleuchte/Blitzleuchte Pos. Bezeichnung o Rundumleuchte o Schalter Rundumleuchte EIN/AUS E 72...
  • Seite 110: Esa / Elektrische Hubbegrenzung

    11.3 ESA / elektrische Hubbegrenzung Pos. Bezeichnung o Überbrückungstaster o Symbolanzeige Seitenschieber-Mittelstellung ESA 1 ESA steht für End-Schalter-Anlage / 1 Aufgabe der ESA 1 ist es, ein Beschädigen des Fahrzeuges und / oder der Last im Bereich der Radarme durch Fehlbedienung zu verhindern. ESA 1 ist nur lieferbar für Fahrzeuge mit integriertem Seitenschieber.
  • Seite 111: Überbrückungstaster

    ESA 2 mit Überbrückungstaste ESA steht für End-Schalter-Anlage / 2 Aufgabe der Hubabschaltung (ESA 2) ist es, ein Beschädigen des Fahrzeugs und / oder der Last im Bereich der Radarme durch Fehlbedienung zu verhindern. Das gilt für Fahrzeuge mit Ausrüstungen wie: –...
  • Seite 112: Taster Klammer

    11.4 Taster Klammer Pos. Bezeichnung o Taster „Freigabe Klammerfunktion“ Bei Betätigung des Tasters „Freigabe Klammerfunktion” (81a) und gleichzeitiger Be- tätigung der entsprechenden Hydraulikfunktion wird die Funktion Klammern freigege- ben. 11.5 Sitzheizung Pos. Bezeichnung o Schalter Sitzheizung o Anzeige Sitzheizung 81 80 11.6 Spannungswandler 12 V DC / 24 V DC Pos.
  • Seite 113: Wetterschutzkabine

    11.7 Wetterschutzkabine 87, 88 Pos. Bezeichnung o Wetterschutzkabine ECO (ohne Einstiegstür und Seitenscheiben) o Wetterschutzkabine Komfort 1 (ohne Einstiegstür) o Wetterschutzkabine Komfort 2 (mit Einstiegstür) o Spritzwassertank (hinter dem Fahrersitz) o Nothammer o Scheinwerfer lastseitig o frei o Heizung o Sitzheizung Leuchte o frei o Pumpe Scheibenspritzwasser o Sitzheizung Schalter...
  • Seite 114: Parabolspiegel

    11.8 Parabolspiegel Pos. Bezeichnung o Parabolspiegel verstellbar NOTICE Der Parabolspiegel ist mit einem seitlich schwenkbaren Gelenk ausgestattet. E 77...
  • Seite 115: Abnehmbares Lastschutzgitter

    11.9 Abnehmbares Lastschutzgitter Qw W Quetschgefahr Beim Ausführen dieser Tätigkeit müssen Sicherheitsschuhe getragen werden. NOTICE Hohes Gewicht des Lastenschutzgitters Zum Abnehmen und Einhängen des Lastschutzgitters sind zwei Personen erforderlich. Demontage Lastschutzgitter – Schrauben (104) lösen – Lastschutzgitter vom Gabelträger abnehmen und gesichert abstellen. Montage Lastschutzgitter –...
  • Seite 116: 11.10 Ism Zugangsmodul

    11.10 ISM Zugangsmodul Das Zugangsmodul ersetzt in Flurförderzeugen das Schaltschloss. Die Transponder ersetzen den Schlüssel und werden für die Anmeldung vor das Zugangsmodul gehalten. Beim Verlassen des Flurförderzeugs zur Abmeldung auf den roten Button drücken. Das Flurförderzeug kann erst wieder verwendet werden, wenn ein berechtigter Transponder erneut vor das Zugangsmodul gehalten wird.
  • Seite 117: 11.11 Montage Und Hydraulische Anschlüsse Zusätzlicher Anbaugeräte

    11.11 Montage und hydraulische Anschlüsse zusätzlicher Anbaugeräte Qw W Unfallgefahr durch nicht richtig angeschlossene Anbaugeräte. Durch Anbaugeräte, die hydraulisch nicht richtig angeschlossen sind, kann es zu Unfällen kommen. – Montage und Inbetriebnahme von Anbaugeräten darf nur durch fachkundiges und geschultes Personal erfolgen. –...
  • Seite 118: F Batterie - Warten, Wiederaufladen, Austauschen

    F Batterie – Warten, Wiederaufladen, Aus- tauschen Sicherheitsvorschriften zur Handhabung von Blei-Säure-Batterien Das Flurförderzeug muss geparkt und sich in einem sicheren Zustand befinden, bev- or Maßnahmen an den Batterien durchgeführt werden (siehe Abschnitt „Fahrzeug gesichert abstellen“ im Kapitel E). Zur Vermeidung von Verletzungen oder Beschädigungen sollten die zum Aus- tauschen und Laden der Batterie verwendeten Einrichtungen sowie die angewandten Verfahren mit ANSI/NFPA 505 übereinstimmen.
  • Seite 119 Einfluss Betriebssicherheit des Flurförderzeugs, insbesondere auch auf dessen Standsicherheit und Tragfähigkeit. Die Verwendung ungeeigneter, von Jungheinrich für das Flurförderzeug nicht freigegebener Batterien kann bei Energierückgewinnung einer Verschlechterung Bremseigenschaften des Flurförderzeugs führen und überdies erhebliche Schäden an der elektrischen Steuerung verursachen. Die Verwendung von Jungheinrich für dieses Flurförderzeug nicht zugelassener Batterien kann...
  • Seite 120: Batterietyp

    Batterietyp Die folgende Tabelle zeigt die Kapazität der Batterie sowie die als Serienausstattung verwendeten Kombination: Kapazität Standard (L) Leistungsgesteigert (HX) 48 V - 2PzS - Batterie 280 Ah 280L 310H 48 V - 3PzS - Batterie 420 Ah 420L 450H 48 V - 4PzS - Batterie 560 Ah 560L...
  • Seite 121 Solopilot: – Solo-Pilot (1) in Pfeilrichtung (U) (zweiter Hebel) betätigen, Masthalter bis in An- schlagstellung Richtung Batterie fahren und Solo-Pilot loslassen (Mast befindet sich in Endstellung). – Solo-Pilot (1) erneut in Pfeilrichtung (U) (zweiter Hebel) betätigen und Masthalter weiter bis in Anschlagstellung Richtung Batterie fahren (Vorbereitung für Batte- rieentriegelung).
  • Seite 122 Multi-Pilot: – Multi-Pilot (4) in Pfeilrichtung (U) neigen, Masthalter bis in Anschlagstellung Rich- tung Batterie fahren und Multi-Pilot loslassen (Mast befindet sich in Endstellung). – Multi-Pilot (4) erneut in Pfeilrichtung (U) neigen und Masthalter weiter bis in An- schlagstellung Richtung Batterie fahren (Vorbereitung für Batterieentriegelung). –...
  • Seite 123: Batterie Laden

    Batterie laden Qw W Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas) ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv und darf nicht entzündet werden. – Verbinden und Trennen von Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker darf nur bei ausgeschalteter Ladestation und Flurförderzeug erfolgen.
  • Seite 124: Batterie Aus- Und Einbauen

    Batterie aus- und einbauen Qw W Batterie nur mit Kabelführung einbauen Beim Einbau einer Batterie muss immer eine Kabelführung (5) mit dem passenden Batteriekabel eingebaut werden. Die Länge des Batteriekabels ist abhängig vom Batterietyp. – Bei Ersatz der werkseitig eingebauten Batterie, kontaktieren Sie den Herstellerservice.
  • Seite 125 Vorgehensweise – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Qw W Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Bei Batteriewechsel Krangeschirr ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird.
  • Seite 126: Wartung Des Flurförderzeugs + Störungshilfe

    G Wartung des Flurförderzeugs + Störungs- hilfe Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. Qw W Der Betrieb eines elektrischen und manuellen Flurförderzeugs kann gefährlich sein, wenn die Wartung vernachlässigt oder Reparaturen, Überholungen oder Einstellungen nicht entsprechend den Anweisungen des Herstellers durchgeführt werden.
  • Seite 127 Arbeiten unter angehobenem Lastaufnahmemittel / angehobener Kabine dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette oder durch den Sicherungsbolzen gesichert sind. Um das Flurförderzeug sicher anheben und aufzubocken ist wie folgt vorzugehen: – Flurförderzeug nur auf ebenem Boden aufbocken und gegen ungewollte Bewegungen sichern.
  • Seite 128 Qw W Unfallgefahr durch elektrischen Strom An der elektrischen Anlage darf nur im spannungsfreien Zustand gearbeitet werden. Vor Beginn der Wartungsarbeiten an der elektrischen Anlage: – Flurförderzeug gesichert abstellen (siehe "Flurförderzeug gesichert abstellen"in Kapitel E). – Schalter NOTAUS drücken. – Verbindung zur Batterie trennen (Batteriestecker ziehen). –...
  • Seite 129: Verletzungsgefahr Und Infektionsgefahr Durch Haarrisse In Den Hydraulikleitungen

    Hubketten Qw W Unfallgefahr durch nicht geschmierte und falsch gereinigte Hubketten Hubketten (soweit vorhanden) müssen regelmäßig überprüft werden. Eine Kette, die über gerissene, gebrochene oder fehlende Kettenlaschen oder hervorstehende, verdrehte oder zerfressene Stifte verfügt oder die stark korrodiert ist, muss ausgetauscht werden.
  • Seite 130 – Bei Verletzungen sofort einen Arzt aussuchen. – Unter Druck stehende Hydraulikleitungen nicht berühren. – Festgestellte Mängel unverzüglich dem Vorgesetzen mitteilen. – Defektes Flurförderzeug kennzeichnen und stilllegen. – Flurförderzeug erst nach Lokalisierung und Behebung des Defektes wieder in Betrieb nehmen. Verschüttete, ausgelaufene Flüssigkeiten sofort mit einem geeigneten Bindemittel- entfernen.
  • Seite 131 Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsbereichs und halten Sie die Werkstatt sauber und trocken. Bremsen, Lenkung, Betätigungseinrichtungen, Warnsysteme, Beleuchtung, Steue- rungen, Hub-Abschaltsysteme, Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, Hubsysteme, Anschläge der Drehachsen und Rahmenkomponenten müssen sorgfältig und regel- mäßig überprüft und in einem sicheren Betriebszustand gehalten werden. Spezielle Flurförderzeuge oder Vorrichtungen, die für den Betrieb in Gefahrenberei- chen ausgelegt und zugelassen sind, erfordern besondere Aufmerksamkeit, um si- cherzustellen, dass durch die Wartung die ursprünglichen und genehmigten, siche-...
  • Seite 132 Beim Ausbau der Reifen müssen die in der Branche üblichen Sicherheitsvorkehrun- gen getroffen werden. Besonders wichtig ist jedoch, den Reifendruck von Luftreifen vor dem ausbau vollständig abzulassen. Verwenden Sie nach der Montage der Rei- fen und Felgen einen Sicherheitskäfig oder eine Schutzvorrichtung, während der er- forderliche Reifendruck hergestellt wird.
  • Seite 133 5. Positionsverriegelung (falls in der ursprünglichen Konfiguration vorhanden): Es muss überprüft werden, dass sich die Positionsverriegelung in einem ordnungs- gemäßen Zustand befindet und korrekt funktioniert. Wenn ein Fehler festgestellt wurde, darf die Gabel erst wieder in Betrieb genommen werden, nachdem sie ordnungsgemäß...
  • Seite 134: Wartung Und Inspektion

    Qw W Die Einsatzrahmenbedingungen eines Flurförderzeuges haben erheblichen Einfluss auf den Verschleiß der Wartungskomponenten. Wir empfehlen, durch den Jungheinrich Kundenberater vor Ort eine Einsatzanalyse und darauf abgestimmte Wartungsintervalle erarbeiten zu lassen, um Verschleißbeschädigungen maßvoll vorzubeugen. Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus.
  • Seite 135: Wartungs-Checkliste Etv 110-116

    Wartungs-Checkliste ETV 110-116 Wartungsintervalle Standard = t W A Kühlhaus = k Rahmen/ Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen Aufbau: Schraubverbindungen prüfen Fahrerschutzdach auf Beschädigung und Befestigung prüfen Befestigungsschrauben des Fahrerplatzes prüfen Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen Antrieb: Antriebsträgerplatte, Schrauben auf festen Sitz prüfen Getriebeölstand prüfen...
  • Seite 136 Wartungsintervalle t W A Standard = Kühlhaus = k Funktion prüfen Elektr. Anlage: Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Schalter auf festen Sitz und Funktion prüfen Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf Funktion prüfen Schaltschütze prüfen, ggf. Verschleißteile erneuern Elektronikkomponenten auf festen Sitz und Sauberkeit prüfen Elektro-...
  • Seite 137: Wartungsplan

    Wartungsplan 75 Ð5 Nm Min. = 16l Max.= 29l 2,9 l Gleitflächen Schmiernippel 195 Ð10 Nm Einfüllstutzen Hydrauliköl Ablassschraube Hydrauliköl Einfüllstutzen Getriebeöl Ablassschraube Getriebeöl 1) Mischungsverhältnis Kühlhauseinsatz 1:1 2) Füllmenge siehe Abschnitt 5.3 „Tankfüllmenge“ G 12...
  • Seite 138: Betriebsmittel Und Schmierplan

    Betriebsmittel und Schmierplan 5.1.1 Sicherer Umgang mit Betriebsmitteln Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. Qw W Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt Betriebsmittel können brennbar sein. – Betriebsmittel nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung brigen.
  • Seite 139: Betriebsmittel

    (rote Färbung) ausgeliefert. Das Jungheinrich Hydrauliköl ist ausschließlich über die Jungheinrich Serviceorganisation erhältlich. Die Verwendung eines genannten al- ternativen Hydrauliköls ist gestattet, kann aber zu verschlechterter Funktionalität füh- ren. Ein Mischbetrieb des Jungheinrich Hydrauliköls mit einem der genannten alter- nativen Hydrauliköle ist gestattet. Fett-Richtwert...
  • Seite 140: Tankfüllmenge

    Tankfüllmenge ETV 110-112 ETV 110-112 Hubhöhen (h Markierung Gallon Liter Max. 94.6 (geringes Luftpolster) bis 280 in 89.0 23.5 (7100 mm) bis 142 in 79.5 (6200 mm) bis 179 in 70.0 18.5 (4550 mm) bis 149 in 60.6 (3790 mm) 49.2...
  • Seite 141: Hinweise Zur Wartung

    Tätigkeit durch einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst durchgeführt werden. – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). – Radbolzen über Kreuz mit einem Drehmomentschlüssel anziehen. Anzugsmoment Lasträder ETV 110/112 M = 66.4 lbf ft (90 Nm) Lasträder ETV 114/116 M = 88.5 lbf ft (120 Nm) Antriebsrad = 143.8- 7.4 lbf ft (195-10 Nm)
  • Seite 142: Sitzhaube Entfernen

    Sitzhaube entfernen – Verriegelungshebel (2) des Sitzes nach oben ziehen und Sitz (3) in Richtung Lenk- rad schieben und abnehmen. – Steckerverbindung trennen. – Klemmschrauben (4) lösen und Sitzhaube (5) abnehmen. NOTICE Antriebseinheit und Hydraulik-Aggregat liegen zur Wartung frei. Hydraulikölstand prüfen –...
  • Seite 143: Sicherungsabdeckung Öffnen

    Sicherungsabdeckung öffnen – In die Griffmulde der Haube (7) mit Krafteinsatz abziehen und abstellen. NOTICE Sicherungen befinden sich unter der Haube. Armaturenhaube öffnen – Klemmschrauben der Schutzschei- be lösen. Lenkrad in Richtung Sitz schieben (äußerste Position). Hau- be (8) abnehmen. NOTICE Hauptsicherungen befindet...
  • Seite 144: Elektrische Sicherungen Prüfen

    Elektrische Sicherungen prüfen – Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt 6.5 und 6.6). – Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln. 06/2006- 12 15 16 17 18 1920 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Pos.
  • Seite 145: Wiederinbetriebnahme

    Wiederinbetriebnahme Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: – Hupe auf Funktion prüfen. – Hauptschalter auf Funktion prüfen. – Bremse auf Funktion prüfen. – Fahrzeug entsprechend Wartungsplan abschmieren. Stilllegung des Flurförderzeuges Wird das Flurförderzeug - z.B.
  • Seite 146: Erforderliche Maßnahmen Während Der Stilllegung

    Erforderliche Maßnahmen während der Stilllegung Alle 2 Monate: – Laden Sie die Batterie auf (siehe Abschnitt „Batterie laden“ im Kapitel F). IMPORTANT Batteriebetriebene Flurförderzeuge: Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist sehr wichtig; andernfalls kommt es auf Grund der Selbstentladung zu einer Tiefentladung der Batterie. Die Folge ist die Zerstörung der Batterie auf Grund der Verschwefelung.
  • Seite 147: In Regelmäßigen Intervallen Und Nach Außergewöhnlichen Vorkommnissen Durchzuführende Sicherheitsprüfungen

    NOTICE Es ist eine Sicherheitsprüfung entsprechend der nationalen Vorschriften durch zuführen. Jungheinrich empfiehlt eine Überprüfung nach FEM Richtlinie 4.004. Für diese Prüfungen bietet Jungheinrich einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich (nationale Vorschriften beach- ten) oder nach besonderen Vorkommnissen (z.B.
  • Seite 148: Messung Von Humanschwingungen

    Messung von Humanschwingungen NOTICE Schwingungen, die während der Fahrt im Laufe des Tages auf den Fahrer einwirken, werden Humanschwingungen bezeichnet. hohe Humanschwingungen verursachen beim Fahrer langfristig gesundheitliche Schäden. Schutz Fahrer daher europäische Betreiberrichtlinie "2002/44/EG/Vibration" in Kraft gesetzt worden. Um die Betreiber zu unterstützen, die Einsatzsituation richtig einzuschätzen, bietet der Hersteller die Messung dieser Humanschwingungen als Dienstleistung Störungshilfe...
  • Seite 149 G 24...
  • Seite 150: Transport Und Erstinbetriebnahme

    H Transport und Erstinbetriebnahme Transport Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegeben- heiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: – Stehend, mit montiertem Hubgerüst (bei niedrigen Bauhöhen) – Stehend, mit teilweise montiertem und gegen das Fahrerschutzdach geneigtem Hubgerüst (bei mittleren Bauhöhen), Hydraulikleitung für die Hubfunktion ist ge- trennt –...
  • Seite 151: Kranverladung

    Kranverladung Qw W Die Kranverladung ist nur zum Transport bei Erstinbetriebnahme vorgesehen. Qw W Unfallgefahr durch unsachgemäße Kranverladung Die Verwendung ungeeigneter Hebezeuge und deren unsachgemäße Verwendung kann zum Absturz des Flurförderzeugs bei der Kranverladung führen. – Flurförderzeug und Hubgerüst beim Anheben nicht anstoßen oder in unkontrollierte Bewegungen kommen lassen.
  • Seite 152: Kranverladung Grundfahrzeug

    Kranverladung Grundfahrzeug IMPORTANT Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild, Fahrzeug). – Zum Verladen des Fahrzeuges mit Krangeschirr Seilschlinge um die Fahrerschutz- dachstrebe (1) legen. An den Radarmen sind zwei Anschlagpunkte (2) vorgese- hen. –...
  • Seite 153: Kranverladung Grundfahrzeug Mit Kabine

    Kranverladung Grundfahrzeug mit Kabine IMPORTANT Die Kranbarkeit bei Wetterschutzkabine (o) ist nur eingeschränkt möglich. Wegen Bruchgefahr der Scheibe dürfen das Krangeschirr bzw. die Seilschlingen nicht über die Fronttür verlaufen. NOTICE Zum Anheben des Fahrzeuges mit Wetterschutzkabine nur Krangeschirre mit ausreichend breiten Traversen sowie Anschlaggeschirre mit Haken verwenden.
  • Seite 154: Sicherung Des Fahrzeuges Beim Transport

    Sicherung des Fahrzeuges beim Transport Beim Transport auf einem LKW oder Anhänger muss das Fahrzeug fachgerecht verkeilt und verzurrt werden. Der LKW bzw. Anhänger muss über Verzurrringe und einen Holzboden verfügen. IMPORTANT Das Verladen durch eigens dafür geschultes Fachpersonal durchzuführen. Das Fachpersonal muss in der Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen und in der Handhabung mit Ladungssicherungshilfs- mitteln unterrichtet sein.
  • Seite 155: Transportsicherung Feststellbremse

    Transportsicherung Feststellbremse Qw W Wird ein Fahrzeug ohne oder mit einer nicht geladenen Batterie ausgeliefert, muss vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges die Transportsicherung (2xM5) entfernt werden. Die Transportsicherung dient zur Verriegelung der Druckfeder, die die Feststellbremse betätigt, so dass das Fahrzeug im stromlosen Zustand ungebremst ist.
  • Seite 156 Fahrzeug ohne Batterie bewegen – Batteriestecker ziehen. – Fahrersitz in Richtung Lenkrad aus der Führung schieben. – Stecker für Lüfter auf der Sitzhaube trennen. – Sitzhaube entfernen (siehe Kapitel G). – Zweipoligen Stecker an der Magnetbremse trennen. – Bremslöseschrauben aus der Antriebsplatte schrauben und in die Bohrungen der Magnetbremse einschrauben.
  • Seite 157: Erstinbetriebnahme

    Erstinbetriebnahme Qw W Der Zusammenbau des Fahrzeuges am Einsatzort, die Erstinbetriebnahme und die Einweisung des Fahrers muss durch vom Hersteller geschultes Personal erfolgen. Werden mehrere Fahrzeuge angeliefert , so muss darauf geachtet werden, dass Lastaufnahmemittel, Hubgerüste Grundfahrzeuge mit jeweils gleicher Seriennummer zusammengebaut werden.
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