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Gerät. Diese Zeit erlaubt dem Prozess einen stabilen Zustand zu erreichen. Vor der Lernphase durchläuft
der Regler eine Pre-Tuning-Funktion mit PID-Steuerung. Während der Lernphase führt der Regler eine
Post-Tuning-Funktion mit EIN-/AUS-Steuerung. Die Lernphase wird genutzt um die Charakteristik des
Prozesses zu testen. Die Daten werden erfasst und benutzt um die optimalen PID-Werte zu bestimmen.
Am Ende der zwei aufeinanderfolgenden EIN-/AUS-Zyklen sind die PID-Werte erfasst und automatisch
im nicht-flüchtigen Speicher abgelegt worden. Nachdem der Auto-Tuning-Prozess abgeschlossen ist, hört
das Display auf zu blinken und die Einheit kehrt zurück in die PID-Steuerung, wobei nun die neuen PID-
Werte benutzt werden. Während der Pre-Tuning-Phase werden die PID-Werte modifiziert wenn instabile
Phänomene detektiert werden, welche durch inkorrekte PID-Werte verursacht werden.
Wenn das Auto-Tuning nahe am Set-Point beginnt (Warmstart) lässt das Gerät die Warmlaufphase aus
und geht direkt in die Wartezeit über. Ansonsten entspricht der Vorgang jenem bei Kaltstart.
5.20 Auto-Tuning-Fehler
Wenn das Auto-Tuning fehlerhaft verläuft, erfolgt eine Fehlermeldung
folgenden Fällen zu:
PB überschreitet 9000 (9000 PU, 900.0 °F oder 500.0 °C)
TI überschreitet 1000 Sekunden
Set-Point wird während des Auto-Tunings geändert
Zustand des Event-Eingangs wird verändert, so dass sich der Set-Point-Wert ändert
Um diese Fehler zu vermeiden/aufzuheben:
Probieren Sie erneut das Auto-Tuning auszuführen
Ändern Sie den Set-Point-Wert nicht während des Auto-Tunings
Ändern Sie den Zustand des Event-Eingangs nicht während des Auto-Tunings
Verwenden Sie manuelles Tuning anstatt des Auto-Tunings
BETRIEBSANLEITUNG
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im Display. Dies trifft bei