Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
www.warensortiment.de
.
PCE Deutschland GmbH
Im Langel 4
Deutschland
D-59872 Meschede
Tel: 029 03 976 99-0
Fax: 029 03 976 99-29
info@warensortiment.de
www.warensortiment.de
Bedienungsanleitung
Prozessregler PCE-BTC 83
Version 1.1
17.01.2012
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für PCE Instruments PCE-BTC 83

  • Seite 1 PCE Deutschland GmbH Im Langel 4 Deutschland D-59872 Meschede Tel: 029 03 976 99-0 Fax: 029 03 976 99-29 info@warensortiment.de www.warensortiment.de Bedienungsanleitung Prozessregler PCE-BTC 83 Version 1.1 17.01.2012...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Inhaltsverzeichnis Einleitung ........................5     Lieferumfang ..........................5       Sicherheit ......................... 5   Warnsymbole ..........................5     Warnhinweise ..........................5       Spezifikationen ......................6   Einbau ........................9     Montage ............................9  ...
  • Seite 3 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 5.14 SP1-Bereich ..........................40     5.15 PV1-Verschiebung ........................40     5.16 Fehlerumschaltung ........................41     5.17 Stoßfreie Umschaltung ......................42     5.18 Self-Tuning ..........................43     5.19 Auto-Tuning ..........................44     5.20 Auto-Tuning-Fehler........................
  • Seite 4 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de   Modbus-Kommunikation ..................78   Unterstützte Funktionen ....................... 78     Ausnahmeantworten ........................79     Parametertabelle .......................... 79     9.3.1 Erläuterung zur Tabelle ......................87     Anhang ........................99     10.1 Menü Existenz Bedingungen (1/3) ................... 99  ...
  • Seite 5: Einleitung

    Auswertung, des Weiteren ermöglicht sie die Echtzeit-Anzeige der Messwerte und Messdaten. Die interne Uhr mit Datum und Uhrzeit erlaubt dem Benutzer eine genaue Zuordnung der Ereignisse. Lieferumfang 1 x Prozessregler PCE-BTC 83 1 x Anleitung Sicherheit Bitte lesen Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes die Bedienungsanleitung sorgsam durch. Schäden, die durch Nichtbeachtung der Hinweise in der Bedienungsanleitung entstehen, entbehren jeder Haftung.
  • Seite 6: Spezifikationen

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de  Wenn die Sicherheitshinweise nicht beachtet werden, kann es zur Beschädigung des Gerätes und zur Verletzungen des Bedieners kommen Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die PCE Deutschland GmbH. Spezifikationen Linearer Ausgang Auflösung 15 Bit Ausgangsregelung 0,01 % für vollen Lastwechsel Einschwingzeit 0,1 Sek.
  • Seite 7 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Ausganssignal 0 ... 20 mA, 0 ... 20 mA, 0 ... 1 V, 0 ... 5 V, 1 ... 5 V, 0 ... 10 V Auflösung 15 Bit Genauigkeit ± 0,005 % des Bereichs ± 0,0025 %/°C Belastungswiderstand 0 ...
  • Seite 8 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Funktion First Order Zeitkonstante 0, 0,2, 0,5, 1, 2, 5, 10, 20, 30, 60 Sek. programmierbar Schnittstelle zum PC Interface RS-232, RS-485 Protokoll Modbus RTU Adresse 1 ... 247 Baudrate 0,3 ~ 38,4 Kbit/Sek. Datenbits 7 oder 8 Bits Paritätsbit Keines, gerade oder ungerade Stoppbit...
  • Seite 9: Einbau

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Einbau Montage Zur Montage nehmen Sie im Panel einen Ausschnitt mit unten gezeigten Abmaßen vor. Schrauben Sie die beiden Halteklammern ab und schieben Sie den Regler in den Ausschnitt des Panels. Montieren Sie die Halteklammern wieder und befestigen Sie die Schrauben behutsam. Anschluss des Prozessreglers Warnung: ...
  • Seite 10: Versorgungsanschluss Des Prozessreglers

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Versorgungsanschluss des Prozessreglers Der Regler wird mit einer Versorgungsspannung von 11 – 26 VAC / VDC oder 90 – 264 VAC betrieben. Hinweise zur Sensorinstallation Eine korrekte und durchdachte Sensorinstallation kann viele typische Probleme eines Regelkreises von vornherein verhindern. Ein Sensor sollte so platziert sein, dass er jede Temperaturänderung mit möglichst geringer Verzögerung erfassen kann.
  • Seite 11: Anschluss Eines Thermoelementes

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de muss er ggf. spezielle Eigenschaften, wie z.B. Lecksicherheit, Vibrationsfestigkeit oder antiseptische Behandlung aufweisen. Standardabweichungen bei Temperatursensoren sind ± 2 °C oder 0,75 % des Messwertes plus Abweichung durch Drift. Diese Ungenauigkeit ist wesentlich größer als die Ungenauigkeit des Reglers und kann nur durch korrekte Auswahl und gelegentlichen Austausch der Sensoren möglichst klein gehalten werden.
  • Seite 12: Anschluss Des Linearer Dc-Eingangs

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Die Verwendung von Zweileiter-RTD sollte nach Möglichkeit, im Sinne einer hohen Messgenauigkeit, vermieden werden. Beispielsweise sorgt bereits der Widerstand von 0,4 Ω eines Zweileiter-RTD für eine Abweichung von 1 °C im Messergebnis. Anschluss des linearer DC-Eingangs Die Abbildungen zeigen den linearen Strom-, bzw. Spannungseingang für Eingang1 und Eingang 2.
  • Seite 13: Stromwandler-/Heizerstrom-Anschluss

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Stromwandler-/Heizerstrom-Anschluss...
  • Seite 14: Anschluss Des Ereignis-Eingangs

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Anschluss des Ereignis-Eingangs Der Ereignis-Eingang kann sowohl Schaltersignale wie auch Open-Collector-Signale verarbeiten. Die Ereignis-Funktion (EIFN) wird aktiviert wenn ein Schalter geschlossen oder ein Kollektor (oder ein anderes logisches Signal) durchsteuert wird.
  • Seite 15: Anschlussvarianten Ausgang 1

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.10 Anschlussvarianten Ausgang 1...
  • Seite 16 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de...
  • Seite 17 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de...
  • Seite 18: Anschlussvarianten Ausgang 2

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.11 Anschlussvarianten Ausgang 2...
  • Seite 19 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de...
  • Seite 20 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de...
  • Seite 21: Anschluss Des Alarm 1

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.12 Anschluss des Alarm 1 4.13 Anschluss der Alarm 2...
  • Seite 22 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de...
  • Seite 23: Rs-485-Schnittstelle

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.14 RS-485-Schnittstelle...
  • Seite 24: Rs-232-Schnittstelle

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.15 RS-232-Schnittstelle Wenn Sie, statt des optionalen Kabels CC94-1, ein herkömmliches RS-232-Kabel mit 9 Pins verwenden, muss das Kabel wie in folgender Abbildung erkennbar modifiziert werden.
  • Seite 25: Analoge Weitergabe

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.16 Analoge Weitergabe...
  • Seite 26: Programmierungsschnittstelle

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4.17 Programmierungsschnittstelle Hinweis: Die Programmierschnittstelle wir nur für Einstellungen und Tests beim nicht aktiven Regler verwendet. Verbinden Sie den Prozessregler nicht mit einem Programmiergerät während er in einen Regelkreis eingebunden ist. Programmierung der Basisfunktionen Dieser Prozessregler verfügt über den hilfreichen Parameter „FUNC“, welcher genutzt werden kann um die Funktionstiefe festzulegen bevor die Einstellungen aufgerufen werden.
  • Seite 27: Eingang 1

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de (8) Ausfallalarm Heizer (9) Ausfallalarm Regelkreis (10) Ausfallalarm Sensor (11) Failure Transfer (12) Stoßfreie Umschaltung (13) PV1 Shift (14) Programmierbarer SP1-Bereich (15) Heizungs-/Kühlungssteuerung (16) Hardware Lockout (17) Self-Tune (18) Auto-Tune (19) ON-OFF-, P-, PD-, PI-, PID-Steuerung (20) Benutzerdefiniertes Menü (SEL) (21) Manuelle Steuerung (22) Display-Modus (23) Werkseinstellungen wiederherstellen...
  • Seite 28: Ausgang 1 Und Ausgang 2

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Wenn 4 ... 20 mA für IN1 ausgewählt ist, stellt SL das untere Eingangssignal (das heißt 4 mA) da. SH ist das obere Eingangssignal (20 mA), S der Signalstromwert. Die Kurve des Prozesses sieht wie folgt aus: Formel: Beispiel: Ein Druck-Transduktor in einem 2 ...
  • Seite 29: Anordnung Des Benutzermenüs Ändern

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Anordnung des Benutzermenüs ändern Dieser Prozessregler bietet die Möglichkeit die Parameter welche Ihnen am wichtigsten sind in die Displaysequenz einzubinden und die eher unwichtigen Parameter zu unterdrücken. SEL1: Auswahl des wichtigsten Parameters zur Ansicht und Änderung SEL2: Auswahl des zweitwichtigsten Parameters zur Ansicht und Änderung SEL3: Auswahl des drittwichtigsten Parameters zur Ansicht und Änderung SEL4: Auswahl des viertwichtigsten Parameters zur Ansicht und Änderung SEL5: Auswahl des fünftwichtigsten Parameters zur Ansicht und Änderung...
  • Seite 30 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Die EIN/AUS-Steuerung kann zu starken Prozessoszillationen führen, auch wenn die Hysterese auf das Minimum eingestellt ist. Wenn die EIN/AUS-Steuerung eingeschaltet ist (also PB1 = 0), sind TI1, TD1, CYC1, OFST, CPB und PL1 unterdrückt und haben keine Funktion im System. Der manuelle Modus, Auto-Tuning, Self-Tuning und stoßfreie Umschaltung sind ebenfalls deaktiviert.
  • Seite 31: Steuerung Kühlung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Überschwingen gering zu halten und im Steuervorgang schnell reagieren zu können, wenn alle Einstellungen korrekt vorgenommen wurden. Einstellung PID: OUT1 = O1TY CYC1 (wenn RELAY, SSRD oder SSR für O1TY ausgewählt wurde) SELF = NONE oder YES Anpassung: SP1, TIME (wenn aktiv), PB1 (≠ 0), TI1 (≠ 0), TD1 Auto-Tuning: Für neue Prozesse bei der Eingangsabstimmung zu benutzen Self-Tuning: Jederzeit im Prozess zu benutzen Manuelles Tuning: Kann benutzt werden wenn Self-Tuning und Auto-Tuning nicht ausreichen...
  • Seite 32 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Hinweis: Die EIN-/AUS-Steuerung kann zu exzessivem Über- und Unterschwingen im Prozess führen. Die P- oder PD-Steuerung wird einen abweichenden Prozesswert vom Set-Point aufweisen. Es wird empfohlen die PID-Steuerung für die Heizungs-Kühlungs-Steuerung einzusetzen um stabile und offset- freie Prozesswerte zu erreichen. Andere erforderliche Einstellungen: O1TY, CYC1, O2TY, CYC2, A2SP, A2DV O1TY, O2TY sind in Übereinstimmung mit den Typen der angeschlossenen Ausgänge 1 und 2 (OUT1 und OUT2) einzustellen.
  • Seite 33: Dwell-Timer (Verzögerung)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de DB-Programmierung (Totband): Die Einstellung des DB-Wertes richtet sich nach den Systemanforderungen. Wenn ein hoher positiver DB-Wert (großes Totband) gewählt wird, kann eine ungewollte Kühlungsaktion wirkungsvoll unterbunden werden, allerdings wird ein exzessives Überschwingen über den Set-Point stattfinden. Ein eher negativer Wert des DB (größere Überlappung) kann das Überschwingen minimieren, führt aber wiederum zu ungewollten Kühlaktionen.
  • Seite 34 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Trigger-Level überschreitet. Der Trigger-Level wird über A1SP (Set-Point Alarm 1) und A1HY (Hysteresewert Alarm 1) im Benutzermenü für Alarm 1 festgelegt. Der Hysteresewert dient dazu, Interferenzaktionen des Alarms in stark rauschenden Umgebungen zu verhindern. In der Regel kann A1HY auf einen Minimalwert (0,1) eingestellt werden.
  • Seite 35: Abweichungsalarm

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Die oben gezeigten Schaubilder beziehen sich auf Alarm1. Selbstverständlich können die Einstellungen auch auf Alarm 2 angewandt werden. Abweichungsalarm Ein Abweichungsalarm alarmiert den Benutzer wenn der Prozess zu weit vom Set-Point abweicht. Es kann ein positiver oder negativer Abweichungswert (A1HY oder A2HY) für Alarm 1 und Alarm 2...
  • Seite 36 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de vorgegeben werden. Ein Hysteresewert (A1HY oder A2HY) kann gewählt werden um Interferenzprobleme des Alarms in rauschenden Umgebungen zu verhindern. In der Regel können A1HY und A2HY auf einen minimalen Wert (0,1) eingestellt werden. Die Trigger-Level der Alarme bewegen sich mit dem Set-Point. Für Alarm 1: Trigger-Level = SP1 + A1DV ±...
  • Seite 37: Abweichungsbandalarm

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 5.10 Abweichungsbandalarm Ein Abweichungsbandalarm arbeitet mit zwei relativ zum Set-Point gelegenen Referenzwerten. Zwei Arten von Abweichungsbandalarm können für Alarm 1 und 2 konfiguriert werden. Dies sind der obere Abweichungsbandalarm (A1FN oder A2FN auf DB.HI) und der untere Abweichungsbandalarm (A1FN oder A2FN auf DB.LO).
  • Seite 38: Heizgeräte-Ausfall-Alarm

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 5.11 Heizgeräte-Ausfall-Alarm Wenn ein Ausfall-Alarm für die Heizgeräte gewünscht wird, sollte ein Transformator (CT) installiert sein um die Stromaufnahme der Heizgeräte zu überwachen. Das CT-Signal an Eingang 2 und PV2 zeigt die Stromaufnahme der Heizgeräte in 0,1 Ampere-Auflösung. Der Bereich des Transformators sollte 0 bis 50 Ampere umfassen.
  • Seite 39: Regelkreis-Ausfall-Alarm (Loop-Break-Alarm)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Einstellung: IN2 = CT, A1FN = PV2.L, A1MD = NORM, A1HY = 0,1 Anpassung: A1SP Trigger-Level: A1SP ± 1/2 A1HY Heizgeräte-Ausfall-Alarm 2 Einstellung: IN2 = CT, A2FN = PV2.L, A2MD = NORM, A2HY = 0,1 Anpassung: A2SP Trigger-Level: A2SP ± 1/2 A2HY Limitierungen Lineare Ausgänge können den Ausfall-Alarm nicht nutzen.
  • Seite 40: Sensor-Ausfall-Alarm

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 5.13 Sensor-Ausfall-Alarm Alarm 1 und Alarm 2 können als Sensor-Ausfall-Alarm konfiguriert werden, indem SENB für A1FN oder A2FN gewählt wird. Beachten Sie dass A/D-Ausfälle ebenfalls einen Sensor-Ausfall-Alarm auslösen. TIME, A1SP, A1DV und A1HY sind unterdrückt wenn Alarm 1 als Sensor-Ausfall-Alarm konfiguriert ist. Analog sind TIME, A2SP, A2DV und A2HY unterdrückt, wenn Alarm 2 als Sensor-Ausfall-Alarm konfiguriert ist.
  • Seite 41: Fehlerumschaltung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 5.16 Fehlerumschaltung Der Regler wechselt in den Fehlermodus, wenn eine der folgenden Zustände eintritt: 1. SB1E tritt ein (weil der Eingang 1 Sensorausfall meldet oder der Strom an Eingang 1 unter 1 mA liegt wenn 4 bis 20 mA ausgewählt ist oder die Spannung an Eingang 1 unter 0,25 V liegt wenn 1 bis 5 V ausgewählt ist) wenn PV1, P1-2 oder P2-1 für PVMD oder PV1 für SPMD ausgewählt ist.
  • Seite 42: Stoßfreie Umschaltung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Ausnahme: Wenn Regelkreis-Ausfall-Alarm (LB) oder Sensor-Ausfall-Alarm (SENB) für A1FN konfiguriert ist, wird Alarm 1, unabhängig von der Einstellung von A1FT, eingeschaltet. Wenn der Dwell- Timer (TIMR) für A1FN konfiguriert wird, wird der Alarm 1 keine Fehlerumschaltung ausführen. Die Fehlerumschaltung des Alarms 1 wird aktiviert wenn die Steuerung den Fehlermodus ausführt. Danach schaltet der Alarm 1, je nach Voreinstellung unter A1FT, auf EIN oder AUS um.
  • Seite 43: Self-Tuning

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Da Hard- und Software Zeit zur Initialisierung benötigen, ist die Steuerung abnormal, da die Energie zurückgewonnen wird und in einer großen Prozessstörung resultiert. Während eines Sensorausfalls verliert der Prozess Energie. Mit stoßfreier Umschaltung Nachdem stoßfreie Umschaltung konfiguriert wurde, wird die korrekte Steuervariable sofort angewandt nachdem die Energie zurückgewonnen wurde.
  • Seite 44: Auto-Tuning

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Wenn das Self-Tuning aktiviert ist, werden die Steuerungsvariablen langsam geändert, um die Prozessstörung geringer zu halten als beim Auto-Tuning. In der Regel reicht das Self-Tuning zur Anpassung aus ohne dass ein zusätzliches Auto-Tuning erforderlich ist. Ausnahmen: Das Self-Tuning wird deaktiviert sobald einer der folgenden Zustände eintritt: 1.
  • Seite 45: Auto-Tuning-Fehler

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Gerät. Diese Zeit erlaubt dem Prozess einen stabilen Zustand zu erreichen. Vor der Lernphase durchläuft der Regler eine Pre-Tuning-Funktion mit PID-Steuerung. Während der Lernphase führt der Regler eine Post-Tuning-Funktion mit EIN-/AUS-Steuerung. Die Lernphase wird genutzt um die Charakteristik des Prozesses zu testen.
  • Seite 46: Manuelles Tuning

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de  Drücken Sie eine beliebige Taste um die Fehlermeldung aufzuheben 5.21 Manuelles Tuning Bei einzelnen (wenigen) Anwendungen können Self- und Auto-Tuning unzureichend sein um einen Prozess optimal zu steuern. In diesem Fall können Sie das manuelle Tuning verwenden. Verbinden Sie den Regler mit dem Prozess und führen Sie die Prozedur gemäß...
  • Seite 47 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Da bei oben gezeigtem Vorgang das P-Band geändert wurde kann es, insbesondere bei langsamen Prozessen, länger dauern bis ein stabiler Zustand erreicht wird. So kann es Minuten, aber auch Stunden dauern bis die optimalen PID-Werte beobachtet werden können. PBu wird in untenstehendem Diagramm als äußerstes P-Band (Ultimate P Band) bezeichnet.
  • Seite 48: Signalformer Für Dc-Energieversorgung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Die folgenden Abbildungen zeigen den Effekt von PID-Anpassungen auf Prozessrückmeldung. 5.22 Signalformer für DC-Energieversorgung Drei Arten isolierter DC-Energieversorgung sind verfügbar um externe Transmitter oder Sensoren zu betreiben. Diese sind 20 V bei 25 mA, 12 V bei 40 mA und 5 V bei 80 mA. Die DC-Spannung wird an den Anschlüssen von Ausgang 2 ausgegeben.
  • Seite 49: Manuelle Reglung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Warnung: Benutzen Sie die Energieversorgung nicht über die angegebenen Belastungsbereiche hinaus. Achten Sie auch darauf, dass angeschlossene Endgeräte die korrekte Spannung aufweisen. 5.23 Manuelle Reglung Die manuelle Reglung kann für folgende Anwendungen benutzt werden: (1) Um die Charakteristik eines Prozesses zu testen. Hierbei kann die Sprungantwort und auch die Impulsantwort beobachtet und für das Tuning benutzt werden.
  • Seite 50: Anzeigemodus

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de bedeutet: MV1 = 38,4 % für OUT1 (oder Heizung) bedeutet: MV2 = 7,63 % für OUT2 (oder Kühlung) Ausnahme: Wenn OUT1 als EIN/AUS-Steuerung konfiguriert ist (also PB1 = 0 wenn PB1 als Eventeingang eingestellt ist, oder PB2 = 0 wenn PB2 als Eventeingang eingestellt ist), führt der Regler nicht im manuellen Regelungsmodus agieren.
  • Seite 51: Überwachung Des Heizstromes

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Hinweis: Der Regler kehrt aus dem Anzeigemodus niemals automatisch in die PV/SV-Anzeige zurück. Sie müssen die Tasten benutzen! 5.25 Überwachung des Heizstromes Der Stromtransformator CT94-1 sollte verwendet werden um den Heizstrom zu messen. Wählen Sie CT für IN2. Der Signalaufbereiter für Eingang 2 misst den Heizstrom während der Heizer aktiv ist und der Stromwert bleibt unverändert während der Heizer ausgeschaltet ist.
  • Seite 52 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de NONE: Keine Funktion des Ereigniseingangs. Wenn diese Funktion eingestellt wurde ist die Ereigniseingangsfunktion deaktiviert. Der Regler wird PB1, TI1 und TD1 für die PID-Steuerung und SP1 (oder andere Werte welche durch SPMD bestimmt wurden) für den Setpoint verwenden. SP2: Wenn ausgewählt, ersetzt SP2 die Rolle von SP1 bei der Reglung.
  • Seite 53: Zweiter Setpoint

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de SP2F-Funktion: Legt das Format des SP2-Wertes fest. Wenn SP2F im Setup als ACTU deklariert ist, benutzt die Ereigniseingangsfunktion den SP2-Wert als zweiten Setpoint. Wenn SP2F im Setup als DEVI deklariert ist, wird der SP1-Wert dem SP2-Wert aufaddiert. Die Summe von SP1 und SP2 (SP1+SP2) wird von der Ereigniseingangsfunktion als zweiter Setpoint-Wert verwendet.
  • Seite 54: Zweiter Pid-Satz

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Zweiter PID-Satz Bei einigen Anwendungsfällen steht die Charakteristik des Prozesses in starker Abhängigkeit zu seinen Prozesswerten. Der Prozessregler BTC-83 verfügt über die Möglichkeit zwei Sätze Set-Points zu verwenden. Wenn der Prozess sich zu einem anderen Set-Point hin verändert, können die PID-Werte auf einen anderen Satz umgeschaltet werden um einen optimalen Zustand zu erreichen.
  • Seite 55 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Oder: (Einheit / Stunden) Einstellung: (Rampe) Hinweis: Wenn die Rampenfunktion in Benutzung ist, wird im unteren Display der momentane Rampenwert angezeigt. Sobald eine der Pfeiltasten betätigt wird, zeigt das Display jedoch den Set-Point- Wert zur Einstellung an. Wird RAMP auf null gestellt, bedeutet dies dass die Funktion inaktiv ist. Dwell Der Dwell-Timer kann separat oder in Kombination mit der Rampen-Funktion genutzt werden.
  • Seite 56: Fernsollwerteinstellung (Remote Set-Point)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Wählen Sie HRR für SPMD, PU für IN1U und 2-DP für DP1. Stellen Sie RAMP = 60.00 ein. A2FN wird auf TIMR gestellt, TIME = 20.0. Wenn Spannung angelegt wird, läuft der Prozess von 0,00 über SP1 = 30.00, auf SP2 = 40.00 zu.
  • Seite 57: Limitierung Der Ausgangsleistung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de IN1, IN1L, IN1H werden dem Signal des Einganges 1 entsprechend eingestellt. IN2, IN2L, IN2H werden dem Signal des Einganges 2 entsprechend eingestellt. IN1U, DP1, IN2U und DP2 werden den Signalen des Einganges 1 und Einganges 2 entsprechend eingestellt. PVMD = P1-2 oder P2-1 SPMD = SP1.2 Die Rückmeldung von PV2 wird parallel zu PV1 verlaufen wie in folgendem Diagramm erkennbar.
  • Seite 58: Datenübertragung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Datenübertragung Für die Datenübertragung steht eine RS-485-Schnittstelle zur Verfügung. RS-485 ist weniger sensibel für Rauschen und besser für die Datenübertragung über längere Distanzen geeignet als RS-232. RS-485 kann fehlerfrei über einen Kilometer kommunizieren, während die Reichweite von RS-232 aus ca. 20 Meter beschränkt ist.
  • Seite 59: Digitaler Filter

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de :  Hinweise: Sie Setupwerte für AOHI und AOLO dürfen nicht gleich sein. AOHI kann entweder höher oder niedriger als AOLO gewählt werden. 6.10 Digitaler Filter In gewissen Anwendungsfällen ist der Prozesswert zu instabil zur Ablesung. Aus diesem Grund ist der Regler mit einem Low-Pass-Filter ausgestattet.
  • Seite 60: Pumpenreglung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Die Funktion des Ruhemodus kann verwendet werden um einen Ein-/Aus-Schalter zu ersetzten und die Systemkosten zu reduzieren. In der Voreinstellung ist SLEP = NONE eingestellt, der Ruhemodus also deaktiviert. 6.12 Pumpenreglung Die Funktion der Pumpenreglung ist eines der herausragenden Features des Prozessreglers PCE-BTC 83.
  • Seite 61: Sperrschalter

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 1. Führen Sie ein Auto-Tuning am System unter Bedingungen durch bei welchen der Druck in einer typischen Geschwindigkeit abgebaut wird. Ein typischer Wert für PB1 liegt um 10 Kg/cm². TI2 liegt bei ca. 1 Sek., TD1 bei ca. 0,2 Sek. 2.
  • Seite 62 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Einstellungen Setup: FUNC = FULL COMM: optional IN1 = 4-20 IN1U = PU DP1 = 2-DP IN1L = 0 IN1H = 20.00 IN2 = NONE OUT1 = REVR O1TY = 4-20 O1FT = 0 OUT2 = DCPS A1FN = optional EIFN = NONE PVMD = PV1 FILT = 1...
  • Seite 63: Halbleiterrelais Mit Vollwellensteuerung Und Variabler Periode

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de SP2 = -0.50 PL1 = 100 Halbleiterrelais mit Vollwellensteuerung und variabler Periode Das VPFW SSR ist ein Halbleiterrelais mit Vollwellensteuerung und variabler Periode. Es erlaubt Nulldurchgangssteuerung mit, gegenüber Halbwellen-Halbleiterrelais, verbesserter Regelbarkeit. Das Blockdiagramm des VPFW SSR sieht wie folgt aus: Anders als ein herkömmliches SSR, gibt das VPFW SSR immer eine gerade Anzahl an Halbwellen aus, wie im folgenden Diagramm erkennbar: Das VPFW schaltet die Last ohne Gleichstrom und erreicht so eine Minimierung des...
  • Seite 64: Beispiel Zur Heizer-Reglung (Nur-Heizer-Reglung)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Oberschwingungsstrom Gering Höher Belastung für den Verbraucher Gering Höher Lebensdauer des Verbrauchers Länger Kürzer Die Ausgänge 1 und 2 des Reglers können direkt mit dem VPFW SSR verbunden werden, vorausgesetzt dass ein Regler mit pulsierendem Steuerspannungsausgang geordert wurde. Hier ein Beispiel: Beispiel zur Heizer-Reglung (Nur-Heizer-Reglung) Ein Ofen wird verwendet um Produkte bei 150 °C für 30 Minuten zu trocknen.
  • Seite 65: Beispiel Zur Kühler-Reglung (Nur-Kühler-Reglung)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Um diese Funktion zu erreichen, stellen Sie im Setup die folgenden Parameter ein: FUNC = BASC (Basisfunktion) IN1 = K_TC IN1U = °C DP1 = 1_DP OUT1 = REVR O1TY = RELY CYC1 = 18.0 O1FT = BPLS A1FN = TIMR A1FT = ON SELF = NONE...
  • Seite 66: Beispiel Zur Heizer-Kühler-Regelung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Um diese Funktion zu erreichen, stellen Sie im Setup-Menü die folgenden Parameter ein: FUNC = BASC (Basisfunktion) IN1 = PT.DN IN1U = °C DP1 = 1-DP OUT1 = DIRT O1TY = RELY SP1L = -10 °C SP1H = 0 °C Des Weiteren nehmen Sie im User-Menü...
  • Seite 67: Beispiel Zu Ramp & Dwell (Rampenfunktion & Verzögerung)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Um diese Funktion zu erreichen, stellen Sie im Setup-Menü die folgenden Parameter ein: FUNC = BASC IN1 = PT.DN IN1U = °C DP1 = 1-DP OUT1 = REVR O1TY = RELY CYC1 = 18.0 (Sek.) O1FT = BPLS OUT2 = COOL O2TY = 4 …...
  • Seite 68 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Eine Kammer wird benutzt um den Temperaturwechseleffekt in einem Computer zu untersuchen. Ein externer Zyklus-Timer wird am Ereignis-Eingang (Event) verwendet um den Setpoint zu schalten. Die Produkte in der Kammer sollen für eine Stunde bei 60 °C und für 30 Minuten bei -10 °C verbleiben. Der Temperaturwechsel zwischen Hoch- und Tieftemperatur soll über fünf Minuten stattfinden.
  • Seite 69: Fernsollwerteinstellung (Remote-Setpoint)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Das Gerät stellt ein 4 … 20 mA-Signal bereit, um die Geschwindigkeit des Inverters zu regeln. SP.P2 wird für EIFN eingestellt um eine duale PID-Reglung zu erreichen. Sie können das Autotuning zweimal auf SP1 und SP2 anwenden um eine Ersteinstellung zu den dualen PID-Werten zu erwirken. Beispiel 2: Programmierbarer Brotbackofen Brot wird in Chargen gebacken.
  • Seite 70: Abweichungsreglung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de sendet das Mestergerät seinen Setpoint an den Eingang 2 der Slavegeräte. Jeder Zone wird nun auf dieselbe Temperatur eingeregelt. Hier ein Besipiel: Stellen Sie im Setup die folgenden Parameter ein: Für den Master Für die Slaves FUNC = FULL FUNC = FULL COMM = 1 …...
  • Seite 71: Dualer Setpoint / Pid

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Stellen Sie unter SP1 die Differenz zwischen PV1 und PV2 ein. In diesem Fall 1.00. Wurde für PVMD die Option P1-2 gewählt, wird im PV-Display der Differenzwert zwischen PV1 und PV2 angezeigt (in diesem fall 1.00). Wünschen Sie die Anzeige von PV1 oder PV2 anstatt von PV, können Sie den Anzeigemodus (Display Mode) verwenden.
  • Seite 72 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de (3) Führen Sie ein Tuning für den ersten PID-Satz bei SP1 = 500 °C aus. Führen Sie ein Tuning für den zweiten PID-Satz bei SP1 = 1100 °C aus. Alternativ dazu können Sie, anhand von früheren Aufzeichnungen, geeignete Werte für PB1, TI1, TD1, PB2, TI2 und TD2 direkt einstellen. Beispiel 2: Dualer Setpoint / PID Ein Wärmebehandlungsofen soll die Werkstücke bei einer hohen Temperatur (1000 °C) für 30 Minuten aushärten, danach soll die Temperatur um 20 °C pro Minute (programmierbare Rampe) bis auf 200 °C...
  • Seite 73: Rs-485

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 7.10 RS-485 Eine Fabrik für Ziegel verfügt über fünf Produktionslinien. Jede Produktionslinie ist mit 16 Prozessreglern ausgestattet, um die Temperatur des Brennofens zu regeln. Eine kostengünstige Lösung für diese Anwendung ist es, 80 Prozessregler PCE-BTC83 in Kombination mit einem Smart-Network-Adapter SNA10B und BC-NET-Software.
  • Seite 74: Weitermelden

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de oder ein Auto-Tuning ausführen. Des Weiteren können historische Daten auf der Festplatte gespeichert und ein Report gedruckt werden. 7.11 Weitermelden In einem klimatisierten Raum werden zwei Regler benutzt um Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu regeln. Die Werte für Temperatur und feuchte sollen mittels Blattschreiber aufgezeichnet werden. Die Bereiche welche von Interesse sind, umfassen 20°C bis 30 °C sowie 40 % bis 60 % relative Feuchte.
  • Seite 75 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de  Ein Switching Network SW6400 (optional für automatische Kalibrierung)  Ein Computer auf welchem BC-Net installiert  Ein Adapter SNA10B (RS485 auf RS232) Die folgende Anleitung beschreibt die manuelle Kalibrierung. Da ein Gerät vor seiner Kalibrierung eine Aufwärmphase von 30 Minuten benötigt, ist eine separate Kalibrierung jedes einzelnen Reglers in einem Verbund äußerst aufwändig.
  • Seite 76 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Schritt 5: Stellen Sie den DIP-Schalter auf RTD-Eingang. Drücken Sie die Scroll-Taste bis im Display steht. Belegen Sie die Anschüsse 18, 19 und 20 gemäß folgendem Diagramm mit einem 100 Ω- Signal. Halten Sie die Scroll-Taste nun für 3 Sekunden gedrückt. Das Display blinkt für einen Moment. Falls nicht, ist die Kalibrierung fehlgeschlagen.
  • Seite 77 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de angenommen hat. Führen Sie den Schritt 1, wie oben beschrieben, durch. Drücken Sie dann die Scroll- Taste bis im Display erscheint. Betätigen Sie die Pfeiltasten bis der angezeigte Wert 0,00 lautet. Halten Sie die Scroll-Taste nun für 3 Sekunden gedrückt. Das Display blinkt für einen Moment und ein neuer Wert erscheint.
  • Seite 78: Modbus-Kommunikation

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Modbus-Kommunikation Dieses Kapitel beschreibt das Modbus-Kommunikationsprotokoll für die RS-485-Schnittstelle. Es wird nur die Betriebsart Modbus unterstützt. Daten werden als Acht-Bit Binärcodes mit einem Startbit, einem Stoppbit und optionaler Paritätsprüfung (Keine, gerade oder ungerade) übertragen. Die Baudrate kann auf 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600, 14400, 19200, 28800 und 38400 eingestellt werden. Unterstützte Funktionen Die Mitteilungsformate der Funktionen lassen sich wie folgt beschreiben: Funktion 03: Lese Halteregister...
  • Seite 79: Ausnahmeantworten

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Ausnahmeantworten Wenn der Regler eine Nachricht erhält, welche defekte Daten (Paritätsprüfung fehlerhaft, etc.) enthält oder der CRC16-Check fehlschlägt, ignoriert er diese. Wenn der Regler jedoch eine syntaktisch korrekte Nachricht erhält, welche unzulässige Werte enthält, sendet es eine Ausnahmeantwort, welche aus folgenden fünf Bytes besteht: Slave-Adresse + Offset-Funktionscode + Ausnahmecode + CRC16 Hi + CRC16 Lo XXXX...
  • Seite 80 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Offsetwert für P- OFST Reglung Referenzkonstant REFC e für spezifische Funktion 200 °C PV1 Umschalt- °C SHIF (360 (Offset)Wert °F) °F) Wert des 500 °C 10 °C (18 Proportionalbereic (900 °F) hs 1 °F) Integralzeit 1 1000 Sek. Vorhaltezeit 1 Sek.
  • Seite 81 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Typ der COMM Kommunikationss *B3 8 chnittstelle Auswahl COMM- PROT *B5 0 Protokol Adresszuweisung ADDR Digital-COMM Baudrate Digital- BAUD *B7 9 COMM Databit Count DATA *B8 1 Digital-COMM Paritätsbit Digital- PARI *B8 2 COMM Stoppbit Count STOP *B10 1 Digital-COMM Funktion AOFN...
  • Seite 82 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de IN2H 45536 1000 Hochbereichswert EIFN *B16 9 Eingangsfunktion  Ausgang 1: OUT1 *B17 1 Funktion Ausgang 1: O1TY *B18 8 Signaltyp Ausgang 1: CYC1 Intervalzeit Ausgang 1: *B19 O1FT -0,1 Fehlerübertragung 100,0 Ausgang 2: OUT 2 B20 3 Funktion Ausgang 2: O2TY B18 8...
  • Seite 83 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de SPMD Setpoint Modus *B30 5 1. Parameter *B31 SEL1 wählen 2. Paramter *B31 SEL2 wählen 3. Parameter *B31 SEL3 wählen 4. Parameter *B31 SEL4 wählen 5. Parameter *B31 SEL5 wählen Warm-up DRIF Abweichungsfakto 5,0° 5,0°C °C Nullkalibrierung Verstärkungsfakto 199, 199,9 Eingangsspannun...
  • Seite 84 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Eingangsspannun g 2: Verstärkungsfakto 199, 199,9 mA Eingang 2: Verstärkungsfakto 199, MA2G 199,9 Ausgang 2: Niederbereichswe Ausgang 2: Hochbereichswert Setpoint 1: Signalwert von SIG1 spezial Sensor 45536 Setpoint 1: Indikationswert von spezial IND1 Sensor 45536 Setpoint 2: Signalwert von SIG2 spezial Sensor 45536...
  • Seite 85 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Setpoint 6: Indikationswert von spezial IND6 Sensor 45536 Setpoint 7: Signalwert von SIG7 spezial Sensor 45536 Setpoint 7: Indikationswert von spezial IND7 Sensor 45536 Setpoint 8: Signalwert von SIG8 spezial Sensor 45536 Setpoint 8: Indikationswert von spezial IND8 Sensor 45536 Setpoint 9:...
  • Seite 86 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Maximalwert von PVHI 45536 Minimalwert von PVLO 45536 min. Referenzspg. 31,6 CJCL Empfindlichkeit 40,32 Standartdatei FILE Auswahl *B32 1 aktueller Stromwert 45536 aktueller Setpointwert 45536 Ausgang 1: Stromwert Ausgang 2: Stromwert Enthält Informationen über die Paramterauflösun g und den Strom *B33 Alarmstatus EF7F...
  • Seite 87: Erläuterung Zur Tabelle

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Kommandopassw CMND 65535 Arbeitspasswort 65535 Referenzkompens 40° CJCT ationstemp. 90°C °C aktueller PV/mi Prozesswert 16383 maximaler PV/mi PVRH Prozesswert 16383 minimaler PV/mi PVRL Prozesswert 16383 aktueller Zielwert des Setpoint 45536 9.3.1 Erläuterung zur Tabelle *A: R/W spezifiziert die Schreib-/Lesbarkeit des Registers; R spezifiziert nur die Lesbarkeit des Registers *A1: Beschreibt das Kommunikationssetup welches nicht über die Kommunikation selber verändert werden kann *B: Der Bereich einiger Eingangsparameter hängt von dessen Eingangssignal ab.
  • Seite 88 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Ausnahme: Wenn A1SP oder A2SP unter Beachtung des CT Eingangs konfiguriert sind, sind die veränderbaren Bereiche unbegrenzt. *B2: Bereich von SP2 PV1.H, PV1.L PV2.H, PV2.L P1.2.H, P1.2.L Wenn PVMD = D1.2.H, D1.2.L IN1, IN2 Ist der Bereich gleich mit Ausnahme: Wenn SP2 unter Beachtung des CT Eingangs konfiguriert ist, ist der veränderbare Bereich unbegrenzt.
  • Seite 89 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *B8: Symbol und Beschreibung für DATA Parameterwert Symbol Beschreibung 7BIT 7 Datenbits 8BIT 8 Datenbits *B9: Symbol und Beschreibung für PARI Parameterwert Symbol Beschreibung EVEN Gerade Parität Ungerade Parität NONE Keine Parität *B10: Symbol und Beschreibung für STOP Parameterwert Symbol Beschreibung...
  • Seite 90 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Prozesseinheit *B14: Symbol und Beschreibung für DP1 & DP2 Parameterwert Symbol Beschreibung NO.DP Kein Dezimalpunkt 1-DP 1 Dezimaldigit 2-DP 2 Dezimaldigits 3-DP 3 Dezimaldigits *B15: Symbol und Beschreibung für Eingang 2 (IN2) Parameterwert Symbol Beschreibung NONE Eingang 2 deaktivieren Stromumwandler 4 –...
  • Seite 91 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 4 – 20 4 – 20 mA Strommodul 0 – 20 0 – 20 mA Strommodul 0 – 1 V 0 – 1V Spannungsmodul 0 – 5 V 0 – 5 V Spannungsmodul 1 – 5 V 1 – 5 V Spannungsmodul 0 –...
  • Seite 92 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *B25: Symbol und Beschreibung für SELF Parameterwert Symbol Beschreibung NONE Selbstoptimierung deaktivieren Selbstoptimierung aktivieren *B26: Symbol und Beschreibung für SLEP Parameterwert Symbol Beschreibung NONE Standby-Modus deaktivieren Standby-Modus aktivieren *B27: Symbol und Beschreibung für PVMD Parameterwert Symbol Beschreibung PV1 als Prozesswert benutzen PV2 als Prozesswert benutzen P1 –...
  • Seite 93 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *B31: Symbol und Beschreibung für SEL1 ~ SEL 2 Parameterwert Symbol Beschreibung NONE Keine Parameter ist Voraussetzung TIME Parameter: TIME ist Voraussetzung A1.SP Parameter: A1Sp ist Voraussetzung A1.DV Parameter: A1DV ist Voraussetzung A2.SP Parameter: A2SP ist Voraussetzung A2.DV Parameter: A2.DV ist Voraussetzung RAMP Parameter: RAMP ist Voraussetzung...
  • Seite 94 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *B34: Fehlermeldungen Warnung! Die folgenden Vorgänge erfordern teilweise Arbeiten an spannungsführenden Bauteilen. Berührung elektrischer Leiter kann zu Verletzung und Tod führen. Die Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Personal ausgeführt werden. Fehlercode Symbol Fehlerbeschreibung Mögliche Lösung Überprüfen Sie die Werte für PVMD und Falsche Einstellung: PV1 wird für ...
  • Seite 95 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Registers außerhalb des angegebenen Spezifikationen zugelassenen Bereichs Kommunikationsfehler: Zugriff auf Benutzen Sie nur die in der Spezifikation  ein nicht vorhandenes angegebenen Systemparameter Systemparameter Kommunikationsfehler: Versuchen Sie keine Schreibzugriffe auf  Schreibzugriff auf einen nur einen geschützten Systemparameter lesbaren Systemparameter Kommunikationsfehler: Adresse des Vergeben Sie keine Adresse oberhalb der...
  • Seite 96 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de Schicken Sie das Gerät zur Reparatur an  EEPROM nicht beschreibbar die PCE Deutschland GmbH   Schicken Sie das Gerät zur Reparatur an  Fehler des Referenzmoduls die PCE Deutschland GmbH Schicken Sie das Gerät zur Reparatur an ...
  • Seite 97 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *B36: Symbol und Beschreibung für MODE Normaler Betriebsmodus Kalibriermodus Automatischeoptimierung Fehlermodus Manuellermodus Standbymodus Entsperr bedingung SP1, SEL1 – SEL5 sind entsperrt Alle Parameter außer SP1 sperren Alle Parameter sind gesperrt *C: Diese Parameter sind während der Produktion standardmäßig eingestellt. *D: Der Skalierungswert beschreibt die Relation von Parameterwert zu Registerwert.
  • Seite 98 BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de *E3: festgelegte Einheit für RAMP SPMD = MIN.R SPMD = HR.R PV / Minute PV / Stunde Einheit = *E4: festgelegte Einheit für AOLO und AOHI MV1, Wenn A2FN = P1-2, P2-1 PV1, PV2 Ist die Einheit = mit *E5: Die Einheit ist die gleiche wie die Einheit von PV1 (IN1) *E6: Die Einheit ist die gleiche wie die Einheit von PV2 (IN2)
  • Seite 99: Anhang

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 10 Anhang 10.1 Menü Existenz Bedingungen (1/3) Menü Parameterbezeichnung Bedingung Existiert immer Existiert, wenn TIMR durch A1FN oder A2FN ausgewählt TIME wurde Existiert, wenn PV1H, PV1L, PV2H, PV2L, P12H, P12L, D12H A1SP oder D12L durch A1FN ausgewählt wurden Existiert, wenn DEHI, DELO, DBHI oder DBLO durch A1FN A1DV ausgewählt wurden...
  • Seite 100: Menü Existenz Bedingungen (2/3)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 10.2 Menü Existenz Bedingungen (2/3) Menü Parameterbezeichnung Bedingung FUNC Existiert immer COMM Existiert, wenn FULL durch FUNC ausgewählt wurde PROT ADDR BAUD Existiert, wenn 485 oder 232 durch COMM ausgewählt wurden DATA PARI STOP Existiert, wenn 4 – 20, 0 – 20, 0 – 1V, 0 – 5V, 1 – 5V oder 0 – 10V AOFN durch COMM ausgewählt wurden Existiert, wenn 4 –...
  • Seite 101: Menü Existenz Bedingungen (3/3)

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 10.1 Menü Existenz Bedingungen (3/3) A1FN Existiert immer Existiert, wenn DEHI, DELO, DBHI, DBLO, PV1H, PV1L, PV2H, PV2L, P12H, P12L, A1MD D12H, D12L, LB oder SENB durch A1FN ausgewählt wurden A1FT Existiert, wenn A1FN ≠ NONE A2FN Existiert immer Existiert, wenn DEHI, DELO, DBHI, DBLO, PV1H, PV1L, PV2H, PV2L, P12H, P12L, A2MD D12H, D12L, LB oder SENB durch A2FN ausgewählt wurden...
  • Seite 102: Wartung Und Reinigung

    BETRIEBSANLEITUNG www.warensortiment.de 11 Wartung und Reinigung 11.1 Nutzung eines Netzteils Das Messgerät verfügt seitlich über eine Anschlussbuchse für ein optionales Netzteil (DC 9V). Wird ein Netzteil angeschlossen während Batterien ins Gerät eingelegt sind, wird das Messgerät vom Netzteil, nicht von den Batterien, versorgt. Der Netzbetrieb hat Priorität. 11.2 Reinigung Säubern Sie das Gerät mit einem feuchten, fusselfreien Baumwolltuch und ggf.

Inhaltsverzeichnis