BETRIEB
ALLRADANTRIEB (AWD) (4X4-MODELLE)
ZUSCHALTEN DES ALLRADANTRIEBS (AWD)
Bei eingeschaltetem Allradantrieb kuppelt sich das vordere Getriebe
automatisch ein, sobald die Hinterräder durchdrehen. Wenn die Hinterräder
wieder greifen, kuppelt sich das vordere Getriebe automatisch aus. Es gibt keine
zeitliche Begrenzung für den Betrieb des Fahrzeugs mit zugeschaltetem
Allradantrieb.
Die Fahrzeugelektronik schaltet den Allradantrieb erst zu, wenn die
Motordrehzahl unter 3100 U/min gefallen ist. Nach der Zuschaltung bleibt der
Allradantrieb aktiv, bis der AWD-Schalter ausgeschaltet wird (auf 2x4 oder
TURF [Rasen] geschaltet). Schaltet man den Allradantrieb aus, während das
vordere Getriebe in Bewegung ist, kuppelt sich dieses erst aus, wenn die
Hinterräder wieder Bodenhaftung haben.
Der Allradantrieb muss zugeschaltet werden, bevor das Fahrzeug in einen
Bereich gerät, in dem es auf den Vorderradantrieb angewiesen sein könnte.
Wenn die Hinterräder durchdrehen, Gaspedal vor dem Zuschalten des
Allradantriebs freigeben.
HINWEIS
Wird der Allradantrieb zugeschaltet, während die Hinterräder durchdrehen,
können die Antriebswelle und die Kupplung erheblich beschädigt werden. Die
Umschaltung auf Allradantrieb (AWD) muss erfolgen, solange die Hinterräder
gute Bodenhaftung haben oder stillstehen.
AUSKUPPELN DES ALLRADANTRIEBS
Zum Auskuppeln des Allradantriebs den AWD-Schalter in die mittlere oder
untere Stellung bringen. Schaltet man den Allradantriebsschalter aus, während
die Vorderräder angetrieben werden, kuppelt sich der Vorderradantrieb erst aus,
wenn die Hinterräder wieder Bodenhaftung haben.
Es kann vorkommen, dass das Vorderachsgetriebe eingekuppelt bleibt,
nachdem der Allradantrieb ausgeschaltet wurde. In diesem Fall ist eine spürbar
erhöhte Lenkkraft erforderlich, und die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs ist
reduziert. Zum Auskuppeln des Vorderachsgetriebes folgendes Verfahren
anwenden.
1. Fahrzeug anhalten.
2. Mindestens 3 m (10 ft) zurückstoßen.
3. Fahrzeug zum Stillstand bringen.
4. Niedrigen Gang (L) einlegen und vorwärts fahren.
5. Bleibt das Vorderachsgetriebe auch nach Ausführung dieser Anweisungen
eingekuppelt, muss das Fahrzeug in die Händlerwerkstatt gebracht werden.
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