Beschreibung
16
Die Wirbelsäule muss ausreichend stabilisiert und mobilisiert sein, damit sie
sich während der Behandlung bewegen kann.
Vorteile des Gerätes gegenüber anderen physikalischen Therapieformen:
Keine Kreislaufbelastung
Kein Nachschwitzen
Individuell zuverlässig dosierbar
Geringer Zeitaufwand für den Benutzer
Einfach entspannend, wohltuend und anregend
3.4.1
Indikationen und Kontraindikationen
Indikationen
Steigerung bzw. Verminderung des Muskeltonus
Lokale Durchblutungs- und Stoffwechselsteigerung
Lockerung des Unterhautzellgewebes
Venöse und lymphatische Entstauung
Reflektorische Linderung von Schmerzzuständen
Lösen von Narbengewebe
Aktivierung bzw. Dämpfung des vegetativen Nervensystems mit günsti-
gen Effekten auf die inneren Organe
Steigerung der Effizienz anschließender therapeutischer Maßnahmen
(Extensionen, manuelle Therapie, Krankengymnastik, etc.)
Reversible Funktionsstörungen der Wirbelsäule
Subakute Lumbago (weniger akuter Hexenschuss)
Fibromyalgie (leichte Form)
Psychovegetative Dystonie (Funktionsstörungen an verschiedenen Or-
ganen als Grundkrankheit)
Muskuläre Übermüdung
HWS- und BWS-Syndrom, Lumbal-Syndrom
Cervicale Migräne
Periarthritis humero scapularis mit entsprechenden Muskelverspannun-
gen
Skoliose, Hohlrundrücken
Trapecius-Insuffienz und Verspannungen
Cervico-brachial Syndrom
Kontraindikationen
Frische Verletzungen
Akute Entzündungen
Infekte
Bei Verdacht auf Venenentzündungen und Thrombose (Gefahr einer
Embolie)
Stärkste schmerzhafte Muskelverspannungen mit zusätzlichen Myogelo-
sen (hier nur gezielte, dosierte und lokale Vorgehensweise mit lokaler
Technik)
Zustand nach Operationen an der Wirbelsäule zu einem Zeitpunkt, an
dem mit einer ausreichenden Haltungs- und Mobilitätsstabilität nicht zu
rechnen ist, d.h. im allgemeinen sind frühestens nach 8 Wochen erste
Anwendungen möglich