--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
•
Interfacekarte für den Klimacomputer CC600/Baureihe 610
•
16 Analog-Eingänge 0...10V–
Zur Digitalisierung des Messsignals von RAM-Messfühlern (1,6...8,4V–) sowie
der Einheitssignale 0...10V– und 0(4)...20mA–.
Beschreibung
Die Steckkarte enthält einen Analog-Digital-Wandler, der die Eingangssignale
0...10V mit 2mV Auflösung in die entsprechenden Digitalwerte 0...10 000 um-
wandelt. Um eine erhöhte 50Hz-Unterdrückung zu erreichen, werden für die
Wandlung eines Wertes 20ms aufgewendet. Die Digitalisierung der 16 Kanäle
benötigt somit etwa 0,35 Sekunden. Dieser Abtastzyklus bleibt unverändert,
wenn der Klimacomputer noch mit weiteren Analogkarten bestückt ist.
Der RAM-Klimacomputer kann bis zu 64 Analogkanäle (4x16 Ein- oder Aus-
gänge) verarbeiten. Die Adressierung der einzelnen 16 Kanäle breiten Ports
erfolgt mittels Kodierstecker auf der Leiterplatte (vgl. "Einstellung").
An den Anschlusssteckern werden 10V Gleichspannung zur Versorgung der
RAM-Messfühler und eventueller Messumformer zur Verfügung gestellt. Alle
Anschlüsse sind EMV-gerecht mit Schutz- und Filterbauelementen beschaltet
und zum Prozessorteil galvanisch getrennt. Ferner ist der Frontplatte ein gefie-
dertes Schirmblech unterlegt, welches das Computergehäuse hochfrequenz-
dicht verschließt.
Der Außenanschluss erfolgt an Reihenklemmen, die als Blöcke für je 8 Kanäle
lieferbar sind und über eine Flachbandleitung mit Stecker an die Karte ange-
schlossen werden. Sofern auf einzelne Kanäle Messumformer, beispielsweise
für Platin-Temperaturfühler, aufgesteckt werden sollen, müssen die betreffen-
den Kanäle mit Modulklemmen bestückt werden.
Einstellung
Auf der Leiterplatte befindet sich ein roter Kodierstecker "Analog A", mit dem
die Adresse des Analog-Ports der Karte einzustellen ist. Um die Messsignale
richtig zuzuordnen, müssen Steckposition und Nummer der vorgesehenen
Klemmblöcke übereinstimmen. Nachfolgendes Beispiel veranschaulicht dies.
Montage
Nach dem Einstellen der Port-Adressen sind die einzelnen Interfacekarten (1), zweckmäßigerweise in der Reihenfolge, wie sie die Kanalbele-
gung angibt, in das Computergehäuse einzustecken und lose anzuschrauben. Wenn alle Steckkarten – einschließlich eventuell benötigter
Blind-Frontplatten – bestückt sind, müssen die Schrauben festgezogen werden, damit die Abschirmung voll wirksam wird. Danach können die
Flachbandleitungen der Klemmblöcke (2) angesteckt und in die Kartengriffe eingehakt werden.
Zubehör
Analog-Klemmblock für 8 Kanäle
-
mit Klemmen für direkten Anschluss der Messsignale Type 610.670.X
-
teilweise mit Modulklemmen für Interfacebausteine
Eingangsmodul analog
Referenzwiderstand
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
RAM GmbH Mess- und Regeltechnik, Herrsching
Technische Daten
Umgebungstemperatur
Schutzart
Frontabmessung
Gewicht
Analog-Eingänge
-
Eingangssignal
-
Eingangswiderstand 1MΩ
AD-Wandlung
-
Auflösung
-
Linearitätsfehler
-
Temperaturdrift
-
Wandlungszeit
-
Abtastzyklus
Spannungs-Ausgang
-
Belastung
Steckerbelegung
610.670.90X
Technische Daten hierzu: siehe Abschnitt „Zubehör".
600.471 - .475
600.478 / ...k
Analog-Eingangskarte
0...50°C
IP 40 vor der Frontplatte
20x130mm
100g
0...10V–
0...10V = 0...10 000
2mV
≤±0,1%
≤±0,01%/K
20ms
~0,35s
10V– ±0,2%
max. 50mA/Port
Stiftleiste nach DIN 41651
Stift 1...8 =
Eingang 1...8
Stift 9
=
Analog-Masse
Stift 10
=
Ausgang +10V
610.572
15