Motorisierter Betrieb
Der BODYGUARD 3 eignet sich aufgrund seiner hervorragenden Starteigenschaften, seiner umfangreichen
Gewichtsgrenzen und seines unproblematischen Handlings besonders gut für den motorisierten Einsatz.
Bitte beachten Sie, daß für den motorisierten Betrieb eine eigene Zulassung der Kombination Antrieb und
Schirm notwendig ist. Wenn Sie den BODYGUARD 3 motorisiert betreiben möchten, setzen Sie sich bitte
zwecks Zulassung mit dem Hersteller des Motorantriebes, U-Turn und dem DULV (Deutscher Ultra-
leicht ug Verband) in Verbindung. Benutzen Sie nur zugelassene Kombinationen aus Schirm und Antrieb und
beachten Sie das geltende Luftrecht sowie die Ausbildungsvorschriften.
Vor ugcheck und Startvorbereitung
Ein sorgfältiger Vor ugcheck ist immer erforderlich und unbedingt gewissenhaft durchzuführen. Kontrol-
lieren Sie das Gerät bitte doppelt genau, wenn Sie es nicht ausschließlich selber benutzen und weisen
Sie bei evtl. Verleihen ebenfalls eindrücklich darauf hin.Stellen Sie außerdem sicher, daß der
Ausleihende über die Betriebsgrenzen des U-Turn BODYGUARD 3 informiert ist und daß er den erforder-
lichen Befähigungsnachweis besitzt.
Vor jedem Start sind Leinen, Tragegurte und Schirmkappe auf Beschädigungen zu überprüfen. Auch bei
kleinen Mängeln darf man auf keinen Fall starten! Nachdem der Gleitschirm ausgepackt und halbkreis-
förmig ausgelegt wurde, sind folgende Punkte zu beachten:
•
Der Gleitschirm sollte so ausgelegt werden, dass beim Aufziehen mit den A-Tragegurten die
Leinen in der Mitte des Schirms etwas früher gespannt sind als die an den Flügelenden. Dies
gewährleistet einen leichten und richtungsstabilen Start.
•
Beim Auslegen bitte die Windrichtung beachten, damit beim Aufziehen gegen den
Wind beide Hälften des Gleitschirmes symmetrisch belastet werden.
•
Sind die Tragegurte nicht verdreht, dann laufen die Bremsleinen frei durch die Öse zur Hinter
kante des Schirmes.
•
Es dürfen keine Leinen unter der Schirmkappe durchlaufen. Ein Leinenüberwurf beim Start kann
verhängnisvolle Folgen haben.
•
Der Vor ugcheck für die restliche Ausrüstung darf selbstverständlich nicht vergessen werden
und schließt sich an die Prüfung des Schirms an.
Der Start
Der BODYGUARD 3 lässt sich denkbar einfach starten. Er ist einer der ganz wenigen Schirme, denen bei
der LTF-Gütesiegelprüfung das Testart "Abhebegeschwindigkeit: gering" erteilt wurde.
Der Pilot nimmt den A- und den B-Gurt in die Hand (siehe Foto). Ein letzter Kontrollblick auf den aus-
gelegten Schirm ist obligatorisch. Die Schirmmitte des BODYGUARD 3 ist durch das U-Turn-Logo an der
Eintrittskante gekennzeichnet. Ein sorgfältiges Auslegen der Schirmkappe entsprechend der Windrich-
tung und ein Startlauf in Linie der Schirmmitte erleichtern wesentlich einen gleichmäßigen Start.
Die Notwendigkeit der Zuhilfenahme des B-Gurtes beim Start ergibt sich aus dem Konstruktionsprinzip
des BODYGUARDS. Ein großer Sicherheitsvorteil des Prinzips besteht darin, dass der BODYGUARD 3
sehr stabil gegen Klapper ist. Dennoch, in stark verwirbelter Luft, ist das nicht beabsichtigte Einklappen
eines Flügelendes nicht ganz auszuschließen. Um auch für diesen Fall Sicherheitspotenzial zu bieten und
die Gefahr eines Verhängers zu minimieren besitzt der Schirm stark gepfeilte Flügelenden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist gibt es auf der A-Ebene des BODYGUARDS wegen dieser Pfeilung
keine für den Start relevanten ansteuerbaren Anknüpfungspunkte mehr. Diese Funktion übernehmen
die Punkte der B-Ebene, weswegen die B-Leine beim Start mit gegri en werden muss.
Mit konsequentem, gleichmäßigen Zug.......
Seite 14