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Bewährte Features: B-Flug und Gurt zum „Ohrenanlegen"
Fehlerquellen beim schnellen Absteigen durch den B-Stall oder das Ohrenanlegen sind durch konstruk-
tive Maßnahmen weitgehend ausgeschlossen werden. Denn auch diese beiden Manöver haben Fehler-
quellen, wenn sie nicht ordnungsgemäß eingeleitet und durchgeführt werden.
Das Ohrenanlegen, also das Einklappen der Flügelenden, führt an sich zu einem sehr stabilen Flugzu-
stand: Der Schirm bleibt voll steuerbar und iegt bei einer Sinkgeschwindigkeit von 3 bis 5 Metern pro
Sekunde (je nach Anzahl der Zellen, die eingeklappt wurden) besonders stabil geradeaus, weil sowohl
Anstellwinkel als auch die Flächenbelastung zunehmen. Oft verwechseln unerfahrene Piloten die äu-
ßeren A-Leinen mit den äußeren B-Leinen, den so genannten Stabiloleinen, oder –mit den gravierend-
sten Folgen- den äußeren D-Leinen.
Der BODYGUARD 3 begegnet dieser Gefahr mit einer dem Assistenten für das Ohrenanlegen. Ein extra
langes und dünnes Gurtband am Tragegurt sorgt mit langem Weg und unverwechselbaren Aussehen
für sicheres und e zientes Ohrenanlegen. „Wir sehen in der Ausbildung immer wieder, dass Neuan-
fänger in Stresssituationen nicht mehr wissen, an welcher Leine sie ziehen sollen", erklären Ausbilder
übereinstimmend. Mit dem speziellen Band ist das nun kein Thema mehr.
Ähnlich verhält es sich mit der B-Flug-Hilfe. Ein B-Stall wird durch Ziehen an den B-Gurten eingeleitet.
Dadurch reißt die Strömung an der Pro loberseite ab und die Kappe schiebt sich in Pro lrichtung zusam-
men. Vorteil: Mit Sinkgeschwindigkeiten von 5 bis 8 Metern/Sekunde werden hohe Abstiegswerte er-
reicht. Der Nachteil: Der Schirm ist nicht mehr steuerbar und sinkt ohne Vorwärtsfahrt, aber mit dem
jeweiligen Windversatz. Das B-Flug-System bietet nun eine neue, einzigartige Art der Abstiegshilfe. Im
so genannten B-Flug bei Sinkraten von etwa 5 Metern/Sekunde bleibt der Schirm voll steuerbar.
Neben diesen Sicherheitsfeatures bietet der BODYGUARD 3 auch die Komfortmerkmale, die Kunden
von U-Turn-Schirmen so schätzen und die den Spaß am Sport erhöhen. Dirt-Outs an den Flügelenden
zum Beispiel erleichtern das Entfernen von Schmutz oder Laub aus der Segelkappe.
Der BODYGUARD 3 setzt alles in allem den Paradigmenwechsel in der Konstruktion von Gleitschir-
men fort: Obwohl der Sicherheitslevel des Schirms weiter verbessert wurde, gelang es Ernst Strobl, das
Sportgerät erneut zu verfeinern und Leistung und Agilität zu verbessern. Im Gesamtergebnis ist der
BODYGUARD 3 damit kein Kompromiss: Die Freude am Gleitschirm iegen wird gleichermaßen durch
Sicherheit und attraktive Flugeigenschaften erreicht.

Nutzung

Der Bodyguard 3 ist ein leichtes Luftsportgerät, welches ausschließlich für den Gleitschirmbereich
gebaut wurde. Er darf auf keinen Fall als Fallschirm verwendet werden!
Der Bodyguard 3 ist für den einsitzigen Betrieb geeignet. Außern der Bodyguard 3 XL, dieser kann
sowohl für den einsitzigen Betrieb, als auch den doppelsitzigen Betrieb genutzt werden.
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