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Graco Reactor 3 Betriebsanleitung Seite 19

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H A L T E N S I E D I E K O M P O N E N T E N A U N D B
I M M E R G E T R E N N T .
  WAR NU NG
 
Eine Querkontamination kann zur Aushärtung des
Materials in der Materialleitung führen, was zu
schweren Verletzungen oder Schäden an Geräten
führen kann. Um eine Kreuzkontamination zu
vermeiden:
• Mit Komponente A und Komponente B
materialberührte Teileniemals untereinander
austauschen.
• Verwenden Sie niemals Lösungsmittel auf einer
Seite, wenn es bereits an der anderen Seite
eingesetzt wurde.
F E U C H T I G K E I T S E M P F I N D L I C H K E I T V O N
I S O C Y A N A T E N
Die Einwirkung von Feuchtigkeit (wie zum Beispiel
Luftfeuchtigkeit) führt dazu, dass das ISO teilweise
aushärtet und kleine, harte, abrasive Kristalle bildet,
die in der Flüssigkeit suspendiert werden. Schließlich
bildet sich ein Film auf der Oberfläche, und das ISO-
Material beginnt zu gelieren, wodurch die Viskosität
erhöht wird.
B EM ERKUN G
Teilweise ausgehärtetes ISO-Material verringert die
Leistung und Lebensdauer aller materialberührten
Teile.
• Immer einen versiegelten Behälter mit einem
Trockner in der Belüftungsöffnung oder eine
Stickstoffatmosphäre verwenden. ISO-Material
niemals in einem offenen Behälter lagern.
• Darauf achten, dass die Ölertasse der ISO-Pumpe
oder der Behälter (falls montiert) immer mit dem
geeigneten Schmierstoff gefüllt sind. Der
Schmierstoff erzeugt eine Barriere zwischen dem
ISO-Material und der Atmosphäre.
• Nur feuchtigkeitsbeständige und ISO-kompatible
Schläuche verwenden.
• Niemals regenerierte Lösungsmittel verwenden,
die eventuell Feuchtigkeit enthalten. Darauf
achten, dass Lösungsmittelbehälter bei
Nichtgebrauch immer geschlossen sind.
• Gewindeteile bei der Montage immer mit einem
geeigneten Schmierstoff schmieren.
X 0 4 4 0 7 2 | R e v i s i o n A
W I C H T I G E H I N W E I S E Z U I S O C Y A N A T E N ( I S O S )
 
 
HINWEIS:
Das Maß der Filmbildung und die Kristallisationsrate
sind je nach ISO-Mischung, Feuchtigkeit und
Temperatur unterschiedlich.
A U S W E C H S E L N V O N M A T E R I A L I E N
B E ME R K U NG
Ein Wechsel der im Gerät verwendeten Materialien
erfordert besondere Aufmerksamkeit, um Schäden
und Ausfallzeiten der Geräte zu vermeiden.
• Die Anlage beim Materialwechsel mehrmals
gründlich durchspülen, damit sie richtig sauber
ist.
• Nach dem Spülen immer die Materialeinlassfilter
reinigen.
• Vom Materialhersteller die chemische
Kompatibilität bestätigen lassen.
• Beim Wechsel zwischen Epoxiden und Urethanen
oder Polyurea alle Materialkomponenten
auseinander bauen und reinigen und die Schläuche
auswechseln. Expoxidharze haben oft Amine an
der B-Seite (Härter). Polyurea haben oft Amine auf
der B-Seite (Harz).
S C H A U M H A R Z E M I T 2 4 5 F A T R E I B M I T T E L N
Einige Schaumtreibmittel schäumen ohne Druck bei
Temperaturen über 33 °C (90 °F), besonders dann,
wenn sie gerührt werden. Zur Verringerung der
Schaumbildung ist die Vorwärmung im
Zirkulationssystem zu minimieren.
S E L B S T E N T Z Ü N D U N G V O N M A T E R I A L I E N
 
Einige Materialien können sich selbst entzünden,
wenn sie zu dick aufgetragen werden. Lesen Sie die
Warnhinweise des Materialherstellers und die
Sicherheitsdatenblätter (SDS).
 
  WA R NU NG
 
 
 
 
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