4.8.8
Controller für Ionisations-Messröhren (IGC) – Messröhrentyp wird als „IONEB"
angezeigt
Hinweis:
Eine ausführliche Spezifikation und Anweisungen zum Einsatz eines IGC sind der Betriebsanleitung
(D04840880) zu entnehmen.
Der Ionisations-Messröhren-Controller ist die einzige Messröhre, die mit einem TIC kompatibel ist, bei dem die
Stromversorgung der Messröhre nicht über den TIC erfolgt. Der Ionisations-Messröhren-Controller benötigt eine (90–
264 V AC) Netzversorgung und verfügt über einen separaten Elektrodenkopf. Der TIC wird zur Steuerung und
Überwachung des IGC verwendet.
Der IGC und der Messkopf sind gasabhängige Ionisations-Messröhrensysteme mit einem Messbereich von ca. 5 x 10
-11
bis 2 x 10
mbar (3,75 x 10
Der IGC hat zusätzlich zu den am Anfang von
Menüoption
Beschreibung
Degas
Ermöglicht dem Anwender, den Messröhrenkopf zu entgasen. Nachdem eine Ionisations-Messröhre
einige Zeit in der Atmosphäre war (z. B. während des Transports), oder wenn das Gitter
verunreinigt wurde, muss der Kopf entgast werden, um Feuchtigkeit und andere Verunreinigungen
zu entfernen.
Scrollen Sie zu „Degas", und wählen Sie dann „Auswahl".
„Command Sent" wird 1 Sekunde lang angezeigt, um zu bestätigen, dass die Entgasungssequenz
eingeleitet wurde.
Hinweis:
Der IGC gibt eine Rückmeldung über den tatsächlichen Entgasungsstatus. Es gibt drei mögliche
Entgasungszustände: Aus (normal), Ein und Gehemmt. Der IGC unterbindet das Entgasen, wenn der
Druck zu hoch ist, und das Entgasen wird fortgesetzt, sobald der Druck sinkt. Der Status des
Entgasens wird mit einem Messröhrensignal angezeigt. Wenn die Messröhrenanzeige Spannung
anzeigt, wechseln die Geräte von „V" zu „VDG" oder „VDI" für „Entgasen" oder „Entgasen
gehemmt". Wenn die Anzeige Druck anzeigt, wechselt der „x10"-Teil der Anzeige entweder zu „DG"
oder „DI" (für „Entgasen" oder „Entgasen gehemmt"). Bei einer Kopfsensibilität von 10/mbar sollte
der Druck unter 2 x 10
Es wird jedoch empfohlen, das Entgasen nicht bei Druckwerten über 1 x 10
Während des Entgasens verringert sich die Genauigkeit des Druckwerts, da die Kopfempfindlichkeit
durch den Erwärmungsprozess verändert wird.
Filament
Ermöglicht dem Benutzer, auszuwählen, welcher der beiden Heizfäden, „1" (Standard) oder „2",
verwendet wird. Scrollen Sie zu „Filament", und betätigen Sie „Auswahl". Scrollen Sie, um die
Option zu ändern, und nehmen Sie die gewünschte Änderung mit „Auswahl" vor.
Hinweis:
Head
Ermöglicht dem Benutzer, auszuwählen, welcher der beiden Controllerköpfe (Buchsen), „A"
(Standard) oder „B", verwendet wird.
Scrollen Sie zu „Head", und betätigen Sie „Auswahl". Scrollen Sie, um die Option zu ändern, und
nehmen Sie die gewünschte Änderung mit „Auswahl" vor.
Hinweise:Sie können den Kopf nicht wechseln, wenn die Emission eingeschaltet ist.
Emission
Ermöglicht dem Anwender, den Emissionsstrom auszuwählen. Die Optionen sind „AUTO"
(Standard); 100 uA, 1 mA oder 10 mA. Wenn „AUTO" ausgewählt ist, stellt der TIC den
Emissionsstrom automatisch auf der Grundlage des Messröhrendrucks ein. Eine Änderung des
Emissionsstroms startet nicht die Emission.
Die Genauigkeit der Messröhre kann durch Auswahl des Heizfaden-Emissionsstroms optimiert
werden, der am besten für den Betriebsdruckbereich geeignet ist, wie in der folgenden Tabelle
dargestellt:
-3
-11
bis 1,5 x 10
Torr).
Abschnitt 4.8
Tabelle 24 – Einrichtungsoptionen für IGC
Wenn der IGC ausgeschaltet ist (kein Ausstoß), wird die Entgasungsanforderung ignoriert.
Das Entgasen wird entweder durch einen manuellen Befehl oder durch einen Timer im IGC
(20–30 Min.) gestoppt.
Um das Entgasen von Hand zu stoppen, muss ein weiteres Entgasen-Kommando gesendet
werden.
-5
mbar liegen, um sicherzustellen, dass das Entgasen nicht gehemmt wird.
Sie können den Heizfaden nicht wechseln, wenn der Ausstoß eingeschaltet ist.
gezeigten noch weitere Menüoptionen.
Seite 31
D39701882 Ausgabe H
-3
-6
mbar einzuleiten.